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2013 Reading Challenge

2013 Reading Challenge
Irina has read 1 book toward her goal of 60 books.
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[Abseits] Robin Crusoe, Fernsehstar

Nein, kein Tippfehler! »Robin Crusoe« ist nur ein entfernter Verwandter vom berühmten Robinson (vielleicht auch von Herrn Hood) und hatte gestern einen – sicher grandiosen – Fernsehauftritt im Film »Robin Crusoe, der Amazonenhäuptling«!

Marine-Offizier Robin Crusoe hat Glück im Unglück. Zunächst kentert sein Schiff. Und er strandet auf einer scheinbar einsamen Südsee-Insel. Doch schon bald hat Robin Gesellschaft. Und die ist mehr als unterhaltsam: Es handelt sich um eine ausgesprochen hübsche Insulanerin, die Robin auf den Namen Mittwoch tauft. Die beiden bleiben jedoch nicht lange allein. Im Laufe der Zeit kommen immer mehr Mädchen auf die Insel. Wie sich herausstellt, hat der strenge Häuptling der Nachbarinsel die Damen verbannt. Jetzt schlägt Robins große Stunde, er startet mit den Schönheiten eine Kampagne für mehr Frauenrechte.

Robin Crusoe als Rächer der Frauen der Insel – wenn das mal keine zündende Idee ist! War sicher ein sensationelles Stück Filmgeschichte; wirklich eine Schande, dass ichs verpasst hab! ;)

Marginalie #4: Graf Dracular, der Superstar!

Es gibt Geschichten, die zwar niemand gelesen hat, die aber dennoch jeder zu kennen glaubt, weil die darauf basierenden Filme und Hörspiele so populär sind. Hätten die Leute, die einen über diesen Umstand belehren, die Geschichten selbst gelesen, wüssten sie vielleicht auch, wie die titelgebende Hauptfigur geschrieben wird! ;)

Dracular

»Wir lernen Tiere kennen« mit Buchticket.

Ich war bei Buchticket mal wieder im Bereich AllMö unterwegs und hab was tolles gefunden. Einen Rucksack im Tigerlook!

Tiger mit Punkten

Fällt euch was auf? ;)

Bei Tauschticket gibts tolle Sachen!

So langsam mausert sich die neue Kategorie »Alles Mögliche« zu meiner Lieblingsrubrik. Was man da für tolle Sache kriegt, zum Beispiel Holschkatulen mit Aufdrück! *wow*

Holschkatule

Mein Mann ist gerade ganz außer sich, weil er befunden hat, dass da offenbar nur noch unzählige seltsame Menschen, die nicht mal ansatzweise rechtschreiben können, ihren Keller ausräumen und Unsinn einstellen. Aktuell regt er sich besonders über das Angebot von »8 Staubsaugerbeuteln von SWIRL« auf, die sich aber dann lt. Beschreibungstext doch als Mogelpackung entpuppen, denn sie sind gar nicht so wirklich von SWIRL, sondern man hat alles mögliche zusammengesammelt: »Eine neue Packung (5 Btl.)incl. 1 Filter, sowie noch 3 Einzelbeutel (evtl. nicht von Swirl, aber für den gleichen Staubsauger passend).« Ich find allerdings die »Monchichi-Puppe«, die keine ist, viel besser! Und außerdem sind dafür die »Haar Gummis im meheren Farben« immerhin zum »gestaltenen« und das Makrameehäkeldechen ist original »von Omi« (oder von ihrem Speicher).

Au weia! Wegen solcher Sachen steigen dann die Ticketpreise für Bücher, weil alle Tickets im Überfluss haben, oder wie?! Und – merken die Leute eigentlich gar nicht mehr, was sie zusammenschreiben?!

SWIRL oder nicht SWIRL? Übler Monchhichi-Verschnitt

Gummis zum Gestaltenen Omis Hausrat unterm Hammer

Jim Knopf und die Wilde 13 war gestern …

… doch mit dieser lächerlichen Anzahl an Gegnern geben sich die späteren Kinderbuchhelden gar nicht mehr ab. Die nehmens locker mit einem ganzen Volk von Wilden auf, das (vermutlich) vom Wind herbei geblasen wird!

Volk der Wilden 41

Update: Rezen… was?

Die Rezensionisten, Rezensoren und Rezensionatoren haben Gesellschaft bekommen! Die weniger sprachbegabte Spezies der Rezensisten hat sich mittleriweile zu ihnen gesellt:

rezensist

So ist das nun mal!

Ich hab ja durchaus Verständnis dafür, dass sich manch einer mit Fremdwörtern und fremdsprachigen Phrasen schwer tut. Ich frage mich nur: Wieso verwendet man die, wenn man doch so planlos ist?

Heute bei Amazon gefunden:
Sé la vie

Besonders klasse find ich ja diese zielsichere Akzentsetzung. Ich weiß zwar nicht, wie der User darauf kommt, dass der Akzent ausgerechnet da hingehört, aber es sieht ohne Frage ziemlich professionell aus und muss ihm wohl ein gutes bzw. richtiges Gefühl vermittelt haben!

Vielleicht sollte man’s lieber mit Andreas Doraus Worten sagen: So ist das nun mal!

Rezen… was?!

Das Internet ist und bleibt ein riesiger Fundus unfassbarer Verbrechen an der deutschen Sprache (und sehr wahrscheinlich nicht nur an der deutschen!). In den letzten Tagen bin ich gleich auf zwei neue kreative Titel für diese komischen Menschen gestoßen, die sich bemüßigt fühlen, anderen Leuten ihre Meinung zu einem Buch, Hörbuch, Film etc. aufzudrängen: auf die Begriffe Rezensionist und Rezensor. Unfassbarerweise scheinen sich diese unsäglichen Wortkreationen mal wieder wie eine Seuche im Internet zu verbreiten, und die Rezensionisten bzw. Rezensoren, die diese Bezeichnungen – auch noch für sich selbst! – in Anspruch nehmen, scheinen das tatsächlich ernst zu meinen. Im Gegensatz zum Rezensionator, der entweder die Wortverunstalter aufs Korn nehmen oder einfach zuviele Schwarzenegger-Filme gesehen hat.