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Protokoll der Grausamkeiten, Teil 8

Ich muss doch endlich mal mein Protokoll der Grausamkeiten zuende bringen – zwei Folgen hab ich noch. Ich hoffe, ihr habt die Erholungspause genutzt, um euch für mehr schreckliche Auszüge aus »Kate und Leah« zu wappnen! ;)

»Vielleicht solltest du nicht so hart nachdenken.« (S. 225)

»Das ist, was jeder Mann hören will, wenn er mit auf den Rücken gefesselten Händen vor dir steht und seine Fahne weht.« (S. 229)

Leah schluckte seinen Penis, dann zog sie zurück. (S. 230)

… damit sie seine Eier züngeln konnte … (S. 231)

Ihre Blicke verließen seine nicht. (S. 233)

Er trug seinen köstlichen Hintern, der in ausgebleichten Jeans steckte, weg vom Tisch. (S. 245)

Grinsend grub er sich mit der Gabel durch den Salat. (S. 246)

»Sage mir, was dir über den Arsch gekrochen ist, dass du plötzlich so eine paranoide Hexe bist.« (S. 248)

Seine Geduld war eingetrocknet. (S. 250)

Er presste von hinten eine Hand zwischen ihre Schenkel, um ihren Schritt zu verbreitern, und dabei strichen seine Finger über das super erhitzte Fleisch ihrer Pussy, während seine Zunge ihren Zauber auf der Klitoris verrichtete. (S. 255)

Stumm setzte sie die Füße weiter auseinander und mahlte sich an seinem Mund. (S. 256)

Dix schaute sie an, wie sie über ihm thronte, und prägte sich jede Sommersprosse auf ihren blassen Schultern ein, während er die Süße ihres Geschmacks bestaunte. (S. 257)

Über das Schlagwort »Protokoll der Grausamkeiten« findet ihr weitere Zitate aus dem Buch.

28 Kommentare zu Protokoll der Grausamkeiten, Teil 8

  • Wie immer schwanke ich zwischen Belustigung und Fassungslosigkeit. :D

    Die Fahne habe ich mir dann doch etwas zu bildlich vorgestellt, während ich mich frage, ob der Hintern auf einem Servierbrett davongetragen wird und welche Geschmacksrichtung er wohl hatte. Und da ich schon irgendwie beim Essen angelangt war, frage ich mich natürlich, ob „super erhitztes Fleisch“ den gleichen Garpunkt wie ein Steak hat … Ich glaube, ich geh jetzt mal in die Küche und mach mir ein Brot. ;)

  • Meine Geduld ist eingetrocknet = mein neuer Lieblingsspruch.

    LG
    Armitage

  • Ach, irgendwie stell ich es mir niedlich vor, den eigenen Hintern wegzutragen. xD Mal abgesehen davon, dass er erst mal abfallen (oder abgeschnitten werden oo) müsste, was sicherlich unschön ist. Aber nun ja!

  • Die wehende Fahne ist wirklich zum brüllen! XD Aber das „über den Arsch kriechen“ ist auch nicht schlecht und wohl der Kategorie „English for Runaways“ zuzuordnen. *ggg

    Wirklich der Hammer! :D

  • Schon wieder dieses Mahlen!
    Das ist ja abstoßend, ich muss dabei immer an Wiederkäuer denken. Wie heißt das denn im original?

  • Herrlich. Und schrecklich. Das so etwas seinen Weg in den Handel findet. Manches klingt wie in den „Google Translator“ eingegeben und einfach übernommen.

  • Meine Kopfschmerzen gestern kamen bestimmt auch davon, dass ich immer so hart nachdenke …
    @Maren: Dieses „mahlen“ stößt mich auch immer total ab. Ich muss immer an Korn mahlen denken *g*

  • Ja, hartes Denken ist schon fatal. Man sieht ja an der Übersetzung, wohin das führen kann … ;)

    Maren, ich glaub, die setzt das »Mahlen« ziemlich universal ein. Im Original heißt der oben zitierte Satz: »Silently she widened her thighs, arching into his mouth.«

  • JED

    *boah* … ich muss mich mal ganz schnell übergeben… das wird einfach nur widerlich!

    Was geht nur dem Übersetzer durch den Kopf???

  • Das wird ja immer besser ;-) Was hat sich der Übersetzer nur bei diesem Müll gedacht?

  • evi

    Also mit dieser Übersetzung hat sich Frau Green definitiv selbst übertroffen!
    die Fahne weht… ogottogott!
    Ich weiß nicht ob ich lachen soll, oder weinen, darüber was sie diesem Buch angetan hat. Und ehrlich, ich glaube, selbst ein Übersetzungsprogramm könnte nicht so weit entfernt vom Originaltext sein. Das würde doch sicher wissen, dass thighs nicht die Füße sind, oder?

  • Das ist wirklich … sehr … ansprechend. Und für so eine Übersetzung hat der Verlag bezahlt? Oh man …

  • Lol. Mittlerweile tut das einem ja gar nicht mehr in den Augen weh, sondern nur noch in den Lachmuskeln. So ein Schmarrn.

    Du hast dich wirklich durch das ganze Buch gequält? Ö___Ö

  • Jo

    „Seine Geduld war eingetrocknet.“ finde ich am besten. Da ist ja richtig was schief gelaufen…

  • Mir kommt dabei immer wieder ein Gedanke – ne Babelfish-Übersetzung, das ist es! Da kann kein Mensch mit Gehirn drangesessen haben…

  • Pia

    Wer auch immer diese Übersetzerin ist, sie gehört weggesperrt. Das sind doch richtige Katastrophen, ich weiß garnicht, wie man sowas als Lektor (gucken Lektoren eigentlich überhaupt über übersetzte Bücher drüber?) überhaupt durchgehen lassen?
    Das mit dem Eier kraulen ist einfach nur komisch. Sowas will man als Leser doch nicht lesen, genauso wie „Seine Geduld war eingetrocknet“! Wäh, igitt!

  • … am Gesicht mahlen … super erhitzes Fleisch
    *kichert haltlos*
    mahlen und erhitzen… hat die Übersetzerin vielleich nebenbei Kochbücher gelesen?
    und dann auch noch der geschluckte Penis und eingetrocknete Geduld

    *wischt sich Lachtränen weg*

    Da hat definitiv jemand nicht hart genug nachgedacht *lach*

  • Animasoul: Ja, hab ich. Das Lesen ist – wie gesagt – nach kurzem zur Suche nach Stilblüten verkommen, aber dafür sind die »Protokolle« auch echte Highlights auf meinem Blog! ;)

    Evi: Dass »thights« Schenkel sind, wissen sowohl das Google-Sprachtool als auch Babelfish. Allerdings ist deren Übersetzung trozdem NOCH schlechter! ;)

    Pia: Das kommt auf den Verlag an, ob da noch mal ein Lektor drüberliest. Ich gehe davon aus, dass man sich hier aus Kostengründen darauf beschränkt hat, nach der Übersetzung ein Korrektorat durchzuführen – Rechtschreib-/Tippfehler sind mir auch tatsächlich nicht aufgefallen.

    • evi

      Irina, sag bloß, du hast es probiert!? *lach*

      Übrigens mußte ich grad mit Bedauern feststellen, dass auch bei einer relativ guten Übersetzung leider sehr viel vom Original verloren gehen kann. Die deutsche Übersetzung eines Buches das ich gerade gelesen hab, hat irgendwie nicht so „funktioniert“ für mich und da hab ich das Original hervorgeholt und quergelesen. Und sogar ganze fehlende Absätze entdeckt! Und wieder mal festgestellt, dass Deutsch soooo eine schwerfällige Sprache sein kann.

      • Jupp, ich war neugierig – und konnte damit gleich ausschließen, dass S.G. ein Pseudonym für Babelfish ist! *g*

        Was die Schwerfälligkeit der deutschen Sprache angeht: an die glaub ich nicht. Ich glaube, dass es einfach nur immer sehr sehr schwierig ist, das Original (an dessen Text ja normalerweise stark gefeilt wird, um ihn möglichst perfekt zu machen) in eine andere Sprache zu übertragen, die ja (meist) anders aufgebaut ist. In welche Richtung übersetzt wird, spielt dabei m.E keine so große Rolle.

        • evi

          Übersetzen ist ganz sicher ein schwieriger Job, keine Frage. Es geht ja auch nicht nur um den Inhalt, sondern man sollte auch die ganz eigene Erzählprache des Autors irgendwie treffen. Bei dem Buch das ich grade hatte, wurde da aber leider definitiv zu wenig „gefeilt“. Ich war sehr enttäuscht, vor allem weil ich das Buch wirklich sehr geliebt habe.

  • Holly: Das Video ist ja geil! *lach*

    Natira: Das mit den Kochbüchern ist ne gute Theorie! Wahrscheinlich wars ein chinesisches Kochbuch, zumindest getrocknete Penisse sind bei den Chinesen ja keine Seltenheit! *eek*

  • Ach, das hat doch kein Mensch übersetzt. Das ist durch irgendein übles Programm gelaufen. Ich will einfach nicht glauben, dass hinter so einem Unfug wirklich ein bezahlter Übersetzer steckt.
    Übrigens, sind die Gabel und der Salat zweideutig zu verstehen?!

  • *lach* Nein, sind sie nicht, Nina. Da gehts tatsächlich um Blattsalat! Aufm Teller zum Mittagessen. :)

  • Schräg, schräger – Kate und Leah!

  • Ja, das kann man wohl so sagen! :D

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