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[Rezension] Sarina Bowen/Elle Kennedy: Good Boy

Serie: WAGs #1 und Spin-Off zu Us/Him

Klappentext:

Hosting her brother’s wedding for an MVP guest list is the challenge of Jess Canning’s life. Already the family screw-up, she can’t afford to fail. And nobody (nobody!) can learn of the colossal mistake she made with the best man during a weak moment last spring. It was wrong, and there will not be a repeat. Absolutely not. Even if he is the sexiest thing on two legs.

Blake Riley sees the wedding as fate’s gift to him. Jess is the maid of honor and he’s the best man? Let the games begin. So what if he’s facing a little (fine, a lot) of resistance? He just needs to convince the stubborn blonde that he’s really a good boy with a bad rap. Luckily, every professional hockey player knows that you’ve got to make an effort if you want to score.

But Jess has more pressing issues to deal with than sexy-times with a giant man-child. Such as: Will the ceremony start on time, even though someone got grandma drunk? Does glitter ever belong at a wedding? And is it wrong to murder the best man?

 

Kommentar:

Mit einiger Verspätung habe ich bemerkt, dass »Good Boy« sozusagen die Fortsetzung von Him/Us ist, mit Jamies Schwester Jess und Wes‘ Teamkollegen Blake Riley als Protagonisten.

Das Buch startet mit Wes und Jamies‘ Hochzeit in Kalifornien, und wenn man Him/Us gelesen und sich dabei in Wes und Jamie verliebt hat (wer bitte hat das Buch gelesen und sich NICHT in die beiden verliebt?!), interessiert man sich erst mal herzlich wenig für die eigentlichen Protagonisten von »Good Boy« hält man Ausschau nach dem glücklichen Hochzeitspaar, verfolgt gerührt die Eheversprechen und verdrückt dabei vielleicht sogar das eine oder andere Tränchen der Rührung. *seufz* Hat man das hinter sich gebracht und sich wieder gefangen, kann man sich dann auf Blake und Jess kozentrieren.

Die beiden hatten bei Jess‘ Besuch in Toronto einen One-Night-Stand (das war in »Us« kaum zu überlesen) und standen danach in losem Kontakt miteinander oder vielmehr: Blake hat Jess mit SMS genervt, überwiegend mit irrsinnigen Vorschlägen zur Organisation der Hochzeitsfeierlichkeiten. Bei der Hochzeit treffen Jess und Blake dann das erste Mal seit ihrer Affäre wieder aufeinander, und obwohl Jess nichts weniger will, kann sie doch nicht leugnen, dass es immer noch gewaltig zwischen ihnen knistert. Mit Ach und Krach wendet sie eine Wiederholung der Ereignisse so einigermaßen ab, doch als sie nicht viel später nach Toronto zieht, um eine Ausbildung zur Krankenschwester zu beginnen, trifft sie unweigerlich wieder auf Blake. Sie werden zu Freunden mit gewissen Vorzügen, und nach und nach lernt Jess eine andere Seite des (vermeintlich) oberflächlichen, sexbesessenen, trampeligen und immer fröhlichen Machos mit dem unerschütterlichen Selbstbewusstsein und seiner nervtötenden Hartnäckigkeit kennen – und natürlich lieben! Das alles geht ohne große Dramen vonstatten, ist aber trotzdem unterhaltsam.

Das liegt vor allem an den Figuren und ihrem Umgang miteinander; zwischen all den Neckereien und Nervereien sprühen die Funken. Jessica mangelt es zum Teil an Selbstbewusstsein; sie hat ihren Platz im Leben noch nicht gefunden, scheint nun – mit dem Beginn ihrer Ausbildung – aber auf dem besten Wege. Sie ist charmant, lustig und wahnsinnig nett, aber trotzdem eine eher unspektakuläre Figur. Vielleicht geht sie angesichts Blakes Strahlkraft auch einfach ein wenig unter. Blake ist genau das Gegenteil von ihr. Er ist laut und eine Nervensäge vor dem Herrn. Sein Humor (inkl. seiner Sprüche und Witze) ist manchmal jenseits von Gut und Böse – dabei ist er aber nie bösartig oder verletzend. Er ist ein furchtbarer Macho, bis zum Erbrechen von sich überzeugt, und ihm ist nichts, absolut nichts peinlich. Außerdem hat er eben auch diese andere Seite, die er bereits in »Us« gezeigt hat, als seine Freunde ihn brauchten: Er ist verlässlich, loyal, charmant, lustig und fürsorglich. Er achtet auf die Menschen, die er mag, schützt sie und tut alles für sie, was in seiner Macht steht, notfalls auch zu seinem eigenen Nachteil. In den wenigen Momenten, in denen er sich verletzlich zeigt, in denen er unsicher ist und sein vermeintlich unerschütterliches Selbstbewusstsein Risse bekommt, weil er fürchtet, dass die Leute, die ihm wichtig sind, ihn vielleicht nicht mögen könnten – oder zumindest nicht so gern, wie er sie –, ist er hinreißend und man verzeiht ihm einfach jede peinliche Seite seines Charakters. Na ja, ich zumindest. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass es Leser gibt, die mit dieser Figur nicht klarkommen und furchtbar genervt von Blake sind. Für mich macht aber seine »Herz aus Gold« alle Nervigkeit wett.

Ansonsten ist unbedingt noch mal erwähnenswert, dass ich Jamie und Wes liebe, jeden für sich und beide zusammen und Jamie noch ein bisschen mehr als Wes. Haaach. Entschuldigung. Aber jeder Auftritt von den beiden ist für mich ein Highlight, und ich möchte mehr, mehr, mehr von den beiden lesen. Keine Krisen, einfach kleine Szenen ihres Zusammenlebens und weitere Beweise der Liebe zwischen ihnen, die von jeder Seite tropft. Huch, ich werde melodramatisch. Ich beende das an dieser Stelle lieber, bevor ich mich vollends lächerlich mache! ;)

 


12/15

4 Kommentare zu [Rezension] Sarina Bowen/Elle Kennedy: Good Boy

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