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2013 Reading Challenge

2013 Reading Challenge
Irina has read 1 book toward her goal of 60 books.
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[Buchsplitter] KW 20 + 21

 

Bücher, Buchankündigungen und Autoren

Sarah Kirsch ist gestorben.

Und Ernst Klee ebenfalls.

Am 27. Mai ist Dan Brown in Köln.

Nalini Singh hat zwei Kapitel von »Heart of Obsidian« veröffentlicht.

Seanan McGuire veröffentlicht seit 21. Mai ein Kindle-Serial.

Lauren Oliver hat ein neues YA-Buch mit dem Titel »Panic« angekündigt, das 2014 erscheinen wird.

Es gibt Infos zum 2. Teil von Maggie Stiefvaters Raven-Cycle-Serie, »The Dream Thieves«. (Der 1. Teil wird übrigens unter dem Titel »Wenn der Rabe ruft« im Oktober bei Script 5 auf Deutsch erscheinen.

Cover und Klappentext zu Sylvia Days neuem Buch »Spellbound« sind raus.

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[Rezension] Megan Heart: Naked. Hemmungslose Spiele

Originaltitel: Naked

 
Klappentext:
Alex Kennedy bedeutet nichts als Ärger und er steht nicht auf Frauen! Olivia ist gewarnt, als sie auf einer Party den charismatischen Alex erblickt. Auf einen Mann wie ihn kann die schöne Fotografin gut verzichten! Unvergessen ist ihr Exverlobter, der sich überraschend als schwul geoutet hat. Doch gegen jede Vernunft inspiriert der Anblick von Alex muskulösem, sexy Körper Olivia zu einem spontanen erotischen Fotoshooting. Plötzlich verspürt sie ein unwiderstehliches Prickeln, und ehe sie sich versieht, liegt sie in Alex Armen. Vergessen sind alle Warnungen, als sie sich auf ein gefährlich hemmungsloses Spiel einlässt …

 
Kommentar:
Es ist schon eine Weile her, dass ich »Hot Summer« (Rezension) gelesen habe, das Buch, in dem Alex Kennedy seinen ersten Auftritt hatte. Einen durchaus beeindruckenden Auftritt, denn die Figur war ziemlich geheimnisvoll und düster angelegt, und ich hätte sofort zum Folgeband gegriffen, hätte es ihn damals schon gegeben, um mehr über diesen undurchsichtigen Mann zu erfahren. Inzwischen gibt es die Fortsetzung, aber ich habe nach dem Lesen nicht den Eindruck, sehr viel mehr über Alex zu wissen als vorher. Das Buch wird nämlich – wie alle Romane von Megan Hart – aus der Perspektive der weiblichen Protagonistin erzählt, und die weiß bis kurz vor Schluss selbst kaum etwas über ihrem Liebsten, vom Offensichtlichen abgesehen. Aber von Anfang an!

Das Buch startet schon so dröge, dass ich es nach fünf oder sechs Kapiteln fast zur Seite gelegt hätte. Protagonistin Olivia lernt auf der Party ihres besten Freundes Patrick (der einst ihr Verlobter war, bevor er sich als schwul geoutet hat) Alex Kennedy lernen. Trotz eindringlicher Warnungen und Drohungen Patricks, die aber unzweifelhaft eher Eifersucht und Besitzansprüchen entspringen als aufrichtiger Sorge, lässt Olivia den gut aussehenden Alex in ihre leer stehende Einliegerwohnung einziehen, und es dauert nicht lange, bis die beiden was miteinander anfangen. Ganz so schwul, wie Patrick behauptet hat, ist Alex dann doch nicht, und Patricks Behauptung, Alex stehe nicht auf Frauen, wird schnell und ausgiebig widerlegt.

Was dem Leser zunächst vorkommen muss wie eine Affäre, entwickelt sich rasant zu einer Beziehung, und erstaunlich schnell ist von Liebe die Rede. Und dann passiert eine halbe Ewigkeit eigentlich nichts mehr. Alex ist durch und durch toll, unterstützt Olivia jederzeit mit einem fast schon beängstigenden Verständnis für jede Lebenslage, bekocht sie, liest ihr jeden Wunsch von den Lippen ab, bespaßt ihre Mutter und bereitet ihr natürlich auch im Bett allergrößtes Vergnügen. Wie Olivia hin und wieder mal feststellt, weiß sie ziemlich wenig von ihm, doch sie tut nicht wirklich was, um das zu ändern (wobei allerdings auch bezweifelt werden darf, dass er sich ihr geöffnet hätte). Sie ist nämlich weitgehend damit beschäftigt, ihre Konfession und als Folge davon auch sich selbst zu finden (was mich thematisch wirklich kein bisschen angesprochen hat; ganz im Gegenteil), den Konflikt mit ihrer jüdischen Mutter zu verarbeiten und endlich mal die Beziehung zu ihrem fürchtlichen Ex-Verlobten in weniger selbstzerstörerische Bahnen zu lenken.

Ehrlich gesagt hab ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass es ein böses Erwachen gibt und dass Alex Olivia hintergeht oder verlässt und die ganze Seifenblase platzt, aber bis auf eine Krise am Ende pläschert die ganze Geschichte – von einem kurzen Zwischenhoch abgesehen – über hunderte Seiten ohne größere Beziehungs-Aufs und -Abs vor sich hin. Das war irgendwie ganz schön wenig – zumal ich zu Olivia keinen echten Draht und für ihre Probleme abseits ihrer Beziehung wenig Verständnis hatte. Ein Highlight des Buches ist zweifelsohne das Treffen mit Alex’ Jugendfreund Jamie und dessen Frau Anne (bekannt aus »Hot Summer«), das allerdings nicht nur Olivia, sondern auch die Leser mit beträchlichen Zweifeln zurücklässt. Das Happyend hat für mich einen schalen Beigeschmack.

Spoiler
Zumindest mir kommt nämlich das, was Jamie und Alex verbindet, nicht einfach nur wie eine große Männerfreundschaft vor, sondern wie eine verleugnete Liebe.

 


8/15

 

 
Trivia:
Wie häufiger bei Megan Hart hatten auch diesmal wieder Figuren aus anderen Büchern Auftritte. Man begegnet nicht nur Jamie und Anne aus »Hot Summer«, sondern in Gestalt von Olivias Freundin Sarah die Frau, die in den Callboy Jack aus »Callboys« (Rezension) verliebt ist. Ebenso tauchen die beiden Protagonisten aus »Dirty« auf.

[Buchsplitter] KW 18+19/2013

 

Bücher, Buchankündigungen und Autoren

Sylvia Day hat einen Auszug aus ihrem nächsten Crossfire-Roman, »Entwined with You«, gepostet und bestätigt, dass es weitere Teile der Serie geben wird.

Klappentext und Cover von Simone Elkeles neuem Serienauftakt, »Wild Card«, wurden veröffentlicht.

Auch von Ilona Andrews gibts einen Schnipsel aus der neuen Serie.

Die Welt befasst sich mit Frauenromanen bzw. den Schriftstellerinnen von Frauenromanen.

Über die Arbeit der Übersetzer von Dan Browns neuem Buch »Inferno«.

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[Aus- und Angelesenes] April 2013. Reden wir nicht drüber.

Mein April war wohl der schlechteste Lesemonat der letzten sieben Jahre oder so. Keine Ahnung, was ich eigentlich getrieben habe, aber gelesen hab ich offensichtlich so gut wie gar nicht.

Reboot.

Mein April war ein spannender Monat. Offensichtlich waren die von mir gelesenen Bücher so nichtssagend, dass ich zwei davon vollkommen verdrängt und mich erst nach Ansicht meiner Gelesen-Liste bei Goodreads wieder daran erinnert habe. Huch.

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[Buchsplitter] KW 17/2013

 

Bücher, Buchankündigungen und Autoren

Jeder zweite Autor ist unzufrieden mit der Vermarktung seiner Werke.

Kerstin Gier hat ein Interview zu ihrer neuen Jugendbuchreihe gegeben. (via Libromanie)

Kapitel 2 von Samantha Youngs »Down London Road« kann online gelesen werden. (via Chrissi)

Es gibt eine kostenlose Kurzgeschichte zu Josephine Angelinis Göttlich-Trilogie (via Darkstar).

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[Alle verrückt] Die Buchbranche dreht durch. Und zwar völlig.

Wie u.a. der BuchMarkt berichtet, hat Carlsen auf die Aufregung zweier Buchhändlerinnen reagiert und eine Textänderung in zukünftigen Ausgaben eines Conni-Bandes zugesichert. Grund: In besagtem Buch bekommt Conni von ihrer englischen Freundin einen Amazon-Gutschein geschenkt, den sie online – ONLINE!!! – einlösen kann. Das findet Conni spitze – geht nach Ansicht der Sortimentsbuchhändlerinnen aber natürlich gar nicht. Schließlich ist Amazon das-Untenehmen-dessen-Name-in-Verlags-und-Buchhandelkreisen-nicht-mehr-genannt-werden-darf. Und offenbar ist man überdies der Meinung, dass Realitätsverleugnung hilft und Dinge, die man totschweigt, auch nicht da sind. Klappt nur nicht …

Dass der Carlsen Verlag quasi in vorauseilendem Gehorsam kleinlaut einer Textänderung zustimmt, weil ZWEI Buchhändlerinnen rumnölen, finde ich übrigens auch ein wenig … strange. Aber die ganze Branche ist inzwischen so hysterisch und suspekt, dass einen das auch nicht mehr wundern sollte.

[E-Books] Hoffentlich setzt sich der Trend nicht fort

Während hierzulande von E-Book-Lesern immer wieder bemängelt wird, dass die E-Books zu teuer sind, weil sie nur geringfügig weniger kosten als die gedruckten Ausgaben, kann man bei englischen Massenmarkt-E-Books inzwischen schon beobachten, dass sie sogar teurer sind als die gedruckten Versionen. Zumindest die Kindle-Ausgaben bei Amazon. Man kann nur hoffen, dass sich dieser Trend nicht fortsetzt … Das wäre m.E. auch das falsche Zeichen an Leute, die bereit sind, für E-Books Geld auszugeben, statt sie irgendwo illegal runterzuladen.

 

[Buchsplitter] KW 16/2013

 

Bücher, Buchankündigungen und Autoren

»Touch Me« von Olivia Cunning (Sole Regret #4) ist erschienen.

Der dritte und letzte Teil von Veronica Roths Divergent-Trilogie wird »Allegiant« heißen und im Oktober erscheinen.

Yasmine Galenorn hat die finalen Titel ihrer nächsten Bücher gepostet.

Jaci Burton hat Cover und Klappentext zu »Hope Flames« veröffentlicht, Band 1 einer neuen zeitgenössischen Liebesroman-Serie. (Und schon wieder ein schlecht ins Coverbild retuschierter Hund!!!)

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[Rezension] Lisa Kleypas: Crystal Cove

Friday Harbour, #4

Klappentext:
Justine Hoffman has made a comfortable life for herself on the island of Friday Harbor. She is the proprietor of a successful boutique hotel, and she has the safe, predictable life she has always wanted. Growing up with her flighty, nomadic mother, Marigold, has instilled in her a deep longing for stability. But in spite of everything Justine has achieved, there is still something missing. Love. And after years of waiting and dreaming, she is willing to do whatever it takes to change her destiny.

What Justine soon discovers is that someone cast a spell on her when she was born, with the result that she will never find her soul mate. Determined to change her fate, Justine finds a way to break the enchantment, never dreaming of the dangerous complications that will follow.

And when Justine meets the mysterious Jason Black, she accidentally unleashes a storm of desire and danger that threaten everything she holds dear . . . because Jason has secrets of his own, and he wants more from her than fate will ever allow.

 

Kommentar:
»Crystal Cove« ist bereits der vierte Teil der Friday-Harbor-Serie, zeitgenössischen Liebesromanen mit einem Hauch Magie. Dieser Hauch Magie kam mir in den Bänden 1-3 irritierend bis überflüssig, aber nicht allzu störend vor, beim vorliegenden Buch schießt die Autorin aber für meinen Geschmack weit übers Ziel hinaus.

Protagonistin Justine ist nämlich eine heidnische Hexe. Da mich das Thema noch nie interessiert hat, ich mich folglich nicht damit auskenne und die Autorin es meiner Meinung nach auch nicht vernünftig erklärt, hab ich nicht wirklich begriffen, was für eine genau; für das Buch ist es allerdings auch nicht notwendig zu wissen, wodurch sich die diversen verschiedenen Hexen genau unterscheiden. Justine jedenfalls verfügt über beeindruckende Kräfte, die sie allerdings nur bedingt kontrollieren kann, weil sie die Hexerei nie lernen wollte und sich weigerte, dem Zirkel beizutreten, dem ihre ungeliebte Mutter angehört. Überdies ist sie im Besitz eines mächtigen Zauberbuches, das ihr dennoch ein bisschen Zauberei ermöglicht.

So verfällt sie eines Tages auf die Idee, mittels dieses mächtigen Zauberbuches einen Zauber zu wirken, der ihr die große Liebe bringen soll. Bei der Gelegenheit stellt sie fest, dass ein Fluch auf ihr lastet, der bis dato verhindert hat, dass sie sich ernsthaft verliebt. Sie hebt ihn auf und macht sich auf, um herauszufinden, wer sie damit belegt hat. Zwei befreundete Hexen aus dem Zirkel ihrer Mutter rücken nach zähem Ringen damit heraus, was es mit der Sache auf sich hat, und spätestens jetzt wird klar, dass die Liebesgeschichte in diesem Buch ziemlich anstrengend werden könnte: Es wird nämlich enthüllt, dass alle Männer, in die sich die Hexen verlieben, zwangsläufig recht schnell abnippeln, und dass man einen Fluch wie den, mit dem Justine belegt ist, mitnichten einfach so aufheben kann, ohne dass das wenig erbauliche Konsequenzen nach sich zieht.

Ziemlich zeitgleich taucht als Objekt der Begierde der Geschäftsmann Jason auf, ein Buddhist ohne Seele mit dem dazu passenden Nachnamen Black. Die Geschichte mit der nicht vorhandenen Seele ist übrigens wörtlich zu verstehen – er hat keine Seele. Sowas kommt schon mal vor, dann ist die Zeit auf der Erde allerdings meist relativ knapp bemessen und nur auf ein Leben beschränkt; Reinkarnation ist nicht. Jason hat seine ganze eigenen Gründe, nach Friday Harbor zu kommen und etwas mit Justine anzufangen, das wird aber später völlig beiläufig abgetan, weil sich der eigentlich eiskalte Geschäftsmann mit Haut und Haar in die Hotelbesitzerin verliebt hat und bereit ist, sein seelenloses Dasein für sie zu opfern.

Ihr seht schon, es ist diesmal einiges los auf der Insel – leider hat es aber nicht viel Spaß gemacht, bei diesem albernen Hin und Her dabei zu sein. Mir waren diese ganzen Flüche und Gegenflüche und Fluchübertragungen deutlich zu viel des Guten. Ich weiß nicht, was Kleypas sich dabei gedacht hat, so viel Gewicht auf paranormale Elemente zu legen, und denke auch nicht, dass die Leser von zeitgenössischen Liebesromanen so was lesen wollen. Hinzu kommt, dass dabei die Liebesgeschichte und die Emotionen total auf der Strecke bleiben. Stattdessen springt die Autorin zu allem Übel auf den BDSM-Zug auf – als hätte sie das nötig! – und liefert eine ganz fürchterliche Bondage-Szene ab, die weder gut geschrieben noch erotisch ist.

Ich hoffe wirklich, dass Kleypas im nächsten Buch der Serie den Magie-Anteil wieder stark runterschraubt und sich stattdessen auf das besinnt, was sie wirklich gut kann: gefühlvolle Liebesromane mit einer Prise Humor. Sonst ist die Friday-Harbor-Serie für mich Geschichte.

 


5 Punkte

 

Serieninfo:
01 Christmas Eve at Friday Harbor | Das Winterwunder von Friday Harbor – 8/15
02 Rainshadow Road | Zaubersommer in Friday Harbor – 11/15
03 Dream Lake | Der gute Stern von Friday Harbor (Dezember 2013) – 13/15
04 Crystal Cove | N.N.
05 Lighning Bay (September 2013)

[Buchsplitter] KW 15/2013

 

Verlage, Buchhandel und Bibliotheken

Der Suhrkamp-Streit geht weiter.

Nach dem Leiharbeiterskandal laufen Amazon offenbar die Kunden weg.

Bei Amazon in Bad Hersfeld wurde gestreikt.

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