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[Rezension] Paige Toon: Du bist mein Stern

Originaltitel: Johnny Be Good
Meg Stiles, #1

Klappentext:
Meg kann es nicht fassen – sie soll die neue persönliche Assistentin von Rockstar Johnny Jefferson werden! Und zwar sofort. Und bevor Meg auch nur begreifen kann, was da gerade mit ihr passiert, sitzt sie auch schon im Flugzeug nach Los Angeles und taucht ein in eine Welt voller Glamour und Promisternchen. Meg versucht ihren Job so professionell wie möglich zu machen, aber Johnny macht ihr die Sache nicht wirklich leicht. Er ist einfach viel zu sexy und seine Augen viel zu unverschämt schön! Zum Glück ist da noch Johnnys Freund Christian, der Meg mit seiner ruhigen Art dabei hilft, einen kühlen Kopf zu bewahren. Allerdings wie lange noch?

Kommentar:
Ich war von Paige Toons Debüt »Lucy in the Sky« im Gegensatz zu vielen anderen nur mäßig begeistert, gänzlich abschreiben wollte ich die Autorin deshalb aber noch lange nicht. Also hab ich mir ihren Nachfolgeroman »Du bist mein Stern« geschnappt – mit Rockstargeschichten kann man mich ja durchaus kriegen!

Paige Toon hat es aber nur bedingt geschafft. Die Handlung ist über weite Strecken vorhersehbar und plätschert ganz schön vor sich hin, ohne dass besonders viel passieren würde. Sowohl der Einblick in Megs Arbeit als auch in das Promileben blieben mir zu oberflächlich, und wie schon bei Toons Debütroman konnte ich mich mit der Protagonistin nicht wirklich anfreunden: Meg ist zwar nicht ganz so realitätsfern und blauäugig wie Lucy, aber auch ihre Naivität ist erschreckend. Wie Meg ihren Job anpackt und sich ihrem Chef gegenüber verhält, ist vom ersten Moment an hochgradig unprofessionell und auch nicht dadurch zu entschuldigen, dass sie ins kalte Wasser geworfen wird. Ohne Frage ist Meg trotzdem sympathisch, aber wirklich ernstnehmen konnte ich sie nicht – zumal vollkommen klar war, wie sich ihre Beziehung zu Johnny entwickeln würde.

Johnny ist da schon um einiges interessanter, und es ist schade, dass man ihn wegen der Ich-Perspektive nur aus Megs verklärter Sicht kennenlernt, denn dadurch versagt man ihm mehr Profil. Seine Alkohol- und Drogensucht, seine zahlreichen Frauengeschichten, sein teils skrupelloses Verhalten gegenüber anderen Menschen sowie sein Hang zu Depressionen und zur Selbstzerstörung machen ihn zu einem etwas anderen Liebesromanhelden, dessen Innenleben und Zerrissenheit hätten spannend sein können. Vielleicht hätte mich das Buch mehr begeistert, wenn Johnny seine eigene Erzählperspektive erhalten hätte, so aber ist festzuhalten, dass mich der Roman emotional überhaupt nicht packen konnte – auch etwas, was mir schon bei »Lucy in the Sky« so ging. Die Autorin erreicht mich einfach nicht, offenbar liegt mir einfach ihre Art zu erzählen nicht.

Gut gefallen hat mir das Ende, das der Geschichte eine ganz besondere Würze verleiht und eine logische Konsequenz des Verhaltens aller Beteiligten ist.

Spoiler

Nicht gefallen hat mir in dem Zusammenhang allerdings, dass und unter welchen Umständen Meg überhaupt eine Beziehung mit Christian anfängt – der Journalist wirkt zu jeder Zeit nur wie ein Notnagel, dem Meg zwar Respekt und Loyalität, aber darüber hinaus lediglich freundschaftliche Gefühle entgegenbringt. Kein Wunder, dass sie die erstbeste Gelegenheit ergreift, sich in eine Affäre mit ihrer großen Liebe zu stürzen!

[collapse]

Fazit:
9/15 – Einigermaßen unterhaltsamer Roman, dessen Liebesgeschichte mich aber emotional nicht wirklich erreicht hat. Ich denke, dass ich die Fortsetzung »Baby Be Mine« lesen werde, wenn sie auf Deutsch veröffentlicht wird; die Ereignisse haben mich aber nicht genug gepackt, als dass ich den Drang verspüren würde, mir das Buch sofort auf Englisch holen zu müssen.

 

 

Serieninfo:
01 Johnny Be Good | Du bist mein Stern
02 Baby Be Mine

16 Kommentare zu [Rezension] Paige Toon: Du bist mein Stern

  • Deine Meinung bestätigt mich auf jeden Fall darin, dass ich die Autorin nicht unbedingt austesten muss, nur weil alle anderen so von ihr so begeistert zu sein scheinen. Irgendwie komisch, dass mich da meine berüchtigte Neugier nicht packt … *g*

  • Wer weiß, vielleicht würde sie dir ja so gut gefallen wie »allen anderen«! *lach*

  • Aber sie reizen mich so gar nicht … *g*

  • Okay, also werde ich wohl auf Bücher von Paige Toon bis auf weiteres verzichten, ich habe ja schon „Lucy in The Sky“ abgebrochen, weil die Geschichte einfach zu langweilig und Lucy mir zu doof war. ^^ Du bist also nicht die einzige, die Paige Toon Bücher nicht so toll findet :D

  • Winterkatze: Ich werd sie dir GARANTIERT nicht einreden! ;)

    Lucina: Ah, endlich jemand außer mir, der nicht vollkommen begeistert ist. Manchmal zweifel ich ja schon an meinem Geschmack, wenn ich mal wieder ganz allein auf weiter Flur an einem Buch rummeckere, das alle anderen grandios finden!

  • Danke für die Rezi! :D

    Also man könnte ja tatsächlich meinen, dass wir zwei verschiedene Bücher gelesen haben! *lach* Ich oute mich mal als eine derjenigen, die absolut begeistert von dem Buch waren!

    Ich hab mir auch nochmal Deine Rezi zu Lucy angesehen, und ich glaube der größte Punkt, indem wir uns unterscheiden ist die Naivität. Ich fand ja weder Lucy noch Meg auffällig naiv, sondern fand ihre Reaktionen einfach nur nachvollziehbar. Bei Lucy fand ich es glaubhaft, dass man seine 10jährige Beziehung nicht sofort über Bord wirft und ersteinmal versuchen will den Überblick zu behalten (besonders wenn noch hübsche Surfer mit im Bilde sind). Auch gibt es ja die bekannten Trennungsängste, die man erstmal überwinden muss. Wobei mir aber auch James Verhalten von vornherein nicht ganz so schrecklich vorkam, wie Dir. Wahrscheinlich war ich zusammen mit Lucy etwas wegen Nathan abgelenkt. ^^

    Bei Meg sehe ich das ähnlich. Zwar hätte ich wahrscheinlich an ihrer Stelle schon längst meinen Job an den Nagel gehängt, aber dennoch finde ich es nachvollziehbar, wenn man das nicht tut. Schließlich hängt da nun mal der Job dran, und damit auch ihr Einkommen. Und mittlerweile liegt ein ganzer Kontinent zwischen ihrem alten Leben und dem neuen. Auch wirft man natürlich generell ungern das Handtuch, wenn man mich fragt. Daher fand ich weder Lucy noch Meg besonders naiv, sondern einfach nur menschlich.

    Schade, dass es Dich leider nicht packen konnte. :-/ Mich hat es ja richtig mitgerissen und ich konnte mich wunderbar in der Geschichte fallen lassen. Mir gefiel der Erzählstil richtig gut. Aber über all das lässt sich ja bekanntlich streiten. ;) Fand es zumindest mal richtig interessant die direkten Unterschiede zu sehen!

    PS: Ich hätte ja gern viel eher geantwortet, kam aber erst spät abends nach Hause. Mit meinem iPhone kann ich hier leider nicht kommentieren, denn Dein Captcha lässt mich nicht. Irgendwie scheint das die Apple-Software nicht zu aktzeptieren?

  • Vielleicht bin ich zu alt oder auch einfach zu nüchtern für solche Protagonistinnen! :)

    So konkret bin ich übrigens nicht der Meinung, dass man eine zehn Jahre währende Beziehung einfach so über Bord werfen sollte, aber die Beziehung zwischen Lucy und James ist ja schon seit langem in einem deutlichen Ungleichgewicht, weil James sie total respekt- und lieblos behandelt. Ihre diesbezügliche Blindheit, Ignoranz und Schönrederei nervt mich. :)

    Und was Meg angeht: Ich finde gar nicht, dass sie ihren Job aufgeben sollte. Aber dass sie sich auf Johnny einlässt, halte ich für unprofessionell, und ihr ganzer Umgang mit der beruflichen Situation und die Schwärmerei für Johnny für naiv. Wobei ich noch nicht mal so wirklich schlimm finde, DASS sie für Johnny entflammt, sondern auf welche Weise das passiert – das kommt für mich einfach wahnsinnig kleinmädchenmäßig rüber. Wahrscheinlich bin ich echt zu alt! *menno*

    Übrigens hab ich vorhin mit mit meinem iPhone nen Captcha-Teskommentar geschrieben – das funktionierte einwandfrei? Was war denn dein Problem?

  • Okay, ich glaube ich verstehe was Du meinst mit Meg und Johnny. Das mag gut sein, dass es nicht unbedingt professionell war. ^^ Und als zu alt würde ich Dich bestimmt nicht sehen, so viel Regency wie Du liest ;D

    Ich schreibe gerade von meinem iPhone und schaue mal ob es klappt. :)

  • Ich bin über deinen Blog echt froh, dass es ihn gibt! Ich erfahre immer wieder tolle neue Sachen, wie z.B. das es der erste Teil eine Reihe ist.. Gut zu wissen, was ich hier zu Hause stehen habe! ;o) *merci*

  • Steffie: Es gibt sicher Autorinnen, deren Protagonistinnen ich solche »Dummheiten« verziehen hätte; aber Paige Toon gehört leider nicht dazu. So ist es einfach manchmal – der eine Autor erreicht einen, der andere nicht. :)

    Ich glaub übrigens, die Regency-Romane sind eher für olle Schachteln als für junge Hüpfer! :D

    Und das mit iPhone scheint ja jetzt doch zu funktionieren?!

     
    Anne: Und warteste jetzt mit dem Lesen, bis die Fortsetzung raus ist? :)

  • @Irina: Ja, irgendwie hat es plötzlich funktioniert. Hatte bisher immer das Problem gehabt, dass ich per iPhone nicht bei Dir kommentieren konnte (das war nämlich nicht das erste Mal), weil es immer behauptet hat, ich hätte den falschen Code eingegeben (habe ich aber mit Sicherheit nicht). Weiß auch nicht, wieso es ganz plötzlich meint, es müsse jetzt wieder gehen…

    Und klar, nicht jedem passt jeder Autor. Ich frage mich heute noch, wieso es Menschen gibt, denen Mary Janice Davidson gefällt. *lach*

  • Komisch, das mit dem iPhone. Im Zweifel kann ich dir nur raten, dich zu registrieren, dann musst du keinen Captcha-Code eingeben. Leider kann ich den Code nicht gänzlich abstellen, ich krieg sonst jede Menge Spam-Kommentare.

    MJ Davidson … Ich fand die ersten Betsy-Bücher ja eigentlich ganz nett, allerdings wurden sie immer blöder. (Die könnte ich eigentlich auch mal komplett aussortieren …)

  • Nein, ich denke nicht. Außer ich bin mit meiner Lesereihenfolge langsamer. ;o)

  • Oh wow, wusste gar nicht, dass man sich hier registrieren kann! :D Das ist ja ungeheuer angenehm nicht immer den Captcha neu eingeben zu müssen. ^^

    Danke für die Info, Irina!

  • Anne: Dann hat der Hinweis aber nicht viel geholfen! *gg*

    Steffie: Ich habs auch nur ungefähr hundertmal erwähnt. Wie sich zeigt, schadet es nicht, es immer mal wieder einfließen zu lassen! :D

  • LOL Ja, ich gehöre wohl zu denjenigen, die das erst ein paar Mal hören müssen, um es dann letztendlich zu registrieren (Ha! Wortspiel!). ;)

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