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[Nachgefragt] Warum aus Feisty Ford wurde

Nachdem Evi mich hier dankenswerterweise darüber aufgeklärt hat, dass ich den Originaltitel des Buchs »Die Kunst der Unterwerfung« deshalb nicht gefunden habe, weil die Autorin im Original nicht Ford, sondern Feisty heißt, hab ich mal beim Verlag nachgefragt, wie es zu dieser Umbenennung kam. Die Antwort erbrachte das Ergebnis, das ich eigentlich auch erwartet hatte:

»Feisty klingt im Deutschen einfach nicht sexy und passte entsprechend in den Augen unseres Lektorats nicht zum Buch.«

Ich finde zwar nicht, dass »Ford« besonders sexy klingt, würde dem Lektorat aber uneingeschränkt zustimmen, dass es allemal ein besserer Name als »Feisty« ist. Bei »Feisty« muss ich immer sofort an »feist« denken, und das ist in Verbindung mit einem Erotikroman in der Tat nicht gerade die allerbeste Assoziation. Die Autorin ist übrigens über die Umbenennung informiert worden und war einverstanden.

(Einen ähnlichen Fall gabs ja vor einiger Zeit bei Cora, wo ein Buch von »Laura Lee Guhrke« unter dem Namen »Laura Lee« verlegt wurde – verständlicherweise. Leider hat es dem Buch trotzdem nicht geholfen – es kam in Deutschland überhaupt nicht gut an, sodass man sich entschlossen hat, die Serie nicht weiter zu übersetzen.)

 

9 Kommentare zu [Nachgefragt] Warum aus Feisty Ford wurde

  • Evi

    Nicht sexy. Aha.

    Du hast nicht zufällig auch nachgefragt, ob sie das erste Buch (Bound to Please) auch gekauft haben? Das fand ich ja besser als dieses hier. Obwohl dieses hier auch sehr gut ist. Aber ich glaub, ich wiederhole mich… *kicher*

  • Siehst du offenbar nicht so, dass „feist“ irgendwie unsexy ist?! ;)

    Leider war ich so unaufmerksam, nicht auch gleich nach »Bound to Please« zu fragen. Hab ich aber extra für dich nachgeholt – vielleicht gibt die nette Pressefrau von Rowohlt dazu auch noch Auskunft! :)

  • Evi

    Naja, ich les das halt nicht als „feist“, übrigens ein Wort das in meinem normalen Sprachgebrauch gar nicht vorkommt.
    Ich hab ihr erstes Buch vor 2 Jahren ganz zufällig in der Buchhandlung entdeckt, das war eine Art „Offenbarung“ für mich, so bin ich weg von den reinen erotischen Romanen und hin zur Erotic Romance, weil ich da draufgekommen bin, dass mir eigentlich das romantische Element immer gefehlt hat. Ich mag halt gern mein HEA haben. Okay, ich hab vorher auch schon LiRos gelesen, aber – öhm – da ging’s mir nicht genug zur Sache. ;-)
    Was wollte ich eigentlich sagen? Ach ja, nachdem ich das Buch auf englisch gelesen habe, hab ich auch den Autorennamen immer nur englisch gesehen und „feisty heroines“ mag ich, also ist das Wort für mich automatisch positiv besetzt.
    Oh, und cool, bin gespannt ob eine Antwort kommt. Und welche.
    (und ich glaub, es ist Zeit für einen Re-Read von „Bound to Please“, mal sehen, ob ich noch immer so begeistert davon bin…)

  • Ich finde „Feisty“ persönlich wesentlicher besser als „Ford“.
    Bei Autorinnen von erotic romances achte ich nie darauf, ob ein Name „sexy“ klingt oder nicht, dass ist ja auch irgendwie komisch. Wesentlicher unsexier als Ford geht es meiner Meinung nach übrigens nicht, aber was solls.

  • Nun, Ford hat zwar den Vorteil, dass das sogar von jedem Buchhändler richtig geschrieben werden kann, aber so einen 08/15-Name als Pseudonym zu wählen, finde ich dann doch etwas ungeschickt. Sexy sind beide Namen definitiv nicht! *g*

  • Evi, hier kommt schon die Antwort: »Bound to Please« ist derzeit nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen, zumindest nicht bei Rowohlt.

  • Obwohl es ja sogar ein englisches Wort „feisty“ gibt, was soviel wie temperamentvoll und lebhaft heißt. Finde ich dann irgendwie doch schöner als Ford. Aber naja…. ;)

  • Ja, ich kenn das Wort. Ich glaub aber nicht, dass der herkömmliche deutsche Erotikleser viel mit dem Wort anzufangen weiß, sprich: seine Bedeutung kennt. Aber ich mag mich täuschen … :)

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