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Protokoll der Grausamkeiten, Teil 2

Ohne lange Vorrede (was soll man dazu auch noch sagen) geht es schrecklich weiter mit Zitaten aus »Kate und Leah«.

Er drang so heftig in sie ein, dass ihre Brüste aus den Körbchen ihres BHs kullerten. (S. 57)

Als der Orgasmus einsetzte, schnappte ihre hungrige Pussy nach ihm. (S. 58)

Dix rang nach Luft und musste sich zusammenreißen, als ihre Pussy weiter an ihm nagte. (S. 59)

Das fiel ihm nicht schwer, als er ihren gehechelten Atem hörte. (S. 62)

Sie musste aufhören, sonst lief ihre Phantasie noch fort mit ihr. (S. 76)

Ein leises, aber nicht zu überhörendes Geräusch leckte aus seiner Kehle, als er seinen Namen hörte. (S. 82)

Brandon schleckte ihre Pussy, als wäre er eigens zu diesem Grund geboren. (S. 84)

Der Orgasmus quoll in ihr auf. (S. 85)

Ihr Körper ritte auf den Wellen der exquisiten Lust, nicht scharf oder rau, sondern glatt und süß und oh, so köstlich. (S. 86)

Sie war nie ein screamer gewesen, also eine Frau, die beim Orgasmus schrie wie am Spieß. (S. 86)

Über das Schlagwort »Protokoll der Grausamkeiten« findet ihr weitere Zitate aus dem Buch.

Protokoll der Grausamkeiten, Teil 1

Wie angekündigt gibt es noch das Protokoll der Grausamkeiten zu »Kate und Leah«, wobei ich ausdrücklich betonen möchte, dass ich nur die Spitze des Eisbergs erfasst habe. Ich werde in der nächsten Zeit regelmäßig etwa zehn Zitate posten – sonst wird es einfach zu viel auf einmal und es geht womöglich das eine oder andere Highlight in der Masse unter. Regelmäßige Blogleser werden das eine oder andere Zitat wiedererkennen, weil ich es bereits gepostet habe, es sei mir aber verziehen, da ich gerne ein komplettes »Schlechtst of« haben will.

Die Empfangsdame, eine kleine zierliche Frau mit vielen Flechten auf dem Kopf, lächelte Leah an. (S. 9)

Ein unangenehmer Schauer durchdrang sie, als sie an Leah dachte und den abgefackten Typen, mit dem sie zusammen lebte (S. 15, wobei das Wort »abgefackt« in dieser Schreibung mindestens noch ein weiteres Mal vorkommt: auf S. 181.)

Es hatte nicht den einen Grund gegeben, der ihren Entscheid ausgelöst hatte. (S. 23)

Als es ihr hart kam, krümmte sie unwillkürlich den Rücken und stieß ein lautes Grunzen aus. (S. 15)

»Bringt er dich so in Fahrt, dass du die Nationalhymne kreischst?«
Kate lachte. »Wenn ich falsch herum im Kronleuchter hänge.« (S. 28)

»Da du jetzt hier wohnst, können wir manchen Zug durch die Gemeinde machen.« (S. 28f.)

Von allen Menschen auf der ganzen Welt gab es nur Leah, die ihr immer die Wahrheit sagen würde, auch wenn sie schmerzte. (S. 29)

Sie lehnte ich zurück und nahm die ganze Länge seines Körpers auf, von den Schuhen bis zum Gesicht. »Sie lassen sie hoch wachsen in Iowa, was?« (S. 41)

Ihr Atem sammelte sich in ihrer Kehle, als sie ihn grinsen sah. (S. 45)

Brandon kam auf die Füße und türmte über ihr. (S. 49)

Sie zuckte unwillkürlich, als sie ihre Labien teilte, damit sein Mund besser grasen konnte. (S. 56)

Sie schloss die Augen vor lauter Lust und versuchte, die Kontrolle zu behalten. Sie wollte auch die Pussy nicht gegen sein Gesicht mahlen. (S. 56)

[Zitate] Tod der Erotik

Gerade hab ich beim Archivieren meiner Fantasybücher in Jenna Blacks »Dämonenkuss« (Rezension) zwei Bookdarts gefunden, die – ganz offensichtlich – mal wieder zwei ziemlich skurrile Sätze markieren sollten. Respekt vor der Fähigkeit der Autorin bzw. des Übersetzers, jegliche potenziell aufkeimende Erotik durch solche Lächerlichkeiten im Keim zu ersticken. ;)

Seine Rückenansicht war großartig. Brian hatte die großartigsten kleinen Brötchen, die ich je gesehen hatte. (S. 80)

Ich ließ mich auf Brians Vorderseite gleiten. Er segelte definitiv mit vollem Mast, auf seiner Eichel glänzte ein großer Lusttropfen. (S. 82)

Zitat: Die Vorteile des Rauchens

Spricht da etwa eine Ex-Raucherin – oder doch nur eine sehr gute Beobachterin?

Ich nickte griesgrämig und wünschte mir, wie oft und ausschließlich in solchen Situationen, zur geächteten Spezies der Raucher zu gehören, dann wären meine Hände beschäftigt, wodurch ich nicht so fehl am Platze wirken würde.
Es ist nämlich eine erwiesene Tatsache, dass Menschen mit Zigarette nie so aussehen, als ob sie auf jemanden warten. Allein der Vorgang des Rauchens gibt jeder Herumsteh- und Herumsitztätigkeit einen für jedermann offensichtlichen Zweck. Als Nichtraucher dagegen wird man schnell enttarnt und erntet permanent mitleidige Blicke, egal ob man Daumen dreht, an einem Getränk nippt oder sich hinter einer großformatigen Zeitung verschanzt.

Aus: Claudia Toman: Hexendreimaldrei, S. 123

Ich fand übrigens das Warten – vor allem in Kneipen und Restaurants – trotz Zigarette(n) immer doof! ;)

Zitat: Die kleinen Dinge

Wer hätte gedacht, dass man ausgerechnet in einem S/M-Erotikroman ein so schönes Zitat über die Liebe findet?

»Liebe«, hatte ihre Mutter einmal gesagt, »besteht nicht aus den großen Momenten, sondern aus den kleinen Dingen, die sich ständig wiederholen und ein Netz der Geborgenheit bilden, in das man sich jederzeit vertrauensvoll fallen lassen kann.«

Aus: Nina Jansen: Bestrafe mich!, S. 207

Treiben Sie regelmäßig Sport?

Treiben Sie regelmäßig Sport?
Ich gehe regelmäßig schwimmen.
Ich gehe schwimmen, so oft ich kann.

Ich habe vor, demnächst wieder zum Schwimmen zu gehen. Sobald ich Zeit habe. Im Moment ist viel los in der Kanzlei. Aber nur vorübergehend.

Samantha Sweetings Antwort auf dem Fragebogen ihrer Beauty-Therapeutin in Sophie Kinsellas Roman »Göttin in Gummistiefeln«

Wie im richtigen Leben, oder?! ;)

Zum Heulen

Felidae hat auf ein irrwitziges Zitat aus dem Baccara-Roman von Dixie Browning hingewiesen, von dessen Titel »So blond – so sexy« sie nicht zu Unrecht sagt, er sollte besser »So blöd – so sexy« lauten.

Beim Anblick des mit feinen goldenen Locken bedeckten Dreiecks zwischen ihren schlanken Schenkeln waren ihm Tränen in die Augen gestiegen.

Ach du meine Güte! Mir steigen auch die Tränen in die Augen, allerdings bin ich noch nicht sicher, ob es sich dabei um Lachtränen oder um Tränen der Verzweiflung über so viel Schwachsinn handelt. Hoffentlich hat der Held bessere Gründe zum Heulen, sonst müssen noch die Männer mit den weißen Kitteln zu Hilfe eilen und den Kerl dorthin bringen, wo er offenbar eigentlich sowieso hingehört … gemeinsam mit der Autorin!

Hrmpf!

Was sagt mein Blogproblemlöser, Werder-Bremen-Mitfieberer und seines Zeichens Deutsche-Nationalbibliothek-Angestellter doch heute zu mir?!

»Ich muss mal meine Schwester auf deinem Blog vorbeischicken, die liest auch so seltsame Bücher, denen man schon ansieht, dass sie kein Schlagwort bei uns bekommen würden.«

Pffff! Frechheit!

Das Ausscheiden der Italiener bei der WM 1966

Gerade wieder mal laut gelacht bei der Schilderung in Birgit Schönaus Buch »Calcio«, welche Ausreden die Italiener nach ihrem höchst unrühmlichen Ausscheiden gegen Nordkorea, die »Hungerleider des Weltfußballs«, bei der Fußball-WM 1966 erfunden haben:

Verschwörungstheorien aller Art wurden entworfen, deren originellste besagte, dass die Koreaner nach der Halbzeit mit einer komplett neuen Mannschaft aus frischen Spielern zurückgekehrt seien – zu Recht darauf vertrauend, dass die blöden Europäer sowieso einen Asiaten nicht vom anderen unterscheiden könnten.

Eine Anhäufung von Unsinn

Wie scharfkantige Splitter fuhr mir die Leidenschaft vom Unterleib in die Glieder. Mein Herz, von dem ich glaubte, es würde einfach zerspringen, schien langsamer zu schlagen, und mein Atem ging weniger heftig. Was als Feuer begonnen hatte, floss nun warm und euphorisch durch mich hindurch, sodass ich erstaunt die Augen aufriss.

»Blutrote Küsse« von Jeaniene Frost, S. 192

Ehrlich gesagt, diese martialischen und meist sinnfreien Metaphern der Liebesromanautorinnen gereichen doch immer wieder zum Kopfschütteln. Scharfkantige Splitter, wie erotisch! Hoffentlich verletzt sich keiner! Oder verbrennt sich gar – am euphorisierenden Feuer etwa. Blöd nur, dass die allseits beliebte heranrauschende Welle nicht in Sicht ist, die über den Helden zusammenschlägt und sie mit sich fortreißt. Denn dann würde vielleicht auch das Herz wieder in normalem Rhythmus schlagen, das mal wieder zu zerspringen droht, obwohl es ja eigentlich nun langsamer schlägt – ich dachte immer, nur rasende Herzen drohten zu zerspringen. Aber egal, jedenfalls sollte man bei manchen Autorinnen lieber den Verstand abschalten, sobald sie in Fahrt geraten; machen die ja offenbar auch. ;)