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Jacquie D’Alessandro: Heiße Nächte auf Long Island

Originaltitel: A Sure Thing?

Heiße Nächte auf Long Island

Inhalt:
Jilly Taylor und Matt Davidson arbeiten für dieselbe New Yorker Werbeagentur. Beide sind tüchtig, brillant, kreativ – und sehr ehrgeizig! Privatleben findet so gut wie gar nicht statt. Das ändert sich, als sie in einem Luxushotel auf Long Island zufällig aufeinander treffen. Ein Buchungsfehler, wie sie glauben, hat sie zusammen in eine Suite gebracht. Keineswegs geplant war, dass sie in einem Bett landen und miteinander schlafen…

Kommentar:
Nun ja … ein typisches Tiffany-Heftchen halt, das m.E. mit einem Buch nicht mehr so richtig viel gemeinsam hat. Berechtigterweise kann man jetzt fragen, wieso ich das denn lese, wenn ich doch keinen Bock auf Groschenromane habe? Tja, guter Einwand. In diesem Fall, weil es eine Geschichte von Jacquie D’Alessandro ist, die ich ja sehr schätze. Wie viel allerdings nach der Übersetzung noch vom Original übrig geblieben ist, kann ich schwer beurteilen: Wenn man aus 225 Seiten der englischen Vorlage am Ende 150 Seiten deutschen Text erhält, muss wohl einiges rausgeschmissen worden sein. Das könnte jedenfalls erklären, warum die Geschichte so unausgereift wirkt. Hopplahopp entbrennen zwei Menschen, die sich bis dato überhaupt nicht leiden konnten, in glühender Leidenschaft füreinander, nur weil sie versehentlich im gleichen Zimmer eingebucht wurden. Natürlich können sie an nichts anderes als Sex mehr denken, also beginnen sie eine Affäre, die nach dem Wochenende vorbei sein soll. Aber dann, Überraschung: Die ehemaligen Erzfeinde verlieben sich gegen ihren Willen ineinander. Nicht, dass man als Leser nachvollziehen könnte, wie diese tiefe Gefühle entstanden sind, aber wir nehmen’s mal so hin! Ist auch schon egal, da es diesem Werk ohnehin an allem mangelt, was die Autorin in Normalform ausmacht: Gefühl, Humor und Spritzigkeit. Stattdessen bekommen wir eine riesige Portion Unglaubwürdigkeit und Einfältigkeit geboten. Gut möglich, dass die Übersetzung bzw. die Kürzungen einen gravierenden Teil dazu beigetragen haben, aber ich könnte nicht sagen, dass die Geschichte mich so gereizt hat, dass ich sie mir noch mal im Original antun wollte. Wobei … vielleicht würde man im Original auf die »sinnliche Erotik« stoßen, die auf dem deutschen Cover versprochen wird, von der ich aber rein gar nichts entdecken konnte und die sehr wahrscheinlich den Kürzungen zum Opfer gefallen ist?!

Wertung:
Hier kriegt man das, was man (vermutlich) erwarten kann, wenn man einen »Groschenroman« kauft. Früher war ich natürlich begeisterte Denise-Leserin, heute mag ich diese Heftchen allerdings nicht mehr besonders, fürchte ich, und hab mich einfach vom Autorennamen blenden lassen. Deshalb verkneif ich mir eine Wertung.

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