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[Keine Rezension] Charlotte MacLeod: Schlaf in himmlischer Ruh

Originaltitel: Rest You Merry
Peter Shandy, #01

[gelesen im September 2011]

 

Kurzbeschreibung (Amazon):
Zwei ihrer überaus beliebten Kriminalromane hat Charlotte MacLeod in der Weihnachtszeit angesiedelt. Gleich der erste und erfolgreichste, »Schlaf in himmlischer Ruh’«, führt Peter Shandy, den Helden der Balaclava-Serie, unerwartet in seine Rolle als unfreiwilliger Detektiv, als er unter dem Weihnachtsbaum die Leiche seiner Nachbarin findet.

 

Kommentar:
Seit Jahren stehen die Shandy-Bücher von Charlotte MacLeod ungelesen in meinem Regal, und Sammelband 1 hatte mich vor zwei oder drei Jahren sogar schon mal in den Urlaub begleitet, wo ich dann aber lieber einen Liebesroman nach dem anderen verschlungen habe. Als Winterkatze vor einiger Zeit in ihrem Figurenkabinett Peter Shandy vorgestellt hat und weil ich Lust auf einen Cozy-Krimis hatte, hab ich das Buch erneut hervorgekramt und mit in den Urlaub genommen (2011). Teil 1 der Serie, »Schlaf in himmlischer Ruh«, hab ich diesmal immerhin gelesen.

Als Peter Shandy nach einigen Tagen Abwesenheit zurück in sein Haus auf dem Gelände des Balaclava Agricultural College kommt, findet er zu seinem Entsetzen die Leiche seiner Nachbarin in seinem Wohnzimmer. Ihr Tod wird als Unfall klassifiziert, doch Shandy und der Witwer bezweifeln eine natürliche Todesursache. Als nicht viel später der Finanzchef ebenfalls ermordet wird, steht für Shandy endgültig fest, dass am College etwas nicht stimmt …

Ich will es kurz machen: Vielleicht habe ich zu viel erwartet oder war im Sommerurlaub nicht in der richtigen Stimmung, aber meine Begeisterung für Teil 1 der Shandy-Serie hält sich doch arg in Grenzen. Die Figuren sind alle unheimlich skurril und liebenswert und sorgen dafür, dass das Buch sehr amüsante Momente hat, die Handlung an sich ist aber ziemlich langweilig. Es passiert wenig bis nichts, und Shandys »Ermittlungen« sind selbst für einen Cozy-Krimi planlos und einigermaßen dröge – wozu dann passt, dass mich die Auflösung auch nicht überzeugt hat.

Hinzu kommt eine ziemlich miese Übersetzung, die einiges an Stilblüten, unsinnigen Redewendungen, seltsamen Satzkonstruktionen und weitgehend unverständlichen Sätzen bietet, z.B.: »Wenn Sie meinen, man könnte über uns lästern, nehme ich an, das hat man bereits, so dass wir uns ebenso gut als Schafe wie als Lämmer hängen lassen können.« (S. 116) Überflüssig zu erwähnen, dass sowas das Lesevergnügen auch nicht gerade steigert – auch wenn man sich den Sinn nach einigen Überlegungen natürlich durchaus zusammenreimen kann.

 

Fazit:
7/15 – Ein Cozy-Krimi, der von seinen schrulligen Figuren lebt, davon abgesehen aber wenig zu bieten hat.

 

 

Serieninfo:
01 Rest You Merry | Schlaf in himmlischer Ruh
02 The Luck Runs Out | … freu dich des Lebens
03 Wrack and Rune | Über Stock und Runenstein
04 Something the Cat Dragged in | Der Kater lässt das Mausen nicht
05 The Curse of the Giant Hogweed | –
06 The Corpse in Oozak’s Pond | Stille Teiche gründen tief
07 Vane Pursuit | Wenn der Wetterhahn kräht
08 An Owl Too Many | Eine Eule kommt selten allein
09 Something in the Water | Miss Rondels Lupinen
10 Exit the Milkman | Aus für den Milchmann

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