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[Keine Rezension] Angela S. Choi: Hello Kitty muss sterben

OT: Hello Kitty Must Die

Klappentext:
Fiona Yu ist eine hochintelligente junge Frau. In dem Anwaltsbüro, in dem sie arbeitet, ist sie ständig unterfordert. Aber Fiona ist ein bisschen verwirrt, was ihr Frausein angeht. Denn sie kommt aus einem freundlichen, aber sehr traditionellen chinesischen Elternhaus. Und sie lebt in San Francisco, einer freundlichen, aber sehr freiheitssüchtigen Stadt. Fiona will nicht länger die »Hello-Kitty-Rolle« spielen, die ihre Eltern von ihr erwarten: stumm sein, keine Emotionen zeigen, einen chinesischen Mann heiraten. So unternimmt sie einiges, um ihr Jungfernhäutchen loszuwerden, wirklich aber bricht sie mit ihrem alten Leben erst, als sie dem Schönheitschirurgen Sean Killroy begegnet. Sie beginnt eine Beziehung mit ihm, die zu ihrer Freude ohne diesen hässlichen Sexdings-Zwang auskommt. Denn Sean hat eine ganz andere Leidenschaft: Er ist ein passionierter Serienkiller. Dass er all die Leute umbringt, die ihr blöd kommen, ist Fiona zunächst unangenehm, dann aber versteht sie es immer mehr als Ausdruck seiner Liebe. Den gezielten Gnadenmord entdeckt sie schließlich auch für sich als praktisches Mittel gegen die, klar, total gut gemeinte Verheiratungspolitik ihrer Eltern. Doch irgendwann beginnen die beiden, Fehler zu machen …

Kommentar:
Ich hab »Hello Kitty muss sterben« eigentlich nur wegen des Covers gekauft – auf dem Flohmarkt für 1 Euro. Mehr ist das Buch definitiv auch nicht wert, soweit ich das beurteilen kann – ich habs nach etwa 80 Seiten abgebrochen.

Dass »Hello Kitty muss sterben« strange sein würde, war irgendwie klar, aber strange kann ja durchaus unterhaltsam sein. In diesem Fall nicht, zumindest nicht für mich: Ich war schon nach kürzester Zeit heillos von Fiona Yu und ihrem blöden schicksalsträchtigen Jungfernhäutchen abgenervt. Erst will sie’s partout loswerden, dann stellt sie fest, dass sie offenbar keines hat, weshalb sie eines rekonstruien lassen will – um anschließend die Freiheit zu haben, es selbst mit ihrem doppelt und dreifach desinfizierten und mit Betäubungsmittel behandelten Silkondildo zu zerstören. Der Hymenchirurg ist zufälligerweise ein alter Schulkumpel von ihr, der noch stranger ist als Fiona und darüber hinaus ein Serienkiller. Letzeres weiß ich allerdings nur aus irgendwelchen anderen Rezensionen, denn zum Zeitpunkt meines Abbruchs ist zwar klar, dass der Typ nicht alle Tassen im Schrank hat, genaueres über seinen mörderischen Werdegang liegt aber noch im Dunklen. Ist mir ehrlich gesagt auch egal, denn ich hatte wirklich keine Lust, mich weiter mit dieser seltsamen Handlung, den bekloppten Figuren und den bescheuerten Dialogen zu quälen – zumal ich angesichts des Stils wirklich keinerlei Hoffnung hatte, dass sich der Roman noch steigern würde.

Fazit:
Absolut nicht mein Ding.

10 Kommentare zu [Keine Rezension] Angela S. Choi: Hello Kitty muss sterben

  • Das klingt ja wirklich ganz grauenhaft!

  • Liebe Irina,

    du hast mich wieder einmal vor einer Dummheit bewahrt (nämlich diese Buch lesen zu wollen). Von ganzem Herzen Danke!

    Lieben Gruß Anke

  • Ähm. Okay. Ich hatte da irgendwie eine andere Vorstellung. Aber von schicksalsträchtigen Jungfernhäutchen muss ich nicht lesen. Danke für die Warnung! Wird sofort von der Wunschliste gestrichen.

  • Auf der Wunschliste hatte ich das Buch nie, aber ich kann mich Nina anschließen: Von schicksalsträchtigen Jungfernhäutchen muss ich nichts lesen! Vor allem, wenn sie vorhanden, nicht vorhande und dann wieder künstlich hergestellt sein sollen oder so … *schüttel*

  • Ich hatte auch eine andere Vorstellung! Fairerweise muss ich nochmal betonen, dass ich das Buch eigentlich gar nicht beurteilen kann, weil ich ja gerade mal 1/4 gelesen habe, aber wie gesagt: Ich hatte keine Hoffnung, dass es noch wird.

    Das Jungfernhäutchen hab ich übrigens nur als schicksalsträchtig bezeichnet, weil Fi ja deshalb auf Sean trifft. Ich weiß nicht, ob später nochmal davon die Rede ist! ;)

  • Das Buch abzubrechen, war wohl eine gute Entscheidung. Klingt nach einem Roche-Roman, den die Welt nicht braucht.

    (Und danke für die Kein-Rezension ;)

  • Miss Bookiverse: Ja, ein bisschen hats mich auch an Roche erinnert!

    Rishu fand das Buch übrigens gut (und ich hab gerade dort einen Kommentar von mir gesehen, dass ich das Buch nicht lesen will. Wär ich mal dabei geblieben! *g*)

    • Interessant, dass Rishu sich auf ganz andere Aspekte gestützt hat als du (natürlich auch logisch, weil du nicht das ganze Buch gelesen hast). Ich glaube nach deiner Einschätzung aber trotzdem, dass ich dem Buch nicht viel abgewinnen könnte.

  • Schade, dass es dir nicht gefallen hat. Nach deinem Kommentar vom letzten Jahr war ich aber sowieso überrascht, dass du das Buch gekauft hast *g* Das schicksalsträchtige Jungfernhäutchen hat seine Schuldigkeit aber getan und wird nicht weiter thematisiert. Und auch sonst ist die Geschichte weit von Charlotte Roches ausschweifendem Hygienepalaver entfernt ;-)

  • Rishu: Um ganz ehrlich zu sein, hab ich mich an meinen Kommentar vom letzten Jahr gar nicht mehr erinnert. Und auch nicht an inhaltliche Aspekte deiner Rezension! ;)

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