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Bei Amazon gelesene Bücher eintauschen

Amazon hat heute den neuen Service »Trade In« eingeführt, mit dem der Gebrauchtbuchmarkt einen Schub erhalten dürfte – vermutlich zum Leidwesen anderer antiquarischer Portale.

 

Bücher eintauschen – Gutschein sichern: Amazon.de launcht »Trade-In«

Kunden von Amazon.de haben ab sofort die Möglichkeit, gebrauchte Bücher gegen Amazon-Gutscheine einzutauschen

Luxemburg, 16. August 2011 – Gebrauchte Bücher gewinnbringend an den Mann zu bringen, wird ab sofort noch einfacher. Heute launcht Amazon.de den Service „Trade-In“, der es Kunden ermöglicht, gebrauchte Bücher einzuschicken und im Gegenzug dafür Amazon-Gutscheine zu erhalten. Die Gutscheine sind nicht nur für Bücher, sondern für Millionen von Produkten aus derzeit 25 Produktkategorien gültig.

Die Benutzung des „Trade-In“-Services ist unkompliziert: Kunden können sich unter www.amazon.de/trade-in über den Tauschwert des jeweiligen Buches informieren und anschließend ein Versandetikett ausdrucken, mit dem sie die Bücher kostenfrei einsenden können. Nach Erhalt wird der Zustand der Bücher geprüft und dem Kunden anschließend der vereinbarte Wert gutgeschrieben. Der Wert des Gutscheines wird automatisch auf das Gutscheinkonto des Kunden übertragen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass ein Buch die Qualitätskriterien erfüllt – beispielsweise unbeschädigt ist, nur wenige Gebrauchsspuren aufweist und keine persönlichen Anmerkungen enthält. Wird ein Buch bei der Prüfung aufgrund seines Zustands nicht als „gut erhalten“ eingestuft, können Kunden sich entscheiden, ob die Bücher an sie zurückgeschickt werden sollen oder ob Amazon die Bücher für den Kunden entsorgen soll. Der Eintausch-Preis für ein gebrauchtes Buch orientiert sich am Neupreis eines Buches sowie an der aktuellen Kundennachfrage.

„Mit ‚Trade-In‘ nimmt Amazon Kunden ein echtes Stück Arbeit ab“, erklärt Nicholas Denissen, Vice President Media bei Amazon. „Der Amazon Eintausch-Service bietet ein praktisches Komplett-Paket für alle, die ihre Regale von alten Schmökern befreien und dafür Geschenkgutscheine erhalten möchten.“

Die Abwicklung von Amazons „Trade-In“ erfolgt transparent: Kunden können jede einzelne Stufe des „Trade-In“-Service jederzeit in ihrem Kundenkonto nachverfolgen. Mehr Informationen über den neuen Eintausch-Service unter www.amazon.de/trade-in.

Quelle: Pressetext/Amazon

 
Natürlich hab ich den Link sofort angeklickt und mir den Trade-In-Service angeschaut. Erste Erkenntnis: Sämtliche Bücher, die ich spontan loswerden wollte, waren (noch) gar nicht in der Datenbank erfasst – die ist nämlich noch in der Entstehungsphase und wird erst nach und nach aufgebaut. Von wegen also »Regale von alten Schmökern befreien«.

Welche Bücher (derzeit) in der DB erfasst sind, ist mir ehrlich gesagt ziemlich rätselhaft. Weder Roches »Schoßgebete« noch Adler-Olsens »Erlösung« noch Neuhaus‘ »Unter Freunden« noch Diffenbaughs »Die verborgene Sprache der Blumen« waren zu finden. Einige andere aktuelle(re) Bücher habe ich aber schließlich doch aufgestöbert, z.B.:

• »Plötzlich Fee« von Julie Kagawa (NP: 16,99 Euro, 3/2011): 7,20 Euro
(Momox 7,03 Euro, Regalfrei 4,92 Euro)
• »Neva« von Sara Grant (NP: 16,99 Euro, 3/2011): 5,00 Euro
(Momox 7,58, Regalfrei 1,03 Euro)
• »Das Affenhaus« von Sara Gruen (NP: 19,95 Euro; 3/2011): 6,10 Euro
(Momox 5,74 Euro, Regalfrei 4,27 Euro)
• »Ein Mord von besserer Qualität« von Ann Granger (NP 18,99, 11/2010): 5,05 Euro
(Momox 5,39 Euro, Regalfrei 4,35 Euro)

Die Preise von Amazon scheinen also im Vergleich zu anderen Portalen durchaus fair zu sein – ich würde aber nicht so weit gehen, davon zu sprechen, dass der Verkauf »gewinnbringend« sei. (Nun ja. WerbePressetext halt.)

Aufgrund der Preise dürfte der Amazon-Trade-In trotzdem eine echte Alternative zu Momox und Co. sein, sobald die Datenbank größer ist – zumal die Abwicklung wirklich einfach und sehr transparent klingt. Der große Nachteil ist natürlich, dass man seinen »alten Kram« (wenn überhaupt) nur gegen Amazon-Gutscheine loswird und die Erträge aus dem Verkauf somit nicht frei verfügbar sind. Wer aber ohnehin viel bei Amazon kauft, der sollte sich das neue Angebot vielleicht mal anschauen.

 
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21 Kommentare zu Bei Amazon gelesene Bücher eintauschen

  • An sich finde ich das große klasse und ich wäre sofort Feuer und Flamme für dieses tolle Feature. Als Englisch-Leser habe ich da aber bisher noch kein Glück. Alle Bücher, die ich hergeben würde sind noch nicht beim Trade-In zu finden (selbst „Die Wanderhure“ nicht), daher bringt mir das momentan noch absolut nichts. Aber die Idee finde ich trotzdem toll und ich hoffe die Datenbank ist irgendwann einmal so ausgereift, dass es auch mal für jemanden wie mich Sinn macht. ^^ Die Preise finde ich auch fair, so auf den ersten Blick.

    Das wäre mal eine echte Alternative zu Ebay & Co. :)

  • Elena

    Ich find die Idee genial und hab sogar schon eintauschbare Bücher. Werd also nach dem WE das ausprobieren!

  • Ich denke, dass man zumindest für neue Bücher bei Ebay mehr Geld kriegt, aber dafür ist der Verkauf bei Ebay auch deutlich aufwendiger … und natürlich unsicherer, wenn man die eigene Auktion nicht notfalls (verbotenerweise) pusht.

    So grundsätzlich tut es echt ganz schön weh, gebrauchte Bücher zu verkaufen, weil die nämlich einem rasanten Preisverfall unterliegen. Ich hab immer mal Bücher bei Momox verkauft, wenn mein Mann sowieso irgendwelche andere Ding da losgeschlagen hat, aber das war schon echt immer frustrierend … (Natürlich isses aber trotzdem besser, 50 Cent für ein Taschenbuch zu kriegen, das man nicht mehr will, als dass es zuhause rumfliegt.)

  • Elena: Zu einem akzeptablen Preis, nehm ich an? (Sonst würdest es ja wahrscheinlich nicht machen …)

    • Meine Mutter kriegt normal maximal so 3 Euro pro Buch auf dem Flohmarkt – bei Amazon bekäme ich für die beiden fraglichen HCs, die ich auf die schnelle getestet habe, schon 10 Euro zusammen. Hab ihr schon gesagt, sie soll mal die Kiste mit allen bisher unverkauften Büchern noch einmal rausrücken, damit ich dann abgleichen kann :D Nun könnte ich meine Mutter natürlich besser „schulen“ etc., aber über Amazon geht das fixer.

      • 3 Euro für ein Hardcover?! Das ist aber vedammt wenig, da wird hier deutlich mehr gezahlt, wenn es in einem guten Zustand und aktuell ist.

        Hast du denn vorher nie mal die Bücher bei momox eingegeben?

        • Sind schon die guten Flohmärkte, zu den meisten nimmt meine Mutter schon gar keine Bücher mehr mit. Allerdings verkauft sie meistens TB, meine HCs verschenke ich fast immer weiter, also bin ich mir jetzt gar nicht so sicher, was sie dafür nimmt.

          Hm, Momox kannte ich bis dato gar nicht. Die zahlen ja sogar noch wesentlich besser. Ich glaub, ich schicke lieber dahin mal eine Wagenladung Bücher :o)

  • Super! Danke für die Info! Das muss ich auch gleich probieren!

    Lg Marina

  • Ich warte nch ein bisschen ab, bezweifle stark, dass die Bücher, die ich loswerden möchte, dort schon in der Datenbank stehen. Aber was bei Marketplace nicht innerhalb einer vernünftigen Zeit weggeht, kommt dann dorthin. Ich kaufe sowieso ständig bei Amazon und im Ref sicher nochmal mehr, da lohnt sich das für mich schon. Besser, als wenn das weiter hier rumsteht oder in Kisten vergammelt.

  • Ich hab’s gestern auch direkt ausprobiert, aber mit den Bücher, die ich eingegeben habe, auch noch kein Glück gehabt. Dabei waren es keine alten Schinken. Aber gut, Amazon gibt ja auch an, dass es etwas dauert, bis mehr Bücher verfügbar sind. Ich finde es prinzipiell jedenfalls eine gute – und vor allem sehr unkomplizierte und kostengünstige Variante – um Bücher loszuwerden. Da ich schon öfter bei Amazon kaufe würde sich das für mich sogar lohnen. Ob ich es irgendwann wirklich mal in Anspruch nehme, wird sich zeigen.

  • Na toll, da will ich sofort was einstellen und muss die gleiche Erfahrung machen wie du: Pustekuchen! Buch nicht in der DB -.-

    Aber wenn dort erst einmal alles eingetragen ist, werde ich den Service sicher mal in Anspruch nehmen.

  • Ich finde es sehr praktisch, dass du die Sachen immer gleich ausprobierst und vergleichst. :D

    Ansonsten stehe ich dem Ganzen zwiespältig gegenüber. Wenn ich selber verkaufe, dann bekomme ich in der Regel mehr Geld, aber dafür habe ich auch eine Menge Arbeit damit (die ich immer wieder vor mir herschiebe *seufz*). Ich denke, ich werde das auch mal im Auge behalten und vielleicht mal antesten, was ich für meine aktuellen Verkaufstitel bekommen würde.

  • Wenn die DB weiter aufgebaut ist, werd ich mal meine ganzen alten Nackenbeißer eingeben, bevor ich sie endgültig ins Altpapier schmeiße. (Wobei ich kaum glaube, dass Amazon mehr Interesse daran hat als Momox/Regalfrei.)

    Ich muss aber jetzt nochmal allgemein in die Runde fragen, was ich oben auch schon Elena gefragt hab: Wenn ihr an einem solchen Dienst Interesse habt, habt ihr denn nie Momox ausprobiert? Falls nein, warum nicht? Die zahlen im Schnitt ja nicht weniger als Amazon, die Anwicklung ist ebenfalls recht einfach und man kriegt das Geld anstandslos überwiesen.

    Für mich wäre die Sache mit den Amazon-Gutscheinen tatsächlich ein (kleineres) Problem. Ich kauf nämlich tatsächlich nicht mehr viel bei Amazon!

    Sarah: Herzlich willkommen hier! :)

  • Die Idee find ich total gut, auch wenn ich das wohl eher nicht benutzen werde, da ich ja Bücher lieber horte ;D Habe mal ganz kurz reingeguckt und bin etwas erschrocken über die Preise (auch bei den Beispielen, die du oben geschrieben hast). Also dass man für ein deutsches Hardcover, das vermutlich auch noch gut erhalten ist und neu ca. 20 Euro gekostet hat, nur so wenig Geld bekommt, finde ich schon doof. Es sei denn man will das Buch einfach nur loswerden.

  • Bin gespannt, wie es sich weiterentwickelt…
    Liebe Grüße

  • Ich werd es auch mal ausprobieren, wenn die Datenbank weiter ausgebaut ist und die Bücher, die ich los werden will, auch drin vorkommen. Wobei es mir da vermutlich so ähnlich ergeht, wie dir mit deinen alten Nackenbeißern. Ich hab Momox mit einigen Büchern mal ausprobiert und die hatten da überhaupt kein Interesse. Ist aber auch schon wieder Monate her.

  • Wenn ich das richtig sehe, dann kann man dort aber nur Bücher verkaufen, oder? Da finde ich zumindest Momax besser. Dort kann ich auch noch CDs und DVDs anbieten. In der Varianten habe ich das mal getestet und war recht zufrieden, weil die Abwicklung wirklich simpel war.

  • Miss Bookiverse: Ich find das nicht so überraschend, dass die Ankaufspreise bei solchen Portalen nicht höher sind. Immerhin verkloppt man seinen Kram an einen Händler, der die Sachen später gewinnbringend weiterverkaufen will. Muss sich für ihn ja auch lohnen.

    Mailin: Taschenbücher, die nicht topaktuell und/oder was besonderes sind (d.h. inzwischen vergriffen und gefragt), kriegt man meiner Erfahrung nach bei solchen Portalen nicht oder nur für Spottpreise (20–50 Cent) los. Das ist echt bitter, aber die traurige Wahrheit ist leider, dass die einem bei Ebay oder Tauschticket meist auch keiner abnimmt …

    Hermia: Ja, bei Amazon kann man im Moment nur Bücher losschlagen. Aber wer weiß, ob die nicht auch bald DVDs, CDs und Spiele ins Sortiment aufnehmen – Momox hat auch nur mit einem Bereich (CDs) angefangen.

  • Gut dass ich nach dem Urlaub hier mal alles gründlich durchstöber! Find die Idee von Amazon ziemlich gut und werd sicherlich mal gucken, was ich so an alten Büchern loswerden kann (wenn auch vielleicht erst später).
    Bzw. kann ich bei den anderen Seiten mal gucken – haut mich, aber heute ist das erste Mal, dass ich von den Seiten höre. Der Mond lässt grüßen! xD

  • Ich hatte zumindest über Regalfrei schon mal berichtet, die Ankaufspreise getestet und auch mit Momox verglichen, s. hier.

    Momox verkauft die Sachen übrigens unter Medimops.de weiter.

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