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[Rezension] Jill Shalvis: The Sweetest Thing

Lucky Harbor, #2

Kurzbeschreibung (Amazon):
Tara has a thousand good reasons not to return to the little coastal town of Lucky Harbor, Washington. Yet with her life doing a major crash-and-burn, anywhere away from her unfulfilled dreams and sexy ex-husband will do. As Tara helps her two sisters get their newly renovated inn up and running, she finally has a chance to get things under control and come up with a new plan for her life.

But a certain tanned, green-eyed sailor has his own ideas, such as keeping Tara hot, bothered . . . and in his bed. And when her ex wants Tara back, three is a crowd she can’t control-especially when her deepest secret reappears out of the blue. Now Tara must confront her past and discover what she really wants. If she’s lucky, she might just find that everything her heart desires is right here in Lucky Harbor.

 

Kommentar:
Nachdem mir Band 1 der Lucky-Habor-Serie so gut gefallen hat, war es jetzt Zeit, endlich den Nachfolger zu lesen – zumal inzwischen schon der sechste Band raus ist und die Bücher immer besser werden sollen.

»The Sweetest Thing« dreht sich um Tara, die gemeinsam mit ihren Schwestern Maddie und Chloe das geerbte Gästehaus in Lucky Harbor wieder zum Laufen bringen will. Dabei hätte sie gute Gründe, einen Bogen um die Stadt zu machen – hier hat sie nämlich im Alter von 17 Jahren einen Sommer verbracht, dessen Ereignisse sie bis heute nicht losgelassen haben. Dass ihre Sommerliebe von damals, der attraktive Segler Ford, immer noch hier lebt, macht die Situation nicht gerade einfacher; ebenso wenig wie die Tatsache, dass sich die beiden nach wie vor unwiderstehlich zueinander hingezogen fühlen. Um das Chaos komplett zu machen, taucht Taras Ex-Mann Logan in Lucky Harbor auf, um sie zurückzuerobern, und eine weitere Person aus ihrer Vergangenheit rückt ihr Leben in ein neues Licht …

Wie schon in Band 1 hat man es auch hier mit einer Mischung aus Familien- und Liebesroman zu tun, die sehr gelungen ist. Es ist wundervoll mitzuerleben, wie die drei Halbschwestern trotz ihrer höchst unterschiedlichen Charaktere immer enger zusammenwachsen, füreinander einstehen und langsam zu einer richtigen Familie werden. Der Hauptaspekt des Buches liegt natürlich trotzdem auf der Beziehung zwischen Tara und Ford, die zunächst ganz schön holprig anläuft. Die Ereignisse vom Sommer vor 17 Jahren stehen – vorwiegend von Taras Seite aus – zwischen ihnen, doch letztendlich kann sie ihrer Jugendliebe nicht widerstehen und lässt sich auf ein Verhältnis ein. Das soll eigentlich rein sexuell bleiben, was aber natürlich nicht funktioniert; schon gar nicht, als Ford auf einmal in Konkurrenz zu Taras Ex-Mann Logan treten muss, der Tara zurückerobern will und zu manch einem typisch männlichen, albernen Wettstreit wie sich gegenseitig unter den Tisch trinken herausfordert. Obwohl sie einige schöne Momente hat, fand ich die Romanze zwischen Tara und Ford nicht hundertprozentig gelungen, weil sie doch sehr sexuell geprägt ist und die Libodo der Protagonisten lange Zeit der einzige Grund zu sein scheinen, sich miteinander zu beschäftigen. Gefühle sind (angeblich) nicht vorhanden bzw. werden von den Protagonisten komplett ignoriert oder nicht thematisiert. Mit sowas hab ich nicht grundsätzlich ein Problem, hier fand ich es aber nicht ganz glaubwürdig.

Vielleicht hängen meine diesbezüglichen Vorbehalte auch einfach mit der Figur Tara zusammen, die ihrem Spitznamen »Stahlmagnolie« alle Ehre macht. Sie ist zwar durchaus sympathisch, aber ein Kontrollfreak, pingelig, herrisch, durchorganisiert und ein wenig unterkühlt. Es dauert eine ganze Weile, bis sie auftaut, ein wenig lockerer wird und ihre empfindsame Seite zulässt. So ist es amüsant zu sehen, wie die Perfektionistin, die sonst nie Fehler macht, zwei Essen in Folge anbrennt, weil Fords Anwesenheit sie ablenkt. Ford ist genau das Gegenteil von ihr; er ist humorvoll, lebt in den Tag hinein und nimmt das Leben, wie es kommt. Im Laufe des Buches wird ihm aber klar, was er will, und sein Verantwortungsbewusstsein wächst merklich; er wird mit seinen 34 Jahren erwachsen.

Bei aller Kritik bleibt aber zu sagen, dass das Buch trotz einiger Abstriche wirklich klasse Unterhaltung bietet und richtig Spaß macht. Es ist humorvoll, sexy und hinterlässt einfach ein gutes Gefühl.

 


11/15

 

Serieninfo:
01 Simply Irresistible (Rezension)
02 The Sweetest Thing
03 Head Over Heels
04 Lucky in Love
05 At Last
06 Forever and a Day

Eine weitere Trilogie, die in Lucky Harbor spielt, hat die Autorin gerade angekündigt.

6 Kommentare zu [Rezension] Jill Shalvis: The Sweetest Thing

  • Ihre Animal-Bücher haben mir ja sehr gefallen, aber irgendwie versuche ich noch der Lucky Harbor-Reihe zu widerstehen. Irgendwie schwärmt fast jeder davon… *seufz*

    Ist die wirklich so gut? Liest du denn noch weiter?

  • Wieso willste der Lucky-Harbor-Reihe entgehen? Die ist wirklich gut, es gibt viele viele schlechtere Bücher, die man sich versagen sollte! *gut zured* ;)

    Und ja, klar les ich die weiter! Unbedingt! Und nach Band 3 schieb ich erst mal einen Animal-Teil dazwischen.

  • ClaudiaGC

    Ich mag die Lucky Harbor Serie auch sehr! Wobei ich gestehen muss, dass das Ereignis von vor 17 Jahren irgendwie ein bisschen viel war bzw. zu kurz abgehandelt wurde. Aber trotzdem ein absolut lesenswertes Buch, einfach ein schöner straighter Contemporary! Ich kann deine Probleme mit Tara nachvollziehen. Sie kommt manchmal kalt rüber, aber dadfür mochte ich Ford sehr! *ahem*
    Und ja lies die Animal Serie auch! Die mochte ich am Anfang sogar noch besser als die Lucky Harbor Serie.
    (Dir ist da ein kleiner Fehler in der Review unterlaufen, die dritte Schwester heißt Maddie und nicht Megan.)

    • Ah, vielen Dank für den Hinweis auf den falschen Namen – habs korrigiert! :)

      Die Animal-Serie liegt schon hier, beide Bände. Und bald kommt ja schon der dritte raus, ich sollte mich ranhalten! :D

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