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2014 Reading Challenge

2014 Reading Challenge
Irina has read 9 books toward her goal of 24 books.
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Ich lese gerade


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[(Un-)Cover] Schlimmer gehts immer

Auch wenn man sich natürlich die Frage stellen muss, ob ein Möbel schmeißender Goldfisch unbedingt einen Liebesroman »zieren« muss: Als ich das Cover zum aktuellen Kristan-Higgins-Roman gesehen habe …

 

 

… war ich voller Hoffnung,
dass die Zeiten der allerschlimmsten Cover-Verbrechen …

 

 

… des Mira-Verlags weitgehend vorbei sind.

 
 

Aber

VON WEGEN!

 

 

(Cover und Titel sowie die Kombination aus beidem machen mich mal wieder echt mal sprachlos.)

[Rezension] Judith Ivory: Beast

Klappentext:
American heiress Louise Vandermeer has agreed to marry a European aristocrat. Her intended is rumored to be a hideously ugly man, a prospect that propels her into a reckless shipboard affair with a compelling stranger she never sees in the light of day. Unbeknownst to Louise, her mystery man is actually her betrothed, Charles d’Harcourt, whose romantic prank backfires when he becomes smitten with his own fiancee.

Kommentar:
Ich bin ja normalerweise ein großer Fan von »Die Schöne und das Biest«-Variationen, aber das nutzte in dem Fall auch nichts. Zumal das Biest eigentlich gar kein Biest war, sondern ein französischer Adliger, der trotz eines blinden Auges und einer Narbe ziemlich attraktiv ist und keinerlei Probleme hat, Frauen für sich zu begeistern. Aber von vorn:

Aus geschäftlichen Gründen lässt Charles sich auf eine arrangierte Ehe mit der wunder-wunder-wunderschönen Amerikanerin Louise ein, die halb so alt ist wie er und die er das erste Mal auf ihrer Überfahrt von Amerika nach Frankreich sieht. Wobei »sieht« zu viel gesagt ist, denn erstens ist er eigentlich gar nicht da, so rein offiziell (er weilt nämlich heimlich auf dem Schiff, um seiner Affäre mit einer verheirateten Frau zu frönen), und zweitens darf Louise ihn nie anschauen, d.h. nur im Dunklen oder mit verbundenen Augen treffen. Er sagt ihr nämlich nicht, wer er ist, sondern lässt sie in dem Glauben, er wäre ein arabischer Pascha. Louise – naiv und unerfahren, wie sie nun mal ist – ist natürlich vollkommen fasziniert von diesem »fremdländischen« Adonis und lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein, der nicht nur ihre Jungfräulichkeit, sondern auch ihr Herz zum Opfer fällt. Charles verliebt sich ebenfalls in seine zukünftige Frau, verpasst aber unzählige hervorragende Gelegenheiten, ihr reinen Wein über seine wahre Identität einzuschenken, und trennt sich bei Ankunft des Schiffs in Frankreich quasi von ihr. Sie ist zwar aus Vernunftgründen weiterhin bereit, sich auf die Ehe mit dem französischen Adligen einzulassen, leidet aber unter heftigem Liebeskummer wegen ihres arabischen Paschas.

Weil wir uns in einem Märchen Liebesroman befinden, erkennt Louise in ihrem französischen Prinzen den Pascha natürlich nicht wieder, denn er wendet den höchst raffinierten Trick an, nun nicht mehr – wie auf dem Schiff – englisch, sondern französisch mit ihr zu sprechen. Der Sprachwechsel scheint seine Stimme und Intonation so sehr zu verändern, dass Louise keinerlei Verdacht schöpft, auch nicht im Zusammenhang mit seinem sonstigen Auftreten, seinem Handeln oder Denken oder gar seinem Körperbau oder Geruch oder so. Seine Tarnung ist so gut, dass nicht mal Louises Hund ihn wiedererkennt. (Seht ihr mein Augenrollen?!)

Weil Louise ein tapferes Mädchen ist, das aussichtslose Situationen als solche erkennt, heiratet sie Charles wie verabredet trotz aller Liebe zu ihrem Araber; sie weigert sich allerdings zunächst, die Ehe zu vollziehen. Das macht Charles total wütend und spätestens angesichts seines diesbezüglichen gewalttätigen Ausrasters (er zerstört die komplette Einrichtung) hatte er das letzte Fitzelchen meiner Sympathie verloren. Natürlich sagt er Louise immer noch nicht, dass ER der vermeintliche Pascha ist, ebenso wenig wie bei zahlreichen weiteren grandiosen Gelegenheiten im Verlauf der Geschichte. Stattdessen setzt die Autorin offenbar darauf, dass sich Louise neu in ihren Ehemann verlieben soll, was erstens gar nicht so einfach ist angesichts all des Herzschmerzes wegen des unvergleichlichen Paschas und zweitens auch gar nicht so richtig Sinn macht; für mich zumindest nicht. Die Handlung zieht sich wie Kaugummi, ohne dass wirklich was passiert, und irgendwann nervt es nur noch kolossal, dass Charles nicht endlich mal eine der vielen Chancen ergreift, Louise die Wahrheit zu sagen.

Ich glaube, es ist kein allzu großer Spoiler, wenn ich an dieser Stelle verrate, dass die Sache am Ende natürlich rauskommt und zu einer Krise führt, bevor es zum Happy End kommen kann. Meine Güte, was für ein blöder Tanz … Ich wünschte, Mary Balogh hätte diese Geschichte ab der Ankunft in Frankreich zuende erzählt; das wäre genau ihr Plot gewesen und sie hätte was deutlich Besseres daraus gemacht!


5/15

[Keine Rezension] Janet Evanovich: Der Beste zum Kuss

Originaltitel: Sizzling Sixteen
Stephanie Plum, #16

Klappentext

Stephanie Plum erbt von ihrem Onkel Pip eine geheimnisvolle Flasche, die Glück bringen soll. Doch danach sieht es zunächst gar nicht aus: Cousin Vinnie, Eigentümer von Vincent Plum Bail Bonds, wird wegen angeblicher Spielschulden von einem Gangster festgehalten. Zum Glück haben Stephanie und ihre Kolleginnen einige Erfahrung darin, wie man vermisste Personen aufspürt. Aber wie sollen sie an die 786.000 Dollar kommen, die nötig sind, um Vinnie auszulösen? Mal ehrlich: Stephanie liegt gar nicht so viel an ihrem Boss, aber sie liebt nun mal ihren Job, also muss etwas passieren. Und ausnahmsweise entpuppen sich Morelli und Ranger, die beiden Männer an ihrer Seite, als wahre Glücksfälle …


Kommentar:

Was ist das eigentlich für ein Quatsch, dass jedes Stephanie-Plum-Buch das Wort »Kuss« im Titel enthalten muss? Mir geht dieser erzwungene Unsinn wirklich auf den Senkel; wieso bringt man stattdessen nicht das Engagement auf, Entsprechungen zum Original zu finden, die die Bandnummern enthalten, so wie man es bei den ersten vier Bänden gemacht hat? Aber nein, man setzt auf nichtssagende, austauschbar idiotische und krampfhaft auf lustig getrimmte Titel wie »Der Beste zum Kuss«, »Kuss mit Soße« oder »Kuss Hawaii« und auch noch Werbesätze, in denen Schwachsinnswörter wie »Nonkussultra« vorkommen! Wer denkt sich so was aus und kriegt derjenige wirklich Geld dafür??? Glauben die Verlage ernsthaft, dass die Leser das witzig finden?! (Finden andere Leser das vielleicht wirklich witzig, nur ich nicht?)

Okay, das Buch ist immerhin etwas besser als der deutsche Titel, wobei dazu ja nicht so viel gehört. Die Story ist mal wieder höchst absurd und übertrieben – wie man es von Stephanie-Plum-Büchern erwarten muss. Obwohl ich ein paarmal laut lachen musste über so manch eine Szene oder Formulierung, fand ich die Serie früher deutlich lustiger als heute. Ich bin mir nicht im Klaren darüber, ob das daran liegt, dass sie heute noch übertriebener ist als früher – besser gesagt: nicht nur übertrieben, sondern zu übertrieben – oder dass sie einfach nicht mehr wirklich was Neues bietet und man außerdem irgendwie doch erwartet, dass Stephanie irgendwann noch was dazulernt bei der Verhaftung von NGVlern. Wenigstens ein kleines bisschen was!

Den nächsten Band werde ich selbstverständlich wieder kaufen und für eine schnell zu lesende, seichte und irgendwie ganz amüsante Unterhaltung wird er allemal gut sein. Und das ist ja auch schon was. (Und ich hab die Hoffnung ja immer noch nicht aufgegeben, dass Stephanie sich irgendwann Ranger schnappt – auch wenn ich nicht wirklich dran glaube. Dumme Nuss!)


9/15

[Keine Rezension] Sarah MacLean: No Good Duke Goes Unpunished

Rules of Scoundrels, #3

Klappentext:

A rogue ruined . . .

He is the Killer Duke, accused of murdering Mara Lowe on the eve of her wedding. With no memory of that fateful night, Temple has reigned over the darkest of London’s corners for twelve years, wealthy and powerful, but beyond redemption. Until one night, Mara resurfaces, offering the one thing he’s dreamed of . . . absolution.

A lady returned . . .

Mara planned never to return to the world from which she’d run, but when her brother falls deep into debt at Temple’s exclusive casino, she has no choice but to offer Temple a trade that ends in her returning to society and proving to the world what only she knows…that he is no killer.

A scandal revealed . . .

It’s a fine trade, until Temple realizes that the lady—and her past—are more than they seem. It will take every bit of his strength to resist the pull of this mysterious, maddening woman who seems willing to risk everything for honor . . . and to keep from putting himself on the line for love.

 

Kommentar:

Irgendwie fällt mir zu Sarah MacLean in letzter Zeit immer das Gleiche ein: vielversprechend, aber nichts daraus gemacht. Oder zumindest nicht genug. Diesmal sogar extrem wenig – dabei fing es so gut an!

Dem Klappentext ist kaum noch was hinzuzufügen: Temple wurde vor zwölf Jahren des Mordes an Mara Lowe verdächtigt, weil er – ohne Erinnerung an die Nacht – in ihrem blutbesudelten Bett aufgewacht ist und sie verschwunden war. Der sog. Killer Duke hat sich also in Londons Unterwelt zurückgezogen und verdingt sich seitdem in der bereits bekannten Spielhölle »The Fallen Angel« als knallharter Boxer. Auf einmal taucht Mara bei ihm auf, offenbart ihm, dass er sie gar nicht umgebracht hat – was er wegen seines Gedächtnisverlusts gar nicht wusste – und bietet ihm an, genau das zu öffentlich zu machen, wenn er nur ihrem Bruder dessen Schulden erlässt. Das Geld, das er verspielt hat, ist nämlich unglücklicherweise ihres, und sie braucht es, um das Waisenhaus am Laufen zu halten, das sie gegründet hat. Sie lässt sich aus lauter Not und schlechtem Gewissen sogar darauf ein, dass Temple die Bedingungen ihres Handels bestimmt und presst gleichzeitig jeden erdenklichen Pfennig aus ihm heraus.

Natürlich fühlen sich die beiden von der ersten Sekunde an uuuuuuunwiderstehlich zueinander hingezogen (eigentlich ja schon damals, vor zwölf Jahren) und können von Anfang an kaum die Finger bei sich behalten. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was eigentlich die ganze Zeit passiert ist, gefühlt gar nichts. Die Handlung plätschert vor sich hin, man knutscht, fummelt, diskutiert, verhandelt, beleidigt sich, versöhnt sich wieder … Gähn! Ich konnte weder die Chemie zwischen den Protagonisten fühlen noch irgendwas mit den beiden anfangen. Das lächerlich dramatische Ende mit dem mir verhasstesten Happy-End-Hindernis aller Zeiten (»Du magst mich lieben, aber ich verlass dich trotzdem, denn du hast was Besseres verdient«) passte da gut dazu.

Das Buch hat übrigens insgesamt doch relativ viele schlechte Kritiken gekriegt, wie ich festgestellt habe (wenn ich während des Lesens nach Rezensionen schaue, wie denn andere Leute das Buch finden, ist das schon immer kein gutes Zeichen!). Spannenderweise liegt das aber im Wesentlichen an der Figur Mara, an der sich jede Menge Hass entzündet, weil sie zugelassen hat, dass der Duke des Mordes an ihr verdächtigt wird. Wie konnte sie das nur tun, die dumme Schlampe – solche wie die sind eine Schande für alle Frauen dieser Welt! –– Äääh … ja. Meine Güte, Leute, das Buch spielt Anfang des 19. Jahrhunderts, das Mädchen ist 16 Jahre alt und verzweifelt, weil sie einen uralten und mutmaßlich gewalttätigen Adligen heiraten muss; ihr Verhalten kann man doch nicht mit heutigen Moralvorstellungen bewerten! Und außerdem: Schon mal was von mildernden Umständen gehört?

Dass ich mich nicht an Mara und ihrem Handeln störe, ändert aber nichts daran, dass ich Band 3 der Serie noch enttäuschender fand als die beiden Vorgänger (denen ich ja immerhin jeweils 10 Punkte gegeben habe. Ich hab sie trotzdem deutlich schlechter in Erinnerung und vermute, dass da jede Menge Autoren-Bonus enthalten war). MacLean hat es keineswegs geschafft, nach ihrer hervorragenden Debütserie ihr Niveau zu halten. Sie hat zwar immer noch nette Grundideen, macht aber einfach keine guten Geschichten mehr daraus. Und ihr vielgerühmter Humor ist ihr in diesem Buch dann auch gänzlich abhandengekommen. Ich hoffe, sie findet noch mal zu alter Form zurück und geb ihr noch eine Chance mit dem Abschlussband der Serie, der im November 2014 erscheinen wird.

 

5/15

 

Serieninfo:
01 A Rogue By Any Other Name – 10/15 (Rezension)
02 One Good Earl Deserves a Lover – 10/15
03 No Good Duke Goes Unpunished – 6/15
04 Never Judge a Lady By Her Cover

 

Eine Frage noch an alle, die das Buch und die weiteren Bände der Serie schon gelesen haben:

Spoiler
War schon immer bekannt, das Chase eine Frau war und ich habs vergessen, oder war diese Enthüllung der große Clou? (Bitte in der Antwort die Kommentarleser nicht spoilern!)

[Abseits] Von neuen Katastrophen mit der Fürst-Pückler-Torte

Ich bin euch nach meinen Auführungen zum Biskuit ja noch ein Posting zum Endergebnis schuldig. Es ging leider nicht schneller, ich brauchte Zeit, um mich von all den Katastrophen zu erholen, die mit der Füllung passiert sind. Jetzt kriegt ihr aber den Bericht, inkl. aller Dramen! :D

Nachdem ich den Biskuit mittels des neuen Tortenschneiders ziemlich krumm geschnitten hatte (Merke: Manchmal sollte man selbst bei simpel erscheinenden Dingen einen Blick in die Gebrauchsanweisung werfen!), hab ich mich an die Schichten für meine Fürst-Pückler-Torte gemacht.

Zunächst war die Schokoschicht dran. Also los: Sahne aufgeschlagen, Schokolade im Wasserbad geschmolzen, Gelatine untergerührt, unter die Sahne gezogen – Sahne zusammengefallen. Möglicherweise wäre es nicht verkehrt, nicht nur in Gebrauchsanweisungen zu schauen, sondern auch, sein Gehirn einzuschalten. Ist ja logisch, dass die Sahne zusammenfällt, wenn die Schokolade noch zu warm ist. [Ich hab sie dann übrigens trotzdem in einer Springform auf einen der nicht aufgegangenen Biskuitböden gegossen, um mal zu schauen, was passiert bzw. ob was passiert. Das misslungene Ding ist tatsächlich geliert, oh Wunder! Mein Mann hat sie am Montag seinen Kollegen auf die Arbeit mitgenommen und die Begeisterung für die »Schokoladentarte« war groß.] Dennoch frohgemut einen neuen Versuch gestartet, der dann auch geklappt hat, weil ich die Schokolade lang genug runtergekühlt habe. Die Sahne ist wunderbar geliert und hatte die perfekte Konsistenz.

Ich konnte also die Erdbeerschicht in Angriff nehmen: Erdbeeren mit etwas Puderzucker püriert, Gelatine dazu, kalt gestellt, Sahne geschlagen, Erdbeeren unter die Sahne gezogen, mehrfach probiert (sooooooo lecker!) und dann voller Optimismus auf die Schokoschicht gegossen. Nach einer Stunde: kein Effekt. Nach zwei Stunden: auch nicht. Die Sahne war nur unwesentlich fester als beim Draufgießen. Tja. Sahne runtergenommen, vier Blatt Gelatine aufgelöst (eins mehr als vorher), unter die Erdbeersahne gezogen und einen Schreikrampf gekriegt, weil die scheiß Gelatine direkt klumpte. Sahne weggeschmissen, noch mal Erdbeerpüree gemacht, neue Sahne geschlagen, vier Blatt Gelatine aufgelöst, alles zusammengemischt. Diesmal erfreulicherweise kein Klumpen, aber leider erneut kein Gelieren! Für meinen Zustand ist das Wort »entnervt« kein Ausdruck, aber ich wollte einfach nicht aufgeben und hab den Plan geändert und mich erst mal an die Vanillesahne gemacht.

Also schlecht gelaunt die Sahne mit dem selbst gemachtem Vanillezucker zu einer relativ intensiv schmeckenden Vanillecreme aufgeschlagen, Gelatine dazu, auf die Schokoschicht gegossen. Während des Gelierens zu Lidl gefahren und neue Gelatine und mehr Sahne besorgt, denn meine Bestände waren – obwohl ich mich extra gut bevorratet hatte – nach all den Missgeschicken erschöpft.

Einige Mails später (verzweifelte von mir, ermutigende von anderen) und nachdem die Vanillesahne problemlos fest geworden war, hab ich dann den allerletzten Versuch mit der Erdbeersahne gestartet. Wäre mir dann auch egal gewesen, wenn sie nicht fest geworden wäre; als oberste Schicht hätte sie dann eben runterlaufen dürfen, das wäre sicher auch dekorativ gewesen! *g* Winterkatze riet dazu, es mit sechs Blatt Gelatine zu versuchen, das würde auf jeden Fall reichen – und sie sollte recht behalten. Allerdings war die Schicht von der Konsistenz her eher wie Sülze denn wie eine schnittfeste Sahnecreme und hatte aus unerfindlichen Gründen jede Menge Geschmack eingebüßt. Aber egal, sie ist immerhin fest geworden!!!

Weil ich echt keinen Bock mehr auf die verkackte Torte hatte und sie außerdem auch so hübsch war, habe ich auf den oberen Biskuit, mit dem ich das gute Stück hätte bedecken sollen, verzichtet und auch nur auf dem Rand Sahne verstrichen. Das mit der Deko übe ich auch ein andermal, aber erst, wenn ich einen vernünftigen Spritzbeutel habe! Ironischerweise ist das Mistding ingesamt am Ende doch ganz ansehnlich geworden; man sieht ihr all die Katastrophen nicht an. Fast könnte ich stolz auf meine allererste Torte sein!

Sie war übrigens ganz lecker, aber selbst wenn alle Schichten problemlos beim ersten Versuch geklappt hätten, würde der Aufwand sich m.E. nicht lohnen. Man hat nämlich im Wesentlichen die Schokoladensahne geschmeckt; dafür kann man sich die beiden anderen Schichten echt sparen. Und die Erdbeersahne pur essen!

 
Morgen versuch ich mich übrigens an Red Velvet Cupcakes mit Frischkäse-Frosting. Ich hoffe, das geht ohne so ein Generve vonstatten und wird was – ich will sie nämlich zu einem Geburtstag mitnehmen.

 

 

[Abseits] Von der unterschätzten Kunst, einen vernünftigen Biskuit zu backen

Vorab: Nein, ich werde (höchstwahrscheinlich) kein Koch- und Backblog, aber da ich momentan aus beruflichen Gründen tief ins Thema Backen verstrickt bin, werde ich hin und wieder von meinen Experimenten berichten. Soweit ich weiß, gibts ja auch diverse Bäckerinnen und Köchinnen unter den Lesern, insofern freut sich der eine oder andere ja sogar?!

 

Gestern hab ich mich an meinem allerersten Biskuitboden versucht – Torten waren bislang einfach nicht mein Thema. So schwer kanns ja eigentlich nicht sein, dachte ich, naiv wie ich manchmal nun mal bin. An meinen ersten Versuch bin ich also voller Zuversicht rangegangen, hab exakt nach Rezept erst Eischnee aufgeschlagen, dann die Eigelb mit Zucker und heißem Wasser und zum Schluss die trockenen Zutaten (Mehl, Stärke, Kakaopulver). Dann hab ich alles schön vorsichtig vermischt, damit die Luft im Eischnee erhalten bleibt, aber selbst ohne Erfahrung mit Biskutteigen bemerkt, dass das irgendwie ne recht zähe Angelegenheit wird. Nun gut, mal nicht in Panik verfallen. Könnte ja sein, dass der Teig im Ofen auf wundersame Weise sein Volumen verfünffacht oder so, denn er bedeckte gerade mal so meine 28er-Springform – die ich übrigens brav, gemäß aller Abweisungen und Warnungen nur mit Backpapier ausgelegt und nicht gefettet hatte. Das Ergebnis seht ihr auf dem Foto … nicht. Das Ding ist direkt in den Müll gewandert, denn es ging kein bisschen auf und ich hätte jemanden damit erschlagen können.

So leicht bin ich aber ja nicht zu entmutigen. Ich habs auf die Eigelbmasse (falsche Konsistenz?!) einerseits und die zu große Form andererseits geschoben und vor allem darauf, dass ich die Eigelb-Zucker-Masse und die trockenen Zutaten nacheinander unter den Eischnee gerührt hatte. Im Rezept stand eigentlich, dass man es auf einmal machen soll – wie ich nach neuerlichem Studium feststellen musste. Also hab ich direkt nen zweiten Versuch gestartet. Ergebnis: Die Masse fiel erneut beim Unterheben – diesmal mit Schneebessen statt Teiglöffel – zusammen. Ich hab sie trotzdem gebacken, aber das Ergebnis entsprach exakt meinen Erwartungen und erneut kam ein Totschläger aus dem Ofen.

Die Verzweiflung stieg und wir wurde klar: Es ist alles andere als einfach, einen lockeren Biskuit zu backen. Hätte ich mal die fertigen Wiener Böden im Supermarkt mitgenommen! Aber vielleicht muss ich einfach mehr Eier nehmen? Einen Versuch wollte ich noch machen, während das Chili fürs Abendessen vor sich hinköchelte. (Das Chili ist übrigens hervorragend gelungen. Beim ersten Versuch!) Also diesmal drei statt vier Eier und die restlichen Zutaten entsprechend angepasst. Der Teig war erfreulicherweise schon mal ein ganze Stück volumiger als die vorherigen, aber als Offenbarung würde ich ihn trotzdem nicht gerade bezeichnen. Er ging beim Backen auch nur minimal auf und war mit dem neu erworbenen Tortenbodenschneider überhaupt nicht durchzuschneiden, so fest war er.

Heute morgen stand ich dann vor der Frage: In den Supermarkt fahren und einen fertigen Boden kaufen oder noch einen Versuch starten? Neuer Tag, neues Glück, dachte ich, allerdings nur mit einem neuen Rezept, denn dass ichs mit dem mehrfach erfolglos erprobten noch hinkriegen würde, hielt ich für ausgeschlossen. Und wen fragt man in so einem Fall? Klar, Chefkoch.de. Dort fand ich dann auch ein Rezept, das alle anderen User in höchsten Tönen lobten, nicht zuletzt als gelingsicher. Das sollte ich ja wohl auch hinkriegen mit meinen verbliebenen vier Eiern! Die Zutaten waren exakt die gleichen, der Unterschied war nur, dass beim Chefkochrezept erst die Eiweiß mit dem Zucker steif geschlagen und dann die Eigelb – nicht aufgeschlagen – untergerührt werden und dann die trockenen Zutaten dazukommen. Und siehe da, es entstand eine wunderbar luftige, cremige Masse, die beim Backen ihr Volumen ungefähr verdreifachte und aus der ich einen lockeren tollen Boden rausgekriegt habe. Hach!

Jetzt ist er abgekühlt und ich kann ihn schneiden und frohgemut mein Experiment fortsetzen und mich an die Füllung machen – um die es eigentlich nur ging, denn ich dachte ja nicht, dass es so schwer ist, einen Biskuit zu backen. (Ist es ja auch nicht. Wenn man das richtige Rezept hat.) Ach so, es soll übrigens eine Fürst-Pückler-Torte werden und ich hab Angst vor der Gelatine! :D

 

Bücher Q1/2014

Das Leben ist manchmal wirklich seltsam. Nachdem ich vor einiger Zeit noch drei Bücher pro Woche gelesen habe, sind es im Moment drei pro Vierteljahr. Interessiert sich jemand dafür, welche drei Bücher es waren? Ich erzähl’s einfach mal.

 
Kristan Higgins: Lucy kriegt’s gebacken – 7/15

Inhalt: Tick. Tack. Tick. Tack. Seit ein paar Wochen hört die Bäckerin Lucy es ganz deutlich. Ihre biologische Uhr tickt. Es ist also an der Zeit, die Trauer über den frühen Tod ihres Mannes abzuschütteln und sich auf die Suche nach einem geeigneten Samenspender – und wenn möglich Ehekandidaten – zu machen. Solide soll er sein, zuverlässig und kinderlieb. Er muss ja nicht unbedingt so attraktiv oder leidenschaftlich wie Ethan sein, ihr Schwager und Freund »mit gewissen Vorzügen«. Mit diesen gelegentlichen Treffen muss jetzt Schluss sein. Denn Kinderkriegen ist eine ernste Sache. Und das wird sie Ethan auch so sagen. Gleich. Also nachdem er aufgehört hat, sie so zu küssen. Sie auszuziehen. Sie zu lieben. Halt, warte mal, sie zu lieben? Kann das wirklich wahr sein?

Ich meine mich zu erinnern, dass ich in letzter Zeit nach jedem Higgins-Buch nörgelig bin und behaupte, erst mal keine Bücher der Autorin mehr zu lesen. Das war diesmal wieder so. Ich kenne – von Enid Blyton abgesehen – wirklich wenige Autoren, die ihre Geschichten mit einer solchen Beharrlichkeit immer und immer wiederholen. Leider werden die Storys dabei nicht optimiert, sondern langweilen eher, weil das alles ja irgendwie schon diverse Male da war und nichts wirklich Neues oder gar Überraschendes passiert. Hier ist mal wieder eine Frau panikartig auf Männersuche und trifft sich mit allen möglichen seltsamen Gestalten, während der beste Freund/alte Bekannte doch eigentlich die beste Wahl wäre. GÄHN. Und wenn dann auch noch die Heldin nervt, weil ihre Blindheit fürs Offensichtliche einfach furchtbar ist, ist das auch nicht sehr hilfreich. So steht am Ende mal wieder der Entschluss, das nächste Buch der Autorin auszulassen. Überraschung, Überraschung!

 

Sophie Jordan: Foreplay (Ivy Chronicles, #1) – 12/15

Inhalt: Pepper has been hopelessly in love with her best friend’s brother, Hunter, for, like, ever. He’s the key to everything she’s always craved: security, stability, family. But she needs Hunter to notice her as more than just a friend. Even though she’s kissed exactly one guy, she has the perfect plan to go from novice to rock star in the bedroom: take a few pointers from someone who knows what he’s doing.

Her college roommates have the perfect teacher in mind. But bartender Reece is nothing like the player Pepper expects. Yes, he’s beyond gorgeous, but he’s also dangerous and deep—with a troubled past. Soon what started as a lesson in attraction is turning both their worlds upside down, and showing them just what can happen when you go past foreplay and get to what’s real. . . .

Von Sophie Jordan wollte ich eigentlich schon längst mal einen historischen Liebesroman gelesen haben, das hat aber nicht geklappt. Dafür bin ich wie die Jungfrau zum Kinde zum Auftakt ihrer aktuellen New-Adult-Serie gekommen, und das war durchaus ein Glücksfall. Das Buch hat mir insgesamt richtig gut gefallen, es hat mit Pepper und Reece zwei sympathische Protagonisten, und die Geschichte ist ansprechend und unterhaltsam. Okay, es ist natürlich völlig klar, dass der Plan der »Unterrichtsstunden« nicht aufgehen wird und dass sich da mehr entwickelt, aber insgesamt geht das alles noch in Ordnung. Ziemlich bescheuert fand ich nur den vollkommen übertriebenen Showdown um den Brand, aber der Rest des Buches hat mir so gut gefallen, dass das den guten Gesamteindruck nicht trübt.

 

Samantha Young: Before Jamaica Lane – 9/15

Inhalt: Olivia Holloway hat es satt, Single zu sein. Warum muss sie auch immer gleich Reißaus nehmen, wenn ein attraktiver Mann nur in ihre Nähe kommt? Die hübsche Amerikanerin ist notorisch schüchtern. Ihr bester Freund Nate Sawyer flirtet dagegen für sein Leben gern. Deshalb sagt er auch sofort zu, als Olivia ihn bittet, ihr Nachhilfe im Flirten zu geben. Zuerst ist es nur ein Spiel, leidenschaftlich und sexy. Dann merkt Olivia, dass da mehr ist. Viel mehr. Doch Nate ist kein Mann für feste Beziehungen. Und plötzlich steht alles in Frage: ihre Freundschaft, ihr Vertrauen, ihre Liebe.

Noch ne Geschichte, in der sich das Mädel von einem Kerl unterrichten lässt, um sich einen anderen zu angeln, allerdings mit dem kleinen Unterschied, dass Schülerin und Lehrer hier beste Freunde sind (wobei, wenn man ehrlich ist, sie von Anfang an total auf ihren besten Freund abfährt). Obwohl ich sonst ein großer Fan von Samantha Young bin, hat mir die Geschichte überhaupt nicht gefallen. Hier ist sooo klar, dass die Sache in die Hose gehen und zum totalen Bruch führen wird, dass ich mich von Beginn an darüber geärgert habe, dass ich zwei Freunde auf so nen Quatsch einlassen. Zudem konnte ich mit den beiden Protagonisten nicht viel anfangen. Nate mit seinem fadenscheinigen Jugendtrauma, das ihm als Rechtfertigung dafür dient, die Frauen ohne Rücksicht auf Verlust reihenweise flachzulegen und sich auf keine Beziehung einzulassen, fand ich echt albern; die Begründung dafür war mir echt zu dünn. Und als nicht viel weniger schrecklich empfand ich Olivia mit ihrem unbegründeten Mangel an Selbstbewusstsein. Ihr wisst schon: »Ich bin so hässlich«, »Mein Arsch ist so fett« usw. – was natürlich, ich muss es wohl nicht erst erwähnen – überhaupt nicht zutreffend ist. Ich hoffe wirklich, dass mir das nächste Buch der Autorin wieder mehr zusagt.

 
 

Daneben hab ich sogar noch ein paar Bücher angelesen, ne Menge sogar. Die meisten hab ich schon wieder verdrängt, zwei davon sind mir aber noch im Gedächtnis:

Nicola Karlsson: Tessa

Inhalt: Berlin, Sommer, Gegenwart. Tessa ist schön und begehrenswert und könnte eigentlich glücklich sein. Aber ihre manische Sehnsucht nach Liebe, Zuwendung, Bestätigung hält sie davon ab. Gut, dass ein Glas Wodka so eine angenehm kühlende, betäubende Wirkung hat. Vor allem in Kombination mit den Beruhigungstabletten, die die Ärztin ihr verschrieben hat. Tessa weiß, dass sie aufhören sollte, und meint, dass sie jederzeit aufhören könnte. Aber da befi ndet sie sich längst in einer Abwärtsspirale, in einem desaströsen Strudel.

Interessierte mich thematisch sehr, gefällt mir stilistisch aber gar nicht oder besser gesagt: Es geht einfach nicht an mich ran. Ich krieg keinerlei Verbindung zur Protagonistin – die bei einem solchen Thema für mich aber unverzichtbar ist. Werde ich wohl eher nicht weiterlesen.

 

Bernhard Aichner: Totenfrau

Inhalt: Blum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz, ihren schwarzen Humor und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blums Leben ist gut. Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes, eines Polizisten, aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Das Wichtigste in ihrem Leben ist plötzlich nicht mehr da. Ihr Halt, ihr Glück. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt, dass fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten.

Blum sucht Rache. Was ist passiert? Warum musste Mark sterben? Als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos. Warum sie das tut? Warum sie dazu fähig ist? Die Antwort darauf liegt Jahre zurück.

Die Story klingt eigentlich echt ganz gut, aber so leid es mir tut, ich kann das Buch nicht lesen. Dieser Stakkatostil, der Satzbau, die Form der Dialoge … es geht einfach nicht. Nervt. (Wer genauer wissen will, was ich meine, möge sich die Leseprobe bei Amazon zu Gemüte führen.)

 

Jetzt gerade lese ich endlich Sarah MacLeans letztes Buch, »No Good Duke Goes Unpunished« – mal schauen, wie sich das so entwickelt. Es lässt sich ganz gut an.

Bisschen spät für Neujahrswünsche, was?

Mein Jahr hat irgendwie nicht so gut angefangen, daher ist es hier endgültig ziemlich ruhig geworden – noch ruhiger, besser gesagt, als es in letzter Zeit ohnehin schon war. Versprechungen, dass sich ab sofort alles ändern und hier wieder der Bär steppen wird, hab ich heute leider auch nicht im Gepäck. Ich hab derzeit nicht wirklich was Blogrelevantes zu vermelden, denn ich hab seit Weihnachten kein einziges Buch gelesen, gekauft, geschweige denn mich mit dem Thema »Bücher« befasst. Ich habe Tausende Beiträge ungelesen aus meinem Feedreader gelöscht und beschlossen, die Buchsplitter in dieser Form einzustellen. Trotz mancher Versicherungen, wie toll und beliebt diese Rubrik sei, ist sie mir – zumindest im Moment – einfach deutlich zu viel Arbeit für zu wenig Resonanz.

Immerhin scheint ein gewisses Interesse an Büchern so langsam wiederzukommen, was lustigerweise u.a. an Werbung bzw. Rezensionsexemplarangeboten liegt. Zwar hab ich die Angebote nicht angenommen, weil mir gerade nichts ferner liegt, als mir eine Rezensionspflicht aufzuerlegen (wobei ein gewisser Zwang vielleicht gar nicht schlecht wäre, weil ich dann lesen müsste und so vielleicht auch wieder Spaß daran finden würde!); M. Leightons Atemlos und Jessica Sorensens Die Sache mit Callie und Kayden haben es aber auf meinen Wunschzettel geschafft. Außerdem ist mir bei der Gelegenheit bewusst geworden, dass Samantha Youngs Jamaica Lane ja jetzt schon bald bei Ullstein erscheint – auf dieses Buch freu ich mich sogar schon richtig! Ebenso wie übrigens auf den vierten Travis-Band von Lisa Kleypas, Brown-Eyed Girl, der allerdings erst im September veröffentlicht wird, sowie auf den endlich angekündigten Abschlussband zu Katie Kacvinskys »Dylan and Gray«-Serie, Finally, Forever, der im Mai kommen wird. Ach so, und den neuen Cormoran-Strike-Krimi von Rowling, The Silkworm, werd ich mir im Winter dann auf Deutsch wohl ebenfalls zulegen, denn trotz einiger Längen hat mir Band 1, Der Ruf des Kuckucks, gut gefallen.

Richtig glücklich hat mich vor einigen Tagen die Nachricht gemacht, dass der Veronica-Mars-Film tatsächlich auf Deutsch kommen wird, und zwar schon im März. Das wäre für mich tatsächlich ein Grund, nach einer halben Ewigkeit mal wieder ins Kino zu gehen. Den englischen Trailer hatte ich ja schon mal verbloggt, glaub ich, jetzt gibts auch den deutschen Trailer sowie die ersten 2 Minuten des Films, die zugegebenermaßen nichts Neues bringen, aber so viel Lust auf den Film machen! Außerdem gefreut hat mich die Nachricht, dass die BBC zwei Agatha-Christie-Werke adaptieren wird.

Und wo wir gerade bei den bewegten Bildern sind: In der Zwischenzeit hab ich die erste Staffel von Homeland gesehen, die mir ganz gut gefallen hat, sodass wir jetzt die zweite Staffel anfangen. Die Neuverfilmung von Beauty and the Beast haben wir hingegen nach zwei Folgen drangegeben: die Serie ist mir echt zu albern und billig; sie weiterzuschauen, ist reine Zeitverschwendung. Also haben wir als Ausgleich zu Homeland die 13. Staffel von CSI Las Vegas begonnen, die mich im Moment allerdings noch nicht so ganz überzeugt. Zumindest die ersten beiden Folgen führten bei mir zu jeder Menge Verwirrung, weil ich die Vielzahl von verdächtigen Personen und Namen nicht mehr so ganz auseinanderklamüsert bekam und der Tathergang doch arg konstruiert und gewollt verkompliziert schien. Und wie ich Superwoman Elizabeth Shue finden soll, weiß ich echt auch nicht.

Das solls als kleines Lebenszeichen gewesen sein. Jetzt geh ich zurück ins Bettchen, spiel noch ein bisschen Hay Day (noch jemand?!) und hör dabei zum wiederholten Mal die wundervollen Paul-Temple-Hörspiele. Ich brüte nämlich eine Erkältung aus, mit der mein böser Mann mich angesteckt hat; da er inzwischen wieder halbwegs fit ist, werd ich ihn morgen trotz Rosenmontag direkt mal auf die Suche nach einem geöffneten Supermarkt schicken, damit er alle Zutaten für eine stärkende Hühnersuppe einkaufen kann! ;)

Frohe Weihnachten!

Ihr Lieben,

mit einem Foto von besseren weihnachtlicheren Zeiten wünsche ich euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch. Ich hoffe, ihr habt eine geruhsame, entspannte Zeit im Kreis eurer Lieben. :)

Wir lesen uns (vermutlich) erst 2014 wieder, bis dahin viel Spaß bei allem, was ihr tut!

Viele Grüße
Irina

[Buchsplitter] KW 50+51/2013

So, heute die letzten Buchsplitter für dieses Jahr. Zwischen den Jahren und in der Neujahrswoche wird sich ohnehin nicht viel tun – da erlaub ich mir mal Urlaub! :)

 

Bücher, Buchankündigungen und Autoren

Es gibt eine neue, sehr niedliche illustrierte Fassung von »Pride and Prejudice«.

J.K. Rowling schreibt ein Harry-Potter-Stück für die Bühne, das vor Harrys elftem Geburtstag spielt.

Stieg Larssons Millennium-Trilogie wird fortgesetzt.

»Sinner«, Maggie Stiefvaters Wölfe-Spin-off über Cole, hat ein Cover.

Schlaue Menschen haben festgestellt, dass James Bond ein Alkoholproblem hat.

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