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2013 Reading Challenge

2013 Reading Challenge
Irina has read 1 book toward her goal of 60 books.
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[Rezension] Auerbach & Keller: Unter allen Beeten ist Ruh

Pippa Bolle, #1

Klappentext:
Pippa Bolle hat die Nase voll von ihrer verrückten Berliner Familien-WG und bietet ihre Dienste als Haushüterin in der beschaulichen Kleingartenkolonie auf der Insel Schreberwerder an. Das Paradies für jeden Großstädter! Bienen summen, Vögel zwitschern, das Havelwasser plätschert. Doch die Ruhe trügt: Nachbarn streiten sich um Grundstücke, ein Unternehmer träumt vom großen Coup. Und dann gibt es auch schon die erste Tote …

 

Kommentar:
Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin – ich glaube, ich bin bei Amazon über den aktuellen Pippa-Bolle-Roman gestolpert. Das Covermotiv und die Inhaltsbeschreibung haben mich direkt angesprochen, sodass ich zugeschlagen habe, als ich den Roman bei Buchticket entdeckt habe.

Weil Pippa Bolle in den Werbetexten für die Serie mit Miss Marple verglichen wird, bin ich davon ausgegangen, dass sie ebenfalls eine ältere Frau ist. Die Zeichnungen auf dem Cover, aufgrund derer ich Pippa nicht für unter 60 halten würde, unterstreichen diese Annahme; es wird jedoch schnell klar, dass Pippa wohl deutlich jünger ist. Ihr Alter wird zumindest in diesem Buch nicht verraten, ich würde sie aber auf Mitte bis Ende 40 schätzen. Sie hat einen Berliner Vater und eine englische Mutter, von der sie das Aussehen einer englischen Rose geerbt hat, außerdem erfährt man, dass sie (mindestens) mollig ist und eine Vorliebe für exotische Kopfbedeckungen hat. Bis vor Kurzem hat sie mit ihrem Mann Leo in Italien gelebt, den sie nun aber verlassen hat, weshalb sie notgedrungen in der elterlichen Wohnung Quartier bezogen hat.

Weil Pippa für ihre Übersetzungsarbeit deutlich mehr Ruhe braucht, als sie in der Wohnung ihrer Eltern kriegen kann, nimmt sie dankend das Angebot an, einen Schrebergarten auf der (fiktiven) Berliner Insel Schreberwerder zu hüten. Dort ist es allerdings deutlich weniger idyllisch als angenommen, denn der Geschäftsmann Lutz Erdmann möchte ein Hanfhotel bauen und versucht zu diesem Zweck, den Bewohnern mit miesen Tricks ihre Parzellen abzuluchsen. Es herrscht Aufruhr im vermeintlichen Paradies, erst recht, als eine Bewohnerin, die sich besonders vehement gegen Erdmanns Pläne gewehrt hat, tot aufgefunden wird. Alles sieht nach einem Freitod aus, doch als nicht viel später ihr Erbe bei einem angeblichen Unfall ebenfalls stirbt, glaubt daran niemand mehr. Eher zufällig gerät Pippa in die Ermittlungen und fördert Erstaunliches zutage …

Das Buch, das als erster deutscher Cozy-Krimi beschrieben wird, hat wirklich richtig Spaß gemacht. Der Fall, den Pippa zu lösen hat, ist solide, obwohl man sich schnell denken kann, dass der offensichtliche Mörder am Ende nicht für die Taten verantwortlich ist. Auch wenn ich es bis zum Schluss irritierend fand, von der Protagonistin kein klares Bild zu haben, war sie sehr sympathisch. Gleiches gilt für sämtliche anderen Bewohner von Schreberwerder, die großteils vielleicht ein bisschen eindimsensional, aber trotzdem sehr lebendig und originell beschrieben sind. Zudem verleiht eine gehörige Portion Humor dem Buch zusammen mit dem locker-flockigen Stil einen hohen Unterhaltungswert und fängt ein paar drohende Längen auf. Pippa und ich werden definitiv in der Zukunft noch Zeit miteinander verbringen!


11 Punkte

 

Trivia:
Hinter dem Autorenduo mit dem kulturträchtigen Namen stehen Ute Mügge-Lauterbach und Brenda Stumpf (letztere könnte dem einen oder anderen auch unter dem Pseudonym Stella Conrad bekannt sein). Bei Aveleen Avide ist ein interessantes Interview mit Frau Keller online.

 

 

Serieninfo:
01 Unter allen Beeten ist Ruh
02 Dinner for one, Murder for two
03 Tote Fische beißen nicht
04 Ins Gras gebissen

 

 

[Gelesen im September 2012]

[Rezension] Sarah MacLean: One Good Earl Deserves a Lover

Rules of Scoundrels, #2

Klappentext:

Lady Philippa Marbury is . . . odd
The brilliant, bespectacled daughter of a double marquess cares more for books than balls, for science than the season, and for laboratories than love. She’s looking forward to marrying her simple fiancé and living out her days quietly with her dogs and her scientific experiments. But before that, Pippa has two weeks to experience all the rest—fourteen days to research the exciting parts of life. It’s not much time, and to do it right she needs a guide familiar with London’s darker corners.

She needs . . . a Scoundrel
She needs Cross, the clever, controlled partner in London’s most exclusive gaming hell, with a carefully crafted reputation for wickedness. But reputations often hide the darkest secrets, and when the unconventional Pippa boldly propositions him, seeking science without emotion, she threatens all he works to protect. He is tempted to give Pippa precisely what she wants . . . but the scoundrel is more than he seems, and it will take every ounce of his willpower to resist giving the lady more than she ever imagined.

 

 

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[Keine Rezension] Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho

Originaltitel: Moon Over Soho
Peter Grant, #2

Klappentext:
Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Peters Vorgesetzter, Detective Inspector Thomas Nightingale, ist der letzte Magier Englands und Peter seit kurzem bei ihm in der Ausbildung.

Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu …

 

Kommentar:
Mit Band 1 der Serie um Zauberlehrling PC Peter Grant war ich ja nicht ganz zufrieden. Mir haben zwar Figuren und der Humor sehr gut gefallen, die Handlung fand ich aber nicht ganz überzeugend, weil sie mir einfach zu wirr fantastisch war.

Das Nachfolgebuch hat mir diesbezüglich deutlich besser gefallen: Die Story war diesmal trotz aller Fantastik in sich logisch und spannend – vorausgesetzt, man hat sich erst mal durch die ersten 100 Seiten gekämpft, die so zäh waren, dass ich das Buch fast abgebrochen hätte. Auch zwischendurch wurden mir die extrem vertieften Hintergrundinfos immer wieder mal ein bisschen zu viel; damit konnte ich aber angesichts der sonst interessanten Handlung gut leben.

Der Humor ist nicht mehr ganz so präsent wie im Vorgängerband, Peters regelmäßig eingestreute trockene Kommentare sind aber nach wie vor höchst amüsant. Der Zauberlehrling, der in Sachen Zauberei inzwischen nur mäßig vorangekommen ist, ist ein wirklich wunderbarer Protagonist, der mit Scharfsinn (meist), Loyalität, ausgeprägtem Realitätssinn und Zynismus punktet. Die Figuren, die ihm bei der Aufklärung des Falles um die Jazz-Vampire zur Seite stehen, sind allesamt kaum weniger sympathisch-skurril, von seinem angeschlagenen Ausbilder Nightingale über den stets besorgten Dr. Walid bis hin zur resoluten lesbischen Polizistin Stephanopouolos; nicht zu vergessen Peters Kollegin Leslie, die trotz ihrer lebensgefährlichen Verletzung im letzten Buch wieder mit von der Partie ist.

 


11 Punkte

 

Serieninfo:
01 The Rivers of London aka Midnight Riot | Die Flüsse von London
 – 10/15
02 Moon Over Soho | Schwarzer Mond über Soho
03 Whispers Under Ground

[Rezension] Lisa Kleypas: Rainshadow Road

Friday Harbour, #2

Kurzbeschreibung (Amazon):
Lucy Marinn is a glass artist living in beautiful, inspiring Friday Harbour, Washington. Creatively fulfilled and in love, she is content with her life, until she is stunned by the worst kind of betrayal: her boyfriend Kevin announces he’s leaving Lucy to be with her younger sister. Facing the disapproval of Lucy’s parents, Kevin asks his friend Sam Nolan, one of the owners of the Rainshadow vineyard, to ‘romance’ Lucy and help her get over her anger. But when Sam and Lucy begin to fall in love, things become complicated, especially when Kevin starts to have second thoughts. And when Lucy discovers that the new relationship in her life began under false pretences, her world is shattered, and she is forced to question everything.

Kommentar:
Obwohl ich von Band 1 der Friday-Harbour-Serie nur mäßig begeistert war, war der Kauf von Band 2 ein Muss – ist halt Kleypas, und Kleypas steht auf meiner Autobuy-Liste.

Die Glaskünstlerin Lucy Marinn, die sich in einer glücklichen Beziehung wähnt, fällt aus allen Wolken, als ihr Freund ihr verkündet, sich in ihre Schwester verliebt zu haben. Und als wäre das nicht schlimm genug, verlangt er, dass Lucy so bald wie möglich die gemeinsame Wohnung räumt, damit er dort mit seiner neuen Liebe zusammenleben kann. Lucy ist tief getroffen von dem Verrat und schwört allen Männern ab, doch dann trifft sie den Winzer Sam Nolan. Er macht keinen Hehl daraus, dass er keine Beziehung will, ist aber nett, verständnisvoll, amüsant und kümmert sich fürsorglich um Lucy, als sie nach einem Fahrradunfall Hilfe braucht. Die beiden werden Freunde, doch dann kommt ihnen der Sex dazwischen – und auch wenn sie beide behaupten, dass sie keine feste Beziehung wollen, können sie ihre Gefühle nicht dauerhaft verleugnen …

Während »Christmas Eve at Friday Harbour« mit seinen nur etwa 200 Seiten ein ziemlich oberflächliches Buch mit eindimensionalen Figuren war, hat »Rainshadow Road« immerhin 100 Seiten mehr – was sich merklich positiv auf die Personenzeichnung auswirkt. Sam Nolans Familiengeschichte liefert den Background für seine Bindungsängste, und auch Lucys Charakter erscheint durch die Ereignisse in ihrer Jugend um ihre kranke Schwester und die Ungleichbehandlung durch die Eltern in neuem Licht. Beide Figuren sind uneingeschränkt sympathisch und liebenswert – wie Sam etwa mit seiner kleinen Nichte Holly oder der unglaublichen Bulldogge umgeht, das kann einem das Herz aufgehen lassen.

Die Geschichte an sich ist zugegebenermaßen nicht allzu spektakulär. Es ist wenig überraschend, dass die »Freundschaft plus Sex«-Bezeihung nicht dauerhaft funktioniert und dass irgendwann Liebe ins Spiel kommt, auch wenn die Protagonisten das lange Zeit leugnen. Eigentlich hat man sogar den Eindruck, als würden sie sich von vorneherein in die Tasche lügen, denn es herrschen unbestreitbar eine Anziehungskraft und Nähe zwischen ihnen, die weit über freundschaftliche Gefühle hinausgehen. Trotzdem ist die Geschichte – von einer etwas gehetzt wirkenden Phase gegen Ende abgesehen – schön erzählt, und es macht Spaß und ist manchmal auch rührend, sie zu verfolgen. Ein wenig seltsam empfand ich allerdings – wie schon in Band 1 der Serie – das magische Element. Es stört zwar nicht wirklich und nimmt auch nicht viel Raum ein, ist aber einfach ziemlich überflüssig.

Und auch wenn genau dieses seltsame magische Element in Band 3 sicher wieder mit von der Partie sein wird, freu ich mich schon sehr auf den nächsten Band, der im August erscheinen wird und von Sams Bruder Alex handelt, der in die Fußstapfen der Eltern getreten ist und ein echtes Alkoholproblem hat. Ich bin wirklich gespannt auf seine Geschichte.

Fazit:
11/15 – Ein unterhaltsamer Liebesromane mit sehr liebenswerten Figuren, der einfach Spaß macht.

 

 

Serieninfo:
01 Christmas Eve at Friday Harbour | Das Winterwunder von Friday Harbor (12/12) (Rezension)
02 Raindshadow Road
03 Dream Lake
04 Crystal Cove

[Rezension] Don Winslow: Pacific Private

Originaltitel: The Dawn Patrol
Boone Daniels, #01

 

Kurzbeschreibung (Amazon):
Boone Daniels lebt, um zu surfen. Nebenbei übernimmt er als Privatdetektiv ein paar Jobs, doch nie so viel, um nicht rechtzeitig bei Tagesanbruch am Strand zu sein, wo er mit seinen Kumpels die großen Wellen erwartet. Doch gerade, als Riesenbrecher auf Pacific Beach, Kalifornien zurollen, wie sie nur alle paar Jahre vorkommen, wird er in einen Fall verwickelt, der auch ein dunkles Kapitel seiner Vergangenheit betrifft.

 

Kommentar:
»Pacific Private« war eine Empfehlung meines Tischtennistrainers, nachdem ich ihn für Ilona Andrews begeistert hatte. Die Bücher haben natürlich herzlich wenig miteinander zu tun, aber ich weiß jetzt, dass D. (fast) so gute Buch- wie Tischtennistipps auf Lager hat! ;)

Im Zentrum des Buchs steht der passionerte Surfer Boone Daniels, ein ehemaliger Cop, der sich jetzt mit Aufträgen als Privatdetektiv über Wasser hält. Diesmal wird er von der Anwältin Petra beauftragt, nach einer verschwundenen Zeugin in einem Fall von Versicherungsbetrug zu suchen. Nicht viel später taucht eine Tote auf, die mit der gesuchten Stripperin in Zusammenhang steht, und es wird schnell klar, dass es hier um mehr geht als nur um Versicherungsbetrug. Ein paar ziemlich unangenehme Gangster der Stadt sind in die Sache involviert und setzen alles daran, die Zeugin – und notfalls auch alle, die mit dem Fall zu tun haben – zum Schweigen zu bringen.

Der Fall an sich entwickelt sich zügig, ist von Beginn an spannend und geht ab einem gewissen Punkt in eine völlig andere Richtung, als man zunächst angenommen hat – wobei am Ende aber alles logisch ineinandergreift. Das Buch erzählt aber nicht nur von diesem Fall, sondern legt ebenso großen Wert auf die Figuren – allen voran natürlich Privatdetektiv Boone und seine Vergangenheit, aber auch den Rest seiner Surferclique, die zum Teil ziemlich skurril ist. Einige Figuren im Buch entpuppen sich im Lauf der Zeit als nicht ganz das, was sie zu sein scheinen, und überraschen mit ungewöhnlichen Handlungen und Entscheidungen – die letztendlich aber doch nachvollziehbar sind, weil sie sich aus deren Geschichte ergeben.

Zunächst ziemlich gewöhnungsbedürtig fand ich die Erzählweise. Einblicke ins Innenleben der Figuren erhält man kaum; dafür gibt es einen auktorialen Erzähler, der (weitestgehend) abseits des Geschehens steht und nicht nur den Protagonisten Boone begleitet, sondern auch die fünf Leute aus Boones Surferclique »Pacific Dawn«, diverse Verdächtige und Gangster; daneben erzählt er aus der Vergangenheit von Personen und historischen Ereignissen, von Wellen und Winden. Jeder Aspekt der Handlung, ob er nun mit dem Fall zu tun hat oder nicht, kriegt es ein eigenes Kapitel, was am Ende die stolze Zahl von 155 bei 395 Buchseiten ergibt. Dieser ständige Wechsel verleiht der Erzählung ein ziemliches Tempo, wobei man aber zum Glück nur selten das Gefühl hat, dass man zur künstlichen Erzeugung von Spannung aus der eigentlichen Handlung gerissen wird. Dennoch muss man diese Form der Erzählweise mögen, um sich mit dem Buch anzufreunden.

 

Fazit:
10/15 – Ein solider, temporeicher Krimi, der nicht nur vom eigentlichen Fall, sondern auch von der Vielzahl der mitunter skurrilen Figuren lebt.

 

 

Serieninfo:
01 The Dawn Patrol | Pacific Private
02 The Gentleman’s Hour | Pacific Paradise

[Keine Rezension] Lori Handeland: Wolfsschatten

Originaltitel: Thunder Moon
Night Creature, #8

Inhalt (Amazon):
Grace McDaniel ist die Polizeichefin des Örtchens Lake Bluff, Georgia. Als nach einem merkwürdigen Gewittersturm auffällig viele ältere Menschen sterben, nimmt Grace die Ermittlungen auf. Irgendetwas scheint in Lake Bluff nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Graces Verdacht erhärtet sich, als ein geheimnisvoller Fremder im Ort auftaucht. Dr. Ian Walker verbindet traditionelle indianische Heilkunde mit moderner Medizin, und er scheint mehr über die rätselhaften Todesfälle zu wissen, als er zugibt. Doch trotz ihres Argwohns fühlt sich Grace stark zu dem attraktiven Arzt hingezogen.

Kommentar:
Selbst mit Band 8 wird die Night-Creatures-Serie von Lori Handeland nicht langweilig. Das liegt wohl zum einen daran, dass sie immer wieder neue Handlungsorte und spannende Personen aus dem Hut zaubert, vor allem aber an den immer neuen Themen. Diesmal hat man es mit einem weitgehend unbekannten Mythos zu tun, der die Geschichte zu etwas Besonderem macht – im Gegensatz zu vielen anderen paranormalen Liebesromanen hat man bei Handeland folglich nicht ständig den Eindruck, zum tausendsten Mal eine Variante des gleichen Plots zu lesen.

Die Figuren sind sympathisch, der männliche Protagonist ist wie bei Handeland üblich ein wenig undurchsichtig und trägt ganz offensichtlich ein Geheimnis mit sich herum, das die Protagonistin zu lüften hat. Im Großen und Ganzen verläuft die Liebesgeschichte nicht übermäßig überaschend, eingebettet in das interessante Setting und angereichert mit einigen netten und amüsanten Begebenheiten ist das Buch aber dennoch sehr kurzweilig.

Die Jägersucher um Edward Mandenauer, die als verbindendes Element der Serie dienen und deshalb manchmal etwas erzwungen wirkende Kurzauftritte haben, bleiben dem Ort des Geschehens diesmal persönlichlich fern und treten nur am Telefon in Erscheinung. Sie haben ganz offensichtlich ihre eigenen Probleme, was mich den nächsten Band mit Spannung erwarten lässt.

Fazit:
11/15 – Vor allem aufgrund eines relativ unbekannten Mythos als Basis liefert das Buch richtig gute Unterhaltung.

 

 

Serieninfo:
01 Blue Moon | Wolfskuss – 14/15
02 Hunter’s Moon | Wolfsgesang – 13/15
03 Dark Moon | Wolfsglut (Rezension)
04 Crescent Moon | Wolfsfieber (Rezension)
05 Midnight Moon | Wolfsbann (Rezension)
06 Rising Moon | Wolfspfade (Rezension)
07 Hidden Moon | Wolfsdunkel (Rezension)
08 Thunder Moon | Wolfsschatten (Rezension)
09 Marked by the Moon | Wolfsfeuer
10 Moon Cursed | Wolfsmagie (12/12)
11 Crave the Moon

[Keine Rezension] Julie James: Für alle Fälle Liebe

Originaltitel: Something About You
FBI/US Attorney, #01

Kurzbeschreibung:
Anwältin Cameron Lynde wird Zeuge, wie im Hotelzimmer nebenan eine Frau ermordet wird. Und den Fall übernimmt ausgerechnet FBI-Agent Jack Pallas, der mit Cameron noch eine Rechnung offen hat. Nach einem unglücklichen Ereignis in der Vergangenheit macht Jack Cameron für den Niedergang seiner Karriere verantwortlich. Doch nun müssen die beiden zusammenarbeiten, um einen gefährlichen Mörder zu überführen. Und stellen schon bald fest, dass sie tiefere Gefühle füreinander entwickeln …

Kommentar:
»Für alle Fälle Liebe«, das erste Buch von Julie James auf dem deutschen Markt, bietet gute Unterhaltung für Leser, die einen Hauch Thrill in Liebesromanen mögen. Und ich rede hier wirklich von einem Hauch, denn die Ausarbeitung des Kriminalfalls, mit dem die Protagonisten, die Staatsanwältin Cameron und der FBI-Agent Jack sich konfroniert sehen, steht wirklich nur im Hintergrund – man darf hier keinen ausgefeilten Krimi oder nervenzerreißenden Thriller erwarten. Im Zentrum steht die Liebesgeschichte – und die ist ebenfalls nicht gerade ein Feuerwerk an Innovation, aber durchaus unterhaltsam und stellenweise sehr amüsant. Die Figuren sind sympathisch, wenn sie auch keine besonders erwähnenswerten Ecken und Kanten haben; sie fügen sich bestens ein in ein recht vorhersehbares Buch, das ein paar Stunden leichte Unterhaltung bietet, dann aber ebenso schnell wieder vergessen ist.

In dieses Buch hat sich übrigens bei der Übersetzung mal wieder eine ganz befremdliche und sich mehrmals wiederholende Wendung eingeschlichen: »den Kopf aus dem Arsch bekommen«. Im Original heißt das im Kontext: »I think the assistant U.S. attorney has her head up her ass.« Ich gebe wohl zu, dass die Übersetzung der Formulierung ein wenig tricky ist, vor allem wenn man den ordinären Aspekt nicht verlieren will, aber ist das ein Grund, einfach 1:1 zu übersetzen, auch wenn das Ergebnis im Deutschen komplett ungebräuchlich ist?!

Fazit:
10/15 – Netter Liebesroman vor kriminalistischem Hintergrund.

 

 

Serieninfo:
01 Something About You | Für alle Fälle Liebe
02 A Lot Like Love | Undercover ins Glück
03 About That Night
04 Love Irresistibly (2013)

[Rezension] Jill Shalvis: The Sweetest Thing

Lucky Harbor, #2

Kurzbeschreibung (Amazon):
Tara has a thousand good reasons not to return to the little coastal town of Lucky Harbor, Washington. Yet with her life doing a major crash-and-burn, anywhere away from her unfulfilled dreams and sexy ex-husband will do. As Tara helps her two sisters get their newly renovated inn up and running, she finally has a chance to get things under control and come up with a new plan for her life.

But a certain tanned, green-eyed sailor has his own ideas, such as keeping Tara hot, bothered . . . and in his bed. And when her ex wants Tara back, three is a crowd she can’t control-especially when her deepest secret reappears out of the blue. Now Tara must confront her past and discover what she really wants. If she’s lucky, she might just find that everything her heart desires is right here in Lucky Harbor.

 

Kommentar:
Nachdem mir Band 1 der Lucky-Habor-Serie so gut gefallen hat, war es jetzt Zeit, endlich den Nachfolger zu lesen – zumal inzwischen schon der sechste Band raus ist und die Bücher immer besser werden sollen.

»The Sweetest Thing« dreht sich um Tara, die gemeinsam mit ihren Schwestern Maddie und Chloe das geerbte Gästehaus in Lucky Harbor wieder zum Laufen bringen will. Dabei hätte sie gute Gründe, einen Bogen um die Stadt zu machen – hier hat sie nämlich im Alter von 17 Jahren einen Sommer verbracht, dessen Ereignisse sie bis heute nicht losgelassen haben. Dass ihre Sommerliebe von damals, der attraktive Segler Ford, immer noch hier lebt, macht die Situation nicht gerade einfacher; ebenso wenig wie die Tatsache, dass sich die beiden nach wie vor unwiderstehlich zueinander hingezogen fühlen. Um das Chaos komplett zu machen, taucht Taras Ex-Mann Logan in Lucky Harbor auf, um sie zurückzuerobern, und eine weitere Person aus ihrer Vergangenheit rückt ihr Leben in ein neues Licht …

Wie schon in Band 1 hat man es auch hier mit einer Mischung aus Familien- und Liebesroman zu tun, die sehr gelungen ist. Es ist wundervoll mitzuerleben, wie die drei Halbschwestern trotz ihrer höchst unterschiedlichen Charaktere immer enger zusammenwachsen, füreinander einstehen und langsam zu einer richtigen Familie werden. Der Hauptaspekt des Buches liegt natürlich trotzdem auf der Beziehung zwischen Tara und Ford, die zunächst ganz schön holprig anläuft. Die Ereignisse vom Sommer vor 17 Jahren stehen – vorwiegend von Taras Seite aus – zwischen ihnen, doch letztendlich kann sie ihrer Jugendliebe nicht widerstehen und lässt sich auf ein Verhältnis ein. Das soll eigentlich rein sexuell bleiben, was aber natürlich nicht funktioniert; schon gar nicht, als Ford auf einmal in Konkurrenz zu Taras Ex-Mann Logan treten muss, der Tara zurückerobern will und zu manch einem typisch männlichen, albernen Wettstreit wie sich gegenseitig unter den Tisch trinken herausfordert. Obwohl sie einige schöne Momente hat, fand ich die Romanze zwischen Tara und Ford nicht hundertprozentig gelungen, weil sie doch sehr sexuell geprägt ist und die Libodo der Protagonisten lange Zeit der einzige Grund zu sein scheinen, sich miteinander zu beschäftigen. Gefühle sind (angeblich) nicht vorhanden bzw. werden von den Protagonisten komplett ignoriert oder nicht thematisiert. Mit sowas hab ich nicht grundsätzlich ein Problem, hier fand ich es aber nicht ganz glaubwürdig.

Vielleicht hängen meine diesbezüglichen Vorbehalte auch einfach mit der Figur Tara zusammen, die ihrem Spitznamen »Stahlmagnolie« alle Ehre macht. Sie ist zwar durchaus sympathisch, aber ein Kontrollfreak, pingelig, herrisch, durchorganisiert und ein wenig unterkühlt. Es dauert eine ganze Weile, bis sie auftaut, ein wenig lockerer wird und ihre empfindsame Seite zulässt. So ist es amüsant zu sehen, wie die Perfektionistin, die sonst nie Fehler macht, zwei Essen in Folge anbrennt, weil Fords Anwesenheit sie ablenkt. Ford ist genau das Gegenteil von ihr; er ist humorvoll, lebt in den Tag hinein und nimmt das Leben, wie es kommt. Im Laufe des Buches wird ihm aber klar, was er will, und sein Verantwortungsbewusstsein wächst merklich; er wird mit seinen 34 Jahren erwachsen.

Bei aller Kritik bleibt aber zu sagen, dass das Buch trotz einiger Abstriche wirklich klasse Unterhaltung bietet und richtig Spaß macht. Es ist humorvoll, sexy und hinterlässt einfach ein gutes Gefühl.

 


11/15

 

Serieninfo:
01 Simply Irresistible (Rezension)
02 The Sweetest Thing
03 Head Over Heels
04 Lucky in Love
05 At Last
06 Forever and a Day

Eine weitere Trilogie, die in Lucky Harbor spielt, hat die Autorin gerade angekündigt.

[Rezension] Sherry Thomas: Ravishing the Heiress

Fitzhugh, #02

Klappentext:
Millicent understands the terms of her arranged marriage all too well. She gets to be a Countess by marrying an impoverished Earl. And in return, the Earl Fitzhugh receives the benefit of her vast wealth, saving his family from bankruptcy. Because of her youth, they have agreed to wait eight years before consummating the marriage–and then, only to beget an heir. After which, they will lead separate lives.

It is a most sensible arrangement. Except for one little thing. Somehow Millie has fallen head over heels in love with her husband. Her husband, who has become her very best friend, but nothing more…Her husband, who plans to reunite with his childhood sweetheart, the beautiful and newly widowed Isabella, as soon as he has honored the pact with his wife…

As the hour they truly become husband-and-wife draws near, both Millie and Fitzhugh must face the truth in their hearts. Has their pact bred only a great friendship–or has it, without either of them quite noticing, given rise to a great love?

Kommentar:
Obwohl mir Band 1 der Fitzhugh-Serie nur bedingt gefallen hat, hat er es geschafft, mich mit diversen Andeutungen auf vergangene und zukünftige Ereignisse so neugierig auf Band 2 zu machen, dass ich mir diesen geschnappt habe, kaum dass er hier eingetroffen war.

Die 16-jährige Millicent Graves ist ihr Leben lang darauf vorbereitet worden, eine Zweckehe mit einem Adligen einzugehen, um das Geld ihrer Familie mit einem Titel zu verbinden. Sie willigt daher klaglos ein, den wesentlich älteren Earl Fitzhugh zu heiraten, doch der stirbt noch vor der Eheschließung. Seine Nachfolge muss ein entfernter Cousin antreten – der nicht nur den Titel und das Anwesen, sondern auch die immensen Schulden des Verstorbenen erbt. Ihm bleibt deshalb keine Wahl, als anstelle seines Vorgängers die Ehe mit Millie einzugehen. Millie verliebt sich auf den ersten Blick in ihn, doch Fitzhughs Herz gehört Isabella, die er zu heiraten geplant hatte; entsprechend groß ist seine Verbitterung und Verzweiflung. Im Laufe der Jahre arrangieren sich beide mit der Situation und entwickeln eine freundschaftliche, vertrauensvolle Beziehung, die allerdings rein platonisch ist, weil sie ausgemacht haben, ihre Ehe erst nach acht Jahren zu vollziehen. Kurz bevor dieser Zeitraum verstrichen ist, kehrt die inzwischen verwitwete Isabella zurück und will die Vergangenheit neu aufleben lassen …

Wie bei vielen ihrer Bücher lässt Sherry Thomas die Geschichte auf zwei Zeitebenen ablaufen und erzählt abwechselnd ein Kapitel in der Gegenwart und eines in der Vergangenheit. Das ermöglicht es dem Leser, einschneidende Ereignisse in der Vergangenheit sozusagen »live« mitzuerleben und nachzuvollziehen, wie und warum sich die Beziehung zwischen Fitz und Millie so entwickelt hat, wie sie heute ist. Dabei wird relativ früh deutlich, dass die Protagonisten eine weitaus tiefere Bindung haben, als sie selbst glauben, weil sie sich so sehr an die Situation gewöhnt haben.

Doch erst Isabellas Rückkehr führt zur Reflexion ihres eingespielten Lebens. Fitzhugh ist sofort Feuer und Flamme für seine verloren geglaubte große Liebe und eröffnet seiner Frau, dass er mit ihr seine Ehe vollziehen und ihr einen Erben schenken will, um anschließend mit Isabella zusammenzusein. Das mag herzlos erscheinen, ergibt sich aber logisch aus dem Pakt, den er und Millie vor Jahren geschlossen haben, sowie aus der Tatsache, dass er nicht die geringste Ahnung hat, dass seine Frau ihn liebt. Und auch nach dieser Ankündigung lässt sich Millie nichts von ihren Gefühlen anmerken, sondern mimt die verständnisvolle Freundin, der die Pläne ihres Mannes mit einer anderen Frau nicht das Geringste ausmachen; sie befürwortet sie gar noch. Ihr schweigendes Erdulden ist phasenweise ganz schön anstrengend, zumal man nicht umhin kommt sich zu fragen, wie das Leben der beiden verlaufen wäre, wenn Millie Fitz ihre Liebe eher gestanden hätte.

Andererseits unterschätze man nie die Macht der verklärten Erinnerungen. Es ist fraglich, ob Fitz sich jemals gefühlsmäßig von der Vergangenheit hätte lösen können, wäre Isabella nicht zurückgekehrt. So aber muss er erkennen, dass sich vieles verändert hat und dass man Verpasstes nicht später einfach nachholen kann. Es fällt ihm dennoch extrem schwer, sich von Isabella loszusagen – zumal er ihr das Zusammenleben versprochen hat. Er ist hin- und hergerissen zwischen dem, was mit Isabella hätte sein können bzw. vielleicht doch noch sein könnte und dem, was er mit seiner Frau hat. Dieser Kampf ist das eigentlich Interessante an dem Buch, denn da wir es mit einem Mainstream-Liebesroman zu tun haben, ist der Ausgang ohnehin klar. Spannung bezieht »Ravishing the Heiress« nicht daraus, wie Fitz sich entscheidet, sondern wie er zu dieser Entscheidung kommt – und wie viel verbrannte Erde er dabei hinterlässt. Phasenweise ist die Geschichte wirklich herzzerreißend, weil alle Figuren so sehr leiden, doch am Ende steht die Erkenntnis, was Liebe wirklich ausmacht. Wenn das nicht schön ist!

Fazit:
12/15 – Eine etwas andere Geschichte um eine Zweckehe, aus der am Ende doch mehr wird.

 

 

Serieninfo:
01 Beguiling the Beauty (Rezension)
02 Ravishing the Heiress
03 Tempting the Bride (Oktober 2012)

 

Trivia:
Isabella erhält ihre eigene Novella. Sie wird in der Anthologie »Midnight Scandals« erscheinen, die für Ende August angekündigt ist.

[Rezension] Susan Mallery: Suche: Köchin, biete: Liebe

Originaltitel: Delicious
The Buchanans, #1/4

Klappentext:

Vorspeise
Cal Buchanan braucht einen Spitzenkoch um sein angeschlagenen Restaurant, The Waterfront, zu retten. Er kann sich die besten Köche der Stadt leisten. Sein Problem: die Beste ist seine Ex- Frau Penny Jackson – die er immer noch liebt.

Hauptgericht
Penny ist zwar die beste Köchin der Stadt, hat aber kein eigenes Restaurant. Also kommt das Angebot von Cal wie gerufen. Ihr Problem: Sie hat der Liebe abgeschworen – weil sie ihren Ex- Mann nicht vergessen kann.

Nachtisch
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Leser. Und wenn die zwei sich auch noch lieben? Sollten sie einfach mal miteinander reden. Aber das ist nicht so einfach, wie es klingt.

 

Kommentar:
Nachdem ich mein erstes Mallery-Buch »Wer zuerst kommt, küsst zuerst« doch eher enttäuschend fand, sich in meinem Regal aber dank Flohmarkt-Schnäppchen unzählige weitere Bücher der Autorin tummeln, war es mal wieder Zeit für einen [Autoren-Check]. Unter sage und schreibe zehn Büchern hatte ich auszuwählen – und aufgrund sehr positiver Rezensionen ist meine Wahl auf »Suche: Köchin, biete: Liebe« gefallen.

Das Buch ist Band 1 der Buchanan-Serie und dreht sich um den ältesten Sohn einer angesehenen und sehr reichen Familie in Seattle. Cal will eines der Traditionsrestaurants der Buchanans retten, das in den letzten Jahren heruntergewirtschaftet worden ist, und engagiert zu diesem Zweck seine Ex-Frau Penny, eine Spitzenköchin mit zugkräftigem Namen. Sein Plan geht auf: Gemeinsam bringen sie das Restaurant trotz einiger Widrigkeiten innerhalb kürzester Zeit auf Vordermann. Und sie müssen feststellen, dass alte Liebe tatsächlich nicht rostet – allerdings stehen noch eine Menge ungeklärte Dinge aus der Vergangenheit zwischen ihnen …

In irgendeiner Weise herausragend, tiefschürfend oder überraschend ist Geschichte über Cal und Penny nicht, sie bietet aber ein paar Stunden nette Unterhaltung – was für einen Liebesroman für mich vollkommen in Ordnung ist. Phasenweise sind die Babyhysterie sowie die kleinen Missverständnisse und Geheimnisse zwischen den Protagonisten, die so viel nach sich ziehen, ein wenig ermüdend, ebenso wie die Tatsache, dass vor allem Cal nicht so richtig lernfähig zu sein scheint und sich in manch einer Situation mehr als ungeschickt anstellt. Extrem überzeichnet ist die böse Großmutter, die mit anhaltendem Erfolg Menschen gegeneinander aufhetzt und dabei selbst vor der eigenen Familie nicht Halt macht – unfassbar, dass alle immer wieder auf ihre Intrigen reinfallen. Die Protagonisten selbst sind an sich sympathisch, aber nicht bemerkenswert; ich glaube nicht, dass ich nächsten Monat noch irgendwas über sie weiß. Spannender erschienen da schon Cals Geschwister: Ex-Baseballstar und Frauenheld Reid, Ex-Soldat Walker und deren kleine Schwester Dani.

Fazit:
10/15 – Ein Buch, das ich als routiniert bezeichnen würde: Es bietet nichts wirklich Besonderes und wird mir folglich vermutlich auch nicht im Gedächtnis bleiben, ist aber nette Unterhaltung.

 

 

Serieninfo:
01 Delicious | Suche: Köchin, Biete: Liebe
02 Irresistible | Habe Mutter, brauche Vater
03 Sizzling | Kenne alle, will nur eine
04 Tempting | Tausche mich, nehme dich

 

Autoren-Check: Mehr Mallery?
Definitiv ja, wobei ich mich jetzt nicht auf Neuerscheinungen der Autorin stürzen würde. Auf dem Flohmarkt würde ich aber durchaus weitere Bücher von Mallery einpacken, und auf den nächsten Buchanan-Band hab ich auch Lust!

P.S.: Und sogar was gelernt!
Was gelernt hab ich in diesem Buch auch. Penny erwähnt, dass sie Mäuse mag, weil die klein und niedlich sind und sie an Aschenputtel erinnern. Ich war vollkommen verwirrt, weil ich mich nicht an Mäuse im Aschenputtel-Märchen erinnern kann. Dank Google weiß ich jetzt, dass man in den USA bei »Aschenputtel« (natürlich) nicht wie hierzulande zunächst mal an die Grimmsche Märchenversion denkt, sondern an den Disneyfilm »Cinderella«, den ich schändlicherweise nicht kenne und in dem ganz offensichtlich zwei Mäuse namens Jaques und Karli sowie ihre Kumpane rumflitzen. Wie ich weiter festgestellt habe, ist die Sache mit den Mäusen aber nicht auf Disneys Mist gewachsen, sondern rührt daher, dass der Film auf der französischen Aschenputtel-Variante von Charles Perrault basiert, wo Mäuse vorkommen, die sich in Pferde verwandeln.