{"id":13747,"date":"2011-07-11T14:28:36","date_gmt":"2011-07-11T12:28:36","guid":{"rendered":"http:\/\/buecher.ueber-alles.net\/?p=13747"},"modified":"2017-03-13T14:58:13","modified_gmt":"2017-03-13T13:58:13","slug":"rezension-rachel-gibson-kussen-will-gelernt-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/buecher.ueber-alles.net\/?p=13747","title":{"rendered":"[Rezension] Rachel Gibson: K\u00fcssen will gelernt sein"},"content":{"rendered":"<p><strong>Originaltitel: Truly Madly Yours<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/3442466849\/ueberalles-21\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ueber-alles.net\/Cover\/2011\/3442466849.jpg\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/0380801213\/ueberalles-21\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ueber-alles.net\/Cover\/2011\/0380801213.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Klappentext:<\/strong><br \/>\n\u00bbWo ein Wille ist, ist auch ein Weg\u00ab, denkt sich Delaney Shaw und beschlie\u00dft, die Z\u00e4hne zusammenzubei\u00dfen und ihrem verstorbenen Stiefvater Henry seinen letzten Willen zu erf\u00fcllen. Um an ihr Erbe zu kommen, muss sie f\u00fcr ein Jahr in ihre verhasste Heimatstadt zur\u00fcckkehren. Doch damit nicht genug, denn auch der stadtbekannte Gigolo Nick, Henrys unehelicher Sohn, erbt nur unter einer Bedingung: Er muss in dieser Zeit die Finger von Delaney lassen. Und schon bald merken beide, wie unglaublich lang ein Jahr sein kann \u2026<\/p>\n<p><strong>Kommentar:<\/strong><br \/>\nIch wei\u00df auch nicht, warum das mit mir und den Contemporarys fast nie funktioniert. Da schnapp ich mir schon extra einen, der \u00fcberall als witzig, spritzig, gef\u00fchlvoll, sexy \u2013 kurz: als perfekter Liebesroman ger\u00fchmt wird, und was passiert? Ich langweile mich. Und zwar so sehr, dass mir nach sp\u00e4testens zehn Seiten immer wieder was ganz furchtbar Wichtiges eingefallen ist, was ich ja noch schnell im Internet nachschauen <del datetime=\"2011-07-11T11:00:05+00:00\">k\u00f6nnte<\/del> muss.<\/p>\n<p>Die Ausgangssituation ist total haneb\u00fcchen: Der verstorbene Kontrollfreak Henry will aus dem Grab heraus seine Stieftochter und seinen unehelichen Sohn verkuppeln. Er bestimmt, dass Delaney ein Jahr in ihrer Heimatstadt, einem Kaff in Idaho verbringen muss, wenn sie drei Millionen Dollar erben will, w\u00e4hrend Nick derweil die Finger von ihr zu lassen hat, um nicht die geerbten Immobilien\/Grundst\u00fccke zu verlieren. Das Verbot sieht Henry quasi als Garantie daf\u00fcr, dass der rebellische Nick Delaney ganz bestimmt verf\u00fchrt \u2013 und obwohl alle Beteiligten das ganz genau wissen, lassen sie sich frohgemut manipulieren und handeln genau so, wie der Tyrann es geplant hat.<\/p>\n<p>Der Rest ist Standardkost ohne nennenswerten Witz und Anspruch, ohne besondere Spannung oder Emotionen: Die beiden Protagonisten behaupten, dass sie einander auf den Tod nicht ausstehen k\u00f6nnen, sind aber nicht dazu in der Lage, bei ihren Begegnungen die Finger voneinander zu lassen, weil sie sich ja ach so magisch voneinander angezogen f\u00fchlen \u2013 trotz der Testamentsklausel. \u00dcberfl\u00fcssig zu erw\u00e4hnen, dass sie sich nat\u00fcrlich in Wahrheit sehr wohl leiden k\u00f6nnen und nie einen anderen Partner wollten, sich das aber nicht eingestehen. Und so wechseln sich erotische Szenen (die zum Teil sogar tats\u00e4chlich relativ prickelnd sind)\u00a0mit sarkastischen Dialogen ab, die offenbar von den meisten Leser als am\u00fcsant und unterhaltsam befunden werden, die mich pers\u00f6nlich aber eher genervt haben. <\/p>\n<p>Obwohl der Roman \u00fcber einen Zeitraum von mehreren Monaten spielt, verbaut sich die Autorin durch zahlreiche Zeitspr\u00fcnge die M\u00f6glichkeit, eine echte Entwicklung der Personen und ihrer Beziehung zueinander aufzuzeigen. Wahrscheinlich deshalb hatte ich keinen rechten Draht zu Delaney und Nick, die zwar lange nicht so bescheuert wie ihre b\u00f6sartigen, hetzenden M\u00fctter sind, aber auch keine echten Sympathietr\u00e4ger, um deren Gl\u00fcck ich bangen w\u00fcrde. Nett hingegen war allerdings die eine oder andere Kundin von Delaneys Friseursalon, und auch das Kleinstadtleben ist stellenweise ganz gut eingefangen. Wieso Rachel Gibson es angesichts all der anderen kleinen Handlungsstr\u00e4nge auch noch f\u00fcr n\u00f6tig hielt, eine Art Suspense-Blog einzubauen, den sie am Ende doch total verschenkt, wird wohl ihr Geheimnis blieben.<\/p>\n<p><strong>Fazit: <\/strong><br \/>\n7\/15 \u2013 Romance-Standardkost: weitgehend uninspiriert, vorhersehbar und daher \u2013 wenn auch nicht wirklich schlecht \u2013\u00a0ziemlich langweilig. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ueber-alles.net\/Bilder\/Sterne\/gelb\/3.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Originaltitel: Truly Madly Yours<\/p>\n<\/p>\n<p>Klappentext: \u00bbWo ein Wille ist, ist auch ein Weg\u00ab, denkt sich Delaney Shaw und beschlie\u00dft, die Z\u00e4hne zusammenzubei\u00dfen und ihrem verstorbenen Stiefvater Henry seinen letzten Willen zu erf\u00fcllen. Um an ihr Erbe zu kommen, muss sie f\u00fcr ein Jahr in ihre verhasste Heimatstadt zur\u00fcckkehren. 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