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2014 Reading Challenge

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[Buchsplitter] 10. März 2012

 

Bücher, Buchankündigungen und Autoren

Richelle Mead hat im Rahmen ihrer Twitter-Party verkündet, dass der Erscheinungstermin von »The Golden Lily« um eine Woche auf den 12. Juni 2012 vorgezogen wurde.

Jennifer Weiner hat sich mit kritischen Tweets zu »50 Shades« unbeliebt gemacht, weil sie eine andere Frau kritisiert hat (!). Ihr amüsantes Statement dazu findet sich auf ihrem Blog.

Es gibt eine neue POV-Curran-Szene bei Ilona Andrews.

Larissa Ione hat das Compendium zu ihrer Serie »Lords of Deliverance« vorgestellt.

Becca Fitzpatrick hat FAQs zu »Finale« beantwortet.

Gleich vier Kapitel von Jennifer Ashleys »The Duke’s Perfect Wife« gibts bei der Autorin zu lesen.

Anna Campbell hat ihre erste Serie angekündigt. Band 1 wird »Seven Nights in a Rogue’s Bed« heißen, Ende September 2012 erscheinen und einen »Die Schöne und das Biest«-Plot erzählen.

Kieran Kramer arbeitet an einer 6-teiligen Serie namens »The House of Brady«. Band 1 wird »Loving Lady Marcia« heißen, hier gibts Cover und Klappentext.

Megan Hart hat einen Auszug aus »Amidst a Crowd of Stars« veröffentlicht.

Bei Dear Author gibts ein sehr ausführliches Interview mit Patricia Briggs.

Christoph Maria Herbsts Buch »Ein Traum von einem Schiff« ist wieder ungeschwärzt erhältlich.

Band 4 von Maxime Chattams Serie »Alterra« wird nur noch als Taschenbuch erscheinen. Auch die ersten drei Bände werden als Taschenbücher neu aufgelegt.

Nina Blazon steht Darkstar Rede und Antwort.

Hans Kneiffel ist gestorben.

 


Cover-Releases und Trailer

Ilona Andrews: »Gunmetal Magic« (Kate Daniels, #5.5)

Erin McCarthy: »Jacked Up« (Fast Track, #6)

Stacey Jay: »Romeo Redeemed« (Juliet Immortal, #2)

Delilah Marvelle: »Forever a Lady« (The Rumor, #2)

Kami Garcia, Margaret Stohl: Beautiful Redemption (Caster Chronicles, #4)

Kimberly Derting: »The Essence« (The Pledge, #2)

Karen Marie Moning: »Fever Moon« (Graphic Novel)

Paige Toon: »One Perfect Summer«

 

Verlage, Buchhandel und Bibliotheken

Der Börsenverein moniert die Unzulässigkeit von Gutscheinen und irreführende Werbung mit Niedrigpreisgarantie auf preisgebundene Bücher.

Der Pendragon-Verlag will seine Bücher nur noch umweltfreundlich in Deutschland drucken lassen.

Egmont Lyx gewährt einen Blick hinter die Kulissen ihres Online-Marketings.

Außerdem wurde die Frage diskutiert, ob Bücher nicht zu billig sind und ob nicht mal wieder an der Preisschraube gedreht werden muss. (Von Verlagen diskutiert, versteht sich!)

 

E-Books, E-Reader und Tablets

Heutiger Kindle-Deal des Tages ist »Taken by Midnight« von Lara Adrian.

Amazon will künftig auch E-Books für andere E-Book-Reader als den Kindle anbieten.

Apple und einigen Verlagen droht ein Kartellverfahren wegen unzulässiger Preisabsprachen bei E-Books.

 

Veranstaltungen, Preise und Aktionen

Die Finallisten von dabwaha 2012 stehen fest.

Beim Filmfest München werden unter dem Motto »Book Meets Film« Bücher vorgestellt, die sich zum Verfilmen eignen.

 

Literaturverfilmungen und Bücher im TV

»Die Wilden Kerle« laufen ab Ostern als 12-teilige Serie auf KIKA.

Es gibt einen Trailer zu »Now is Good« nach dem Buch »Before I Die« von Jenny Downham.

Ruth Bradley wird »Die Schöne« in der ABC-Serie »Beauty and the Beast« sein.

Die Filmrechte von Kai Meyers »Sturmkönige«-Trilogie wurden verkauft.

RT Reviews hat sich auch nochmal mit dem Thema »From Page to Screen« beschäftigt.

 

Dies & das

Letzte Woche haben wir hier noch über den verzögerten Pottermore-Start geschimpft, diese Woche kam dann die Meldung: Pottermore soll im April für alle freigeschaltet werden.

Lorelei James hat ein ziemlich irres, aber auch lustiges Produkt aufgetan.

Nijas hat ihre Serie »Vom Manuskript in den Buchladen« fortgesetzt.

Mein persönlicher Aufreger der Woche war der Beschluss der Bundesregierung zum Leistungsschutzrecht. Wie drückt DWDL es doch so schön aus: Verleger erjammern sich Leistungsschutzrecht.

 

Rezensionstipps

Bei Dear Author gibts eine epische, aber sehr interessante Rezension zu »50 Shades of Grey« inklusive Tipps für Leser, die das Buch mochten. (Das Buch ist ja gerade wirklich in aller Munde – wobei die Kritiken sehr unterschiedlich ausfallen. Hat jemand von euch es gelesen?!)

21 Kommentare zu [Buchsplitter] 10. März 2012

  • »…ob Bücher nicht zu billig sind und ob nicht mal wieder an der Preisschraube gedreht werden muss.«…da weiß ich nicht, ob ich lachen oder doch lieber weinen soll!!!

  • Wow, was für eine Liste bei DA!!! Da muss ich mich mal bei Gelegenheit durchwühlen… Habs mir mal in die Lesezeichen gelegt. Von »50 Shades of Grey« hab ich aber allerdings noch nie was gehört, außer jetzt bei Dir. Scheint ja mal eine Fanfic gewesen zu sein??

    • Ja, genau. »50 Shades of Grey« war eine Fanfic, die inzwischen überarbeitet und »neu« aufgelegt wurde. Wird gerade einfach auf JEDEM englischen Buchblog besprochen!

      • Scheint ja eine Twilight-Fanfic zu sein. Hmm… spricht mich nicht unbedingt an, wahrscheinlich hätte ich die ganze Zeit Bella und Edward im Hinterkopf beim Lesen. Das würde mich nerven, vor allem wenn es »explicit content« ist. *lach* Aber trotzdem würde ich es mich sehr interessieren, falls Du sie mal lesen solltest. :)

        • Manchmal ist es besser, wenn man solche Dinge wie das über die »Bella und Edward«-Fanfic gar nicht weiß – vielleicht würde man es gar nicht merken?! ;)

          Ich bin mir unschlüssig, ob ichs lesen werde. Mir ist es eigentlich zu teuer mit 6 Euro für die E-Book-Version.

          • Da stimme ich Dir zu. Aber da ich’s ja nun weiß, würde man es sicher merken… Naja, mal abwarten, vielleicht läuft’s mir ja mal über den Weg. Wenn nicht, verpass ich bestimmt auch nichts. ;)

  • Ich mache mich mit der Meinung sicherlich unbeliebt, aber ich bin schon lange der Meinung, dass Bücher teurer werden sollten. In den letzten zehn Jahren sind die Preise für Bücher kaum gestiegen, im Verhältnis zu vielen anderen Produkten. Sicher zahle ich gerne selbst weniger für ein Buch, aber es kommt der Vielfalt des Buchmarktes zugute, wenn es den Verlagen besser geht und sie auch in Titel abseits des Mainstreams investieren können.
    Abgesehen davon kann ich das Gejammer über Buchpreise nicht verstehen, wenn ich mir ansehe, was man für gebrauchte Bücher wenige Monate nach Erscheinen noch bekommt. Das sind oft nur noch Cent-Beträge. Nichts ist leichter als an billigen Lesestoff zu kommen. Selbst wenn es nicht immer sofort der neueste Bestseller ist.

    Danke übrigens für’s Verlinken. :)

    • Nö, du machst dich nicht unbeliebt, auch wenn ich anderer Meinung bin. :)

      Es stimmt, dass die Buchpreise im Schnitt weniger gestiegen sind, aber die Verlage drücken ja auch die Produktionskosten ohne Ende. Es wird viel mehr mit billigeren (nicht gerade glänzend bezahlten) Freiberuflern gearbeitet statt mit Festangestellten, Lektorate und Korrektorate werden teilweise komplett eingespart (was sich m.E. deutlich auf die Qualität der Bücher auswirkt) und große Teile der Produktion (Lithografie und Druck) werden in Billiglohnländer ausgelagert. Hätte ich Hoffnung, dass steigende Preise auch nur ansatzweise auf die an der Produktion Beteiligten umgelegt würde, würde ich vielleicht auch für steigende Preise plädieren; hab ich aber ehrlich gesagt nicht.

      Was den Preisverfall angeht: Stimmt, der Preisverfall ist zumindest zum Teil wirklich absolut erschreckend (s. »Meisterklasse« in meiner aktuellen Buchbeichte) – als Leser kann man wirklich an günstigen Lesestoff kommen, wenn man nur ein wenig Geduld hat. Aber für den Verlag kann es ja kein Argument sein zu sagen: Wenn euch die Bücher zu teuer sind, dann holt sie euch doch ein paar Wochen/Monate nach Erscheinen gebraucht. Der Verlag lebt ja nicht von den Second-Hand-Verkäufen, sondern von den Verkäufen der Neuware. Dem Verlag nutzt das also gar nicht, der muss zusehen, dass die Bücher günstig genug sind, dass die Leute sie neu kaufen.

      • War das mit der schlechten Bezahlung von Übersetzern und Korrektoren denn früher besser? Ich habe das Gefühl, dass das schon immer so war. Auch die Qualität empfinde ich nicht als schlechter als früher. Ich habe da ein paar Exemplare aus den 90ern zu Hause, da schlackern einem die Ohren, so viele Fehler findet man darin.
        Ich wüsste auch keinen professionellen, größeren Verlag, der auf Lektorat oder Korrektorat verzichtet. Wer macht das denn zum Beispiel? (Kleinverlage ausgenommen).
        Sicher gibt es Einsparungen in einigen Bereichen (dünnere Personaldecken, Volontäre als Billigarbeitskräfte etc.), aber daran wird sich, solange kein Geld da ist, auch garantiert nichts ändern.
        Sicher ist an meinen Wunsch, dass Bücher teurer werden sollen, auch gebunden, dass das Geld dann auch in die Bezahlung von Autoren, Übersetzern, Redakteueren und Mitarbeitern fließt.

        Ich frage mich halt nur immer, woher der normale Leser das Urteil nimmt, dass etwas »ZU« teuer ist. Kann er in die Kalkulationen des Verlags hineinschauen? Weiß er wirklich, was an Zusatzkosten anfällt, die es früher nicht gab, und wie stark die Buchpreise im Vergleich zu Papierpreis und Lohnniveau angestiegen sind? Dass die Rabatte, die der Verlag dem Handel gewähren muss, immer höher werden, weil die Konzentrationsprozesse den Buchhändlern (allen voran Amazon) mehr Macht geben? Dass die Aufbereitung von Büchern in diverse E-Book-Formate viel Geld kostet, aber bislang nur wenig einbringt? etc.

        Ich denke, man muss das Problem von beiden Seiten sehen. Der Verlag ist nicht automatisch »der Böse« bei der Sache. In viele Zusammenhänge hat man von außen keinen Einblick. Und wenn man ehrlich ist, wird das Urteil »zu teuer« oft eher aus der Perspektive des eigenen Geldbeutels getroffen, denn aus objektiven Gesichtspunkten. Eigentlich ist einem ja fast alles zu teuer, oder?

        Was den Preisverfall angeht, meinte ich das nicht aus Verlagssicht. Ich meine, dass ich persönlich der Meinung bin, dass Bücher nicht zu teuer sind, wenn wir so schnell Wegwerfware aus ihnen machen können.

        • Mal abgesehen davon, dass die Verlage allein durchs Outsourcing Geld einsparen, ist es tatsächlich so, dass die Preise für die Freien sinken – zumindest für den Sachbuchbereich kann ich das mit Sicherheit sagen. Das liegt natürlich einfach auch daran, dass es viel zu viele Freie für zu wenige Aufträge gibt – weshalb jeder froh ist, überhaupt beauftragt zu werden und notfalls auch zu schlechten Konditionen arbeitet. Es ist mir nicht nur einmal passiert, dass mir gesagt wurde: »Wenn du’s für das Geld nicht machst, finden wir jemand anderen. Es gibt genug Leute, die nichts zu tun haben und froh sind, überhaupt einen Auftrag zu kriegen.« Und ich kenn genug Leute, die in den letzten zwei, drei Jahren endgültig kapituliert haben und umsatteln, weil sie nicht mehr von ihrem Beruf (ob Lektor, Grafiker oder Fotograf) leben können. Wie gesagt, ich glaube nicht daran, dass höhere Buchpreise die Arbeitsbedingungen/Bezahlung für festangestellte und freie Mitarbeiter verbessern würden, aber ich hätte aus offensichtlichen Gründen natürlich nichts dagegen. ;)

          Ich geb dir aber in jedem Fall recht, dass die Verlage nicht grundsätzlich »die Bösen« sind und eine vernünftige (Misch-)Kalkulation auf die Beine stellen müssen, aber man darf halt nicht aus den Augen verlieren, welchen Wert ein Leser einem Buch zumisst, d.h. was er dafür zu zahlen bereit ist. »Zu teuer« ist ein Buch dann, wenn es die Leute wegen des Preises nicht mehr (neu) kaufen – völlig egal, ob der Preis angesichts der Kalkulation gerechtfertig ist oder nicht. Ich fürchte einfach, dass das Buch an sich kein Artikel ist, das nicht-buchbekloppte Leute so sehr haben wollen, dass sie auch eigentlich »zu hohe« Preise zahlen würden (bestes Beispiel für solche Produkte sind ja derzeit sämtliche Apple-Geräte). Und ich kann schon auch verstehen, dass dem deutschen Durchschnittsleser nicht einleuchtet, warum deutsche Taschenbücher so viel teurer sind als amerikanische Mass Market Paperbacks. Ich gehe außerdem davon aus, dass es gar nicht so wenig Leute gibt, die für einen niedrigeren Preis eine schlechtere Ausstattung in Kauf nehmen würden. Über diese Option scheint aber kein Verlag nachzudenken (das ist aber wirklich eine Mutmaßung ins Blaue hinein!).

          Ich kenn mich nicht gut genug aus mit der Verquickung von Buchhandel und Verlag, hab aber ehrlich gesagt den Eindruck, dass die herrschenden Strukturen für so manches Problem verantwortlich ist und so manche Geschäftspraktik modernisiert gehört. Das ist aber wirklcih ein sehr laienhafter Eindruck.

          • Was das Thema billigere Taschenbücher angeht: Die Herstellungskosten eines Taschenbuchs liegen je nach Dicke und Auflagenhöhe etwa bei 0,7-1,5 Euro. Da ist Satz und Druck schon drin. Würde man an der Papierqualität sparen, dann käme man vielleicht um ein paar Cent billiger, aber ich bezweifle, dass der Käufer für so eine minimale Ersparnis eine schlechtere Qualität akzeptieren würde. Die billigen Mass Market Paperbacks finanzieren sich ja auch nicht nur über die geringeren Herstellungskosten, sondern vor allem über die riesigen Auflagen, die wir hierzulande gar nicht realisieren könnten.

            • Stimmt natürlich, die Kosten für den Druck reißen’s hier überhaupt nicht bei den niedrigen Auflagen. So grundsätzlich glaub ich aber schon, dass sehr viele Menschen bereit sind, für günstigere Preise auf Qualität zu verzichten – und zwar in allen Bereichen des Lebens. Aber ich mag mich da irren …

  • Ich lese mich noch durch Deine informativen Links, aber ganz kurz:
    - sehr schöner Pudding *lach*
    - amazon macht mit seiner exclusiven »lives«-reihe in den staaten hoffentlich einen auf dauer ausgerichteten schritt in richtung formatübergreifendes ebook-angebot ..

  • Ein Biest mit dem Namen Shiro klingt für mich auch so, als ob man sich an dem französischen Volksmärchen orientiert hätte … *schmunzel*

    Der Pudding ist gruselig! ;)

    Und das Thema Leistungsschutzrecht verursacht bei mir ein Schleudertrauma vor lauter Kopfschütteln …

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