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2018 Reading Challenge

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Warten auf den neuen Sarah MacLean. Oder: Spaß mit Hermes und AmazonPrime.

Ich erwäge gerade ernsthaft, mir AmazonPrime zuzulegen und probiere den Dienst daher gerade im 1-Monats-Test aus. Eine erste Erkenntnis lautete: Ich bestell deutlich mehr als zuvor, weil ich früher Kleinkram für unter 20 Euro wegen des fälligen Portos nicht direkt bestellt, sondern gesammelt und häufig dann das Interesse daran verloren habe. (Ich bin noch nicht sicher, ob das für oder gegen Prime spricht! *g*) Die zweite Erkenntnis war: Es ist einfach prima, dass man Sachen von heute auf morgen erhält – man kann daher so bestellen, dass man auch zu Hause ist. Und die dritte Erkenntnis: Amazon nutzt bei Prime-Artikeln nicht nur DHL und UPS als Lieferdienst, sondern auch Hermes. Hermes!!! Damit ist Erkenntnis 2 ja auch schon wieder hinfällig. *augenroll*

Der eine oder andere wird sich vielleicht an meine Erfahrungen mit Hermes und die Diskussionen darüber erinnern. Und daran, dass ich angekündigt hatte, meine TBD-Lieferungen ab sofort an die Packstation liefern zu lassen. Seitdem ist kein einziges Buch mehr verlorengegangen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Letzte Woche Montag nun wurde wie gesagt ein AmazonPrime-Paket mit Sarah MacLeans neuem Roman an mich geschickt. Ich hatte schon ein ungutes Gefühl, als ich gesehen habe, dass der Versand per Hermes erfolgt – und insofern wunderte es mich dann auch nicht wirklich, als ich am Nachmittag in die Sendungsverfolgung reingeschaut habe und dort zu lesen bekam: »13:58 Uhr. Der Versanddienstleister hat versucht zuzustellen.« Hm? Der Versanddienstleister hat versucht zuzustellen? Woran ist es denn gescheitert, ich saß den ganzen Tag am Schreibtisch und habe gearbeitet? Und was passiert, wenn der Versanddienstleister nicht zustellen kann? Ich also runter zum Briefkasten. Kein Paket, keine Benachrichtungskarte, kein Hinweis darauf, dass Hermes da war.

Einigermaßen entnervt hab ich direkt ne Mail an Amazon geschrieben, dass Hermes nicht geklingelt hat, und nachgefragt, wo mein Paket ist. Die Antwort kam relativ zügig: Neben einigen Floskeln und dem Rat, mich unbedingt auch selbst an Hermes zu wenden, erhielt ich die Information, dass ein Telefonat mit Hermes ergeben habe, dass der Artikel am nächsten Tag noch mal zugestellt würde. Wie angeregt hab ich anschließend eine Mail an Hermes verfasst, die umgehend beantwortet wurde, und zwar mit weiteren Floskeln und der wenig glaubhaften Versicherung: »Es liegt uns sehr am Herzen, dass Sie mit den Leistungen unseres Hauses zufrieden sind, daher werden wir die geschilderten Unannehmlichkeiten zukünftig vermeiden.« Ah ja. Man darf gespannt sein.

Ich habe keine Ahnung, ob Hermes den zuständigen Fahrer auf meine und Amazons Beschwerde hin kontaktiert hat oder nicht, in jedem Fall war die Auswirkung nur so halb positiv. Obwohl mein Mann UND ich zu Hause waren (wir haben sogar die geplanten gemeinsamen Aktivitäten verschoben), ließ sich kein Hermesbote blicken. Dann, um 13 Uhr, besagte der Blick in die Sendungsverfolgung: »Sendung zugestellt«. Wie bitte? Wo? Hat er bei Nachbarn geklingelt? Der Gang zum Briefkasten ergab: Nein, hat er nicht. Er hat das (eigentlich zu dicke) Paket halb in den Briefkasten gestopft, sodass es raushing und vollgeregnet wurde. Das Buch hat keinen Schaden genommen, aber von der Tatsache abgesehen, dass ein Schaden möglich gewesen wäre und dass jeder Vorbeilaufende die Sendung einfach hätte rausziehen können, stellte ich mir eine andere Frage: Wenn er schon so mit den Sendungen umgeht, warum hat er das Buch nicht bereits gestern in den Briefkasten gestopft? Und sind Amazon-Sendungen per DHL und Hermes nicht eigentlich unterschriftspflichtig?

Letztere Frage hab ich direkt an Amazon weitergegeben, Bezug nehmend auf den Vorfall von tags zuvor. Eingebettet in noch mehr bzw. identische Floskeln wie am Dienstag erhielt ich daraufhin die wahnsinnig hilfreiche Antwort: »Manche Lieferdienste benötigen eine Unterschrift, andere nicht.« Nachdem ich mich von meinem kleinen Wutanfall erholt hatte, hab ich direkt auf »Nein, diese Antwort war nicht hilfreich« geklickt und ziemlich entnervt erneut nach Aufklärung verlangt, ob diese meine spezielle Sendung unterschriftspflichtig war oder nicht.

Daraufhin rief umgehend eine Kundenbetreuerin von Amazon an, die sich – nach wortreichen Entschuldigungen – von mir noch mal die Vorgänge schildern ließ und in die Sendungsverfolgung reingesehen hat, die für den Auftraggeber offenbar ausführlicher ist als für den Adressaten. Und siehe da, der Hermesbote hat angegeben, die Sendung direkt an mich überreicht zu haben. Bestätigt war das Ganze mit »meiner« Unterschrift!!! Na ja, jedenfalls wollte die nette Dame von Amazon eine Beschwerde bei Hermes einreichen und einen Report/Befragung des Fahrers veranlassen. Zudem riet sie mir, meine Bestellungen an eine Packstation liefern zu lassen. Wie gesagt, das mach ich mit den quittungslosen Sendungen von TBD ja schon, aber das ist doch totaler Schwachsinn, wenn man den ganzen Tag zu Hause sitzt und seine Sachen eigentlich annehmen könnte, wegen Hermes aber dann zur Packstation fahren muss. Und vor allem: DAFÜR zahl ich doch keine Prime-Gebühren! Und Amazon soll mal nicht so harmlos tun und versichern »Wir wollen ja das Beste für Sie« – wenn sie das wollten, würden sie Hermes nicht beschäftigen, schon gar nicht als Prime-Zusteller. (Wenn Amazon schlau wäre, würden sie die normalen Sendungen mit Hermes und die Prime-Sendungen mit DHL/UPS schicken. Schätze, Prime würde einen immensen Zulauf erleben! *g*)

 

Unglücklicherweise sollte am Samstag ein weiteres Päckchen kommen, das blöderweise mit Hermes zugestellt werden sollte. Ich war gespannt, was er diesmal versuchen würde, um das direkte Zusammentreffen mit mir zu vermeiden. Inzwischen war mir auch schon ein wenig mulmig – wer weiß, wie sauer der auf mich ist wegen meiner Beschwerde. Tatsächlich kam dann aber ein anderer Fahrer. Ich hab keine Ahnung, ob das Zufall war oder ob Hermes meinen »Lieblingskurier« abgezogen hat, so recht vorstellen kann ich mir Letzteres aber nicht. (Schon gar nicht, dass das so schnell gehen soll.)

Ich werde jetzt gleich jedenfalls noch eine abschließende Mail an Hermes schicken und denen den Vorfall und die Sache mit der gefälschten Unterschrift auch noch mal schildern. Schätze, das bewirkt weniger als Amazons Report-Anfrage, aber es ist mir ein Bedürfnis, denn ich hab echt die Geduld mit dem Typen verloren. Ich weiß wohl, dass sowas der Winterkatze auch schon mal passiert ist (allerdings mit DHL, glaub ich) und das Internet ist voll mit solchen Fällen von Urkundenfälschungen bei der Zustellung. Ich finde es aber wirklich absolut unfassbar, dass sowas ungestraft bleibt, weil sich die beschäftigenden Firmen im Zuge des Preiskampfs offenbar nicht weiter darum scheren. Und ich finde außerdem unfassbar, dass dieser blöde Hermesfahrer hier seinen Brass auf mich so weit treibt, dass er lieber eine Straftat begeht, als bei mir zu klingeln und mir die Sendung zu überreichen. Ich mag ja nicht (mehr) besonders freundlich zu ihm sein, aber ich hab ihn noch nie blöd angemacht oder sowas. So aber riskiert er Kopf und Kragen, nur um mich zu ärgern; ich versteh das nicht.

44 Kommentare zu Warten auf den neuen Sarah MacLean. Oder: Spaß mit Hermes und AmazonPrime.

  • Puh, das ist ja mal echt lästig! Ich würde allerdings auch kein Prime bezahlen wenn ich dann nicht auch Prime bekomme?! Ich hab auch Amazon-Prime und meine Päckchen sind bisher alle pünktlich am nächsten Tag mit DHL bzw. der normalen Post gekommen. Mein Postbote (ich kenne den persönlich) hat auch mit mir geplaudert, dass gerade diese Prime-Packet unbedingt sofort zugestellt werden müssen und dafür eher die anderen Päckchen warten müssen.
    Ich würde mich auch weiter beschweren wenn sowas vorkommt, vielleicht merkt Amazon dann, dass es mit Hermes nicht klappt.
    Aber das mit der „unterschlagenen“ Zustellung bzw. dem „Nicht-läuten“ hab ich auch schon öfter gehört, wenn es um Wohnungen geht bei denen normal keiner daheim ist. Das trifft bei mir nicht zu, da normal immer jemand da ist und links und rechts Familie wohnt bei der es dann abgegeben wird – egal welcher Zusteller.

    • Im Moment zahl ich ja auch (noch) nichts für Prime, mit dem Argument kann ich Amazon also nicht kommen! ;)

      Wie gesagt, das Internet ist voll mit verärgerten Berichten über Hermes – allerdings sind die meisten von Leuten, die auch wirklich nicht zu Hause sind. Dass der Typ bei mir nicht mal mehr klingelt, obwohl er genau weiß, dass ich den ganzen Tag zu Hause bin, finde ich nach wie vor unfassbar. Scheint sein persönlicher Rachefeldzug gegebn mich zu sein. *kopfschüttel*

      • Naja aber nach dem Probemonat würdest du für Prime zahlen wenn du dabei bleibst ;-)
        Bei zickt auch der Hermeszusteller nicht rum, aber ich wohne auch am Dorf den Hermes- und DHL-Zusteller kennen wir persönlich, da machen sie wohl sowas nicht :) Und das ist auch gut so, sonst würde ich wohl meine Katzenfutterpacket mitterweile nicht mehr bekommen, denn die sind wirklich wirklich schwer…

        • Ich hab das ja auch immer angemerkt bei meinen Beschwerden bei Amazon, so von wegen: „Ich würde ja Prima, aber so bringts das wirklich nicht.“ Zieht halt nur nicht so gut wie bei nem Bezahlkunden. ;)

          Ich glaub, auf dem Land, wo jeder jeden kennt, ist es vielleicht wirklich nicht so problematisch mit der Zustellung. Meine Eltern in der Kleinstadt haben auch keine Probleme. Aber in der Stadt siehts wohl anders aus.

  • Versteh ich das richtig, die Prime Artikel werden mit Hermes versandt?? Der blanke Hohn… In der Regel sorge ich dafür, dass ch meine Bestellungen (egal von wo) mit DHL bekomme oder notfalls ins Büro (denn bei repräsentativ wirkenden Firmenadressen trauen sich die Fahrer normalerweise nicht, einfach mal nicht zu klingeln).

    Zum Thema Prime anonsten: Kennst du schon das hier? http://www.webzapper.de/2012/12/13/plus-programm-amazon-wird-der-kostenlose-versand-zu-teuer/

    • Ja, das verstehst du richtig. Und im Zusammenhang mit AmazonPrime wird eigentlich sogar von Hermes am nächsten Tag geliefert – so einem der Fahrer halt wohlgesonnen ist. *knurr*

      Ich würde auch immer versuchen, eine Zustellung per DHL zu veranlassen, aber manchmal gehts einfach nicht anders (bei Amazon, z.B.) bzw. man erfährt erst nach dem Absenden einer Online-Bestellung, dass mit Hermes geliefert wird.

      Das PlusProgramm von Amazon kenn ich schon, ja. Mir war allerdings nicht bewusst, wie undurchsichtig ist. Und der verlinkte Artikel ist super! ;)

      • Ich hab mich immer gewundert, wieso auf einmal viele Freunde und Bekannte sagten, Amazon würde per Hermes liefern und bei mir nach wie vor immer alels mit DHL kam. Das lag schlicht daran, dass ich ne Packstation Adresse hinterlegt habe, und an die nach wie vor mit DHL geshcickt wird (bzw nur DHL möglich ist). Aber ich nehme an, das ist keine Option für dich?

        • Es ist nicht so wirklich ne Option. Es ist einfach ziemlich hirnrissig, nachdem ich ja den ganzen Tag zu Hause bin, weil ich da auch arbeite. Für die quittungslosen Book-Depository-Sendungen mach ich das ja schon so, aber ich will das nicht zur Regel werden lassen.

  • Boah ist das dreist :O Echt heftig, v.a. verstehe ich nicht so ganz, was ihm das bringt? Ich meine, es dauert doch nun auch nicht ewig bei dir zu klingeln und deine tatsächliche Unterschrift einzuholen o.O

  • Mir steht gerade der Mund offen. Krass. Aber genau das sind solche Erfahrungen mit Hermes, die mich auch sauer machen! Ich kann deine Wut absolut verstehen. Und diese tollen vorgefertigten Emails, die man dann bekommt…ich rufe mittlerweile IMMER bei Amazon an, da alles andere nichts bringt. Ich umgehe Hermes ja mittlerweile ganz, Dank Packstation. Auch, wenn ich Zuhause bin…dann mache ich lieber einen Spaziergang zur Packstation als mich mit Hermes rumzuärgern.

    • Das mit der Packstation ist ja schön und gut, aber ich muss entweder 20 Minuten dorthin laufen oder mich ins Auto setzen und hinfahren. Ich seh das einfach nicht ein in Anbetracht der Tatsache, dass ich doch den ganzen Tag erreichbar und zu Hause vor Ort bin. Und das nur, weil Hermes (zum Teil) so seltsame Fahrer hat bzw. durch die Geschäftspraktiken zu seltsamen Aktionen zwingt und Amazon die auch noch beschäftigt? Das kann doch nicht die Lösung des Problems sein!

      • Nein, ich weiß. Aber leider gibt es da wohl nur wenige Lösungen. Ich hatte ja mit DHL vor kurzem ein ähnliches Problem und hab bei Amazon angerufen. Die Mitarbeiterin dort war nett, die hat auch meinen Ärger verstanden und mir gesagt, dass sie am Tag sicher 1000x bei DHL anruft, weil da was schiefläuft. Es gibt scheinbar keine wirklich 100% zuverlässigen Zusteller…

        • Ich fürchte, die Zuverlässigkeit ist leider sehr stark abhängig vom Engagement des zuständigen Boten. So grundsätzlich hab ich aber schon den Eindruck, dass es mit Hermes mehr Ärger gibt als mit DHL – ganz unabhängig von meinen persönlichen Problemen mit dem aktuellen Hermesboten.

          • Ja, mit Hermes hatte ich bisher auch mehr Probleme. Allerdings nur hier in Gelsenkirchen, Zuhause im Saarland war Hermes TOP! Da hatten wir einen total netten Boten!
            Es hängt definitiv von den Boten ab. Man hört ja auch einiges in den Medien über die schlechte Bezahlung etc. Aber: wenn ich einen solchen Job habe, muss ich ihn auch gewissenhaft ausführen. Immerhin können die Leute, die auf ihre Päckchen warten, auch nix dafür.

            • Und nur auf die schlechten Arbeitsbedingungen von Hermes kann man zumindest mein Problem mit dem Hermesfahrer ja auch nicht schieben. Er macht sich ja das Leben selbst schwer. Aber der Herr ist ja offenbar der Meinung, dass ich meine Pakete auch nicht verdient habe, nachdem ich nicht bereit bin, täglich Pakete fürs ganze Haus anzunehmen. *grr*

  • Unglaublich wie viele Menschen Probleme mit Hermes haben, hier sind die echt nicht schlechter als DHL, nur UPS nervt mich manchmal (und eben PinAG *ätz*). Vielleicht sind die aber auch nur bei uns im Haus so nett, weil hier so viele wohnen und es sich hier fast immer lohnt vorbeizukommen, weil eine Fahrt und meist viele Pakete. XD
    Aber vielleicht ist unsere Hermes-Dame auch einfach nur zu freundlich und denkt nicht an solche miesen Tricks, wie die Unterschrift zu fälschen. DAS hatte ich bei DHL in Hannover… scheint wohl echt nicht am Unternehmen, sondern am Sub-Unternehmeer zu liegen… :-/

    Wobei doch Express-Pakete nie mit Hermes kommen, oder? Gibt es Express Versand mit Hermes? Ich achte da nicht so drauf. Ich wusste nicht, dass es die Zusteller interessiert ob da oben Prime oder nicht Prime draufsteht, aber ich kann mich auch irren ^^

    • Also bei DHL ist es wohl so, dass Amazon Packet auf denen Prime drauf steht auch unbedingt an diesem Tag ausgeliefert werden müssen, da gibt es einen speziellen Vertrag dafür. Ob es das auch bei Hermes gibt weiß ich nicht.

      • Achso, das ist ja wirklich interessant. Gut zu wissen, da muss ich mal drauf achten, ob das wirklich stimmt… wobei eher nicht, ich musste auch schon einiges in einer DHL-Filiale abholen, aber wenn niemand da ist, gilt das vielleicht auch als „an diesem Tag“. XD

      • Wir hatten auch schon nette und zuverlässige Hermesboten hier, aber die waren leider immer nur sehr kurz da. Mit UPS hab ich eher gute Erfahrungen gemacht, die haben letztens sogar mal auf der angegebenen Handynummer angerufen, weil sie blitzgescheit kapiert haben, dass was mit der Klingelanlage nicht stimmt.

        Und wenn man AmazonPrime hat, muss man nicht „Express“ wählen, um von einen Tag auf den anderen seine Bestellung zu kriegen. Bei den meisten Artikeln funktioniert das auch ohne Express. Wie gesagt, wenn der Lieferant mitspielt. Theoretisch sollte PRIME bei allen Zustellern Priorität haben.

  • Wobei die auch einfach sagen können, dass ich nicht da war, obwohl ich da war, wie du ja erleben musstest. Am Ende kann man als Empfänger nur hoffen, dass alles klappt…

    Und dein Hermes-„Götter“-Bote scheint dir ja wirklich wohlgesonnen zu sein…nicht! Da kannst du echt nur hoffen, dass irgendwann ein neuer, besserer kommt. :-/

    • Also, eigentlich sollte es ja normal sein, dass man sein Paket wenigstens dann kriegt, wenn man da ist! ;) Aber gut, was ist heutzutage schon normal …

      Ich bin echt gespannt, ob der Fahrer hier abgezogen wurde oder ob das am Samstag ein Zufall war.

  • Ich hab mit Hermes auch schon tolles erlebt.
    Vor ein paar Jahren wohnte ich in einer WG und da hatte ich etwas bestellt und habe mein Päckchen nicht erhalten. Hab mich in die Sendungsverfolgung begeben und dort stand dann drin, dass der Empfänger nicht an der angegebenen Adresse aufzufinden war. Also hab ich Amazon angerufen, die mich an Hermes verwiesen haben und dort habe ich dann angegeben, dass ich nunmal dort wohne. Versuch 2 scheiterte wieder, also ließ ich es an mein Büro schicken, welches Hermes sehr wohl bekannt ist…Da hat man mich dann ebenfalls nicht gefunden…Nach erneuter Beschwerde hats geklappt.

    Oder: wir sind ein Reisebüro und die Hermesbotin hat bei uns mehrere Pakete abgegeben und meine Kollegin hatte bei einem die Adresse nicht ordentlich kontroliiert und es stellte sich heraus, dass es nicht für uns ist. Gut wir dachten, die Botin hat sicher bei der Dame ein Zettelchen rein…es kam aber niemand. Also habe ich wieder telefoniert und da sagte mir dann Amazon dann: Tja dann müssen SIE jetzt bei der 0180er Nr von Hermes anrufen oder es zum Paketshop bringen…Ich hab dem Mann gesagt, dass wir das sicher nicht tun werden und das wir dann mal gucken wo denn besagte Dame wohnen soll…Keine 2 Stunden später stand die Botin auf der Matte und hat das Ding abgeholt.

    • Oh Mann, das klingt ja auch super … Offensichtich bist du eine persona non grata, wenn man dich nirgends findet! ;)

      Und zu dieser zweiten Geschichte: Da ist Amazon aber auch nicht gerade hilfsbereit! Statt dass die froh sind, dass man sich überhaupt meldet!

  • Natira

    *schüttelt den Kopf*

    Ja, bei der Winterkatze war das DHL, ich hatte ihr ein Paket geschickt, dass dann irgendwo unter einer Treppe gelagert war und ich bekam die Info, dass das Paket gegen Unterschrift bei der Empfängerin abgegeben worden sei. Meine damaligen Beschwerden bei DHL und Nachfragen haben … muss ich es wirklich sagen? Natürlich nichts gebracht. Ich kann nur hoffen, dass das – ebenso wie der betreffende Hermesbote – „Ausreißer“ sind.
    Wenn Hermes-Lieferungen bei mir anstehen, was sehr selten der Fall ist (warum nur *g*), lasse ich sie entweder in einen über Mittag geöffneten Hermes-Shop in meinem Wohnort liefern und hole sie mir dort ab oder ins Büro. Vielleicht wirkt die Büroadresse ähm regulierend: Es dauert zwar länger als mit DHL und die Zusteller sind auch nicht unbedingt zu den Bürozeiten da, aber wir haben dann Zettel im Kasten mit der Nachricht, wo die Abgabe (z.B. im benachbarten Autohaus) erfolgte.

    • Ach ja, genau, unter der Treppe gefunden. Oh Mann, das ist wirklich nicht zu fassen, was für ne Arbeitseinstellung der eine oder andere Zusteller hat. Man kann wirklich nur hoffen, dass das die Ausnahme ist/bleibt!

    • Ich bin übrigens auch bei mehreren Nachfragen wegen dieses Pakets nur mit Floskeln abgestraft worden. Mein einziges „Trostpflaster“ war dann eine zugeschickte Paketmarke – dazu sage ich dann lieber nichts mehr.

      Bei uns werden die Hermes-Pakete an den Samstagen immer von einem anderen Boten geliefert als in der Woche. In der Woche ist es eine Frau, die so gut wie kein Wort Deutsch spricht, gern alle Pakete bei mir lässt und dafür den Nachbarn dann Karten mit seltsamen Empfangsnamen in den Briefkasten steckt. Wenn mein Mann auf dem Heimweg mal wieder einen Nachbarn sieht, der von Haus zu Haus wandert und nach einem Paket fragt, dann kann er sich schon mal sicher sein, dass ich ihn gleich wieder mit einem Hermespaket vor die Tür schicke, damit er den armen Nachbarn von seiner Sucher erlöst …

      Bei uns liefert Amazon zum Glück zum Großteil immer noch mit DHL, auch wenn mir aufgefallen ist, dass „normale“ Amazonsendungen in letzter Zeit häufig nicht an dem Tag ausgeliefert werden, an dem sie in den Lieferwagen gepackt wurden. Vermutlich fehlte da bei all den bevorzugten Päckchen die Zeit für die normale Zustellung.

      • Ich glaube, als Privatperson erreicht man da im Normalfall wirklich herzlich wenig. Hilfreicher ist da schon, wenn man einen Großkunden wie Amazon auf seine Seite bekommt, der da mal nachhakt – zumindest SCHEINT das zu helfen.

        Was Hermes angeht, warte ich einfach mal ab, wie’s weitergeht. Vielleicht bessert sich die Lage ja wie versprochen (s. unten).

        Dass normale Amazonsendungen nicht mehr so schnell rausgeschickt werden wie früher, empfinde ich auch so. Macht aber ehrlich gesagt auch Sinn, die Geschwindkeitkeit ist ja ein entscheidendes Argument pro Prime. Wenn’s anders genauso schnell geht, fällt das schon mal als Anreiz weg …

        • Zu schade, dass Natira kein Großkunde ist – zumindest kein erkennbarer Großkunde. *g*

          Abgeschickt werden meine Amazonsachen immer noch schnell, nur die Auslieferung verzögert sich. In letzter Zeit bleiben die Sachen regelmäßig im Wagen des Paketboten – und da vermute ich eben, dass die irgendwann auf ihrer Tour gucken, wie viel noch ausgeliefert werden müsste und welches davon „Priorität“ hat und welche halt bis zum nächsten Tag Zeit haben könnten.

            • Mein Eindruck war tatsächlich, dass nicht so schnell vom Amazon rausgeschickt wird. Wenn die Sendung erst mal im Zustellerauto ist, ist bei mir – bis auf eine einzige Ausnahme, die mich sehr irritiert hat – auch immer am selbsten Tag ausgeliefert worden. Allerdings kam es schon mehrfach vor, dass eine Sendung längere Zeit sinnlos im Verteilzentrum rumlag …

              • Das hingegen kann ich verstehen – zumindest unser Paketbote hat regelmäßig mehr Pakete als er in seiner regulären Arbeitszeit schaffen kann. Und irgendwann ist dann doch mal Zeit für den Feierabend … ;)

                • Da muss man sich aber auch nicht wundern, dass die Paketzusteller überfordert und entnervt sind. Warum wird eigentlich alles immer teurer, aber die Leistung/Qualität schlechter?!

                  • Weil alles immer weiter gestreut wird. Wenn nur ein Verein da ist, der seine Angestellten bezahlen muss, dann geht das Geld nur an zwei Parteien. Wenn hingegen Firma A einen Subunternehmer B anheuert, der wiederum die Arbeit an einen Subunternehmer C weitergibt, der natürlich auch seine Angestellten bezahlen muss, dann muss man sich nicht weiter über „Reibungsverluste“ wundern. Mein alter Paketbote ist ja inzwischen auch „Chef“ und das bestimmt nicht, weil er befördert wurde, sondern weil er sich als Subunternehmer selbstständig gemacht hat.

  • Oh, du hast aber auch ein Glück mit deinem Hermesboten! Dem hätte ich wahrscheinlich schon die Augen ausgekratzt. Unsere gehen ja noch, obwohl unser letztens meinem Papa auch einen Bären aufgetischt hat, von wegen, er hätte bei einer unterschriftsfreien Lieferung geklingel! Ha! Ich war zu Hause und der hat nicht geklingelt gehabt, sondern wie es Standard bei denen ist, einfach in einem Tütchen, die Ware an die Haustür gehängt. Glücklicherweise hatte es an dem Tag nicht geregnet. Ich find das ja nicht so schlimm, so lange meine Sendung noch da hängt, wenn ich nach Hause komme. *hust*

    Mit DHL hatte ich das Problem noch nicht, geht ja auch nicht, der Dame würde ich dann persönlich den Hals umdrehen und die kennt mich ja auch persönlich, weswegen sie weiß, wo sie es notfalls hingegeben kann – nämlich an meine Mama. Da weiß sie ja, wo sie arbeitet. ;) Außerdem weiß ich auch, wo unsere Postfrau wohnt!

    Im Übrigen: Was hast du eigentlich mit dem Hermesboten gemacht, dass er nicht einmal bei dir klingelt, wenn die Sendung unterschriftspflichtig ist? Bei mir hätte der dann nämlich schon längst nichts mehr zu Lachen, wenn er das einfach aus einer Laune heraus machen würde. ^^‘

    Liebe Grüße

    • Ich kann ihm ja nicht die Augen auskratzen – seh ihn ja nicht, da er nicht bei mir klingelt! ;)

      Irgendwie schienen wir ja alle so unser liebes Leid mit diversen Zustellern zu haben; das ist dann halt das Manko am Online-Shopping!

      Wie ich den Boten verärgert habe: Ich hatte keine Lust mehr, ständig Sachen für die Nachbarn anzunehmen. Hatte HIER schon mal davon berichtet und verlinke – faul wie ich bin – einfach mal darauf! :)

      • *gg* Ich glaub, der weiß schon, warum er nicht geklingelt hat. ;)

        Hatte ich ganz vergessen, wie dein Stress mit dem Hermesboten anfing. Unsere Nachbarin hat unseren ja auch verärgert und seither klingelt er bei ihr auch nicht mehr – selbst wenn sie ein Paket hat. Wenn ich mal ein Paket für Nachbarn annehme, habe ich ja auch kein Problem mit, mach ich ja gern, aber gleich für die ganze Straße bei uns fände ich auch übertrieben. ^^‘ Aber als arbeitende Bevölkerung hat man bei uns eher – soweit es keine unterschriftspflichtige Sendung hat – ein Tütchen an der Haustür baumeln. Find ich zwar auch nicht ideal, aber…

  • Ich habe zu Glück noch keine Erfahrungen damit gemacht. Ich wüsste nicht einmal das Amazon überhaupt mit HERMES zusammen arbeitet. Ich lasse schon lange alles via Prime und auch an Packstationen schicken. Allerdings kenne ich das Problem Hermes und am Postkasten eingehangene Tüten mit Yves Rocher-Päckchen. Da ich dort in oft und daher eigentlich immer größere Werte bestelle, hab ich damals sowas von einem Ausraster bekommen. Seit dem wurde ich nicht mehr von diesem Ausfahrer „bedient“. Ich schätze, der durfte anschließend auf Jobsuche gehen.

    • Man muss aber ja auch sagen, dass zumindest solche Versender eine „Mitschuld“ an der Situation tragen, die von den Zustellern den quittungslosen Versand einkaufen, um Geld zu sparen. Ist ja kein Wunder, dass die Zusteller die Sachen dann einfach irgendwo abgeben/ablegen, spricht ja in solchen Fällen (rein rechtlich) nicht mal was dagegen.

  • Hallo Irina,

    wir entschuldigen uns für den Ärger, den Du durch uns hattest.

    Tatsächlich haben wir mit den beteiligten Kollegen über Deinen Fall sprechen lassen und gehe bitte davon aus, dass Du in Zukunft Deine Pakete so erhältst, wie es zwischen Dir und unseren Auftraggebern vereinbart wurde.

    Viele Grüße,

    Björn Wilke
    Community Support
    Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbH

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