{"id":20663,"date":"2017-09-22T13:01:35","date_gmt":"2017-09-22T11:01:35","guid":{"rendered":"http:\/\/buecher.ueber-alles.net\/?p=20663"},"modified":"2017-09-22T13:08:32","modified_gmt":"2017-09-22T11:08:32","slug":"buecher-aus-der-hoelle-sarah-maclean-the-day-of-the-duchess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buecher.ueber-alles.net\/?p=20663","title":{"rendered":"[B\u00fccher aus der H\u00f6lle] Sarah MacLean: The Day of the Duchess"},"content":{"rendered":"<p><strong>Serie: Scandal &#038; Scoundrel, #3<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/0062379461\/ueberalles-21\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"border:solid 1px #dddddd;padding:3px;\" src=\"http:\/\/buecher.ueber-alles.net\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/0062379461.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Inhalt:<\/strong><\/p>\n<p><em>The one woman he will never forget\u2026<\/em><br \/>\nMalcolm Bevingstoke, Duke of Haven, has lived the last three years in self-imposed solitude, paying the price for a mistake he can never reverse and a love he lost forever. The dukedom does not wait, however, and Haven requires an heir, which means he must find himself a wife by summer\u2019s end. There is only one problem\u2014he already has one.<\/p>\n<p><em>The one man she will never forgive\u2026<\/em><br \/>\nAfter years in exile, Seraphina, Duchess of Haven, returns to London with a single goal\u2014to reclaim the life she left and find happiness, unencumbered by the man who broke her heart. Haven offers her a deal; Sera can have her freedom, just as soon as she finds her replacement\u2026which requires her to spend the summer in close quarters with the husband she does not want, but somehow cannot resist.<\/p>\n<p><em>A love that neither can deny\u2026<\/em><br \/>\nThe duke has a single summer to woo his wife and convince her that, despite their broken past, he can give her forever, making every day The Day of the Duchess. <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kommentar:<\/strong><\/p>\n<p>Eigentlich war dieses Buch ein Versuch, meine erloschene Historical-Begeisterung neu zu entfachen,  aber das war leider ein Schuss in den Ofen. Einmal mehr best\u00e4tigt sich, dass es bei Sarah MacLeans B\u00fcchern viel Licht und Schatten gibt \u2013 allerdings \u00fcberwiegt in letzter Zeit eher der Schatten, wenn ich mir meine letzten Bewertungen so anschaue. <\/p>\n<p>Wir haben es hier mit einer weiteren <em>Dangerous Daughter<\/em> zu tun, Seraphina, die Malcolm, den Duke of Haven, in eine Falle lockt. Das ist eigentlich hochnot\u00fcberfl\u00fcssig, denn er will sie ohnehin heiraten, passt aber zum Rest der fragw\u00fcrdigen Handlung.  <\/p>\n<p>Schon das erste Zusammentreffen zwischen den beiden ist v\u00f6llig unglaubw\u00fcrdig, weil der Duke in einer Hundertachtziggradwende von seinen Prinzipien abr\u00fcckt und in der sch\u00f6nen und widerborstigen Fremden unmittelbar seine zuk\u00fcnftige Frau erkennt. Ehrlich, ich bin total f\u00fcr Liebe-auf-den-ersten-Blick-Geschichten zu haben, aber es muss zu den Charakteren und in die Zeit passen, und hier passt es nicht. Ebenso \u00e4rgerlich ist, dass Malcolm sich aus nicht nachvollziehbaren und schon gar nicht logischen Gr\u00fcnden wie der letzte Idiot verh\u00e4lt, der von den Benimmregeln seiner Zeit nicht die geringste Ahnung hat, obwohl er Sera ja wie gesagt liebt und von Anfang an heiraten will. Insofern k\u00f6nnte man ihr vielleicht verzeihen, dass sie ihn \u2013 getrieben von ihrer ehrgeizigen Mutter \u2013 in eine Falle lockt. Muss man aber nicht.<\/p>\n<p>Der Duke tut es jedenfalls nicht, wof\u00fcr ich \u2013 ihr ahnt es \u2013 durchaus Verst\u00e4ndnis aufbringen kann. Schade ist es trotzdem, denn Serafinas Motiv f\u00fcr die Falle ist nicht etwa der Herzogtitel, sondern Liebe. Das erschlie\u00dft sich euch, liebe Leser, vielleicht nicht so unmittelbar \u2013 und dem armen Duke geht es nicht besser. Folgerichtig heiratet er sie also zwar, wirft sie dann aber quasi raus, um seine Wunden zu lecken. Was soll ich sagen, irgendwann (eine Intrige und ein unheilvolles Ereignis sp\u00e4ter) erkennt er seinen Fehler und zieht aus, um seine Duchess wiederzufinden \u2013 ohne Erfolg. Daf\u00fcr findet sie ihn, und zwar drei Jahre nach ihrer Trennung, um in einem dramatischen Auftritt vor versammeltem Parlament die Scheidung zu fordern. <\/p>\n<p>Wenn ihr glaubt, es k\u00f6nnte nicht unsinniger werden, lasst euch gesagt sein: Ihr irrt euch. Der Duke verf\u00e4llt auf die aberwitzige Idee, Sera f\u00fcr sechs Wochen auf seinen Landsitz zu locken, wo sie \u2013 vorgeblich \u2013 eine neue Braut als ihre Nachfolgerin aussuchen soll. Gelingt das, willigt er in die Scheidung ein. Wie gesagt, vorgeblich, denn er will sich ja \u00fcberhaupt nicht scheiden lassen; sein eigentliches Ziel ist, ihre Liebe in dieser Zeit neu zu entfachen. Sein  Vorhaben wird leider durch die zuk\u00fcnftigen Duchesses und ihre M\u00fctter erschwert, ebenso wie durch die Anwesenheit von Serafinas Schwestern, die sie zu ihrer Verst\u00e4rkung mitbringt. Dass Serafinas Freund und Gesch\u00e4ftspartner nach einer Schl\u00e4gerei ebenfalls auf dem Landsitz auftaucht, macht die Sache auch nicht besser, hindert den Duke und die Noch-Duchess aber nicht daran, gro\u00dfartigen Sex miteinander zu haben. Der nat\u00fcrlich keineswegs dazu f\u00fchrt, dass Serafina von ihren Scheidungspl\u00e4nen Abstand nehmen will; sie will nach wie vor ihre Karriere als Tavernenbesitzerin und Nachtclubs\u00e4ngerin verfolgen. <\/p>\n<p>Ich will hier nicht weiter ins Detail gehen. Erstens hab ich \u2013 einigerma\u00dfen ver\u00e4rgert \u2013 ab (sp\u00e4testens) diesem Punkt nur noch \u00fcberflogen, zweitens hab ich den Rest der Handlung inzwischen verdr\u00e4ngt. Tatsache ist: Die Geschichte ist haneb\u00fcchen und die Figuren sind alles andere als sympathisch. \u00dcberdies hab ich selten einen Roman aus der Feder der Autorin gelesen, dem es derma\u00dfen an Emotionen gemangelt hat. Und dann springt die Geschichte auch noch zwischen den Ereignissen damals und heute \u2013 ein Kniff, den manche Autoren erfolgreich zu gesteigerter Spannung und Intensit\u00e4t nutzen (siehe die \u00e4lteren B\u00fccher von Sherry Thomas, insb. ihr grandioses Buch \u00bbNot Quite a Husband\u00ab mit fast demselben Thema). Zumindest was mich angeht, ist MacLean eher das Gegenteil gelungen, weil einem st\u00e4ndig H\u00e4ppchen hingeworfen werden, die \u2013 zumindest zum Teil \u2013 mehr Fragen aufwerfen als sie beantworten und einfach nur \u00e4rgerlicherweise die Handlung unterbrechen. <\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass ich MacLeans Schreibstil wirklich schwer ertr\u00e4glich finde. Ich glaube, ich hab das bereits einige Male bem\u00e4ngelt, leider stellt sie es einfach nicht ab. Ihre Angewohnheit, immer das gleiche Wort aufzugreifen, mit neuen Adjektiven oder sonstigen Erg\u00e4nzungen zu versehen und im schlimmsten Fall am Ende alles wieder zu relativeren, ist uns\u00e4glich. Es liest sich ungef\u00e4hr so: \u00bbSie denkt an das Kind. Dieses zarte Kind. Das Kind, das die blonden L\u00f6ckchen seines Vaters hat. Das Kind, das sie in ihren Armen gehalten hat. Das Kind, das ihrem eigen Fleisch und Blut entsprungen ist. \u2013 Aber es gibt gar kein Kind.\u00ab Okay, dieses Beispiel ist frei erfunden, aber es liest sich genau so. Meh! <\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, ob ich Historicals einfach so satt habe, dass ich sie nicht mehr ertrage, oder ob ich in letzter Zeit blo\u00df schlechte B\u00fccher erwischt habe; vielleicht sollte ich es mal mit einem alten Balogh oder Kleypas versuchen. Tatsache ist jedenfalls, dass MacLean mit diesem Buch endg\u00fcltig nicht mehr auf meiner Auto-Buy-Liste steht. Es war schlecht. Ich kann nur empfehlen, die Finger von diesem Buch zu lassen und lieber zu Sherry Thomas zu greifen, wenn man eine solche Geschichte lesen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ueber-alles.net\/Bilder\/Sterne\/gelb\/2.png\" alt=\"\" \/><br \/>\n5\/15<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Serie: Scandal &#038; Scoundrel, #3<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/p>\n<p>Inhalt:<\/p>\n<p>The one woman he will never forget\u2026 Malcolm Bevingstoke, Duke of Haven, has lived the last three years in self-imposed solitude, paying the price for a mistake he can never reverse and a love he lost forever. 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