Irina has
read 1 book toward her goal of 60 books.
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Da wir keine Lust hatten, uns an Halloween unter die Hexen, Geister, Gespenster und Zombies auf den Straßen und in den Kneipen zu mischen, wollten wir zu Hause ein bisschen auf Grusel machen. Also haben wir die Lavalampen angeschmissen, die Kürbisfratze mit einer Kerze versehen und alle anderen Lichtquellen ausgestellt, um in schauriger Umgebung endlich »Die Frau in Schwarz« nach dem Buch von Susann Hill zu schauen.

Die erste Viertelstunde fand ich ausgesprochen faszinierend. Das seltsame Verhalten der Dorfbewohner verheißt schnell Böses, und es entwickelt sich eine düstere, höchst beklemmende Stimmung. Die Spannung nimmt schnell zu: ein Schatten hier, schlurfende Schritte da, ein mysteriöses Rascheln dort; dazu Schockmomente und passend eingesetzte unheilvolle Musik, die die Nerven zusätzlich reizt. Grusel in Reinform. Perfekt.
Aber nicht für mich. Denn kaum musste der Anwalt Arthur Kipps (Daniel Radcliffe, den ich zwar sehr jung für die Rolle finde, der mir aber trotzdem gut gefallen hat) das erste Mal im Haus übernachten und war mit der vollen Gruseldosis konfrontiert, wurde es leider zu viel für meine schwachen Nerven. Das Ende vom Lied: Mein unbezahlbares Stoffschaf (das übrigens passenderweise Zombie heißt) musste sich nützlich machen und als Sichtschutz herhalten, sobald es gruselig zu werden drohte und die Gefahr bestand, dass irgendwo eine unheimliche Fratze auftauchen könnte.
Mein völlig spannungsresistenter Mann hatte auch keine rechte Freunde – das lag allerdings nicht am Film, sondern daran, dass ich – das Stoffschaf schützend vor mich haltend und maximal daran vorbeischielend – alle zwei Minuten gefragt habe: »Was passiert denn gerade?« »War das jetzt das Kind von XY?« »Was war?« Ich glaube, er wird nie wieder nen Gruselfilm mit mir schauen. Mein Bedarf ist allerdings auch erst mal wieder gedeckt für die nächsten zehn Jahre. Mindestens. Ich bin einfach nicht gruseltauglich.
(Sonst war der Film aber gut – soweit ich das beurteilen kann! :D)
Falls mich jemand vermissen sollte: Ich bin derzeit von der Außenwelt abgeschlossen, ich habe nämlich seit Freitagnachmittag weder Telefon (das wär nicht so schlimm) noch Internet (das IST schlimm!). Und da man am Freitagnachmittag selbstredend keine Techniker mehr rausschicken kann, sondern erst am montags wieder, stand mir ein geruhsames Wochenende ohne jegliche Ablenkungen von außen bevor. Am Montag zwischen 8 und 12 sollte dann der Techniker die Entstörung vornehmen, bis dahin wäre der Entzug auszuhalten.
Aber denkste! Bis 13 Uhr am Montag war weit und breit kein Techniker in Sicht. Ein neuerlicher Anruf beim Telefonprovider Vodafone brachte auch nicht gerade Licht ins Dunkel, da konnte man mir nicht mal die Frage beantworten, ob der angekündigte Entstörer denn überhaupt heute noch komme. »Entweder er kommt später oder er kommt gar nicht mehr, je nachdem, was er sonst so zu tun hat. Wir können da nichts machen, Sie müssen das halt einfach abwarten und sich ggf. abends nochmal melden, falls niemand dagewesen ist.«
Ihr könnt euch meine Fassungslosigkeit vorstellen? Bitte, wieso eigentlich hab ich denn einen Termin gemacht und fünf Stunden keinen Fuß vor die Tür gesetzt, obwohl ich dringend einige Sachen hätte erledigen müssen? Um auch noch den Rest des Tages ohne Telefon und Internet zuhause rumzuhängen und auf nen Techniker zu warten, der am Ende vielleicht doch nicht kommt? Ich gebe zu, ich bin etwas unhöflich geworden, was mir schlussendlich immerhin einen neuen Termin für Dienstag zwischen 13 und 17 Uhr eingebracht hat, den ich halt absagen sollte, falls der Montagsmonteur wider Erwarten doch noch auftauchen sollte. Was natürlich nicht der Fall war.
Dass dann allerdings am Dienstag das gleiche Spiel ablaufen würde, damit hätte nicht mal ich als notorische Pessimistin gerechnet. Wieder war Warten auf den Techniker angesagt, wieder tauchte kein Techniker auf. Ein weiterer Anruf bei der Störungsstelle erbrachte immerhin eine neue Erkenntnis: Kurzfristig anberaumte Termine wie der von Montag Mittag für Dienstag Nachmittag klappen »erfahrungsgemäß nie«. Ist mir zwar ein Rätsel, warum man die dann vergibt, aber über sowas sollte man wohl gar nicht erst nachdenken. Konsequenterweise ist der nächste Termin, zu dem ein Techniker rausgeschickt wird, Donnerstag Morgen zwischen 8 und 12 Uhr. Drückt ihr mir die Daumen?! Bitte!!!
[TO BE CONTINUED …]
PS: Falls sich jetzt übrigens der eine oder andere fragt, ob denn die olle rückständige Schachtel kein Smartphone hat, um wenigstens ein bisschen zu surfen und Notanrufe zu tätigen – doch, ich hab ein Smartphone. Leider ist in unserer Wohnung aber der Empfang mit Vodafone so dermaßen schlecht, dass ein längeres Telefonat einfach vollkommen nervig ist. Und an Surfen ist gleich gar nicht zu denken, selbst das Abholen von E-Mails kommt einer Geduldsprobe gleich. Das wär normalerweise kein gesteigertes Problem, weil mich zu Hause eh nie jemand auf dem Handy anruft und ich über WLan surfe, aber jetzt ist es halt doch ein Problem. Es steht also nicht nur ein Telefon-, sondern darüber hinaus ein Handyproviderwechsel ins Haus – mir soll niemand nachsagen, ich würde aus sowas nicht irgendwann doch was lernen.
Ich hätte nicht mehr dran geglaubt, aber wie Serienjunkies vermeldet, hat sich fünf Jahre nach der Erstausstrahlung in UK doch noch ein deutscher Sender erbarmt und die neue BBC-Verfilmung von Robin Hood eingekauft.
Ich hab damals die englische Version gesehen und war – zumindest von den ersten beiden Staffeln – wirklich begeistert. Die Serie ist frisch und modern, actionreich, dramatisch, humorvoll, extrem kurzweilig und konnte sogar mein Faible für Liebesgeschichten bedienen, denn es gibt eine Dreiecksgeschichte zwischen Robin, Marian und Guy of Gisborne. Apropops Guy of Gisborne – der wird gespielt vom unvergleichlichen Richard Armitage (IMDB | Unofficial Fansite), bekannt aus der grandiosen BBC-Verfilmung North and South. Sein Mitwirken ist eigentlich schon Grund genug, die Serie anzuschauen. :D
Die Serie umfasste drei Seasons und wurde 2006–2009 in UK ausgestrahlt. Mitwirkende sind u.a. Jonas Armstrong als Robin Hood, besagter Richard Armitage als Guy of Gisborne, Joe Armstrong als Allan A Dale, Keith Allen als Sheriff of Nottingham und Lucy Griffith als Lady Marian.
Die offizielle Website zur Serie findet man HIER, aber Achtung: massive Spoilergefahr schon beim bloßen Aufruf.
Leider hab ich keinen offziellen TV-Trailer zur Season 1 gefunden, dafür gibts den Trailer zur DVD-Veröffentlichung von Season 1:
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Mein altes Captcha-Plugin, das jahrelang hervorragend funktioniert hat, ist leider seit einigen Tagen nicht mehr in der Lage, den Bot-Invasionen standzuhalten. Deshalb experimientier ich gerade mit diversen anderen Captchas, die aber leider nur bedingt so wollen wie ich. Im Moment laufen »Akismet« für Kommentarspam und »Captcha« für Registrierungsspam – mal schauen, ob das funktioniert.
Will nur sagen: Wundert euch nicht, wenn eure Kommentare evtl. jetzt erst mal in der Warteschleife landen und kopiert vielleicht das Geschriebene vor dem Abschicken für den Fall, dass das Captcha zickt (auch wenn ich glaube, die Probleme jetzt im Griff zu haben). Falls es Probleme gibt, die mit Anti-Spam-Maßnahmen/dem Captcha zusammenhängen, sodass ihr gar nicht mehr kommentieren könnt, schickt mir doch bitte ne Mail an:

Die Autorin von »Wolfsfieber« hat mir freundlicherweise ein Exemplar ihres paranormalen Liebesromans zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr nur folgende Frage beantworten: Welcher Spezies gehört Istvan an?
Die Antwort schickt ihr bis 26.3.2011 an info[at]ueber-alles.net. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Glück allen Teilnehmern!
Titel: Wolfsfieber
Autor: Ruth Adelmann
Verlag: Novum
Seitenanzahl: 434
ISBN: 978-3-99003-188-9
Erscheinungsdatum: 01.10.2010
Leseprobe
Inhalt:
Eine Nacht ändert alles im Leben der Lokaljournalistin Joe. Sie fährt den jungen Bibliothekar Istvan an und versorgt ihn bei sich zu Hause. Auf seltsame Weise erscheint der attraktive Mann ihr vertraut; die beiden spüren von Anfang an eine eigenartige Anziehungskraft zueinander. Als Istvan auf mysteriöse Weise verschwindet, kommt Joe nach und nach hinter sein Geheimnis: Istvan ist ein Werwolf, der auf der Flucht vor seinesgleichen ist. Joes Gefühle für Istvan ziehen die junge Frau immer tiefer in die fremde Welt der Kreaturen der Nacht …
Über die Autorin:
Ruth Adelmann geboren 1983, lebt derzeit im Burgenland und in Wien. Seit dem Abschluss ihres Publizistik-Studiums an der Universität Wien arbeitet sie als freie Zeitungsredakteurin und als Marketingassistentin. Mit »Wolfsfieber« erscheint der Debütroman der jungen Autorin.
 (c) Grey59/pixelio.de
Ich wünsche all meinen neuen, alten, zufälligen und regelmäßigen Bloglesern frohe Weihnachten mit vielen neuen Büchern, Hörbüchern und anderen Geschenken im Kreis der Familie. Hoffentlich habt ihr ein paar schöne Tage und Zeit, zur Ruhe zu kommen, bevor ihr in ein fantastisches neues Jahr 2011 durchstartet!
Bei der Gelegenheit will ich auch Danke sagen für eure Besuche, Kommentare, Mails, Tweets und sonstiges Feedback, die mir immer ein Ansporn waren; außerdem natürlich für Buchtipps, Buchgeschenke, Challenges und unterhaltsame Beiträge auf euren eigenen Blogs! Ich freu mich auf (mindestens) ein weiteres Jahr mit euch, vielen wunderbaren Büchern und der Sookie-Challenge!
Gerade entdeckt: Es ist eine neue Folge von Simon’s Cat online. Nicht die allerbeste, wie ich finde, aber wir Fans freuen uns ja über jedes Häppchen! ;)
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Meine Startseite hat mich heute mit folgender Meldung bedacht:
»Pandabärin bringt in Madrid zwei gesunde Junge zur Welt«.
Und ich frage mich nun, was daran so sensationell sein soll, daß man diese Meldung auf die Startseite packen muß. Okay, da war ein schnuckeliges Video mit dabei, aber das allein reicht meines Erachtens für eine solche Entscheidung nicht aus, auch wenn Portale wie youtube & Co. vollgestopft sind mit Material, das einen deutlich geringeren Informations- oder Unterhaltungswert aufweist.
Zunächst mal wundert es mich nicht, daß die Jungen von einer Pandabärin zur Welt gebracht wurden. Bei einem männlichen Bären wäre die Sensation sicher ungleich größer und würde auch von mir eine deutlich höhere Akzeptanz auf der Startseite erfahren. Natürlich ist es immer was Schönes, wenn neues Leben auf die Welt kommt, aber aus Erfahrung kann ich sagen, daß die wenigsten Niederkünfte sich in den Nachrichten niederschlagen. Nennenswerte Ausnahmen gibt es bei einigen Prominenten-Blagen. Mit schönster Regelmäßigkeit erreichen selbst den unbedarften und desinteressierten Nachrichtenleser Informationen über den Nachwuchs von namhaften Zeitgenossen oder solchen, die es mal waren. Oder solchen, die lieber namhaft als peinlich wären. Aber auch bei Prominenten dürften es überwiegend die weiblichen Wesen sein, die die Jungen zur Welt bringen. Natur ist sexistisch.
Es könnte natürlich sein, daß die glückliche Panda-Mutter deshalb auf der Startseite landete, weil sie zwei Jungen zur Welt brachte. Vielleicht ist es unter Pandabären üblich, daß die Jungen nicht zur Welt gebracht werden, sondern zur Luft. Oder zu Mutti. Oder zu Obi. Vielleicht werden bei Pandabären auch die Jungen traditionell nicht gebracht, sondern gekarrt, gebeamt, mitsamt Bastkörbchen aus dem Fluß abgegriffen … Ich gehe allerdings mal davon aus, daß eine derart drastisch abweichenden Gebärmethode bei einem Säugetier bereits in der Vergangenheit ausreichend Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte und entsprechend kommuniziert worden wäre. Ich höre innerlich schon den Dialog: »Mutti, wo kommen die kleinen Pandas her?« – »Die kommen aus dem Versandhaus und ihre Mutti bläst sie dann auf.«
Vielleicht ist es auch eine Sensation, daß es zwei gesunde Jungen sind. Möglicherweise hat die Natur die Pandabären im allgemeinen nicht lieb, so daß sie stark erkältet oder mit einem sonstigen Leiden ihr Leben beginnen müssen. Womöglich sogar eine richtig ansteckende Krankheit. Wenn man es sich genauer überlegt, könnte dieser Umstand sprachwissenschaftlich zur Bezeichnung des Bären geführt haben, abgeleitet von »Pandemie« – »Pandabär« – da muß es doch einen Zusammenhang geben … Eventuell wurden sie im Mutterleib vergiftet. Das könnte auch der Grund dafür sein, daß sie sich vorrangig von Bambus ernähren. Bambus sagt man ja eine entgiftende Wirkung nach … oder waren das nur die sonderbaren Bambus-Pflaster, die ich unlängst in meiner Apotheke gesehen habe … egal. Jedenfalls könnte Bambus den Pandas somit einen »Bärendienst« erweisen … Allerdings geht das Video, das man mitsamt der Meldung auf der Startseite geparkt hat, auf diesen Punkt nicht weiter ein, so daß also die Gesundheit der Jungen wohl eher nicht der Grund für die Positionierung dieser Meldung gewesen ist.
Mag natürlich sein, daß eine solche Nachricht weitergegeben werden muß, weil sich die ganze Geschichte in Madrid ereignet hat. Vielleicht ist es in Madrid nicht Sitte, daß dort Junge von weiblichen Kreaturen zur Welt gebracht werden. Noch dazu gesunde, wo kämen wir denn da hin? Ich war noch nie in der spanischen Hauptstadt, aber wenn es dort eine Meldung wert ist, daß die Kinder gesund zur Welt kommen, dürfte Madrid deutlich an Attraktivität als Reiseziel verlieren, vor allem bei hoffnungsvollen zukünftigen Müttern.
Okay, ich kann mir vorstellen, daß die Geburt von zwei Pandabären nicht gerade an der Tagesordnung ist, auch oder gerade nicht in Madrid oder – setzen wir einfach mal voraus, daß die Pandabärin nicht im örtlichen Krankenhaus oder ihrer Stammkneipe entbunden hat – in einem Zoo. Allerdings kann ich mich da an eine ähnliche Meldung erinnern, laut der einem fernöstlichen Zoo (China? Korea?) dasselbe Glück beschieden war. Und diese Meldung fand sich unter »ferner liefen« hinter einer etwas reißerischen Hutzel-Überschrift verborgen. Wo sie meiner Meinung nach auch hingehört.
Was ich damit sagen will?
Eigentlich nichts.
War mir nur ein Bedürfnis.
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Ein Gastspiel von Skywise.
Ich hab heute nicht nur zwischenzeitlich meinen Blog zerschossen, sondern darüber hinaus ein Plugin installiert, mit dem ihr euch per Mail über Kommentare zu einem einzelnen Artikel benachrichtigen lassen könnt. Voraussetzung ist, dass ihr selbst einen Kommentar abgegeben habt; zu finden ist es direkt unterhalb des Kommentarfelds. Falls irgendwelche Fehler auftauchen oder das Plugin nicht funktioniert, bitte ich um Rückmeldung!
Es kann übrigens sein, dass ich das Plugin noch mal gegen ein anderes austausche, falls ich ein besseres finde – aber bis dahin freu ich mich über eure Abonnements und Kommentare! :)
EDIT: Hab den Beitrag mal vorübergehend oben auf der Seite festgetackert!
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