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[Rezension] Jill Shalvis: Simply Irresistible

Lucky Harbor, #1

Klappentext:
In one fell swoop, Maddie loses her boyfriend (her decision) and her job (so not her decision). But rather than drowning her sorrows in bags of potato chips, Maddie leaves L.A. to claim the inheritance left by her free-spirited mother-a ramshackle inn nestled in the little coastal town of Lucky Harbor, Washington.

Starting over won’t be easy. Yet Maddie sees the potential for a new home and a new career-if only she can convince her two half-sisters to join her in the adventure. But convincing Tara and Chloe will be difficult because the inn needs a big makeover too.

The contractor Maddie hires is a tall, dark-haired hottie whose eyes-and mouth-are making it hard for her to remember that she’s sworn off men. Even harder will be Maddie’s struggles to overcome the past, though she’s about to discover that there’s no better place to call home than Lucky Harbor.

Kommentar:
Auf Jill Shalvis bin ich eigentlich wegen der Animal-Serie aufmerksam geworden. Im Zuge meiner (vergeblichen) Suche nach Teil 1 bei Buchticket bin ich auf den Einführungsband der Lucky-Harbor-Serie gestoßen und hab stattdessen den ergattert.

Maddie und ihre beiden Halbschwestern Tara und Chloe haben von ihrer Mutter einen Gasthof in der Kleinstadt Lucky Harbor geerbt. Für Maddie, die gerade ihren Job verloren und in Kalifornien auch sonst keine Verpflichtungen mehr hat, ist das die perfekte Chance, ein neues Leben zu beginnen. Sie möchte das heruntergekommene Inn renovieren und zum Laufen bringen – notfalls auch ohne ihre Schwestern, die für einen sofortigen Verkauf sind und möglichst schnell wieder das Weite suchen wollen. Doch nicht nur das Vermächtnis ihrer Mutter ist ein guter Grund für Maddie, in der Stadt zu bleiben, sondern auch der attraktive Bauunternehmer Jax Cullen, der sie – obwohl sie den Männern abgeschworen hat – vom ersten Moment an unglaublich fasziniert. Und Jax geht es nicht anders, allerdings hat er ein paar Geheimnisse, deren Enthüllung Maddie davonjagen könnte …

Die Geschichte startet vielversprechend mit Maggies Fahrt nach Lucky Harbor und ihrem ersten Zusammentreffen mit Jax, den sie erst mal umfährt. In der Folge kommen sich die beiden schnell näher, für meinen Geschmack läuft die Sache zunächst allerdings eine Spur zu glatt; das sorgt natürlich nicht gerade für Spannung. Hinzu kommt, dass die Familienangelegenheiten viel Raum einnehmen (was offenbar bei zeitgenössischen Liebesromanen fast schon obligatorisch ist), sodass sich der Mittelteil ein wenig zieht. Im letzten Drittel legt das Buch aber nochmal richtig zu und liefert eine wunderbare Lovestory, die man gar nicht mehr weglegen will.

Das liegt im Wesentlichen an Jax, der soo soooo soo anbetungswürdig ist! Er durchschaut ziemlich schnell, was in Maggies Vergangenheit vorgefallen ist, und reagiert mit bewundernswerter Sensibilität, Souveränitiät und unendlicher Geduld. Gleichzeitig fordert er Maggie aber auch immer wieder heraus und bringt sie dazu, ihre Grenzen zu überschreiten. Er macht in heiklen Situationen so viele Dinge richtig und sagt mit kleinen Gesten und kurzen Blicken so viel, dass einem das Herz aufgeht. Zugegebenermaßen ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass ein solch perfekter Mann tatsächlich existiert, aber wir lesen Liebesromane ja nicht auschließlich wegen des Realitätsanspruchs. Außerdem ist Jax‘ Weste in früheren Jahren nicht ganz so weiß gewesen – auch er hadert mit seinem Verhalten und einigen Vorfällen in seiner Vergangenheit.

Maddie ist im Vergleich zu Jax ein wenig blasser geraten, aber trotzdem eine sympathische Heldin. Von ihrer Mutter wurde sie als »die Maus« bezeichnet, was wohl auch ganz gut auf die alte Maddie zutraf, doch eine graue Maus will die Maggie in ihrem neuen Leben nicht mehr sein und daran arbeitet sie – auch mit Jax‘ Hilfe. Gleichzeitig gewinnt sie mit ihren Halbschwestern Tara (»die Stahlmagnolie«) und Chloe (»der Wildfang«) nicht nur eine echte Familie, sondern auch Freundinnnen, die ihr Leben bereichern. In welcher Verbindung die Halbschwestern, die alle drei unterschiedliche Väter haben, vor dem Zusammentreffen in Lucky Harbor genau standen, bleibt leider ein wenig verworren; eventuell wird das in weiteren Bänden noch aufgeklärt.

Als etwas seltsam empfand ich die Angewohnheit der Autorin, manchmal Szenen mittendrin abzubrechen und die Geschehnisse anschließend rückblickend aus den Augen einer der beteiligten Personen erzählen und bewerten zu lassen. Es kommt nicht allzu häufig vor, hat mich aber doch jedesmal irritiert.

Fazit:
11/15 – Alles in allem ein herzerwärmender Liebesroman mit sympathischen Figuren – insbesondere einem wundervollen Helden. Die beiden nächsten Teile der Serie, die sich um Tara und Chloe drehen werden, sind quasi schon auf dem SuB.

 

 

Serieninfo:
01 Simply Irresistible
02 The Sweetest Thing
03 Head Over Heels
04 Lucky in Love (Juni 2012)
05 At Last (Juli 2012)
06 Forever and a Day (August 2012)

9 Kommentare zu [Rezension] Jill Shalvis: Simply Irresistible

  • Und nochmal was für die Wunschliste! :)

    Danke für die Rezension! Für anbetungswürdige Helden bin ich immer zu haben! ;D

  • Camie

    Ich habe schon alle drei gelesen und mir hat Band 3 am besten gefallen, obwohl ich alle drei Helden anbetungswürdig finde.
    Ich freu mich schon auf die Fortsetzungen.
    Die Animal-Serie ist übrigens auch gut, wobei mir da Band 2 besser gefallen hat als der erste.

  • *seufz* Ich will doch nichts mehr auf die Liste setzen! Und schon gar nicht auf Englisch! Auf der anderen Seite habe ich wieder zwölf Monate zu füllen …

  • Jupp, definitiv noch mehr Bücher für den Wunschzettel und ich kann es kaum erwarten diese Reihe zu lesen. Von ihren Animal-Büchern bin ich begeistert und ich wundere mich, wieso ich erst jetzt ihre Bücher lese und nicht schon früher.
    Danke für eine tolle Rezension :)

  • DAs klingt toll…jetzt hab ich Lust, das Buch zu lesen…*lol* Mist! Dabei hab ich diese Woche so gar keine Zeit…und am Wochenende auch kaum…na, mal sehen. Irgendwann muss ich ja auch mal Pause machen. ;)

  • @Alle: Lustig, ich hab ja schon einiges an dem Buch kritisiert, aber offenbar kommt dennoch vor allem bei euch an, dass ich trotz aller Abstriche echt angefixt bin – ihr lasst euch doch nicht etwa vom anbetungswürdigen Helden blenden? ;) Ich hoffe, euch gefällt das Buch bzw. die Serie ebenso gut, falls ihr sie denn wirklich lest. Einen Versuch ist sie auf jeden Fall wert!

    Camie: Oh, noch mehr anbetungswürdige Helden in den Folgebänden, das klingt toll! :)

  • Viel Raum für Familienangelegenheiten? In der Mitte zieht sich der Roman? Hmm…eigentlich steht er auf meiner Wunschliste, aber ich kann mit Familiengedöns in Romanen echt nichts anfangen, außerdem brauch ich gerade Spannung, Spannung, Spannung. xD Hmm, aber Jax klingt echt sehr anbetungswürdig… Hilfe… Ein Mr. Anbetungswürdig zum mitnehmen bitte, oder lieber doch nicht? Ahh…

  • Lucina: Die Schwestern müssen sich halt erst mal kennenlernen, das erfordert Raum. Und ja, ich fand schon, dass sich der Roman in der Mitte etwas zog, aber es überwiegt an diesem Roman eindeutig trotzdem das Positive! :)

    Ob er dir gefallen würde, dessen bin ich mir nicht sicher – so ganz kann ich deinen Geschmack nämlich nach wie vor nicht einschätzen. So wirklich spannungsreich ist das Buch aber m.E. nicht.

  • Vielleicht sollte ich es doch mit dem Roman probieren, wobei ich bisher bis auf die zwei Julie James Romane noch gar keinen guten Contemporary Romance Roman für mich gefunden habe. *seufz* Hab ich die falschen gelesen oder lag es an mir? xD

    Bei mir zählt eigentlich nur die Liebesgeschichte, sie muss spannend, dramatisch, romantisch und/oder irgendwie fesselnd sein. Damit hat ein Roman immer gute Chancen bei mir, allerdings muss ich zugeben, dass ich meinen Geschmack auch nicht richtig einschätzen kann. *g*

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