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[Buchsplitter] 16. August 2010


Bücher und Buchankündigungen

Soleil hat Neuigkeiten zu Yasmin Galenorns Serie »Schwestern des Mondes« aufgestöbert: Im Februar 2011 geht es weiter mit der Serie.

Orchidee von lesenswert-empfehlenswert hat News zu Nalini Singhs »Guild Hunter«-Serie geposted.

Auf Lori Handelands-Seite ist zu lesen, dass es 2011 zwei weitere Bücher aus der Nightcreatures-Serie geben wird: Band 10 (Moon Cursed) ist für März angekündigt, Band 11 (N.N.) noch ohne Datum.


Verlage und Buchhandel

Der us-amerikanische Liebesromanverlag Dorchester Publishing verabschiedet sich komplett vom Print-Massenmarkt-Geschäft und setzt stattdessen auf E-Books und Books on Demand.

Andreas Köglowitz von U-Books hat dem Buchreport ein Interview gegeben: »Über das Internet können wir jeden erreichen.«

Einen Blick auf die Bestsellerlisten und deren Kundenwirkung wirft der Südkurier.

Lübbe-Marketingleiter Mathias Siebel über das Guerilla-Marketing zum »Buch ohne Staben«.

In Frankfurt-Eckenheim hat just die Buchhandlung Camp eröffnet, die ich mir definitiv näher anschauen würde, würde ich in der Nähe wohnen, denn sie bietet »Bücher, Kultur und guten Kaffee«.


Veranstaltungen und Preise

Die Preisträger des Corine-Preises 2010 wurden bekannt gegeben.

Jim Knopf feiert 50. Geburtstag und erwartet voller Freude die Glückwunschkarten von Grundschulkindern.

Vom 3.–5. September 2011 findet in Köln zum zweiten mal R(h)einlesen statt, ein Bücherboulevard im Rheinauhafen.


Dies & das

Bei Aequitas et Veritas bin ich auf das Feature »Reisen und Lesen« der Random-House-Verlagsgruppe gestoßen. Dort ist in einer Karte vermerkt, wo ausgewählte Bücher des Verlags spielen.

Endergebnis der aktuellen KidsVerbraucherAnalyse: 39% der Mädchen lesen gern. (Wenig überraschend!)


Gewinnspiele

Noch bis 31. August läuft bei Ophelias Unfugfabrik das Jubiläumsgewinnspiel.

Zur Feier des 1-jährigen Geburtstags gibt es einen Rezensionswettbewerb auf dem Literaturnotizblog. Dem Sieger winkt ein Buchgutschein im Wert von 30 Euro.

Bei Bibliofeles kann man »In die Wildnis« gewinnen, den ersten Band der ersten Staffel der Warrior Cats von Erin Hunter.

6 Kommentare zu [Buchsplitter] 16. August 2010

  • Okay, jetzt hat mich dein Beitrag dazu veranlasst viele viele neue Tabs zu öffenen – und nun bin ich nicht mehr in der Lage geordnet zu reagieren. ;)

    Also, die Landkarte (Reisen&Lesen) erschlägt mich, aber wenn ich mal wieder ein bestimmtes Ziel vor Augen hätte, fände ich es sehr reizvoll da zu stöbern. Das ist eine sehr schöne Idee vom Verlag. Aber ich finde schon, dass da noch mehr Bücher, die in Deutschland spielen, drauf gehören. ;)

    Den Bericht über die Buchhandlung in Frankfurt finde ich sehr nett. Es gefällt mir, dass es immer wieder „Verrückte“ gibt, die den Versuch wagen und mit Herzblut und einer guten Idee dabei sind. Ich drücke dem Inhaber die Daumen, dass der Laden erfolgreich wird!

    Die Nachricht, dass sich ein Verlag komplett aus dem Print“massen“markt verabschieden will, finde ich erschütternd – und lässt mich gerade recht biestig reagieren, auch wenn ich von dem Verlag noch nie was gekauft habe. ;)

    Das Interview zum Marketing zum „Buch ohne Staben“ hätte mich schon interessiert, aber die schlechte Tonqualität (ja, es wird darauf verwiesen, warum das so ist) hält mich gerade von ab. Hatte ich schon gesagt, dass mich diese Altpapierverschickung … hm … irritiert hat? Immerhin Seychella wird aus dem Werbematerial wohl was sinnvolles machen. ;)

    Die Aussagen über die Sogwirkung der Spiegel-Liste finde ich erschreckend – ich lese eigentlich kaum etwas von den Bestsellerlisten, wenn ich nicht die Romane vor ihrer „Bestsellerwerdung“ im Katalog gesehen und bestellt habe. Aber schon früher waren das eben die Listen, nach denen vor allem Buchgeschenke gekauft wurden …

    Den Artikel zum Onlinemarketing muss ich später noch einmal angucken. Aber bei manchen Verlagen finde ich es erschreckend, wie wenig ihre Homepages nutzbar sind – und vor allem, dass sogar die Onlinehändler mehr Informationen über die Bücher und die Autoren haben als der Verlag, der den Titel herausbringt!

  • Die Dorchester-Meldung fand ich auch äußerst erschreckend. Die verlegen zwar keinen der Autoren, die ich lese, aber es macht einem schon ein wenig Angst ums gedruckte Buch zu erschwinglichen Preisen.

    Was macht denn Seychella aus dem »Buch ohne Staben«? Ich hab mich übrigens sehr gefreut, als ich das Buch ausgepackt hab, aber ich bin ja auch ein großer Fan von Blankbooks aller Art – und dieses ist wirklich schick!

    Und was die Buchhandlung in Frankfurt angeht – sowas wär mein Traum, sowohl als Käufer als auch als Inhaber. Wenn ich nur nicht glauben würde, dass sich sowas leider nicht durchsetzen kann, wäre eine solche Buchhandlung mein absoluter Traum …

  • „aber es macht einem schon ein wenig Angst ums gedruckte Buch zu erschwinglichen Preisen“

    So sehe ich das auch. Auf der anderen Seite scheinen die deutschen Verlage ja noch davon auszugehen, dass ein eBook nur kaum weniger kosten sollte als ein gedrucktes Exemplar, was ich dann doch wieder beruhigend finde.

    Seychella will ihr „Buch ohne Staben“ für eigene Geschichten nutzen – die Idee finde ich sehr nett. :)

    Ich weiß nicht, ob die Frankfurter Buchhandlung nicht in eine Marktlücke stößt. Wenn ich mir das Ganze anhand des Artikels angucke, dann scheint der Inhaber doch ein erfahrener Geschäftsmann zu sein – und ich persönlich vermisse inzwischen eine gemütliche Buchhandlung!

    Mit einer Freundin habe ich lange Zeit davon geträumt mal so eine gemütliche und persönliche Buchhandlung zu eröffnen – nur leider hat keine von uns auch nur annähernd genügend Kapital für sowas. ;) Aber bei unserem letzten gemeinsamen Arbeitsplatz (natürlich eine Buchhandlung >g<) haben wir gemerkt, wieviel der Kontakt zu den Kunden ausmachen kann – und sie führt das Konzept als Filialleiterin einer größeren Kette inzwischen mehr als erfolgreich weiter. Innerhalb von zwei Jahren hat sie ihre kleine Filiale zur umsatzstärksten in NRW gemacht – und diesen Erfolg gehalten! Dabei macht es ihr der Laden, für den sie arbeiten, nicht gerade einfach, wenn man sich die Personalpolitik usw. anguckt …

    • Ich bin mir nicht sicher, ob die deutschen Verlage sich noch lange auf die Preisbindung verlassen können; im Zusammenhang mit den E-Books wird diese garantiert erneut in die Diskussion geraten. (Und zurecht, wie ich finde, nicht zuletzt deshalb, weil es ja bei Audiobooks auch keine Preisbindung gibt – das macht ja nun überhaupt keinen Sinn? Aber das ist ein anderes Thema.)

      Jedenfalls: Ich denke, dass sich E-Books hier nicht durchsetzen, so lange es die Preisbindung dafür gibt, weil der Leser (noch) nicht einsieht, dass er für ein E-Books genauso viel zahlen sollte wie für ein gedrucktes Buch; letzteres scheint da noch einen gewissen »Mehrwert« zu haben. Sollten die Preise für E-Books im Vergleich zu Büchern fallen, kann sich das Blatt aber relativ schnell wenden, fürchte ich …

      Zum Thema »persönliche« Buchhandlung und Kundenkontakt: Ich denke schon auch, dass das viel ausmachen kann – im Buchbereich mit der Preisbindung sicher noch mehr als bei anderen Einzelhändlern, wo sich die Leute in Geschäft A ausgiebig beraten lassen und dann in Geschäft B kaufen, weils dort billiger ist. Dennoch würde ich mich nicht trauen, mich an sowas ranzuwagen, selbst wenn ich das Kapital hätte; wenn man sich die stetig steigenden Umsätze des Onlinebuchhandels und die garantiert demnächst steigende Resonanz der E-Books ansieht (ich sag nur: ipad), schon gar nicht.

  • Bei den ebooks fällt mir auch immer wieder auf, dass die meisten, die diese nutzen, auf amerikanische Ausgaben zugreifen. Das ist deutlich günstiger, vor allem, wenn man sonst einen Titel importieren müsste. Aber ich würde trotzdem ein „richtiges“ Buch bevorzugen.

    Bücher sind für viele Käufer ein sehr emotionales Thema und auch wenn es inzwischen über das Internet viele Austauschmöglichkeiten gibt, so bevorzugen doch viele Leute immer noch einen guten Buchhändler, der berät und bei seinen Lagerbestellungen auch seine Stammkundschaft im Hinterkopf hat.

    Meine Freundin arbeitet für eine Kette, die auch einen großen Teil ihrer Bücher und Non-Books (da sogar noch mehr als über die Geschäfte) online verkauft – trotzdem ist der Umsatz in ihrer Filiale unglaublich gut, weil die Kunden eben auf ihre Persönlichkeit, die Gesamtstimmung im Laden und die Beratungskompetenz reagieren. Vermutlich hast du recht, wenn du skeptisch bist, was die nahe Zukunft angeht, aber langfristig glaube ich lieber an die Leser, die eine Bindung zu ihrer Buchhandlung haben wollen. ;)

    • Vielleicht seh ich auch zu schwarz für die Buchhandlungen, weil ich zu sehr von mir auf andere schließe: Wenn ich überhaupt ladenneue Bücher kaufe, kauf eigentlich nur noch online. Ist bequemer, als langwierig in die Stadt zu fahren …

      Manchmal, ganz selten, geh ich in der riesigen Mayerschen nach neuen Büchern stöbern, aber kaufen tu ich da eigentlich nie – ich schau zuhause erst nach Rezensionen.

      Eventuell wäre mein Buchkaufverhalten aber anders, wenn ich noch in der Kleinstadt wohnen würde, wo man mal eben innerhalb von Minuten irgendwo hingefahren ist … Dann würde ich eine kleine Buchhandlung mit kompetentem Personal wohl auch vorziehen und sie unterstützen.

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