Irina has
read 1 book toward her goal of 60 books.
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Originaltitel: The Scorpio Races

Klappentext:
Jedes Jahr im November wird die Insel Thisby von Capaill Uisce heimgesucht, Meereswesen, die in Gestalt wunderschöner Pferde Tod und Verderben bringen. Schnell wie der Seewind und tückisch wie das Meer, ziehen sie die Menschen in ihren Bann. Wie viele junge Männer der Insel fiebert auch Sean Kendrick dem Skorpio-Rennen entgegen, bei dem sie auf Capaill Uisce gegeneinander antreten. Nicht wenige bezahlen dafür mit ihrem Leben. Das diesjährige Rennen aber wird sein wie keines zuvor: Als erste Frau wagt Puck Connolly, sich einen Platz in dieser Männerwelt zu erkämpfen. Sie gewinnt den Respekt von Sean Kendrick, der ihr anfangs widerwillig, dann selbstlos hilft. Schließlich fällt der Startschuss und auch diesmal erreichen viele Reiter nicht das Ziel. Ihr Blut und das ihrer Capaill Uisce färben die Wellen des Meeres rot.
Kommentar:
Ich war extrem skeptisch bezüglich dieses Buches, nicht zuletzt wegen einiger durchwachsener Kritiken, z.B. von Holly, die für mich in Sachen Stiefvater-Bücher eine verlässliche Quelle ist. Zum Glück habe ich »Rot wie das Meer« trotzdem gelesen – es ist für mich bis dato eines der Highlights 2013.
Das Buch basiert im Groben auf einer keltischen Sage über die Capaill Uisce (gesprochen: KAPpl ISCHke), ziemlich blutrünstige Pferde, die die meiste Zeit im Wasser leben und eher an Raubtiere als an normale Pferde erinnern. Gelingt es, sie im November aus dem Meer zu locken und einigermaßen zu zähmen, hat man ein wahnsinnig schnelles Rennpferd, das jedoch seine Gefährlichkeit und seine Liebe zum Salzwasser nie einbüßt. In »Rot wie das Meer« gehört es zu einem festen Bestandteil des Lebens, dass einige mutige Bewohner der Insel Thisby im Herbst die Capaill Uisce fangen, die an Land kommen, um mit diesen das alljährliche berühmte Skorpio-Rennen zu bestreiten.
Seit langer Zeit ist der junge Sean Kendrick beim Rennen dabei; er hat mit seinem roten Hengst Corr bereits viermal gesiegt und gilt als eine Art (Wasser-)Pferdeflüsterer. Erstmals meldet jedoch auch ein Mädchen fürs Rennen, Kate »Puck« Connolly, und als wäre das nicht schon schlimm genug, will sie auch noch mit einem normalen Pferd gegen die Capaill Uisce antreten. Sie stößt auf einigen Widerstand, doch ausgerechnet Sean setzt sich für sie ein – und hilft ihr auch bei der Vorbereitung aufs Rennen. Die beiden kommen sich im Laufe der Handlung auf eine sehr leise Art und Weise näher; nicht durch Worte, sondern durch Blicke und kleine Gesten mit großer Wirkung. Die Darstellung ihrer Beziehung erfolgt sehr zurückhaltend, aber extrem intensiv, und erinnert an »Shiver«, auch wenn zwischen Sean und Puck weit weniger – für viele Leser, die auf eine Liebesgeschichte hoffen, vielleicht auch zu wenig – passiert.
Man muss definitiv die leisen Töne und eine eher gemächliche Erzählweise mögen, damit einem das Buch uneingeschränkt gefällt – vor allem die erste Hälfte könnte für den einen oder anderen ein wenig spannungsarm sein. Mich hat das Buch aber von Beginn an fasziniert: mit diesen seltsamen Wasserpferden, die aufgrund ihrer Ambivalenz gar nicht so einfach zu fassen sind, mit der grauen und stürmischen Atmosphäre, mit den leicht verschrobenen Inselbewohnern, den interessanten und eigenwilligen Protagonisten und der Magie, die vor allem Sean über die Capaill Uisce ausübt. Ich glaube, dass vieles in diesem Buch auf »Pferdemenschen« anders und vor allem intensiver wirkt als auf Leser, die mit Pferden nichts am Hut haben; allein schon, das Verhalten eines Pferdes zu kennen und die Kraft eines Pferdes unter dem Sattel gefühlt zu haben, dürfte da für die eine oder andere Szene Einiges ausmachen. Ich bin mir insofern nicht ganz sicher, ob Leute, die keinen Draht zu Pferden haben, mit diesem Buch richtig glücklich werden können. Einen Versuch ist es aber allemal wert, denn Stiefvater erzählt einmal mehr eine wunderbare Geschichte!

14/15
Trivia:
Maggie Stiefvater hat vor Kurzem ein Cover Round-up zum Buch gepostet. Dabei ist mir aufgefallen, dass der deutsche Verlag sich als Einziger gegen ein Pferd auf dem Cover entschieden hat. Wie mir Herr Lindner vom Loewe-Verlag auf Nachfrage mitteilte, war das eine bewusste Entscheidung. Man wollte vermeiden, dass das Buch vom Endkunden als Pferdebuch wahrgenommen wird.
Und wer die November-Cakes nachbacken will, deren Beschreibung einem schon beim Lesen des Buches das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, findet das Rezept inkl. Selbstversuch bei Holly.
Originaltitel: On Dublin Street
Dublin Street, #1

Verlagstext:
Jocelyn Butler ist jung, sexy und allein. Seit sie ihre gesamte Familie bei einem Unfall verloren hat, vertraut sie niemandem mehr. Braden Carmichael weiß, was er will und wie er es bekommt. Doch diesmal hat der attraktive Schotte ein Problem: Die kratzbürstige Jocelyn treibt ihn mit ihren Geheimnissen in den Wahnsinn. Zusammen sind sie wie Streichholz und Benzinkanister. Hochexplosiv. Bis zu dem Tag, als Braden mehr will als eine Affäre und Jocelyn sich entscheiden muss, ob sie jemals wieder ihr Herz verschenken kann.
Kommentar:
Dieses Buch war irgendwie komplett an mir vorübergegangen, obwohl es in aller Munde und als E-Book inzwischen sogar schon auf Deutsch erschienen ist (die Printausgabe wird am 15.2.2013 veröffentlicht). Ich bin erst darauf aufmerksam geworden, als es auf einem englischen Blog – den ich dummerweise nicht wiederfinde – zum besten Buch des Jahres 2012 gekürt wurde.
Als die angehende Schriftstellerin Joss Butler sich bei Ellie Carmichael in einem Luxusappartement einmietet, ahnt sie nicht, dass sich dadurch ihr ganzes Leben ändern wird: Ihre Mitbewohnerin wird zu ihrer Freundin und deren Bruder zu Joss’ »Fickkumpan« – ganz ohne Verpflichtungen und zeitlich begrenzt auf einige Monate. Es ist schnell klar, dass zwischen Joss und Braden mehr ist als eine unverbindliche Affäre, doch ein tragisches Ereignis setzt in Joss tief sitzende Ängste frei, die alles zu zerstören drohen …
Zentrales Thema der Geschichte sind im Grunde Joss’ psychische Probleme, insbesondere ihre massiven Bindungsängste. Seit sie als Jugendliche ihre Familie und nicht viel später ihre beste Freundin verloren hat, vermeidet sie ernsthafte Bindungen und öffnet sich niemandem. Selbst ihre beste Freundin weiß nicht, was mit ihren Eltern geschehen ist, denn Joss verdrängt den Verlust mit großer Konsequenz und schweigt die Vergangenheit tot. Ihre neue Mitbewohnerin Ellie allerdings schafft es mit ihrer positiven, offenen und netten Art innerhalb kürzester Zeit, Joss einige persönliche Dinge zu entlocken. Obwohl die beiden unterschiedlicher kaum sein könnten, entsteht zwischen ihnen eine echte Freundschaft, und Joss muss verwundert feststellen, dass sie die Romantikerin richtig ins Herz geschlossen hat.
Weniger einfach ist das Verhältnis zu Ellies Bruder Braden. Von der ersten Begegnung an herrscht zwischen den beiden eine fast unheimliche Anziehungskraft, der sie sich irgendwann nicht mehr verschließen können. Sie beginnen eine Affäre, die zeitlich begrenzt und rein sexuell sein soll, doch vor allem Letzteres ist von Anfang ganz offensichtlich nicht der Fall. Im Gegensatz zu Joss, die ihre wahren Gefühle bis zuletzt vor sich selbst und Braden konsequent verleugnet, verhält Braden sich zu jeder Zeit wie ein echter Partner – und zwar wie einer, den man sich nur wünschen kann. Er findet im Umgang mit der verkorksten Joss genau das richtige Maß: Mal zwingt er sie zu ihrem Glück, mal gibt er ihr den Freiraum, den sie braucht. Er ist geduldig, verständnisvoll, unterstützt, bestärkt und beschützt sie, rückt ihr auch mal den Kopf zurecht, wenn sie es braucht, begegnet ihren Eskapaden mit viel Humor – er ist einfach perfekt. Kein Wunder, dass Joss ihr Glück nicht so richtig fassen kann!
Samantha Young schafft es wirklich richtig gut zu zeigen, wie Joss mit Hilfe der Geschwister und einer Therapeutin nach acht Jahren endlich beginnt, sich den tragischen Ereignissen aus der Vergangenheit zu stellen und wie sie sich dadurch mehr und mehr öffnet, teilweise ohne es selbst zu merken. Dass ein neuerlicher Schicksalsschlag sie gegen Ende des Buches kurzfristig völlig aus der Bahn wirft, ist nachvollziehbar. Was in der Folge aber hinsichtlich ihrer Beziehung zu Braden passiert, ist ganz schön anstrengend und auch ziemlich überflüssig; dieses Hin und Her hätte absolut nicht sein müssen, ebenso wenig wie diese schreckliche »Du bist zu gut für mich«-Nummer. Mit der Erzählweise war ich ebenfalls nicht immer hundertprozentig glücklich, weil der Stil zum Teil sehr berichtend ist und längere Zeiträume in wenigen lapidaren Sätzen zusammengefasst werden.
Insgesamt ist »Dublin Street« aber ein tolles Buch mit absolut überzeugenden Figuren, denen auch die Ecken und Kanten nicht fehlen, sodass sie sicher im Gedächtnis bleiben. Ich freu mich schon sehr auf die Fortsetzung, die im Mai erscheinen wird.

13 Punkte
Serieinfo:
01 On Dublin Street | Dublin Street – Gefährliche Sehnsucht
02 Down London Road (Mai 2013)
Originaltitel: My One and Only

Klappentext:
Wenn die Antwort auf einen Heiratsantrag Schweigen ist, sollte man die Tiefe der Beziehung vielleicht noch einmal überdenken. Doch dazu kommt Harper gar nicht mehr, denn sie muss dringend zur Hochzeit ihrer Schwester. Und dort überschlagen sich die Ereignisse! Zuerst wird sie von einem Bären überfallen, knutscht als Folge hemmungslos mit ihrem Exmann Nick und muss am nächsten Morgen feststellen, dass alle Flughäfen gesperrt sind und sie nicht nach Hause kommt. Außer … ja, außer sie nimmt Nicks Angebot an, mit ihm in seinem roten Mustang quer durch die USA zu fahren. Eine Fahrt, auf der sie plötzlich sehr viel Zeit hat, nachzudenken. Über nicht beantwortete Heiratsanträge, viel zu anziehende Exmänner und die Frage, ob es wirklich ein Fehler wäre, Nick eine zweite Chance zu geben.
Kommentar:
Eigentlich wollte ich erst mal eine Higgins-Pause einlegen, weil ich nach den letzten Büchern den Eindruck hatte, immer die gleiche Geschichte in nur leicht veränderter Form zu lesen. Steffie hat mich allerdings dazu gebracht, es trotzdem mit »Zurückgeküsst« zu probieren, und dafür bin ich ihr sehr, sehr dankbar!
Harper ist eine erfolgreiche Scheidungsanwältin, selbst geschieden und aus guten Gründen überaus versichtig und vernunftbetont, was Beziehungen zu anderen Menschen abgeht; dennoch macht sie ihrem langjährigen Freund, Feuerwehrmann Dennis, einen Heiratsantrag. Dennis zögert, doch Harper hat keine Zeit, sich ausgiebig den Kopf darüber zu zerbrechen, sie muss nämlich zur Hochzeit ihrer Stief-Schwester Willa, die ausgerechnet den Bruder von Harpers Ex-Mann Nick heiraten wird. Ein Treffen mit Nick ist unausweichlich, und noch viel schrecklicher ist: Obwohl seit ihrer Scheidung über zehn Jahre vergangen sind, fühlt sie sich immer noch unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Da es ihm nicht anders geht, kommen sie sich schnell wieder näher, zumal sie sich nach den Hochzeitsfeierlichkeiten aufgrund technischer Probleme am Flughafen auf einen Roadtrip durch die USA begeben. Allerdings stehen noch ziemlich viele Dinge zwischen ihnen, die es aufzuarbeiten gäbe, wenn die beiden nur nicht so verbohrt wären …
Dieses Buch hat einfach alles, was einen zeitgenössischen Liebesroman für mich lesenswert macht: eine straighte Heldin, einen wundervollen Helden mit ein paar Macken, lebendige Nebenfiguren, eine schöne, teils sehr emotionale Geschichte sowie viel Witz und Humor. Higgins wäre nicht Higgins, wenn es nicht auch in diesem Buch für sie ganz typische Elemente gäbe, etwa einen Hund als treuen Begleiter der Heldin, der für zahlreiche lustige Begebenheiten sorgt, oder den Fokus auf unterschiedlichste familiäre Probleme. Trotzdem ist hatte ich bei »Zurückgeküsst« erstmals nicht den Eindruck, nur eine weitere Variante von Higgins’ (wunderbarem) Debütroman »Fang des Tages« zu lesen.
Signifikantester Unterschied dürfte sein, dass die Heldin im Gegensatz zu allen vorherigen nicht lieb, aber ein bisschen doof ist; es gibt keine albernen Peinlichkeiten und man muss sich als Leser nicht Fremdschämen. Harper ist intelligent, aber wenig emotional und hat ganz offensichtliche Bindungsängste, weil ihre Mutter die Familie an ihrem dreizehnten Geburtstag verlassen hat. Sie glaubt nicht an Liebe, Gefühle und Beziehungen, und es war eine Art selbsterfüllende Prophezeiung, dass ihre erste Ehe mit Nick gescheitert ist, weil sie nämlich nie daran geglaubt hat, dass sie dauerhaft funktionieren könnte. Feuerwehrmann Dennis will sie nur heiraten, weil er all ihre vernunftsbasierten Ansprüche an einen Ehepartner erfüllt und sie denkt, sie könne mit ihm eine unaufgeregte, solide freundschaftliche Beziehung bis ans Ende ihrer Tage führen.
Dass es das aber vielleicht doch nicht ist und dass es vielleicht ganz gut war, dass Dennis ihren Antrag abgelehnt hat, macht ihr das Wiedersehen mit Nick klar. Denn obwohl sie seit Jahren nicht gesehen haben und obwohl es zunächst keiner der beiden ausspricht, ist bei allem Gekabbel vollkommen klar, dass sie sich immer noch lieben und nie ganz übereinander hinweggekommen sind. Was damals eigentlich geschehen ist, wird in Rückblenden ins aktuelle Geschehen eingebunden, und Stück für Stück offenbart sich, warum die beiden so sind, wie sie sind und wieso sie damals scheitern mussten. Die Botschaft, die hinter der Story steckt, ist so ernst wie wahr: Manchmal reicht Liebe allein einfach nicht; manchmal ist einfach der falsche Zeitpunkt.
Aber nicht nur die Geschichte zwischen Harper und Nick ist wundervoll, sondern auch die Beziehung zwischen Harper und ihrer Familie, vor allem in Gestalt ihrer exzentrischen Stiefmutter BeverLee. Harper schafft es am Ende des Buches, den Ballast abzuwerfen, den sie seit ihrer Kindheit mit sich herumgetragen hat, und ebnet sich so selbst den Weg in ein anderes, wahrscheinlich reicheres Leben. Einen Kritikpunkt gibt es aber: Das Fiasko um Dennis am Ende und die Wiedervereinigungsszene am Hafen sind arg dick aufgetragen und hätten nicht sein müssen. Alles in allem hat Higgins bei diesem Buch jedoch wieder genau das richtige Maß zwischen Drama, Emotionalität und Witz gefunden, sodass »Zurückgeküsst« insgesamt eine echte Leseempfehlung ist.

14 Punkte
OT: No Mark Upon Her
Duncan Kincaid & Gemma James, #14

Klappentext:
Oktober in dem beschaulichen Städtchen Henley-on-Thames in der Nähe von London. Das Boot der Polizistin und Ruderin Rebecca Meredith wird ans Ufer der Themse gespült. Kurz darauf findet der Hundeführer Kieran Connolly Rebeccas Leiche unterhalb eines Wehrs. Der Rechtsmediziner Rashid Kaleem kommt zu dem Schluss, dass Rebecca in Folge eines Unfalls ertrunken ist. Doch dann wird Connolly Opfer eines Brandanschlags, den er nur knapp überlebt. Hatte er Beweise dafür, dass Rebeccas Tod kein Unfall war, und sollte nun zum Schweigen gebracht werden?
Kommentar:
Ich kann nur wiederholen, was ich eigentlich bei jedem Crombie-Krimi sage: Die Autorin liefert beste Krimiunterhaltung, von der ich mir mehr wünschen würde. Zu Anfang des Buches war ich noch ein wenig skeptisch, weil der Fokus sehr auf den Problemen der Patchwork-Familie lag; das hat sich aber im Laufe der Handlung relativiert und meine Befürchtung, dass der Fall ins Hintertreffen geraten könnte, erwies sich als nichtig. Ebenfalls ein wenig skeptisch war ich, weil ich in diversen Rezensionen gelesen hatte, dass der Roman einem Ruderlehrgang gleichen würde und die ganzen Hintergrundinfos zum Rudern viel zu ausführlich und höchst ermüdend seien – diese Kritik kann ich allerdings absolut nicht teilen. Es wird genau so viel erklärt, wie man wissen muss, um die Geschehnisse und Motive der Personen nachzuvollziehen und eine glaubwürdige Atmosphäre zu schaffen.
Der eigentliche Fall ist diesmal nicht ganz so komplex wie sonst, aber es laufen erneut mehrere Handlungsstränge zu einem zusammen und es ist nicht alles, wie es zu sein scheint. Die potenziellen Verdächtigen sind zugegebenermaßen relativ rar gesät, sodass man ahnen kann, wer in den Fall verwickelt ist – wenn auch das Motiv erst am Ende offenbar wird. Dennoch macht der Krimi einfach Spaß und hat mich schnell gefesselt. Wenn es häufiger Krimis auf diesem Niveau geben würde, würde ich sicher wieder öfter zu diesem Genre greifen; aber derlei Stoffe sind ja ganz offensichtlich leider nicht mehr gefragt.

13 Punkte
Serieninfo:
01 A Share In Death | Das Hotel im Moor
02 All Shall Be Well | Alles wird gut
03 Leave The Grave Green | Und ruhe in Frieden
04 Mourn Not Your Dead | Kein Grund zur Trauer
05 Dreaming Of The Bones | Das verlorene Gedicht
06 Kissed A Sad Goodbye | Böses Erwachen
07 A Finer End | Von fremder Hand
08 And Justice There Is None | Der Rache kaltes Schwert
09 Now May You Weep | Nur wenn du mir vertraust
10 In A Dark House | Denn nie bist du allein
11 Water Like A Stone | So will ich schweigen
12 Where Memories Lie | Wen die Erinnerung trügt
13 Necessary As Blood | Wenn die Wahrheit stirbt
14 No Mark Upon Her | Die stillen Wasser des Todes
15 The Sound of Broken Glass (2/13) | Wer Blut vergießt (7/13)
Originaltitel: First Comes Love
Dylan und Gray, #1

Klappentext:
Gray ist ein cooler Typ. Er läuft nur mit seinem iPod auf den Ohren rum und interessiert sich nicht sonderlich für das, was um ihn herum passiert. Dylan ist das pure Gegenteil: Sie sprüht vor Energie, steckt voller Ideen und vor allem will sie aus jedem Tag etwas Besonderes machen. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein – und doch bemerken sie einander, lernen sich kennen, freunden sich an und verlieben sich schließlich ineinander. In Dylans klapprigem Auto erkunden sie die Wüste in der Sommerhitze, sie schreiben eine Ode auf einen Kaktus und adoptieren einen zotteligen Hund. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende. Gray winkt ein Sportstipendium an einem weit entfernten College. Und auch Dylan hat Pläne: Sie will die Welt sehen und weiter jeden Tag wie ein Wunder erleben. Die beiden erleben, wie leicht es ist, sich zu verlieben – und wie viel schwerer es sein kann, sich zu verzeihen und wiederzufinden, wenn man sich einmal verloren hat.
Kommentar:
Ich kann gar nicht sagen, was mich genau dazu bewogen hat, die Leseprobe von »Dylan und Gray« zu lesen; es muss wohl tatsächlich das deutsche Cover gewesen sein. Nach dem Reinlesen stand dann zweifelsfrei fest: Das Buch muss ich haben. Sofort. Und oh Wunder, als es hier war, hab ich’s tatsächlich auch sofort angelesen – und nicht mehr weggelegt. In Worte fassen kann ich meine Gedanken in diesem Fall aber nicht ohne Spoiler. Wer nicht weiterlesen will, dem sei nur gesagt: Es ist ein wundervolles Buch, wenn man ruhige Geschichten mag.
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Originaltitel: Looking for Alaska
Inhalt:
Miles ist 16. Viel ist nicht gerade los bei ihm. Keine Liebe, keine Kumpels – ein stinknormales Leben. Bis er Alaska trifft. Miles verknallt sich in das schöne Mädchen und gerät in eine Achterbahn der Gefühle: Alaska – Göttin und Rätsel, euphorisch und voller verrückter Ideen, aber auch unberechenbar und verletzlich. Was verbirgt sich hinter ihrer coolen Fassade? Und was hat der lang ersehnte Kuss zu bedeuten?
Kommentar:
Ich weiß nicht mehr, wie ich eigentlich auf das Buch gekommen bin – ich schätze, dass Miss Bookiverse dafür verantwortlich ist, wiedermal. Vielleicht ist es mir aber auch einfach immer wieder begegnet und die guten Rezensionen haben mich neugierig gemacht. So oder so, es war eine sehr gute Entscheidung, zuzugreifen.
Allerdings ist es kein Buch, zu dem ich viel zu sagen habe, weil ich einfach den Eindruck hätte, es kaputtzureden und ihm kein bisschen gerecht zu werden. Daher nur ganz kurz: »Eine wie Alaska« ist wundervoll und schrecklich, tiefgründig und albern, nachdenklich und locker-flockig-unterhaltsam, teenie und erwachsen, lustig und traurig zugleich. Eine Perle unter den Jugendbüchern.
Fazit:
14/15 – Lesenswert! Ich will mehr von John Green.
Deutscher Titel: Du oder der Rest der Welt
Perfect Chemistry/Fuentes-Brüder, #2

Klappentext:
When Carlos Fuentes returns to America after living in Mexico for the past year, he doesn’t want any part of the life his older brother, Alex, has laid out for him in Colorado. When he meets Kiara Westford, a good girl totally unlike any of the girls he’s usually drawn to, Carlos assumes Kiara thinks she’s too good for him. But will he put his pride aside when he realizes that being with Kiara might finally allow him to be his true self?
Kommentar:
Ganz kurz und knapp, weil ich wegen der English-Challenge was zum Buch schreiben muss: Obwohl mich Band 1 der Serie wider Erwarten wirklich überzeugt hat, hatte ich einige Bedenken bezüglich der Qualität eines Nachfolgebandes – doch die waren vollkommen unbegründet. Mit Carlos und Kiara hat hat die Autorin erneut zwei wunderbare Protagonisten geschaffen, deren Liebesgeschichte ebenso schön und romantisch ist wie die von Alex und Brittany, wenn auch weniger dramatisch. Die Gang-Verwicklungen und die Sache um Kiaras Vater wirkten ein wenig konstruiert, waren aber noch im Rahmen, sodass das nicht weiter gestört hat. Der Anteil spanischer Albernheiten (»Ich reiß dir die huevos ab!«) ist meinem Gefühl nach bei diesem Buch deutlich geringer ausgefallen als bei Band 1, was sehr begrüßenswert ist. Ich freu mich schon auf den Abschlussband der Trilogie und noch mehr auf die neue Serie um die Football-Spieler!
Fazit:
13/15 – Eine schöne Liebesgeschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Jugendlichen, die auch Erwachsenen Spaß macht.

Serieninfo:
01 Perfect Chemistry (2008) | Du oder das ganze Leben (2011)
02 Rules of Attraction (2010) | Du oder der Rest der Welt (2011)
03 Chain Reaction (2011) | Du oder die große Liebe (April 2012)
Klappentext:
What’s a girl to do when she’s secretly in love with a friend and he’s married to someone else? She gets over it. That’s what Amy Parker has done. Rather than lose her best bud Quinn Whitfield with an ill-timed, crazy confession of affection, she’s taken the smart route. She’s eased away from him. Just enough to get past the unrequited bits. And you know, it’s working.
Until the day Quinn announces he’s now single. That’s right. He’s single. And he wants to hang out. With her. Get reconnected the way they used to be.
Oh, this is so not good for Amy’s equilibrium. Daily doses of Quinn remind her of everything she loves about him. But if he’s free…and she’s free…well, maybe the time has come for one of those crazy confessions.
Kommentar:
Obwohl meine bisherigen Erfahrungen mit Sarah Mayberry eher weniger gut waren, hab ich doch zugegriffen, als mir dieses Buch bei Buchticket (oder Bookmooch?) begegnet ist. Manchmal reichen bei mir einfach ein paar Reizwörter (»secretly in love with a friend«); außerdem war Evi sehr begeistert von dem Roman.
Schon seit ihrer Jugend ist Amy Parker verliebt in ihren besten Freund Quinn, der allerdings ihre gemeinsame Freundin Lisa geheiratet hat und inzwischen als Anwalt in Syndey arbeitet. Amy hat den Kontakt zu beiden einschlafen lassen, als sie jedoch beim Kauf eines Gebäudes juristischen Beistand benötigt, wendet sie sich an die alten Freunde. Quinn hilft ihr bereitwillig und kommt sogar zurück in die Heimat nach Victoria, um ihr bei der Anhörung zur Seite zu stehen. Und nicht nur das, er beschließt außerdem, seinen Urlaub in der Stadt zu verbringen und Amy bei der Renovierung des alten Kinos zu helfen. Amy fällt aus allen Wolken, als sie auch noch erfährt, dass Quinn und Lisa sich getrennt haben, und es gibt eigentlich keinen Grund mehr, mit ihren Gefühlen hinterm Berg zu halten. Wäre da nicht die Freundschaft, die es zu verlieren gibt …
Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ausgerechnet ein Mayberry-Roman es vermögen würde, mich aus dem Lesetief zu reißen, aber es kommt eben doch oft anders als man denkt! »Her Best Friend« hat alles, was ich von einem Liebesroman erwarte: Eine schöne und relativ glaubwürdige Geschichte sowie sympathische Helden und Nebenfiguren. Natürlich hat das Buch keinen besonderen Tiefgang, das ist schon aufgrund des Umfangs kaum möglich, aber es unterhält gut und kommt ohne großes Drama und mit nur verhältnismäßig wenig Hin und Her aus. Die langsame Annäherungen zwischen den Protagonisten ist realistisch dargestellt, ebenso ihre Ängste und Bedenken. Besonders bemerkenswert finde ich, dass die Autorin es geschafft hat, Amy am Ende eben nicht als zweite Wahl dastehen zu lassen, sondern dass Quinn alle Möglichkeiten hat und sich aktiv für sie entscheidet.
Fazit:
13/15 – Ein Liebesroman, der richtig gut unterhält.

Deutsch: Gefährliche Leidenschaften
Klappentext:
Their marriage lasted only slightly longer than the honeymoon—to no one’s surprise, not even Bryony Asquith’s. A man as talented, handsome, and sought after by society as Leo Marsden couldn’t possibly want to spend his entire life with a woman who rebelled against propriety by becoming a doctor. Why, then, three years after their annulment and half a world away, does he track her down at her clinic in the remotest corner of India?
Leo has no reason to think Bryony could ever forgive him for the way he treated her, but he won’t rest until he’s delivered an urgent message from her sister—and fulfilled his duty by escorting her safely back to England. But as they risk their lives for each other on the journey home, will the biggest danger be the treacherous war around them—or their rekindling passion?
Kommentar:
Trotz des Reinfalls mit meinem letzten Sherry-Thomas-Buch hab ich relativ schnell das letzte ungelesene Buch der Autorin aus meinem SuB gezogen. Es war eine gute Wahl – diesmal gabs keinen inakzeptablen Helden!
Als die unkonventionelle Ärztin Bryony Asquinth und der als neuer Da Vinci gefeierte Leonidas Marsden Ende des 19. Jahrhunderts heiraten, reagiert die Gesellschaft mit Verwunderung und bösen Prophezeiungen. Tatsächlich bewahrheiten sich die Unkenrufe: Die Ehe wird schon kurz nach der Schließung annulliert, und Bryony verlässt das Land. Drei Jahre später sucht Leo seine Ex-Frau in Indien auf, um ihr die Nachricht zu überbringen, ihr Vater läge im Sterben. Er begleitet Bryony ein Stück auf dem gefährlichen Weg zurück nach England, und während dieser Zeit kommen sie sich näher, als sie sich je waren …
Weil ich bekanntermaßen kein Abenteuer-Liebesroman-Fan bin (und garantiert auch niemals sein werde!), hat mich der Plot eigentlich nur wenig angesprochen. Eine Liebesgeschichte, die eingebettet ist in Reiseabenteuer im Allgemeinen und den Swat-Aufstand von 1897 im Besonderen (der mich übrigens sehr an Meredith Durans Buch »Duke of Shadows«, dt. »Das Leuchten des Safranmondes« erinnert hat), das kann eigentlich nicht wirklich mein Ding sein. Tatsächlich war der Abenteueraspekt für meinen Geschmack an einigen Stellen ein wenig zu ausufernd, andererseits waren aber einige Aspekte der Reiseepisoden richtig spannend: Etwa die Tatsache, dass allen Ernstes eine Badewanne übers Gebirge mitgereist ist, geschleppt von bedauernswerten Kulis. Geschmack hin oder her: Dieses abenteuerliche und teils lebensbedrohliche Setting war ein perfekter Rahmen für die langsame Annäherung zwischen den Protagonisten, die unter anderen Umständen vermutlich niemals wieder zueinandergefunden hätten.
Wie häufig in ihren Büchern verwebt Sherry Thomas auch hier die eigentliche Handlung – die Reise von Indien nach England – mit Rückblicken in die Vergangenheit, die nach und nach aufdecken, was damals passiert ist und wie und warum es zur Trennung des Paares kam. Gleichzeitig erlauben sie uns einen tieferen Einblick in die Charaktere, die relativ vielschichtig angelegt sind und gerade aufgrund ihrer offensichtlichen Charakterfehler sympathisch und glaubwürdig sind, nachdem man sie Stück für Stück besser kennenlernt. Die eigentliche Dramatik der Handlung liegt darin, dass sich die beiden immer geliebt und die Trennung mehr schlecht als recht verwunden haben, und dass all ihr Leid so einfach hätte verhindert werden können, wenn die Protagonisten an einigen Punkten ihres Lebens nur andere Entscheidungen getroffen und geringfügig anders gehandelt hätten. Ich fand die Story und die Helden wirklich herzzerreißend und war selten glücklicher, ein Paar am Ende eines Buches endlich vereint zu sehen.
Fazit:
14/15 – Ein wunderbarer Liebesroman mit unkonventionellen, komplexen Figuren und einer tragisch-schönen Geschichte.

Trivia:
Leos Brüder Will und auch Matthew Marsden hatten bereits Auftritte in »Delicious« (dt. »Köstlich wie dein Kuss«): Will war dort der zweite Held.
Sinners on Tour, #1
Kurzbeschreibung (Amazon):
It’s been months since Brian Sinclair, lead guitarist for the famous rock band, Sinners, composed anything. Unable to write the music that once flowed so naturally, Brian is lost without his musical mojo. But when sexy psychology professor Myrna Evans comes on tour to study groupie mentality, Brian may have found the spark he needs to reignite his musical genius. When lust turns to love, will Brian be able to convince Myrna that what they have is more than just a fling, and that now that he’s found his heart’s muse, he doesn’t want to live without her?
Kommentar:
Ich hatte ja in letzter Zeit die Lust an erotischen Romanen ein wenig verloren, aber diverse Rezensionen zu »Backstage Pass« haben mich dann doch neugierig gemacht. Zum Glück – gehört das Buch doch zu den besten Erotica, die ich in letzter Zeit, vielleicht sogar jemals gelesen habe.
Als die Psychologie-Professorin Myrna Evans während einer Vortragsreise in einem Hotel zufällig die Rockband »Sinners« trifft, sprühen zwischen ihr und dem Gitarristen Brian Sinclair augenblicklich die Funken. Die beiden stürzen sich Hals über Kopf in eine heiße Affäre, die keine Wünsche offen lässt, trennen sich aber nach einem Wochenende wieder und wollen sich eigentlich nicht wiedersehen, weil Myrna eine feste Beziehung welcher Art auch immer ablehnt. Als Brian sie nach einigen Wochen dennoch kontaktiert, kann sie nicht widerstehen und stimmt einem weiteren Treffen zu, das nicht weniger aufregend ist als das erste. Nicht viel später ergibt sich für Myrna dann die Möglichkeit, die Rockband im Rahmen einer Studie über Groupies für einige Monate auf ihrer Tour zu begleiten, und während dieser Zeit vertieft sich die Beziehung zwischen ihr und Brian zunehmend …
»Backstage Pass« ist wirklich ein erstaunliches Buch. Es gibt diverse Dinge, die ich merkwürdig bis albern, total vorhersehbar oder ziemlich überflüssig fand, aber komischerweise war für mich das Gesamtbild so stimmig, dass mich das alles nicht weiter gestört hat. Man hat es hier nicht – wie bei vielen anderen Vertretern des Genres – mit aneinandergereihten Sexszenen zu tun, die durch eine nachlässig konstruierte Rahmenhandlung notdürftig zusammengehalten werden, sondern es gibt tatsächlich eine sinnvolle Geschichte, die zwar wenig Überraschungen bietet, aber trotzdem nett zu lesen und sehr unterhaltsam ist.
Die Hauptpersonen sind sympathisch und haben für einen Erotikroman außergewöhnlich viel Charakter. Myrna ist eine Frau, die aufgrund traumatischer Erfahrungen in der Vergangenheit erst wieder lernen muss, einem Mann so weit zu vertrauen, dass sie sich auf eine feste Beziehung einlässt. Erst nach und nach wird aufgedeckt, was sie erlebt hat und warum ihr Selbstwertgefühl so nachhaltig gestört ist. Romantiker Brian ist sensibel genug, um ziemlich schnell festzustellen, dass Myrna bei aller sexueller Freizügigkeit eine Bürde mit sich herumträgt, und behandelt sie entsprechend rücksichtsvoll. Es wird von Anfang an deutlich, dass die beiden mehr verbindet als nur sexuelle Anziehungskraft, vor allem Myrna braucht aber ihre Zeit, um sich das einzugestehen.
Unterdessen bleibt genug Zeit für zahlreiche sexuelle Experimente der Hauptfiguren und wirklich heiße Sexszenen jeder Couleur: Neben ganz herkömmlichen Spielarten finden sich Anal-, leichte SM- und Voyeur-Szenen, darüber hinaus ein Dreier, der aufgrund der Konstallation wirklich spannend mitzuerleben ist und letztendlich sogar richtig zu Herzen geht. Wer nur ein bisschen Blümchensex lesen will, ist mit diesem Buch nicht gut bedient, alle anderen kriegen aber wirklich gut geschriebene erotische Topunterhaltung.
Da Myrna mit der Band auf Tour ist, und sie alle auf engstem Raum in zwei Tourbussen leben, lernt man auch die anderen Mitglieder der »Sinners« näher kennen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, und das, was man von ihnen mitbekommt, macht einem große Lust auf die weiteren Bände der Serie. Und deshalb hab ich »Rock Hard« auch noch während des Lesens von »Backstage Pass« bestellt – trotz des »Ungh«-Verrisses von DA.
Fazit:
14/15 – Wow!

Serieninfo:
01 Backstage Pass
02 Rock Hard
03 Hot Ticket [Jace]
04 Snared [Eric]
05 Doucle time [Trey]
Trivia:
Es wurde eine Homepage für die fiktive Band »Sinners« eingerichtet.
Unter Sinners Excerpts findet man zahlreiche Auszüge aus den Büchern sowie gelöschte Szenen und kostenlose Kurzgeschichten; darüber hinaus gibt es jede Menge Fun Stuff, darunter Playlists zu »Backstage Pass« und »Rock Hard«.
Lesenswert-empfehlenswert haben im Mai dieses Jahres ein interessantes Interview mit der Autorin geführt.
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