{"id":19970,"date":"2017-03-09T10:45:40","date_gmt":"2017-03-09T09:45:40","guid":{"rendered":"http:\/\/buecher.ueber-alles.net\/?p=19970"},"modified":"2017-03-13T14:59:25","modified_gmt":"2017-03-13T13:59:25","slug":"rezension-hanya-yanagihara-ein-wenig-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buecher.ueber-alles.net\/?p=19970","title":{"rendered":"[Rezension] Hanya Yanagihara: Ein wenig Leben"},"content":{"rendered":"<p><strong>Originatitel: A Little Life<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/32813209\/ueberalles-21\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ueber-alles.net\/Cover\/2017\/32813209\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/0385539258\/ueberalles-21\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ueber-alles.net\/Cover\/2017\/0385539258\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/B00UXKJ1HK\/ueberalles-21\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ueber-alles.net\/Cover\/2017\/B00UXKJ1HK\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Klappentext:<\/strong><\/p>\n<p>\u00bbEin wenig Leben\u00ab handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier M\u00e4nnern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe \u2013 ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Wie in ein schwarzes Loch werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. <\/p>\n<p>\u00bbEin wenig Leben\u00ab ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erz\u00e4hltes Epos \u00fcber Trauma, menschliche G\u00fcte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kommentar:<\/strong> <\/p>\n<p>Was als vermeintliches Buch \u00fcber eine langj\u00e4hrige Freundschaft zwischen vier jungen M\u00e4nnern beginnt, entpuppt sich schnell als Geschichte von Jude, einem brillanten Anwalt mit einem schweren Kindheitstrauma. Dieses Trauma nach und nach zu aufzudecken und mit Judes sp\u00e4terem Alltag zu verkn\u00fcpfen, ist Motor des Buchs. Seine zwei Freunde Malcolm (Architekt) und JB (K\u00fcnstler) werden zunehmend zu Nebenfiguren, w\u00e4hrend Schauspieler Willem in verschiedenen Rollen \u00fcber knapp vierzig Jahre lang an Judes Seite bleibt \u2013 unersch\u00fctterlich, egal, wie schlimm es auch kommt und wie schwer die Situation f\u00fcr ihn selbst auch auszuhalten ist. <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Was zun\u00e4chst nur angedeutet wird, wird im Laufe des Buches zur Gewissheit: Jude ist in seiner Kindheit \u00fcber viele Jahre physisch und psychisch missbraucht worden; alle Menschen, die dem Jungen eigentlich h\u00e4tten helfen sollen, tun genau das Gegenteil. Er \u00fcberlebt schrecklichste Erniedrigungen und Misshandlungen, k\u00e4mpft sich zur\u00fcck in ein halbwegs normales Leben und macht in Anbetracht der Vergangenheit das Bestm\u00f6gliche daraus: Er wird ein erfolgreicher Anwalt und verdient genug Geld, um sich ein relativ angenehmes Dasein zu schaffen. Um ihn herum sind jede Menge Menschen, die keine \u2013\u00a0oder nur selten \u2013 Fragen stellen, die ihn trotz aller Probleme so nehmen, wie er ist, die sich um ihn k\u00fcmmern, so gut sie k\u00f6nnen, und die ihn weitgehend normal behandeln.<\/p>\n<p>Aber nat\u00fcrlich ist er nicht normal, kann angesichts seiner Kindheit und Jugend nicht normal sein. Er ist in jeder Hinsicht schwer besch\u00e4digt, k\u00f6rperlich wie geistig, sosehr er die Tatsache mittels Verdr\u00e4ngung und selbstverletzendem Verhalten von sich wegzuschieben versucht. Wegen seiner Vergangenheit kann er niemals ganz daran glauben, dass er Gl\u00fcck und Liebe ohne Schmerz erfahren kann und dass sein Vertrauen nicht irgendwann missbraucht wird. Selbst in seinen Beziehungen mit Harold und Willem, die ihn beide bedingungs- und vorbehaltlos lieben, spiegelt sich das immer wieder, und das ist so traurig, dass man ihm nichts mehr w\u00fcnscht, als dass er die Augen und sein Herz \u00f6ffnen k\u00f6nnte. Es macht einen gleicherma\u00dfen traurig wie es einen deprimiert, dass ihm so viel Gutes widerf\u00e4hrt und er es nicht zu bemerken scheint bzw. einfach nicht glauben kann.<\/p>\n<p>Jude ist nicht die einzige Figur in diesem Buch, die verdr\u00e4ngt und schweigt. Eigentlich tun es auch alle um ihn herum, obwohl sie ihn lieben \u2013 oder vielleicht auch weil sie ihn lieben und Angst haben, ihn zu verlieren, wenn sie ihn dr\u00e4ngen. Manchmal, aber sehr selten, wagt es jemand, ihm doch Fragen zu stellen, doch Jude l\u00e4sst diese Fragen (weitgehend) unbeantwortet, weicht aus, schweigt. Wenn sein Verhalten allzu selbstzerst\u00f6rerisch wird, greift sein Arzt und Freund Andy mehr oder weniger durch, aber selbst das scheinen halbherzige Versuche zu sein, die maximal zu einem Kompromiss f\u00fchren. Man kann sich fragen, ob die Geschichte anders verlaufen w\u00e4re, wenn irgendjemand Jude zum Reden gezwungen h\u00e4tte oder ihn h\u00e4tte zwangseinweisen lassen, damit er sein schreckliches Selbstbild korrigieren und lernen kann, dass er keine Schuld an den Ereignissen hat. Aber niemand zwingt Jude zu irgendwas (bzw. zu sp\u00e4t) \u2013 ob nun aus Liebe, Selbstschutz oder Angst vor dem, was zum Vorschein kommen wird, oder einfach weil man einen Menschen zu so was wie einer Therapie nicht zwingen kann; er muss es wollen, damit es ihm nutzt.<\/p>\n<p>Das Buch entwickelt eine starke Sogwirkung, nachdem es erst mal in die G\u00e4nge gekommen ist, und das, obwohl aktuelle Geschehnisse h\u00e4ufig aus der Retrospektive erz\u00e4hlt werden: Der Leser darf selbst bei wichtigen, einschneidenden Gespr\u00e4chen und Ereignissen zum Teil nicht live dabei sein, sondern erf\u00e4hrt hinterher, dass diese stattgefunden haben, wie sie waren bzw. was herausgekommen ist. Das schafft manchmal eine merkw\u00fcrdige Distanz. Es wird aus mehreren Perspektiven erz\u00e4hlt: der der vier Freunde (sp\u00e4ter nur noch aus Judes und Willems) und Harolds. So lernt man die wichtigsten Personen des Buches kennen, was sich am Anfang ein bisschen zieht, aber verschiedene Blickwinkel auf Jude und seine Freunde erlaubt. Sobald Yanagihara dem Leser erst mal ins Hirn gepflanzt hat, dass Jude eine unaussprechlich f\u00fcrchterliche Vergangenheit hat, will man unbedingt mehr dar\u00fcber erfahren, und das Buch l\u00e4sst einen nicht mehr los. H\u00e4ppchenweise werden pr\u00e4gende Episoden und Abschnitte aus Judes Kindheit ans Licht geholt, erst wird vieles nur vage angedeutet, bleibt im Unklaren, nach und nach wird einiges \u2013 bei Weitem nicht alles und im Detail \u2013 n\u00e4her beleuchtet und ausgef\u00fchrt. Das ist so faszinierend wie absto\u00dfend, aber auf jeden Fall fesselnd gemacht. Dennoch gibt es immer wieder Phasen, in denen ich mir etwas weniger Weitschweifigkeit und mehr Mut zur L\u00fccke gew\u00fcnscht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Mut zur L\u00fccke h\u00e4tte ich mir auch bez\u00fcglich der Schicksalsschl\u00e4ge gew\u00fcnscht, die Jude in der Gegenwart erleben muss. Die Beziehung mit Caleb mag davon noch auszunehmen sein, weil sie eine Art Katalysatorfunktion hat und die Ereignisse aus der Vergangenheit voll aufbrechen l\u00e4sst, aber musste die Sache mit Judes sp\u00e4terer Beziehung passieren? Hat er nicht schon genug schreckliche Dinge mitgemacht? Verdient er denn nicht einen Hauch von Gl\u00fcck \u2013 in Judes Fall ohnehin ein sehr fragiles und fl\u00fcchtiges Gef\u00fchl?<\/p>\n<p>Eigentlich ahnt man, ab einem gewissen Punkt irgendwie, dass es f\u00fcr Jude und seine Beziehung nicht gut ausgehen wird. Man ahnt es aus dem simplen Grund, dass noch dreihundert Seiten vor einem liegen, als in einem kurzen, viel zu kurzen Abschnitt alles so sch\u00f6n klingt (f\u00fcr Jude-Verh\u00e4ltnisse), aber man ahnt es vor allem deshalb, weil selbst in eigentlich guten Zeiten auf jeder Seite deutlich wird, wie sehr Jude gezeichnet ist und dass in seinem Leben nichts normal ist. Die Hoffnung, die man am Anfang des Buches noch hatte, an die man sich klammerte und die einen weiterlesen lie\u00df, obwohl Judes Leben so schrecklich war, dass es selbst f\u00fcr den Leser fast unertr\u00e4glich ist, damit konfrontiert zu werden, ist einem mit fortschreitender Handlung l\u00e4ngst verloren gegangen. Man wei\u00df irgendwie, dass diese Geschichte niemals ein Happy End haben kann, nicht mal so was \u00c4hnliches wie ein Happy End. Denn Jude, sosehr er es versucht, kann sein Misstrauen gegen\u00fcber anderen, den Hass auf sich und seinen K\u00f6rper und sein selbstzerst\u00f6rerische Verhalten zu keiner Zeit ablegen \u2013 trotz all dieser Menschen, die ihn lieben und alles f\u00fcr ihn tun w\u00fcrden und die doch so hilflos sind. Man wei\u00df sp\u00e4testens nach der Sache mit Willem, dass der letzte Schicksalsschlag einer zu viel f\u00fcr Jude sein wird.<\/p>\n<p>Ich wollte ab einem gewissen Punkt, dass das Buch endlich zu Ende ist, denn von diesem \u00bbhelle Licht\u00ab, von dem im Klappentext die Rede ist, ist kaum etwas \u2013 und zunehmend weniger \u2013 vorhanden. Man wei\u00df mit immer gr\u00f6\u00dferer Gewissheit, dass die Geschichte kein gutes Ende nehmen wird, aber man w\u00fcnscht es Jude und allen anderen Figuren (und sich selbst!) trotzdem so sehr. Denn verdient ein Mensch, der so viel mitgemacht hat, nicht irgendwann eine Form von Gl\u00fcck, ein bisschen Frieden und Stabilit\u00e4t in seinem Leben? Scheinbar nicht, jedenfalls nicht Jude nach dem Willen seiner Erschafferin. So kam es, dass ich einerseits wollte, dass Jude dieses beschissene Dasein endlich hinter sich lassen und gehen kann, weil er wahrlich mehr als genug ertragen hat. Aber andererseits habe ich mir gew\u00fcnscht, dass es so was wie ausgleichende Gerechtigkeit gibt und dass Jude irgendwie entsch\u00e4digt wird f\u00fcr das, was er mitmachen musste; dass noch irgendjemand kommt, der ihn rettet und ihm zeigt, dass das Leben trotz allem lebenswert sein kann \u2013\u00a0was nat\u00fcrlich schwachsinnig ist, denn wer h\u00e4tte ihn retten sollen, wenn es selbst Willem und Harold nicht gelungen ist? <\/p>\n<p>Ich wei\u00df eigentlich nicht, wie ich \u00bbEin wenig Leben\u00ab finde. Das Buch hat mich emotional zutiefst aufgew\u00fchlt und deprimiert und eine verzehrende Trauer und Betroffenheit in mir hinterlassen \u2026 und einige Tage lang auf diese Weise nachgewirkt. Ich dachte beim Lesen immer wieder, dass ich zu diesem Buch ganz sicher nichts bloggen w\u00fcrde, weil ich mich nicht kompetent genug f\u00fchle, um ihm gerecht zu werden. Und das ist wahr, denn meine derzeitige Gef\u00fchlsaufwallung (Anm.: geschrieben direkt nach Lesen des Romans) wird dem Buch und seinen Figuren, die eine tiefer gehende literarische Analyse verdient h\u00e4tten (auf die die Literaturwissenschaftlerin in mir sogar durchaus Lust h\u00e4tte; irgendwann sp\u00e4ter), nicht gerecht. Aber ich hatte trotzdem das Bed\u00fcrfnis, dar\u00fcber zu schreiben, weil ich den Eindruck habe, sonst zu platzen. Mein vordringliches Gef\u00fchl ist jetzt, ein paar Stunden, nachdem ich die letzte Seite gelesen habe, Hoffnungslosigkeit. Denn die Geschichte zeigt neben wundervollen Momenten der Freundschaft, Achtsamkeit, R\u00fccksichtnahme und Liebe, dass es f\u00fcr manche Menschen keinen Ausweg aus dem Leid gibt, egal, wer an ihrer Seite ist \u2013 und das, obwohl sie keinerlei Schuld am Verlauf ihres Lebens tragen. F\u00fcr meinen Geschmack ist das eine ziemlich \u2013 mit Verlaub \u2013\u00a0beschissene Botschaft, so realistisch sie sein mag, denn sie ist be\u00e4ngstigend, wirft sie doch die Fragen auf: Warum das alles? Wof\u00fcr der Kampf und all das Leid, wenn sich das Leben f\u00fcr manch einen doch nie wirklich, nie final zum Guten wendet? Und was soll denjenigen Menschen, die verzweifelt und bedingungslos versuchen, einen anderen zu retten, die Kraft geben, weiterzuk\u00e4mpfen, wenn sie am Ende doch nichts ausrichten k\u00f6nnen? Wahrlich, ein m\u00e4rchenhaftes Ende h\u00e4tte diesem Buch nicht gut zu Gesicht gestanden, aber wenigstens ein offenes Ende mit einem Funken Hoffnung w\u00e4re sch\u00f6n gewesen nach allem, was Jude, seine Freunde und der Leser durchlitten haben. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein Wort zur \u00dcbersetzung. <\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt lie\u00df sich die \u00dcbersetzung gut und fl\u00fcssig lesen. Irritierend fand ich allerdings an vielen Stellen die Tempuswahl. Es wird zwischen verschiedenen Zeiten gesprungen, wie z. B. hier: <\/p>\n<p><em>Er wusste, dass es irgendeine Art von Trauerfeier [\u2026] gegeben hatte, etwas in kleinem Rahmen [\u2026]. Aber er erinnert sich an nichts davon. Er wei\u00df nicht, wer sie organisiert hat. Er wei\u00df nicht, wer sie organisiert hat.<br \/>\n<\/em><br \/>\nDas System, nach dem Perfekt und Imperfekt benutzt wird, erschlie\u00dft sich mir an vielen Stellen nicht und hat mich immer wieder stocken lassen. Ich wei\u00df allerdings nicht, inwiefern das ein Problem der \u00dcbersetzung ist; das kann auch schon im Original so sein. <\/p>\n<p>Definitiv ein Problem der \u00dcbertragung ins Deutsche ist aber die falsche Umrechnung von Ma\u00dfeinheiten. Das ist mir an zwei Stellen besonders aufgefallen: Das erste Mal, als es hie\u00df, das Atelier von JB sei f\u00fcnfzig Quadratmeter gro\u00df \u2013 was mir ziemlich gro\u00df vorkam f\u00fcr ein Atelier eines nicht erfolgreichen K\u00fcnstlers. Das zweite Mal dann mal im Zusammenhang mit Judes Loft, das sich \u00fcber sage und schreibe viertausend Quadratmeter erstrecken soll. Viertausend Quadratmeter in New York\u00a0\u2013 das sprengt jede Vorstellungskraft! Selbst wenn man sich \u00fcber die Umrechnung der Ma\u00dfeinheiten im ersten Moment keine Gedanken macht, k\u00f6nnte man als \u00dcbersetzer bzw. Lektor ja mal auf die Idee kommen, dass da irgendwas nicht stimmen kann. Falls es jemanden interessiert: Tats\u00e4chlich ist Judes Loft im Originaltext \u201efive thousand square foot\u201c (ca. 465 Quadratmeter) und JBs Atelier \u201efive hundred square feet\u201c (ca. 3,7 Quadratmeter). Aber geschenkt, niemand wei\u00df besser als ich, dass man manchmal betriebsblind ist. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Originatitel: A Little Life<\/p>\n<\/p>\n<p>Klappentext:<\/p>\n<p>\u00bbEin wenig Leben\u00ab handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier M\u00e4nnern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe \u2013 ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Wie in ein schwarzes Loch [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[81,168],"tags":[99,623,467,535],"class_list":["post-19970","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-note3","category-unterhaltung-aller-art","tag-8-punkte","tag-belletristik","tag-new-york","tag-usa","odd"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/buecher.ueber-alles.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19970"}],"collection":[{"href":"https:\/\/buecher.ueber-alles.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/buecher.ueber-alles.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/buecher.ueber-alles.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/buecher.ueber-alles.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19970"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/buecher.ueber-alles.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19970\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20066,"href":"https:\/\/buecher.ueber-alles.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19970\/revisions\/20066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/buecher.ueber-alles.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19970"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/buecher.ueber-alles.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19970"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/buecher.ueber-alles.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19970"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}