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[Rezension] Sarah Harvey: Eine Braut zu viel

Originaltitel: Long Division

Klappentext:
Wie viele Bräute braucht man für eine Hochzeit? Die Englischlehrerin Felicity Blakeney wünschte, sie hätte in Mathe besser aufgepasst: Erst braucht sie ein Jahr, acht Monate und sechs Tage, um ihren Verlobten Richard loszuwerden, und dann heiratet der plötzlich ihre Schwester. Hinzu kommen Richards Exfreundin Kat, die ihn um jeden Preis zurück will, und Kats Ehemann Alex, der Felicity verteufelt gut gefällt. Wie man dieses Durcheinander in den Griff bekommen soll, weiß Felicity allerdings auch nicht …

Kommentar:
»Eine Braut zu viel« hab ich mir im Rahmen meiner Rubrik [Autoren-Check] aus dem Regal gezogen, weil ich so viele ungelesene Bücher von Sarah Harvey hier stehen habe. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Sarah Harvey wird bleiben, und falls mir auf dem Flohmarkt weitere Bücher von ihr zum Schnäppchenpreis begegnen sollten, werden die wohl bei mir einziehen.

Der Beginn der Klappentextes ist ziemlicher Unfug, ansonsten ist der Inhalt des Buchs aber im Wesentlichen erfasst: Felicity trennt sich wenige Wochen vor der Hochzeit von ihrem Verlobten und fährt dann zu ihrer Freundin aufs Land, um ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen. Ihr Aufenthalt dort endet mit einem Paukenschlag, allerdings ist das nichts im Vergleich zu dem, was sie erwartet, als sie nach Oxford zurückkehrt: Sie erfährt nämlich, dass ihre Schwester Sally inzwischen ihren Platz eingenommen hat und an ihrer Stelle Richard heiraten wird. Verständlicherweise ist Felicity davon gar nicht begeistert, vor allem deshalb, weil sie sich um ihre kleine Schwester sorgt, die frei nach dem Motto »Fehler muss man selbst machen« alle gut gemeinten Ratschläge und Warnungen in den Wind schlägt. Gleichzeitig lernt Felicity den gutaussehenden Alex näher kennen, dessen Frau Kat sich schamlos an Richard heranmacht – das Chaos ist perfekt!

Bei dem Roman handelt es sich eher um eine Frauengeschichte mit einem Schuss Romance denn um einen astreinen Liebesroman. Im Fokus steht ganz klar Felicity, die nach der Trennung von Richard ihr Leben neu ordnen muss. Ihre nicht ganz einfache Familie, vor allem natürlich die Schwester, spielt dabei eine wesentliche Rolle, und später auch Alex, in den sie sich verliebt. Phasenweise plätschert das Buch wenig ereignisreich vor sich hin – vor allem während Felicitys Aufenthalt auf dem Land –, alles in allem bietet es aber nette, amüsante Unterhaltung mit wenig komplexen Figuren und Überraschungen. Der Roman, in dem übrigens unglaublich viel gebechert wird, lebt von seiner sympathischen Protagonistin und von seinem Humor, der manchmal ein klein wenig bemüht wirkt, ingesamt aber wirklich ganz lustig ist und mich einige Male zum lauten Lachen gebracht hat.

Fazit:
10/15 – Amüsante Unterhaltung für zwischendurch. Wer ChickLit mag, kann dem Buch ruhig eine Chance geben.

 

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