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Lisa Kleypas: Hello Stranger
(The Ravenels #4)


Klappentext

A woman who defies her time

Dr. Garrett Gibson, the only female physician in England, is as daring and independent as any man—why not take her pleasures like one? Yet she has never been tempted to embark on an affair, until now. Ethan Ransom, a former detective for Scotland Yard, is as gallant as he is secretive, a rumored assassin whose true loyalties are a mystery. For one exhilarating night, they give in to their potent attraction before becoming strangers again.

A man who breaks every rule

As a Ravenel by-blow spurned by his father, Ethan has little interest in polite society, yet he is captivated by the bold and beautiful Garrett. Despite their vow to resist each other after that sublime night, she is soon drawn into his most dangerous assignment yet. When the mission goes wrong, it will take all of Garrett’s skill and courage to save him. As they face the menace of a treacherous government plot, Ethan is willing to take any risk for the love of the most extraordinary woman he’s ever known.


Kommentar

Um es vorwegzunehmen: Teil 4 hat mir von allen Büchern der Ravenels-Serie am wenigstens gefallen, obwohl der Roman durchaus interessante Hauptpersonen vorzuweisen hat.

Dr. Garrett Gibson ist eine begnadete Ärztin, die einzige in England – und damit ein echtes Unikum. Weil Frauen eine medizinische Ausbildung in England zu dieser Zeit nicht möglich war, hat sie an der Sorbonne in Paris studiert, um anschließend zum Praktizieren in ihre Heimat zurückzukehren. Sie muss sich mit allerlei zeitgemäßen Widrigkeiten und Vorurteilen herumschlagen und ist ein sehr selbstbewusster und starker Charakter. Sie weiß, was sie will, verfolgt entschlossen ihre Ziele und lässt sich nicht von ihrem Weg abbringen. Für meinen Geschmack mangelt es ihr ein wenig an weiblichem Charme und Liebenswürdigkeit, aber sie ist trotzdem eine ansprechende Figur.

Ihr gegenüber steht der geheimnisumwobene Ethan Ransom, ein ehemaliger Polizist und jetziger Spion, der zur Perfektionierung seiner Kampftechniken in Indien war. Praktischerweise wurde er dort auch in der Liebeskunst unterwiesen, allerdings ist er noch Novize und kennt nur 120 Stellungen – die zum Glück erst mal reichen, um die jungfräuliche Ärztin zu begeistern. Nebenbei ist er noch Experte für Schlösser aller Art und heimlicher Millionär. Weil er seinen jetzigen Auftraggeber hintergeht, muss er um sein Leben fürchten und lehnt eine Beziehung zu Garrett ab, um sie nicht auch noch in Gefahr zu bringen.

Da die Funken zwischen Ethan und Garrett nur so fliegen, entwickelt sich trotzdem eine Beziehung zwischen ihnen. Die basiert vor allem auf sexueller Anziehung und Garretts Hartnäckigkeit, denn die Ärztin lässt schlicht nicht zu, dass der hadernde und zaudernde Ethan sich zurückzieht. Unglücklicherweise verliert sich die Entwicklung der Beziehung allerdings in einem Spionageplot (ihr wisst, ich HASSE Spionageplots) und in weitschweifigen medizinischen Beschreibungen. Ohne jeden Zweifel ist ein Blick in die medizinischen Gegebenheiten der damaligen Zeit hochinteressant, aber es darf in einem Liebesroman für meinen Geschmack nicht so sehr ausufern, wie das hier geschieht.

Kurzum: Obwohl ich die Protagonisten grundsätzlich sympathisch und interessant fand, konnte mich ihre Geschichte nicht packen, und zugegebenermaßen ist bei meiner Punktevergabe schon ein Kleypas-Bonus enthalten. Trotzdem freue ich mich schon auf den nächsten Band der Serie, »Devil’s Daughter«, der im Februar 2019 erscheinen wird. Er dreht sich – wie schon Band 2 – um einen Spross von Evie und Sebastian, Lord St. Vincent (aus »The Devil in Winter«, Wallflowers #3); Ravenels Meets Wallflowers 2.0, sozusagen.

 


8/15

2 Kommentare zu Lisa Kleypas: Hello Stranger
(The Ravenels #4)

  • Ich hatte das Buch ja lange aufgeschoben, aber da ich fast keinen anderen Lesestoff zur Hand hatte, dann doch mal angefangen. Wie du tat ich mich mit den Spionage-Teil schwer, vor allem, da der Bösewicht so früh offen gelegt wurde. Freue mich aber ebenso auf den nächsten Teil, das verspricht eine ganz andere Story. Kann mir aber nicht vorstellen, dass die Prota jemals eine Wallflower war XD

  • Offenbar kommt die Protagonistin nicht nach ihrer Wallflower-Mutter! 😁

    Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern, je eine gute Spionage-Geschichte in einem Liebesroman erlebt zu haben, schon gar nicht in einem historischen. Irgendwie ist das immer halbgar und nervt. Inzwischen meide ich Liebesromane mit Spionen also weiträumig – wobei ich bei Kleypas eine Ausnahme mache. Sie ist eine der wenigen Historical-Autorinnen, auf deren Bücher ich immer noch richtig Lust habe.

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