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[Rezension] Ilona Andrews: Die dunkle Flut

Originaltitel: Magic Burns
Kate Daniels/Stadt der Finsternis, Teil 2

Inhalt:
Alle sieben Jahre wird die Stadt Atlanta von einer magischen Flut heimgesucht, die das Gleichgewicht der Mächte gefährlich ins Wanken bringt. Als die Söldnerin Kate Daniels von Curran, dem Herrn der Gestaltwandler, den Auftrag erhält, gestohlene Landkarten aufzuspüren, wird ihr bald klar, dass diesmal weitaus mehr auf dem Spiel steht: Zwei uralte Gottheiten wollen das Aufflammen magischer Energie nutzen, um die Herrschaft der Welt an sich zu reißen. Und wenn Kate sie nicht aufhalten kann, droht die Vernichtung Atlantas … Fortsetzung der erfolgreichen Urban-Fantasy-Serie mit ihrer charismatischen Heldin.

Kommentar:
Wie gut, dass ich trotz einiger Kritik am ersten Band der »Stadt der Finsternis«-Serie dem zweiten Teil eine Chance gegeben habe – »Die Dunkle Flut« hat die Kinderkrankheiten nämlich weitgehend hinter sich gelassen.

Diesmal gerät Kate unversehens in den Kampf zwischen zwei Göttern und muss verhindern, dass Atlanta vom Bösen überrannt wird. Sie muss sich mit Hexen, Druidenmagie und keltischer Mythologie herumschlagen und noch dazu auf ein Kind aufpassen, dessen Mutter verschwunden ist. Natürlich gibt es wieder jede Menge blutiges Gemetzel, das für meinen Geschmack immer noch zu viel ist, die Beschreibung der magischen Welt, die ich beim Auftaktband noch als verwirrend und sehr komplex empfunden hatte, ist hier aber sehr viel besser, prägnanter und vor allem verständlicher geraten. Außerdem ist die Handlung weitaus spannender, zielgerichteter und scheint ausgefeilter; obwohl es Kate mit einer Vielzahl von kleineren Aufträgen zu tun hat, laufen die Fäden nach und nach zusammen, sodass sich am Ende ein schlüssiges Gesamtbild ergibt.

Protagonistin Kate Daniels, die in jeder Hinsicht schlagfertige Söldnerin mit dem Autoritätsproblem, ist ebenso überzeugend wie im ersten Teil der Serie, gewinnt sogar noch ein wenig an Profil. Außerdem trifft man einige ihrer alten Weggefährten wieder, darunter Curran, den unbestreitbar attraktiven Herrn der Bestien, die Gestaltwandler Jim und Derek, aber auch Ghastek, den Herrn der Toten, der die Vampire lenkt und Kate fürchterlich auf den Wecker fällt. Weiterhin werden einige neue Personen eingeführt, von denen vor allem Bran, der selbstgefällige Diener einer Göttin, sowie Julie, das Mädchen, das auf der Suche nach seiner Mutter ist und eher zufällig in Kates Obhut gerät, eine größere Rolle spielen. Ob Haupt- oder Nebenfiguren – sie sind durchweg hervorragend gelungen und glaubwürdig; die Personenzeichnung ist eine ganz große Stärke des Autorenpaars.

Unklar ist nach wie vor Kates Abstammung und der Grund für ihre große Macht – dieses Geheimnis wird offenbar über mehrere Bücher der Serie hingezogen. Die Einzelbände der Serie sind aber zumindest bislang problemlos unabhängig voneinander zu lesen; die Geschehnisse aus Teil 1 werden, so sie von Bedeutung sind, soweit erklärt, dass sie das Verständnis garantieren.

Fazit:
13/15 – Richtig gute, humorvolle Urban Fantasy mit tollen Figuren und Entwicklungen – ein Buch, das definitiv Lust macht auf mehr.

___

Serieninfo:
01 Magic Bites | Die Nacht der Magie (Rezension)
02 Magic Burns | Die dunkle Flut (Rezension)
03 Magic Strikes | Duell der Schatten (Rezension)
–– Magic Mourns (novella in »Must Love Hellhounds«-Anthology) | —
04 Magic Bleeds | Magisches Blut
05 Magic Slays (Mai 2011)

5 Kommentare zu [Rezension] Ilona Andrews: Die dunkle Flut

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