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[Rezension] Jacquie D’Alessandro: Touch me

Inhalt:
Einem Mann Vergnügen verschaffen – das ist etwas, was die ehemalige Mätresse Genevieve Ralston problemlos beherrscht. Seit ihr letzter Liebhaber sie verlassen hat, hat sie allerdings die Nase gestrichen voll von Männern … bis sie Simon trifft. Simon ist aufregend, sexy – aber ein Spion. Seine Mission: einen geheimnisvollen Brief zu finden, der sich in Genevieves Besitz befinden soll. Doch beim Versuch, Genevieve ihre Geheimnisse zu entlocken, verliert er sein Ziel bald aus den Augen …

Kommentar:
Das Buch startet mit den Worten eines Sterbenden, der dem Protagonisten Simon einen Hinweis auf den Mörder liefert, bevor er das Leben aushaucht. Da Simon Sekunden später über die Leiche gebeugt erwischt wird, hat er großes Interesse daran, die Worte »GENEVIEVE … Alabasterkästchen … Brief darin beweist, wer mein Mörder ist …« zu entschlüsseln bzw. Genevieve ausfindig zu machen. Schnell wird klar, dass Genevieve die ehemalige Mätresse des Toten ist, die auf dem Land lebt, also macht sich Simon auf, um das Beweismittel zu finden. Eine nächtliche Durchsuchung bei Genevieve bleibt jedoch ergebnislos, also muss er ihr Vertrauen erschleichen. Das fällt ihm nicht besonders schwer, denn entgegen seiner Erwartungen ist Genevieve eine faszinierende Frau, der Simon bereits beim ersten Anblick verfällt. Sie fühlt sich trotz all ihrer Bedenken ebenso unwiderstehlich zu ihm hingezogen, sodass die Frage hier nicht ist, ob die beiden eine Affäre beginnen, sondern wann. Die knisternde Erotik zwischen den Protagonisten ist dennoch ansprechend dargestellt, gleiches gilt für die zahlreich vorhandenen und recht expliziten Liebesszenen. Darüber hinaus bietet die Handlung allerdings nicht viel. Selbst die Auflösung des Mordes sowie Genevieves Reaktion auf Simons wahre Identität verlaufen ziemlich unspektakulär; ein kleines bisschen mehr Drama hätte hier schon sein dürfen.

Simon ist nicht wirklich ein glaubwürdiger Spion, dafür aber ein sehr netter Typ, dem vielleicht ein paar Ecken und Kanten fehlen, um ihn zu etwas besonderem zu machen. Genevieve ist zum Teil etwas anstrengend, was nicht zuletzt an ihrem Umgang mit ihrer Krankheit liegt, die sie für den ausschlaggebenden Grund dafür hält, dass ihr ehemaliger Liebhaber sie verlassen hat. Sie wirkt alles in allem wenig kämpferisch, dafür eine Spur zu selbstmitleidig, verunsichert und hingebungsvoll.

Leider ist auch D’Alessandros Humor, der ihre Bücher sonst auszeichnet, hier maximal im Ansatz vorhanden. Und das, obwohl diesmal gleich zwei Tiere (Hund und Katze) durch die Szenerie tollen – was bei der Autorin sonst immer lustige Szenen und Dialoge garantiert. Möglicherweise bot die begrenzte Seitenzahl (210 S.) einfach keinen Platz für derlei Nebensächlichkeiten, die ein Buch oft erst bemerkenswert machen.

Fazit:
9/15 – Eine nett zu lesende Geschichte, die aber in keinster Weise aus der Masse der Liebesromane heraussticht.

2 Kommentare zu [Rezension] Jacquie D’Alessandro: Touch me

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