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2017 Reading Challenge

Irina has read 1 book toward her goal of 40 books.
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Elizabeth Boyle: Geliebter Schurke

Originaltitel: Once Tempted
1. Teil der Danvers-Serie

Inhalt:
England, 19. Jahrhundert. Vor sieben Jahren stahl Robert, der Marquis von Bradstone, das Herz der unschuldigen Debütantin Olivia Sutton, um mit ihrer Hilfe ein kodiertes Dokument zu entschlüsseln. Doch dann machte sich der Schurke aus dem Staub und ließ Olivia zurück – mit gebrochenem Herzen, einem geschädigten Ruf und des Mordes angeklagt. Sieben Jahre später kehrt der totgeglaubte Marquis zurück, und Olivia hat nur Eines im Sinn: sich an ihm zu rächen. Als sie ihm gegenüber steht, vergisst sie ihre Pläne, denn Robert ist ein völlig anderer Mann: viel attraktiver, viel verführerischer, viel ernsthafter und auch viel gefährlicher …

Bewertung:
Vorab: Band 1 der Danvers-Serie ist eines der ersten Werke von Elizabeth-Boyle und ehrlich gesagt: Man merkt es dem Buch stellenweise auch an. Neben kleineren handwerklichen Mängeln, vor allem in Sachen Erzählperspektive, ist doch festzustellen, dass Boyles Figuren hier noch nicht so gut ausgearbeitet sind wie später und dass entscheidenden Stellen bzw. einschneidende Vorkommnisse unergründlich kurz abgehandelt werden.
Die Geschichte – eine Mischung aus Verwechslungs- und Spionage-/Kriegsplot – ist unterhaltsam und einigermaßen spannend, bietet alles in allem aber wenig Neues und hätte vielleicht fesselnder sein können, wenn nicht für den Leser von Anfang an vieles so offensichtlich gewesen wäre, was den Protagonisten Rätsel aufgibt. Das Buch lebt letztendlich vom Konflikt zwischen den Protagonisten, die beide sympathisch und weitestgehend glaubwürdig sind – wenngleich es auch nicht geschadet hätte, wenn Olivia ein bisschen weniger perfekt in allen (!) Belangen gewese wäre. Wie bei Boyle üblich, fesseln auch die Nebencharaktere, auf deren Bücher man sich schon freuen darf!

Wertung:
10/15 – Trotz aller Kritikpunkte immer noch eine unterhaltsame Geschichte, die sich vor allem aufgrund ihrer einnehmenden Hauptfiguren, die so gut wie bei wenigen Autoren von den Nebenfiguren ergänzt werden, vom Einheitsbrei der historischen Liebesromane abhebt.

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