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2013 Reading Challenge

2013 Reading Challenge
Irina has read 1 book toward her goal of 60 books.
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Die »Vorsicht Buch!«-Kampagne

Ist euch schon die »Vorsicht Buch!«-Kampagne untergekommen, die den Menschen das Buch und seine wundervollen Effekte in Erinnerung rufen und gleichzeitig den Buchhändler vor Ort unterstützen soll?

Leider findet die Kampagne bislang in erster Linie in Buchhandlungen statt, also dort, wo buchaffine Leute ohnehin hingehen. Die sind aber wohl eigentlich eher nicht Zielgruppe der Kampagne, denn die wissen ja schon, dass Bücher toll sind – was sollten sie sonst in der Buchhandlung?

Aber vielleicht ist es aber auch besser, dass alle anderen nichts von dieser Aktion mitkriegen, denn sie ist in meinen Augen ziemlich daneben nur sehr bedingt gelungen. Schon der Titel »Vorsicht Buch!« (dem ein Komma gut zu Gesicht stünde) nebst dem Untertitel »Es verändert dein Leben« spricht mich nicht an und ist für mich nicht originell, sondern eher negativ besetzt. Ebenso wenig begeisternd finde ich die meisten der Plakate zur Kampagne, deren verzweifelter Versuch um Witzigkeit wirkungslos verpufft. Aber Humor ist bekanntermaßen Geschmackssache.

Am merkwürdigsten finde ich aber eigentlich die Einleitung auf der Kampagnenseite, wo zu lesen steht:

Kennst du auch dieses intensive Erlebnis, das nur beim Lesen eines Buches entsteht? Kaum hast du die ersten Sätze gelesen, entstehen Bilder im Kopf und plötzlich tauchst du ein – in neue Rollen, überraschende Orte und fremde Welten voller Emotionen!

Kurz gesagt: Ein Buch verändert dein Leben. 
Und genau deshalb warnt die Kampagne mit „Vorsicht Buch“ vor dem was ein Buch mit dir anstellen kann und ruft das Buch wieder in Erinnerung.

Ich will gar nicht darüber reden, dass ich Text und Zeichensetzung nicht gerade begnadet finde, sondern lieber darüber, dass mit diesen Aussagen meiner Meinung nach ein ganz schön freakiges Bild von Lesern gezeichnet wird. Denn es klingt verdächtig danach, als würden Bücher uns den Realitätssinn verlieren lassen. Was dann ja auch wieder zu einigen der debilen Plakatmotive passt – und zu der gar nicht so selten unter Nicht-Lesern verbreiteten Meinung, Leser hätten kein vernünftiges Sozialleben und würden sich deshalb notgedrungen mit einem Buch auf dem Sofa verkriechen und in fremde Welten abtauchen. Ich kann berichten, dass bislang noch kein Buch mein Leben verändert hat, und ich kann auch gut drauf verzichten. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass ein guter Film mit tollem Soundtrack ebenso auf den Rezipienten wirken kann wie ein Buch. Aber vielleicht kann ich aus genau diesem Grund nichts mit der Kampagne anfangen?!

Der Buchhandel steht der Kampagne offenbar ziemlich gespalten gegenüber. Und was sagt ihr? Ist euch »Vorsicht Buch« schon im Buchhandel – oder sonst wo – begegnet? Findet ihr die Umsetzung gut oder schlecht? Sagt euch der Humor zu?

 

 

 

Quelle für Zitate und Logo: vorsichtbuch.de / Copyright: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

[Buchsplitter] KW 12/2013

 

Bücher, Buchankündigungen und Autoren

James Herbert ist gestorben.

Danielle Steele hat ein illustriertes Kinderbuch angekündigt.

Nalini Singh hat den Klappentext zu »Archangel’s Legion« veröffentlicht.

Es wird ein Buch zur TV-Serie »Once Upon A Time« geben. Hier gibts eine englische Leseprobe.

Der Klappentext zu Julia Quinns neuem Smythe-Smith-Buch, »The Sum of all Kisses« ist raus, ebenso das Cover. (Hier der Link zur englischen Ausgabe.)

Das nächste deutsche Paige-Toon-Buch, die Übersetzung von »Baby be Mine«, wird erst 2014 als Hardcover kommen. (via Steflites Blog)

Eloisa James hat einen Überblick über ihre nächsten Projekte/Veröffentlichungen gegeben.

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[Buchsplitter] KW 11/2013

 

Bücher, Buchankündigungen und Autoren

Dan Brown liest am 14. Mai in Köln aus seinem neuen Buch »Inferno«.

Ilona Andrews hat eine neue Serie angekündigt.

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[Marginalie] Scheitern ist relativ

Beim Buchreport gabs vor einiger Zeit einen Artikel zum Selfpublishing, in dem unter anderem diskutiert wird, dass das Selfpublishing eine Blase ist, die bald platzen könnte. Neben einigen nachvollziehbaren Argmenten (Plagiatsproblem und Bücherschwemme) wird folgendes angeführt:

Nicht zuletzt werden Autoren oft gehypet und können sich im klassischen Buchmarkt nicht behaupten […]. So sei zum Beispiel die Selfpublishing-Vorzeigeautorin Amanda Hocking […] teuer von St. Martin’s Press (in deutscher Lizenz von Random House-Tochter cbj) eingekauft worden (die Rede ist von 2 Mio Dollar […]). Ihre gedruckten Bücher „dümpeln nun im vierstelligen Bereich vor sich hin, da sie sich zum normalem Buchpreis nicht im Markt behaupten können.«

Also, mal abgesehen davon, dass ich es gar nicht so verwunderlich finde, dass Hockings Werke sich in Buchform nicht so gut verkaufen, nachdem jeder, der sich auch nur ansatzweise für diese Art von Büchern interessiert, sie schon als E-Book gelesen hat – was ist denn so schlimm daran, dass Hocking im klassischen Buchmarkt scheitert? Für Hocking ja wohl nichts – wäre ich Amanda Hocking, würden mich die Milllonen, die ich mit dem selbstverlegten E-Book scheffle, problemlos darüber hinwegtrösten, dass ich »nur« ein Internet-Hype bin.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man immer noch bzw. immer wieder verzweifelt versucht, E-Books bzw. den E-Book-Markt schlecht bzw. kleinzureden, weil das alles so gar nicht in die geliebten verknöcherten Strukturen passt. Innovation scheint mir in der Buchbranche besonders schwierig zu sein.

[Buchsplitter] KW 10/2013 + Hinweis zur Kommentarfunktion

 

Bücher, Buchankündigungen und Autoren

Es gibt Infos zu Kerstin Giers neuem Buch sowie eine ausführliche Leseprobe.

Jasmine Galenorn hat drei weitere Otherworld-Bücher angekündigt.

Günter Wallraff boykottiert Amazon.

Die Übersetzung von Dan Browns neuem Buch ist fast so geheim wie seinerseits die vom siebten Potter-Band.

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Was ihr schon immer übers iPad wissen wolltet …

 

… werdet ihr definitiv NICHT durch den Kauf des Buches »I-Pad: Dieses Gerät Changes Everything« erfahren.

 

 

Besonders gelungen finde ich den folgenden Absatz, in dem der wunderbare Begriff »ich-Pad« geprägt wird.

 

 

 

(Oh Mann, Amazon! Wie wärs mal mit ner Qualitätskontrolle?
Oder eine Reaktion auf Beschwerden über die Qualität von E-Books?)

[Aus- und Angelesenes] Februar 2013. Oder: Auf Nimmerwiedersehen! Und nimm den März gleich mit!

 

Meine Güte, der Februar war so richtig richtig richtig scheiße. Nach Karneval dachte ich noch, ich wäre erst mal vom Pflegedienst für meine Mann entbunden, nachdem er seine Grippe auskuriert hatte, aber von wegen, es kam noch dicker. Wenige Tage später ist ihm nämlich – ohne jedes Eigen- oder Fremdverschulden – die Kniescheibe rausgesprungen. Das Ende vom Lied: Alles kaputt im Knie außer dem Kreuzband (worüber man sich wohl noch freuen muss). Es folgte eine Operation mit anschließendem Krankenhausaufenthalt für knapp eine Woche, und jetzt, wo er wieder zu Hause ist, bin ich nicht nur seine Füße, sondern zum Teil auch noch seine Hände, weil er ja in seinen eigenen Händen die Krücken hat und folglich nichts tragen kann, ein Glas Wasser z.B. oder so. Und jetzt hab ich mir auch noch ne Grippe eingefangen, inklusive Fieber. Ihr könnt euch vorstellen: Ich bin bedient!

 

Ausgelesen:

Eloisa James: Ein unerhörter Ehemann – 7/15
Das Buch kann man wohl noch zur Frühphase der Autorin zählen – und die ist offenbar nicht so ganz meins. (Rezension)


Simon Beckett: Die Chemie des Todes – 9/15

Ganz unterhaltsamer Krimi, obwohl er so ziemlich alle Eigenschaften vereint, die ich NICHT mag. (Rezension)


Raymond Chandler: Der große Schlaf – 10/15

Eigentlich dürfte ich das Buch gar nicht bewerten – ich hab 15 Tage daran rumgelesen, immer nur ein paar Seiten vor dem Einschlafen, und hab nie richtig reingefunden. Eigentlich fand ich es gut und Marlowes Zynismus wunderbar, der Stil allerdings war gewöhnungsbedürftig und die Handlung kam mir ein wenig verworren vor. Letzteres könnte angesichts der Umstände aber auch an mir liegen. Ich werde auf jeden Fall einen weiteren Marlowe lesen – wenn ich mal den Kopf freier habe und mich auf das Buch konzentrieren kann.

 

 

Angelesen:

Heidi McLaughlin: Forever My Girl
Bei Chrissie gesehen und gekauft, obwohl ihr Gesamturteil nicht soo gut war. Der Plot hat mich einfach sofort angesprochen, trotz aller Kritik. Hab das Lesen nur unterbrochen, weil ich überhaupt keinen Kopf mehr für das Buch hatte (s.o.).

 

 

Neuzugänge:

Es gab sogar ein paar Neuzugänge im Februar: Mit »That Scandalous Summer« von Meredith Duran und »Crystal Cove« von Lisa Kleypas sind zwei Vorbestellungen von TBD angekommen, erneut ganz problemlos dank Packstation. Außerdem hab ich den dritten Flavia-Band ertauscht. Und weil mir die Winterkatze so große Lust auf Chandler gemacht hat, bin ich irgendwann ganz spontan in den Second-Hand-Shop gefahren, um nach »Der große Schlaf« Ausschau zu halten – und siehe da, das Buch war da.

Wie oben erwähnt hab ich überdies noch ein E-Book erstanden, »Forever My Girl«.

[Buchsplitter] KW 8–9/2013

 

Bücher, Buchankündigungen und Autoren

Otfried Preußler ist gestorben.

E.L. James hat sich zu ihrem nächsten Buch geäußert.

Stephenie Meyer arbeitet derzeit an der Fortsetzung von »Seelen«.

Cover und Klappentext zu Sarah MacLeans nächstem Buch No Good Duke Goes Unpunished sind raus.

Gleiches gilt für Olivia Cunnings vierten Sinners-Band »Wicked Beat«.

Das Manuskript zu Nora Mellings dritten Band von »Schattenblüte« ist fertig.

Bei Amazon UK kann man Prolog und 1. Kapitel von J.R. Wards »Lover at Last«s lesen.

Neil Gaiman arbeitet an einer Sandman-Miniserie.

Stephanie Perkins‘ Anna- und Lola-Bücher werden ein Re-Design erhalten, das zum Band 3, »Isla and the Happily Ever After« passt. (Dumm für Leute, die einheitliches Coverdesign mögen.)

 

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Amazon-Update

Um die Buchsplitter nicht mit hunderttausend Amazon-Beiträgen aufs Dreifache der normalen Menge aufzublasen, kommt hier ein Update zum Amazon-Zeitarbeiter-Aufruhr, über den ich vor Kurzem bereits berichtet hatte.

 

Amazon hat dem Sicherheitsdienst gekündigt …

… und dem Logistikdienstleister.

Die spanische Zeugin aus der ARD-Reportage fühlt sich teilweise falsch verstanden.

Die Macher der Reportage widersprechen.

Dafür berichtet eine andere Leiharbeiterin über die Zustände.

Und ein Mitarbeiter aus dem Personalwesen packt ebenfalls aus.

Der Chef von Amazon-Deutschland hat Stellung genommen.

Warum die Großverlage nichts zum »Skandal« sagen.

Die Autorin Zoe Beck äußert sich zur Amazon-Debatte.

Und Petra van Cronenburg auch. (Einer der besten Beiträge zur Debatte, die ich gelesen habe.)

Was die Amazon-Debatte bewirken kann.

(Un-)Cover: Harry Potter kriegt ein neues Design

In den USA kriegen die Harry-Potter-Bücher anlässlich ihres 15. Geburtstags neue Cover – nicht zuletzt, um noch mal neue junge Fans zu erschließen. Das Cover zu Band 1 wurde gerade enthüllt. Sieht ein bisschen wie ein Disney-Filmplakat aus, ich finds aber trotzdem sehr hübsch. Was sagt ihr?

 

 

(Quelle: Publishers Weekly)