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[Rezension] Jet Mykles: Heaven

Heaven Sent, #1

Beschreibung (All Romance):
The Weiss Strande Hotel is in trouble. Business just isn’t what it used to be when Tyler’s father ran the family-owned hotel. On top of business being down, dad’s sick with cancer and bills have skyrocketed.

Desperate to save his family interest, Tyler and his best friend sink their hopes and what’s left of their money into a new venture: a nightclub at the hotel. It’s imperative that the White Room is a success, or else the hotel will go under. Lady Luck seems to be with them, however, because they manage to sign the mega-popular rock group Heaven Sent to play the grand opening.

Already a huge fan of the group, Tyler couldn’t be more excited to welcome them to his hotel. He’s not at all prepared for the bomb of lust that hits him when he’s finally face-to-face with the painfully gorgeous lead singer, Johnnie Heaven. No, it couldn’t be lust. Yes, Johnnie’s probably the most beautiful person he’s ever seen, but Tyler is straight. It must be a misguided form of hero worship that he’s feeling.

Tyler finds out that he and Johnnie share an obsession: video games. When Johnnie invites Tyler to his room to play, Tyler jumps at the chance. Who wouldn’t snap up the opportunity to spend time with their idol? He and Johnnie have a great time with the games, but Tyler soon discovers that Johnnie’s got more in mind. The rock star’s aims to introduce Tyler to a whole new level of game play.

Kommentar:
Ich bin auf dieses Buch gestoßen, weil mir nach einer Rockstar-Romance war. In Ermangelung eines weiteren Olivia-Cunning-Buchs in nächster Zeit, hab ich mich also durch diverse Goodreads-Listen gestöbert und bin unter anderem auf die Autorin Jet Mykles mit ihrer »Heaven Sent«-Serie gestoßen. Ich wollte zwar eigentlich keine Gay-Geschichte, aber da das Buch durchgehend gut bewertet ist, hab ich trotzdem – und ungeachtet des scheußlichen Covers – zugeschlagen.

Dem Klappentext gibt es nicht viel hinzuzufügen. Als die Rockband Heaven Sent ins Weiss-Hotel kommt, um einen Gig zur Eröffnung des angeschlossenen Nachtclubs zu geben, funkt es augenblicklich zwischen Hotelbesitzer Tyler und Leadsänger Johnny. Die beiden vergnügen sich zunächst mit nächtlichen Videospielen und dann miteinander – Johnny verführt den Hotelmanager nach allen Regeln der Kunst. Wie es weitergehen soll, steht allerdings in den Sternen, denn Tyler hat so seine Probleme mit seiner neuen sexuellen Identität …

Die Geschichte hat ein bisschen was von einer besseren Fanfic, lässt sich aber wirklich gut lesen: Sie ist solide geschrieben und unterhaltsam, wenn man diese Art von Storys mag. Es ist wohl kaum einer Erwähnung wert, dass es hier vorwiegend um Sex geht, wobei die Sexszenen relativ explizit, aber nicht ordinär sind. Der Plot hat schon aufgrund seiner Kürze (ca. 31000 Wörter) keinen besonderen Tiefgang, stellt Tylers Konflikt aber trotzdem vollkommen ausreichend dar: Der Hotelmanager war bis vor Kurzem noch verlobt und hatte – im Gegensatz zu seiner Umgebung – keine Ahnung von seinen schwulen Tendenzen; dementsprechend schockiert reagiert er auf Johnnys Avancen. Insofern ist es auch glaubhaft, dass der Sänger das Objekt seiner Begierde ganz schön drängen muss, um zu kriegen, was er will – oder besser: was sie eigentlich beide wollen. Und das betrifft nicht nur den ersten Sex, sondern auch die folgende Beziehung zueinander, die von Tyler schwer zu akzeptieren ist. Er muss lernen, seine homosexuelle Seite anzunehmen, wenn die beiden glücklich werden wollen – und es ist richtig unterhaltsam, ihn auf seinem Weg zu begleiten.

Fazit:
11/15 – Eine sehr kurzweilige Gay-Geschichte, die meinen Erwartungen im Prinzip entsprochen hat (abgesehen davon, dass sie nicht viel vom Rockstar-Leben erzählt). Wenn mir mal wieder nach dieser Art von Erotik ist, werde ich bestimmt auf Mykles zurückgreifen.

 

 

Serieninfos:
01 Heaven
02 Purgatory
03 Hell
04 Faith
05 Genesis
06 Revelation

Außerdem gibt es die Serie »Heaven Sent Extras« mit weiteren Charakteren aus der »Heaven Sent«-Serie sowie die Spin-off-Serie »Indigo Knights« zu Band 5, »Genesis«.

9 Kommentare zu [Rezension] Jet Mykles: Heaven

  • Jet Mykles kenne ich schon ganz lange durch ihre Dark Elves Erotica (alles ebooks). Das waren vor Jahren die ersten Fantasy-Erotica, die ich gelesen habe. Leider hat dann immer mehr die Gay-Richtung durchgeschlagen und ich habe die Autorin aus den Augen verloren. Witzig, dass ich jetzt bei dir wieder darauf komme :-)

    LG
    Armitage

  • Klingt gut, würd mich nun auch reizen…

  • Armitage: Ich hatte den Namen wirklich noch nie gehört, bevor ich auf diese Rockstar-Geschichten gestoßen bin. Aber wie gesagt, ich bin durchaus positiv überrascht und würde wieder was von Mykles lesen! :)

    Anna-Lisa: Teste doch mal, kostet ja nicht sooo viel. :)

  • Das klingt leider nach dem typischen Grundsetting: Heterosexueller wert sich gegen die Annäherung eines Homosexuellen, merkt dann aber doch plötzlich, dass er ja eigentlich auch schon immer schwul war. Seuuuuufz. Wenn man natürlich zum ersten Mal liest, kommt es einem nicht so stereotyp vor ;-)

  • Hmm…. klingt ja ganz nett, ich suche ja auch immer noch Ersatz für Cunning. ;) Aber das Cover ist ja wirklich grausam!!! Wer hat denn sowas verzapft? xD
    Naja, ich werd’s mal im Hinterkopf behalten, obwohl ich glaube, dass es nie einen Ersatz für Sinners geben wird. ♥

  • Rishu: Ja, das ist wie mit dem immer wiederkehrenden gleichen Konflikten in historischen Liebesromanen (Überwindung von Standesunterschieden, Zähmung eines Weiberhelden, bei Wetten verschacherte Bräute, Racheehen usw.). Wenn es gut gemacht ist, stört mich das ehrlich gesagt nicht allzu sehr; aber allzu häufig les ich solche Bücher wie die von Mykles natürlich auch nicht.

    Karo: Es ist definitiv KEIN Ersatz für Cunning – auch wenn ich gern was anderes behaupten würde!

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