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[Rezension] Catherine Gayle: On the Fly

Serie: Portland Storm #2

Klappentext:

Being sidelined for far too long due to injuries, Portland Storm player Brenden »Soupy« Campbell is ready to take his career to the next level and make his new position on the team stick. After he meets the general manager’s cute new assistant, Brenden knows he’s right where he’s supposed to be.

Determined to change things up On the Fly and establish a future for herself and her children, Rachel Shaw jumps at the opportunity to work for the Storm. She’s not going to let anything—or anyone—get in her way, especially not a sexy and overly cocky hockey star.

But when Brenden pulls out all the stops and turns on the charm, Rachel refuses to make the same mistake twice. Now, it’s up to Brenden to cement his spot—both on the team and in Rachel’s heart.

 

Kommentar:

Auch das zweite Buch der Portland-Storm-Serie hat mir sehr gut gefallen. Brenden, den man schon von seinen mäßig sympathischen Auftritten aus Band 1 kennt, wo er die Beziehung zwischen seiner Schwester und seinem Freund zu verhindern versucht, kommt diesmal selbst unter die Haube. Obwohl sie überhaupt nicht sein Typ ist, verliebt er sich Hals über Kopf in die Texanerin Rachel, die sich in der Geschäftsstelle seines Eishockey-Vereins als Sekretärin bewirbt und natürlich – eher aus Nächstenliebe als aufgrund irgendwelcher Qualifikationen – eingestellt wird. Praktischerweise zieht sie mit ihren beiden Kindern auch noch ins Appartment gegenüber ein, sodass er sich ausgiebig um sie kümmern kann, nachdem sie das schon selbst nicht tut. Rachel versucht zunächst aus guten Gründen, auf Abstand zu bleiben, ihr Widerstand schmilzt aber unter Brendens Verständnis und seiner Beharrlichkeit.

Letztendlich geht alles in bisschen schnell, vor allen zu Beginn des Buches, aber Gayle erzählt erneut eine schöne und gefühlvolle Geschichte mit einigen rührenden Szenen. Beide Figuren sind nicht zu glatt, sondern haben ihre kleinen Macken, und erstaunlicherweise gibt es hier erneut Kinder, die NICHT nerven.

Der Hockey-Background ist wieder in perfektem Maße eingebracht: Man vergisst nie, dass hier ein professioneller Hockeyspieler in der Hauptrolle agiert, der ein entsprechendes Leben führt, wird aber nicht mit Details überfordert. Das Team und der Teamspirit sind ein wichtiges Thema; man mag und hilft sich auch im Privaten. Gayle behält diesbezüglich das große Ganze im Auge und scheint schon einiges für weitere Bücher vorzubereiten.

Der heimliche Star in diesem Buch war für mich Jamie »Babs« Babcock. Den hat man schon als Mitbewohner von Zee in Band 1 kennengelernt, inzwischen lebt er mit Brenden zusammen in dem Apartmenthaus, in dem auch Rachel einzieht, und hat entsprechend viele Auftritte. Er ist immer noch schüchtern und ein bisschen verklemmt und errötet bei jeder Gelegenheit, aber er ist so wahnsinnig nett, dass ich ihn mit jeder Zeile, die ich über ihn gelesen habe, lieber mochte. Deshalb werd ich jetzt erst mal seine beiden Kurzgeschichten verschlingen.

 


11/15

 

Übrigens! Ich hab mir inzwischen mal ein Eishockeyspiel der DEL angeschaut (es sind ja zum Glück gerade Play-offs) und kann folgendes Zitat von Rachel aus dem o.g. Buch nur unterstreichen:

Clearly, hockey was not an easy sport to follow without someone around to explain even the simplest things. Like icing. What the heck was that supposed to mean? The game was all played on ice.

2 Kommentare zu [Rezension] Catherine Gayle: On the Fly

  • *schmunzel* Ich stell mir gerade vor, wie du vor dem Spiel sitzt und versucht zu verstehen, was da gerade vor sich geht. Was Bücher doch alles so anstellen können. :)

    Aber schön, dass die Autorin dich weiter gut unterhält. Sympathische Figuren und nicht nervige Kinder sind einfach eine Menge wert in einer guten Liebesgeschichte.

    (Ich brauche mal wieder Zeit, um in Ruhe zu lesen! *seufz*)

  • Immerhin weiß ich, dass der Puck ins Tor muss. Was mir vorher nicht klar war: Wie schwer es ist, ihn dort reinzubringen. ;)

    Ja, die Autorin unterhält mich gut, ich hab inzwischen 2 weitere Novellas und einen Roman von ihr gelesen. Der Roman hat mich allerdings weniger gut unterhalten bzw. auf falsche Weise. Die Rezensionen folgen dann morgen und übermorgen. (So ist es geplant.)

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