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Jacquie D’Alessandro: Sleepless at Midnight

1. Teil der Mayhem in Mayfair Series

Inhalt:
Matthew, Marquis of Langston, hat gleich zwei Probleme: Er braucht schnellstens eine Braut – und außerdem eine große Summe Geld, um die Schulden seines verstorbenen Vaters bezahlen zu können. Was liegt da näher, als aus der Not eine Tugend zu machen und eine reiche Erbin zu suchen?
Matthew lädt einige aussichtsreiche Kandidatinnen zu einer Landpartie ein, und mithilfe seines Freundes Daniel ist bald die vielversprechendste Braut gefunden. Unglücklicherweise ist da aber auch noch Sarah Moorhouse, die ihre Schwester Carolyn als Gesellschafterin begleitet, und zu der Matthew sich gegen alle Vernunft unwiderstehlich hingezogen fühlt, obwohl sie weder aus gutem Hause stammt noch eine klassische Schönheit ist noch über Geld verfügt …

Kommentar:
»Sleepless at Midnight« greift ein klassisches Thema auf, das man aus zahllosen anderen historischen Liebesromanen kennt, doch selten wurde es so gut umgesetzt. Das Buch ist extrem unterhaltsam, spritzig, charmant und wird keine Sekunde langweilig, denn Jacquie D’Alessandro findet die optimale Mischung aus Spannung, Emotion, Tiefe und Humor. Es gibt einige leise, sehr gefühlvolle Szenen, die einen wirklich berühren; andererseits sind die Dialoge zwischen Matthew und Sarah ebenso wie die Szenen und Dialoge mit und um Danforth teilweise von so viel Witz und Esprit geprägt, dass man bisweilen laut lachen muss. Ob es die am Rande eingeflochtene Krimihandlung inklusive des Beinahe-Dramas am Ende wirklich gebraucht hätte, sei dahin gestellt; gestört hat sie jedenfalls nicht.

Beide Protagnoisten sind uneingeschränkt sympathisch und die perfekten Helden – Sarah noch etwas mehr als Matthew, weil sie (zumindest auf den ersten Blick) überhaupt nicht perfekt ist; dafür erweist sie sich aber als zupackend, mutig, intelligent, schlagfertig, humorvoll, selbstkritisch, gefühlvoll – sie ist alles in allem einfach hinreißend nett und charmant.
Für Matthew gilt prinzipiell das gleiche, allerdings ist »Mr. Perfect« darüber hinaus noch gutaussehend, weltgewandt und verfügt über einen Titel. Eine gewisse Arroganz und Oberflächlichkeit ist ihm zunächst nicht abzusprechen, doch seine Handlungsweise und Entscheidungen im Laufe des Buches machen das wieder wett.

Die Handlung fokussiert sich fast ausschließlich auf die beiden Hauptpersonen, sodass sämtliche Nebenfiguren, selbst Sarahs Schwester Carolyn sowie die beiden weiteren Mitglieder von Sarahs Frauenlesezirkel, relativ kurz kommen. Da es einem mit Sarah und Matthew aber keine Sekunde langweilig wird, ist das nicht weiter störend – und man erfährt immerhin genug, um sich auf den nächsten Band der Serie zu freuen, der von Sarahs verwitweter Schwester handeln wird.

Wertung:
15/15 – Ein grandioses Buch mit wunderbarem Humor; einer der besten historischen Liebesromane, die ich bis dato gelesen habe.

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