Kategorien

Amazon-Partnerprogramm

Hinweis: Alle Amazon-Links sind Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du auf den Link klickst und bei Amazon einkaufst. Das hilft mir, den Blogs zu finanzieren.


[Marginalie] Es reimt sich. Und was sich reimt, ist gut?!

Gerade hab ich auf Sarah MacLeans Seite Cover und Titel zur Cora-Ausgabe ihres Debütromans »Nine Rules To Break While Romancing A Rake« entdeckt. Der deutsche Titel wird lauten:

Mit neun verruchten Dingen einen Lord bezwingen

Ich weiß wirklich nicht, ob ich meinen Respekt zollen soll, weil Cora immerhin die Zahl 9 erhalten hat (was ja mehr ist, als Goldmann/Manhatten bei den Stephanie-Plum-Büchern geschafft hat) und der Reim untergebracht wurde (was sicher nicht ganz einfach war), oder ob nicht doch eher Weinen angesagt ist, weil der Titel schon wieder soooo schrecklich altbacken klingt. Und das, obwohl das Buch wirklich ein extrem moderner Regency-Roman ist, der inhaltlich auch in der Lage wäre, eine jüngere Zielgruppe zu erreichen. Aber mit dem Titel … ?! (Vom Cover will ich mal gar nicht reden.)

 
 

Klappentext: Was darf ein Gentleman nicht alles, was einer Dame verwehrt ist: leidenschaftlich küssen, fechten, im Herrensattel reiten, einem Duell beiwohnen… Lady Calpurnia Hartwell beschließt, ihr langweiliges Leben zu ändern und all diese Männerfreuden zu genießen – natürlich heimlich! Am liebsten mit Hilfe des unwiderstehlichen Gabriel St. John, Marquess of Ralston, für den ihr Herz seit Jahren heimlich schlägt. Und welch Wunder: Gabriel erklärt sich als Lehrmeister bereit, wenn sie dafür seine Schwester eine Saison lang begleitet. Mit seinem leidenschaftlichen Kuss beginnt für Callie ein skandalöses Abenteuer …

 
Auf Sarah MacLeans Seite gibt es einen Auszug aus der deutschen Ausgabe, und hier findet ihr meine Rezension zum englischen Original.

20 Kommentare zu [Marginalie] Es reimt sich. Und was sich reimt, ist gut?!

  • Die 9 und ein Reim – und nun willst du auch noch, dass der Titel gut klingt? Was bist du aber anspruchsvoll! *kicher*

    Ich muss aber zugeben, weder Titel noch Cover machen mich an, dabei schleiche ich seit deiner Rezi um den Titel herum. Auch weil mir das englische Cover gefällt … *g*

  • Ich will, dass keine Adjektive wie »verrucht« mehr in nem Titel vorkommen und dass die Titel nicht so antiquiert klingen. Aber ich räume ien, dass ich da möglicherweise auch total neben der Spur bin – denn schließlich spielen die Bücher im 19. Jahrhundert.

    Du solltest das Buch trotzdem lesen, Winterkatze! Ist wirklich eine nettes Buch mit tollen Figuren. Vielleicht gibts ein bisschen hin und her … ;)

  • Als ich das Cover vor einiger Zeit auf der Seite gesehen habe ich auch erst gedacht: Cool, sie haben die Neun und auch den Reim untergebracht und dann habe ich das Cover gesehen und war etwas enttäuscht. Es wird dem Roman überhaupt nicht gerecht, es wirkt total unscheinbar und sticht überhaupt nicht heraus. Und dann diese soften Farben, nee, also mein Fall ist das nicht. ^^

  • Lucina: Du fandest den Titel also gar nicht so strange wie ich, nein?

    Was das Cover angeht, denke ich, dass man da auch nichts anderes erwarten durfte. Cora hat ja einen ganz eigenen Look, und der wird verständlicherweise nicht für ein einzelndes Buch durchbrochen. Ich versteh aber natürlich, was du meinst – und finde auch, dass das englische Cover sehr viel schöner ist.

    Ich bin wirklich gespannt, was für Cover Lyx den Historicals verpasst. Ich hoffe ja, die orientieren sich in dem Fall ein wenig am amerikanischen Markt (seh aber schon wieder weichgezeichnete Montagen vor mir! *g*).

  • Durch den Reim wirkt der Titel halt sehr erzwungen, aber ich bin schon froh, dass die Wörter „Leidenschaft“, „Verlangen“, „Herz“ und „Zärtlichkeit“ nicht auftauchen, da finde ich „verrucht“ etwas weniger schlimm und noch nicht so tot-benutzt. :D Der Titel klingt halt nach einem typischen Nackenbeißer, aber er hebt sich durch den Reim wenigstens etwas ab. ^^

    Mir gehen die halbnackten Kerle auf den Covers total auf die Nerven, besonders der Kerl auf diesem Cover sieht total weichgespült aus und so als ob er vom anderen Ufer stammt. oO Und dann haben die immer nee dunkle Hose an und ein weißes Leinenhemd, wie langweilig. Als ob die damals immer mit offenen Hemden rumgelaufen sind, ich würde gerne mal einen Herren in voller oder gar keine Montur sehen. xD

    Da bin ich auch schon gespannt, wehe, die nehmen Nackenbeißer und dann doch gezeichnete Varianten davon, die sind ganz schrecklich und überhaupt nicht modern. Sie können es meiner Meinung nach nur besser machen als die üblichen Verlage. *g* Aber die Romane müssen auch noch als Historicals erkennbar sein, für nicht Lyx-Leser, mal schauen wie sie das umsetzen. :)

  • Bei dem Cover ist der Titel doch eigentlich egal :(

  • *grins* Die Cora Cover sind unschlagbar. :P Man will die eigentlich gar nicht kaufen, alleine schon, weil sie so aussehen…wobei…wenn ich dran denke, wie mein momentanes Buch aussieht und dass ich heute damit in der Öffentlichkeit gelesen habe….*kicher*

  • Lucina: Ich hab irgendwie mit Adjektiven im Allgemeinen und mit »verrucht« im Speziellen in Buchtitel ein Problem. Noch dazu in Kombination mit Verben wie bezwingen, die im romantischen Sinn gemeint sind. Und überhaupt ist Ralston kein Lord, sondern ein Marquis! *nörgelig*

    Lustigerweise finde ich die fotografierten Nackenbeißermotive noch lächerlicher als die gezeichneten – es sei denn natürlich, sie sind so »neutral« wie die Frauen in hübschen Kleidern auf den derzeitigen US-Covern. Die find ich hübsch. Mit halbnackten Kerlen hab ich übrigens kein Problem, mit ganz nackten noch weniger! :D

     
    Sabrina: Auch wieder wahr! ;)

     
    Anna-Lisa: Ich bin echt total hin- und hergerissen, was die Cora-Historicals angeht. Ich mag die Aufmachung (Cover, Titel, Papier, Satz) überhaupt nicht, aber andererseits war der Verlag der einzige, der den Historicals in den letzten Jahren unbeirrt die Treue gehalten hat und die Leser nicht von oben herab behandelt und belächelt hat. Das ist natürlich absolut begrüßenswert – und deshalb hoffe ich auch, dass es immer genug Leser gibt, die die Bücher kaufen!

    Was lieste gerade, womit du dich nicht in die Öffentlichkeit trauen solltest?

  • Ich muss sagen, dass mich solche Titel und diese Gruselcover absolut von den Romanen abschrecken…Ich kann sowas einfach nicht kaufen, weil ich mir anhand dieser Dinge einfach nicht vorstellen kann, dass es lesenswert ist.
    Ich hab jetzt also auf deine Rezension geklickt und mir da mal das Cover angeguckt und das sieht doch recht nett aus… Ich glaube die Verlage wissen nicht, welch Geschäft ihnen entgeht, wenn sie sowas tun…

  • Silke

    Also meine Freundin Gaby und ich konnten es nicht glauben. Der Titel ist grauenhaft, ich dachte ich les nicht richtig ..Reim Dich, oder ich fress Dich ;-( Die Leseprobe im LL hat mich auch nicht besonders angesprochen, die Übersetzung wirkt so altbacken …Naja, nichts destotrotz werden wir uns den 1. Teil holen. Aber die Vorfreude auf die Übersetzung ist leider iwie weg, nach dem eine Bekannte von uns die 3 englischen Teile so nett in unserem Buchforum besprochen hatte.

    LG Silke

  • DAs stimmt natürlich! Ich hab auch einige Historicals aus dem Cora Verlag. Und sie sind eben auch günstiger als in richtiger Taschenbuchform.

    Ich les gerade „Sexiest Vampire Alive“ von Kerrelyn Sparks und das Cover ist mal wieder….zum Todlachen. ;)

  • Steff: Da bist du nicht allein – selbst mir ging das früher so. Inzwischen leb ich halt mit den peinlichen Covern und schmalzigen Titeln, weil ich WEISS, dass ich die Geschichten trotzdem mag! Zumindet oft! :)

    Ich glaub, manch ein Verlag setzt zum Teil einfach zu sehr auf die bereits vorhandene Zielgruppe und verliert dabei die potenziellen Neu-Leser ein wenig aus den Augen. Das ist wirklich schade, denn romantische Liebesgeschichten lassen doch eigentlich alle Mädchen-/Frauenherzen grundsätzlich höher schlagen … So aber wirkt die Aufmachung eher abschreckend und der Historical-Markt ist seit Jahren auf dem absteigenden Ast: Die Stammleser werden weniger und es kommen keine Neuen nach und die Historicals werden drastisch runtergeschraubt oder ganz aus den Programmen genommen, siehe z.B. Knaur.

     
    Silke: Ich muss gestehen, dass ich die Leseprobe gar nicht gelesen habe; vielleicht hol ich das nach. Ich erinnere mich, dass Gaby nicht auf Englisch liest, aber warum liest du das Buch nicht im Original?

     
    Anna-Lisa: Das Sparks-Cover geht doch noch. Wenn ich mir da die deutschen Ausgaben anschau … *gg*

  • Ja, die sind in der Tat schlimmer!!

  • Silke

    @Irina
    Wahrscheinlich mache ich das. Ich lese ja am liebsten zur Entspannung und nach einem langen Tag ist es mit einem englischen Buch nicht ganz so einfach. Ich hatte mir auch überlegt, nur die Bücher auf englisch zu lesen, von denen keine Übersetzungen in Sicht sind (ala Leigh, Burton, Banks und Cunning. Mal gucken, vieleicht füttere ich SAM (meinen neuen Kindle) mit den McLean ebooks ;-)
    LG Silke

  • Silke: Ja, das kenn ich mit der mangelnden Konzentrationsfähigkeit nach einem langen Arbeitstag – geht mir ganz genauso. Außerdem brauch ich nach wie vor für ein englisches Buch deutlich länger als für ein deutsches. Angesichts meines SuBs handhabe ich das eigentlich auch so, dass ich nur dann zu englischen Bücher greife, wenn es keine deutschen Übersetzungen gibt, allerdings mach ich da bei Historicals die große Ausnahme: Die kann ich auf Deutsch angesichts ihrer Schwülstigkeit echt nicht (mehr) ertragen!

  • Ich kann Steff da nur zustimmen. Mir reicht schon das Cover um zu denken „Urghs“ und würde daher wahrscheinlich nicht mal dazu kommen, überhaupt den Titel zu lesen (den ich auch nicht so pralle finde). Das wirkt alles immer so „einheitsbreimäßig“ auf mich irgendwie, veraltet :/

  • Hallo zusammen,

    ich lese schon sehr lange auf Deinem Blog mit Irina, weil ich Deine Rezensionen ziemlich klasse und objektiv finde, hatte aber bis jetzt noch nicht so die Zeit und die Gelegenheit Kommentare abzugeben. Aber jetzt! *lach*
    Nachdem ich Eure Postings gelese habe, wollte ich auch noch ein wenig meinen Senf zu den CORA Historicals abgeben. :-)

    Zugegeben, der Titel des Sarah MacLean Romans ist recht lang, aber wenigstens haben sie sich vom Verlag die Mühe gemacht und versucht, dem englischen Titel gerecht zu werden. :-)
    Das finde ich besser, als wenn man einen „0-8-15“ Titel a la „Wogen der Leidenschaft“ um die Ohren gehauen bekommt. *gg*

    Die Covergestaltung der Historicals gefällt mir persönlich ebenfalls sehr gut, klar, die Geschmäcker sind verschieden, doch ganz ehrlich, so toll finde ich diverse amerikanische Cover auch nicht und viele Originale sind ebenfalls auf Altpapier gedruckt und zudem ziemlich unhandlich, weil ich meine Bücher nicht knicken möchte.

    Ich habe zudem die Erfahrung gemacht, dass die Verlagsleute vom CORA Verlag sehr nett sind und sich auch gerne Kritik anhören. (Ich habe so manch einen Historicals auch schon mal verrissen, wenn er schlecht war und sie haben meine Mails dann auch umgehend beantwortet.) Daher kann ich euch nur raten, konstruktive Kritik mal an Ort und Stelle abzugeben und Verbesserungsvorschläge zu machen. :-)

    Da es kaum noch historische Liebesromane auf dem deutschen Buchmarkt gibt, bin ich eigentlich sehr froh, dass CORA diesem Genre weiterhin treu bleibt und ganz ehrlich, ich glaube dass es bei anderen Verlagen mit dem historischen Liebesroman aus anderen Gründen nicht geklappt hat. Sowohl was die Auswahl anging, (viele Romane waren nur mittelmäßig) als auch so manche schlechte, zu moderne Übersetzungsleistung hat mich dann auch eher abgeschreckt.
    Ich persönlich erwarte bei einem historischen Liebesroman eine zeitgemäße Ausdrucksweise und hasse es, wenn die Protas sich benehmen und ausdrücken wie Leute unserer Zeit. Altbacken finde ich diese Ausdrucksweise nicht- im Gegenteil! Ansonsten kann ich ja gleich zu einem Contemporary greifen. ;-) Und gerade für CORA übersetzen fähige Leute wie etwa Petra Lingsminat (meine Lieblingsübersetzerin); ich schaue immer vor einem Buchkauf nach, wer übersetzt hat, da es auch ein paar Leutchen gibt, deren Übersetzungen ich einfach gruselig finde(die auch für andere Verlage tätig sind- auch Männer können meiner Meinung nach nicht so gut historische Liebesromane übersetzen.)Warum sich alle immer auf die CORA Historicals einschießen, kann ich nicht so wirklich nachvollziehen. Sie haben sowohl Romane von interessanten Autoren wie Julia Quinn, Lisa Kleypas, Gaelen Foley, Pam Rosenthal oder Laura Lee Guhrke ins Deutsche übersetzt, während andere Verlage sich an mittelmäßigen Historicals versucht haben und gescheitert sind. Seltsamerweise werden diese Romane nie kritisiert. ;-)
    So und nun schlagt mich! *lach*

  • Hallo liebe Nicole, schön, dass du die Zeit findest, hier nun auch zu kommentieren – ich freu mich immer über passionierte Historical-Leserinnen, mit denen ich mich austauschen kann. :)

    Ich verstehe deine Kritik an der Kritik, ich hab ja selbst geschrieben, dass ich Cora hoch anrechne, dass sie dem historischen Liebesroman immer die Treue gehalten haben, auch in schlechten Zeiten, in denen andere Verlage das Genre vollkommen stiefmütterlich behandelt haben (bzw. aktuell behandeln). Und dass der Verlag sehr leserfreundlich ist, kann ich nur bestätigen.

    Die Aufmachung der Bücher ist m.E. aber trotzdem ein entscheidender Faktor dafür, dass man als Leser sofort in die Groschenromanecke abgeschoben wird – und das ist für mich schon ein Anlass zur Kritik, denn man hat es zwar nicht mit Hochliteratur, aber ja auch mitnichten mit Groschenromanen zu tun. Der Eindruck liegt nicht (nur) am Altpapier (das mich überhaupt nicht stören wirde), sondern am Gesamteindruck aus Covermotiv, Covergestaltung, Papier, Schriftbild (das mich persönlich extrem irritiert) und der Tatsache, dass der Umschlag nicht wie bei einem »richtigen« Buch kartoniert ist. Und dafür find ich die großen Historical-Reihen (Gold, Gold Extra, Spezial) ehrlich gesagt auch nicht gerade billig …

    Was die Übersetzunge angeht, bin ich nur zum Teil bei dir. Das Thema mit den zu modernen Übersetzungen, die u.a. Nicole Friedrich abgeliefert hat, hatten wir ja schon an anderer Stelle; sowas geht gar nicht, und dass ein Übersetzer dafür so gar kein Gespür hat, ist ganz schön traurig. Allerdings war mein Eindruck schon, dass bei Cora die Übersetzungen zum Teil mindestens eine Nummer schwülstiger sind als im Original und gerne mal das eine oder andere umschrieben/entschärft wird, was »zu gewagt« erscheint. Ich verweise da immer wieder gern auf das Passion-Beispiel. Ehrlicherweise muss ich aber einräumen, dass meine Eindrücke schon älteren Datums sind, ich hab in letzter Zeit nämlich wirklich fast nur noch englische Historicals gelesen sowie einen Cora-Roman (Anne Gracie, übersetzt von Petra Lingsminat), der wirklich in Ordnung war.

    Dass es andere deutsche Verlage nicht besser machen, will ich gar nicht bestreiten. Die Cover dort sind auch nicht besser, ebenso wenig wie die Übersetzungen. Und von Kleypas abgesehen, wird dort inzwischen tatsächlich überwiegend Mittelmaß veröffentlicht in Sachen Historicals. Deshalb red ich auch nie über andere Verlage! ;) Ich bleib aber dabei: Ich bin gespannt, was Lyx aus den Historicals rausholt.

  • Liebe Irina,

    erstmal freue ich mich auch. :-)
    Ja, sicherlich mag der Umschlag nicht so fest sein, wie bei Taschenbüchern, aber mich stört das eigentlich nicht, für mich ist der Inhalt eines Buches immer entscheidend. Wobei ich durchaus ein Coverfreak bin und bei ansprechender Covergestaltung an einem Buch nicht vorbei gehen kann. Zum Beispiel liebe ich die „Lords & Ladies“ Gestaltung sehr. Ich glaube in dieser Hinsicht werden wir beide nicht auf den gleichen Nenner kommen, ich finde die optische Aufmachung der Historicals, Gold usw. sehr schön. *gg*

    Ok. preislich mögen die CORAS vielleicht nicht unbedingt günstig sein, doch auch dort müssen die Rechte für Romaneinkäufe, Bearbeitung, Gutachter und Übersetzer bezahlt werden und ich glaube so ein Julia Quinn Roman wird bestimmt auch nicht billig im Einkauf sein. So lange wie die Qualität der Übersetzung mich zudem überzeugt, ist für mich alles im grünen Bereich.
    Mhm, das Schriftbild find eich eigentlich ebenfalls o.k. Gut, es gab mal vor längerer Zeit einige Romane, bei denen die Schrift ein wenig zu klein für meine armen Augen geraten war, doch das hat sich gottlob wieder gebessert, außerdem habe ich jetzt eine Lesebrille für alle Fälle. :-))

    Ich finde jetzt nicht unbedingt dass die Historicals von CORA groschenromanähnlich aussehen. Allerdings muß man auch bedenken, dass sie nur im Zeitschriftenhandel angeboten werden.

    PASSION habe ich leider nicht im Original gelesen, aber gerade etwas erotischere Lektüre ist auch schwer zu übersetzen, finde ich. Ich hatte in der Vergangenheit mal ein paar erotische Romane anderer Verlage auf meinem SUB und war teilweise ziemlich erschrocken über die recht mhm, gewöhnungsbedürftigen Formulierungen darin. Entweder zu hart oder zu zart und manches war einfach hölzern formuliert. Ich glaube das ist alles ziemliche Geschmackssache, dennoch würde ich mir da etwas stilsichere Übersetzer wünschen.
    Wenn etwas in dem Valdez im Gegensatz zum Original abgemildert wurde, ist das natürlich nicht so schön.

    Aber ehrlich gesagt, der Valdez ist ja auch eigentlich ein spezial gelagerter Historical gewesen. *gg* Versuche einfach mal andere Historical Romane und glaube mir, die Übersetzungen sind da sehr gelungen. Gerade auch was Regencyromane angeht. :-)

    Liebe Grüße
    Nicci

  • Nein, ich glaub auch nicht, dass wir beide in Sachen Cora-Cover und -Ausstattung auf einen Nenner kommen, aber macht ja nix – müssen wir ja auch nicht, die Geschmäcker sind nunmal verschieden. :)

    Ich fürchte halt nur, dass die Aufmachung ihren Teil dazu beiträgt, dass die Historicals in Deutschland so schlecht laufen. Natürlich gibts immer Leser, die die Cora-Cover toll finden oder auch die klassischen Nackenbeißermotive anderer Verlage, aber ich denke schon, dass das viele auch extrem abschreckt. Nicht umsonst greift so manch einer (fast) nur noch zu englischen Orginalen und andere kaufen einen englischen Historical gar wegen des hübschen Covers, um am Ende festzustellen, dass das ein schönes Buch ist, das sie in der deutschen Aufmachung aber nie gekauft hätten. Ich sehe aber ein, dass es ein schmaler Grat ist zwischen dem Befriedigen der Fans (die die Cover lieben) und dem Anlocken von Neukunden (die die Cover hassen). Und genau deshalb bin ich sehr, sehr gespannt, was Lyx macht.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Sie können diese HTML Tags verwenden.

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>