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[Rezension] Mimi Jean Pamfiloff: Oh, Henry

Serie: OHellNo, #2

 

Inhalt:

SHE’S GOT ME BY THE FOOTBALLS…
My name is Henry Walton, and though I’ve been called many things throughout my life—tree trunk, moose, walrus—I am now six foot five, solid muscle, and the hottest defensive end in the NFL college draft. This is the moment I’ve been waiting for: fame, women, and glory.

Just one problem: I’m suddenly in a bad slump. And it started the moment I got dumped by Elle, the nerdy goddess with thick glasses, a smokin’ hot body, and a genius IQ.
So what gives? We only dated for a few weeks, and it’s not like I’ve missed her. (Much.) Regardless, all the facts point to one conclusion. Elle is my lucky nerd-charm.

Call me superstitious, but I have to get her back before I lose everything. Even if she’s the last girl I should want and she now hates my guts.

 

Kommentar:

Band 1 dieser Serie war meine erste Erfahrung mit Mimi Jean Pamfiloff und hat mir – trotz einiger Abstriche gegen Ende – so gut gefallen, dass Band 2 ein Must-Read war. Blöderweise konnte »Oh, Henry« mich sehr viel weniger überzeugen. Es gibt nette Ansätze, doch der von mir gepriesene Humor ist hier nur noch schwach vorhanden, und die Figuren sind zwar schon sympathisch, aber vor allem Elle ist teilweise doch sehr übertrieben dargestellt. Das größte Manko ist die Story: Das unendlich scheinende Hin und Her zwischen den beiden Protagonisten ist wirklich ermüdend und die Nebenhandungen um Elles Mutter und Henrys despotischen Vater, der die Beziehung seines Sohnes sabotiert, haben mir überhaupt nicht gefallen. Der Gipfel war dann das Ende, das ebenso überstürzt wie ärgerlich war und auch noch einen fiesen Cliffhanger präsentierte, weshalb die Geschichte nur zum Teil abgeschlossen ist.

Spoiler

Henrys gesamte Familie kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben bzw. gilt infolge des Absturzes als verschollen. Das ist sehr praktisch, denn nun können Elle und Henry zusammen sein, ohne dass Elles Mutter darunter leiden muss. Elle, die zwar keinen Abschluss in irgendwas hat, aber zum Glück so hochbegabt ist, dass all ihr angelesene Wissen mindestens dreißig hilfreichen Abschlüssen entspricht, kann sich bei dieser Gelegenheit als Retterin in der Not beweisen. Denn außer ihr ist niemand willens und in der Lage, das von Henry ererbte komplizierte Firmengeflecht auseinanderzuklamüsern und am Laufen zu halten. Als wäre das nicht schon schräg genug, taucht Henrys Familie am Ende doch wieder auf, um einen Cliffhanger für das nächste Buch der Serie zu bilden, das sich laut Vorschau allerdings wohl eher auf Henrys kleine Schwester fokussiert; die Henry-/Elle-Handlung dürfte dann zur Nebenhandlung degradiert werden.

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Ich schätze, ich werde Band 3 wohl trotzdem lesen, aber ich kann nicht sagen, dass meine Vorfreude darauf überbordend wäre.

 


7/15

2 Kommentare zu [Rezension] Mimi Jean Pamfiloff: Oh, Henry

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