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2017 Reading Challenge

Irina has read 1 book toward her goal of 40 books.
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Elle Kennedy: Off-Campus-Serie

Anfang des Jahres bin ich über das hervorragend bewertete Buch »The Deal« gestolpert und hab eher skeptisch angefangen, es zu lesen. Es ist nämlich ein New-Adult-Buch, und dass Höchstbewertungen überhaupt nichts bedeuten, schon gar nicht, was NA-Bücher angeht, ist ja hinlänglich bekannt. Aber was soll ich sagen – ich mochte den Roman, sehr sogar. So sehr, dass ich innerhalb kürzester Zeit auch die drei weiteren Bände der College-Serie gelesen habe.

Um es vorwegzunehmen: Der Abschlussband ist in meinen Augen nicht besonders gut gelungen und wäre als Einzelband bei mir wohl eher durchgefallen. Trotzdem ist die Serie ingesamt empfehlenswert und Elle Elle Kennedy eine Autorin, von der ich unbedingt mehr lesen will, gern eines ihrer »Erwachsenenbücher« (also nicht New Adult), weil mir ihr amüsanter Schreibstil und ihre Figuren wirklich gut gefallen.

 

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[Rezension] Catherine Gayle: Training in Sachen Liebe

Originaltitel: Breakaway
Portland Storm #1

 

Inhalt:

Der Mannschaftskapitän von Portland Storm, Eric »Zee« Zellinger, weiß für gewöhnlich, was zu tun ist. Aber sein einstiges Elite-Team zum Sieg zu führen, wird schnell ein aussichtslos erscheinender Kampf. Er darf seine Konzentration jetzt nicht verlieren – nicht wenn seine Karriere auf dem Spiel steht. Doch als die kleine Schwester seines besten Freundes eine Bitte an ihn heranträgt, die er ihr nicht abschlagen kann, besteht die Gefahr, dass Eric den Antrieb verliert, den sein Team von ihm als Captain braucht.

Seit einem einschneidenden Erlebnis in ihrer College-Zeit befindet sich Dana Campbells Leben in einer Abwärtsspirale. Sie versucht verzweifelt, dem Horror dieser schicksalsträchtigen Nacht zu entkommen, und ist bereit, alles dafür zu tun. Selbst wenn das bedeutet, den einzigen Mann, dem sie vertraut, um Hilfe zu bitten.

Egal, wie unwiderstehlich sie ist oder wie sehr ihn ihre Bitte in Versuchung führt, kann Eric diese Grenze möglicherweise nicht überschreiten – vor allem nicht, solange sein Team darum kämpft, die Play-offs zu erreichen. Nun muss Eric eine letzte Entscheidung treffen. Doch wird er Dana die Chance geben, aus ihrer Abwärtsspirale auszubrechen und ein glückliches Leben zu führen, oder wird er sich bemühen, seine Karriere weiter voranzutreiben?

 

Kommentar *mit (leichten) Spoilern*:

Seit der Off-Campus-Serie bin ich auf dem Eishockey-Trip, und auf der Suche nach mehr Büchern in diesem Umfeld bin ich rein zufällig über die Portland-Storm-Serie gestolpert. Was soll ich sagen, dieses Buch war ein echter Überraschungshit für mich, und ich frage mich, wieso es nicht viel bekannter ist. Die deutsche Ausgabe hat bei Amazon nicht eine einzige Bewertung, und auch die englischen Bücher haben erschreckend wenig Publicity erhalten.

Der Ausgangspunkt der Geschichte ist unerfreulich: Dana Campbell wurde als Jugendliche von mehreren Typen vergewaltigt und kämpft nach sieben Jahren und unzählichen Therapien immer noch gegen ihre Panikattacken. Sie kann körperliche Nähe seitdem nicht mehr zulassen, auch nicht von Verwandten und Freunden, und eine Liebesbeziehung steht vollkommen außer Frage. Ihre Therapeutin rät ihr, sich einen Surrogat-Partner zu suchen, mit dem sie den Körperkontakt üben soll. Sie wählt dazu den Eishockeyspieler Eric aus, der seit vielen Jahren der beste Freund ihres Bruders und auch ihr (brüderlicher) Freund ist und sich auf die Aufgabe einlässt, weil er schon lange in Dana verliebt ist und alles tun würde, um ihr zu helfen.

Ich bin weder ein Profisportexperte noch ein Psychotherapeut, aber nach meiner Laienmeinung gibt es eine Reihe von Unwahrscheinlichkeiten in diesem Roman. Es kommt mir zum Beispiel nicht besonders glaubwürdig vor, dass sämtliche Teamkollegen von Eric so rücksichtsvoll sind oder dass Dana mit dem Team reisen darf, und letztendlich überwindet sie ihre Ängste meines Erachtens doch relativ schnell. Ein bisschen nervig war auch die Blindheit, die verhindert, die Liebe des anderen nicht zu sehen bzw. falsch einzuordnen.

Das stört aber den Gesamteindruck letztendlich nicht, weil das Buch trotzden herzerwärmend schön ist. Bis Dana und Eric sich körperlich und mental näherkommen, ist es ein steiniger Weg, aber er ist so gefühlvoll beschrieben, dass einem das Herz aufgeht. Dana ist eine tolle Heldin, die alles versucht, um ihrem unverschuldeten Leid endlich zu entfliehen, aber gegen Eric verblasst sie trotzdem. Eric ist ein Held zum Verlieben. Er versucht einen schwierigen Spagat zwischen seinen sportlichen Verflichtungen und dem Wunsch, Dana zu helfen. Dass Dana eigentlich zu viel von ihm verlangt, wissen (und äußern) beide; Eric leidet sehr unter der Situation: unter ihren Panikattacken ebenso wie unter der Nähe zu ihr, weil er mehr will und nicht glaubt, dass er je mehr kriegen kann und wird. Auch sportlich strauchelt Eric: Sosehr er sich bemüht, gut zu spielen und ein starker Teamkapitän zu sein, der seine Jungs in die Playoffs führt, so durchwachsen sind seine Leistungen, weil er wegen Dana den Kopf nicht frei hat. Sein ständiger Konflikt ist sehr gut dargestellt, und ich wüsste nicht, wer es mehr verdient hätte als Eric, dass am Ende alles (einigermaßen) gut wird.

Die Übersetzung ist meiner Meinung nach gut gelungen und liest sich flüssig, mir sind keine größeren Holprigkeiten oder Unsinnigkeiten aufgefallen. Wer also lieber auf Deutsch liest, kann meiner Meinung nach bedenkenlos zugreifen. Die deutsche Kindle-Ausgabe ist sogar (minimal) günstiger als die englische. Umsonst kriegt man Band 1 auf Englisch (ebenso wie ein paar andere Bücher) aber auch, indem man Catherine Gayles Newsletter abonniert. Für die Historical-Freunde: Die Autorin schreibt außer Eishockey-Contemporarys auch Regency-Liebesromane, ich kenn aber keinen.

 

Fazit:

Tolles, gefühlvolles Buch mit einem grandiosen Helden. Ich werde die Serie definitiv weiterverfolgen und, wenn sie so gut weitergeht, am Ende wahrscheinlich zum NHL-Fan werden und Eishockeyspiele anschauen! ;)


13/15

 

[Bücher aus der Hölle] Nalini Singh: Rock Kiss – Eine Nacht ist nicht genug

Originatitel: Rock Addiction
Rock Kiss #1

Klappentext:

In ihrer Kindheit stand Molly Webster wegen eines hässlichen Skandals ständig im Fokus der Medien. Seither hat sie sich geschworen, ein unauffälliges Leben zu führen. Doch dann begegnet ihr der Rockstar Zachary Fox, dessen verführerische Stimme und sinnliche Berührung ihr tief unter die Haut gehen. Ein One-Night-Stand – mehr sollte es nicht sein. Aber Molly merkt schnell, dass eine einzige Nacht mit Fox niemals genug für sie ist.

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Leseliste Januar 2017, Teil 2

Hier also Teil 2 der Leseliste. Mit Licht und Schatten und der Entdeckung einer tollen neuen New-Adult(!)-Serie, zu der später noch ein extra Eintrag folgt.

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Leseliste Januar 2017, Teil 1

Hier kommt Teil 1 der Leseliste für Januar. Teil 1, weil ich fand, dass die Liste mit sage und schreibe achtzehn Büchern, die ich alle kommentiert habe, einfach zu lang wird, sodass die einzelnen Bücher für meinen Geschmack zu sehr untergehen. Wenn ich wegen anhaltender Schlaflosigkeit weiter in diesem Tempo lese, find ich diese Form von Leselisten nicht besonders sinnvoll. Daher überlege ich, einfach monatsunabhängig die letzten drei (oder fünf oder wie auch immer es sich anbietet) nicht ausführlich rezensierten Bücher in einem Beitrag zusammenzufassen. Was meint ihr dazu? Ist das besser als eine ellenlange Monatsliste? (Wobei ich sicher nicht in diesem Tempo weiterlesen und wieder Monate kommen werden, in denen ich nicht mehr als eine Handvoll Bücher schaffen werde.)

Wie auch immer: Im vergangenen Monat gabs wieder Bücher aller Qualitäten und jede Menge Autorenneuentdeckungen, von denen einige auf meine Vergiss-sie-wieder-Liste und andere auf die Unbedingt-mehr-lesen-Liste gewandert sind (und in einem Fall auch von der Mehr-Lesen auf die Vergiss-sie-Liste, s. Teil 2 des Monatsrückblicks).

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[Rezension] Ella Maise: To Hate Adam Connor

Klappentext:
So you may ask, who is Adam Connor? He is the recently divorced, Academy Award-winning actor who just moved in next door with his kid. He also happens to be an exquisite male specimen and the most infuriating sly bastard I’ve ever come across.

Let’s be honest here, wouldn’t you wanna take a peek over the wall to catch a glimpse of him, hopefully when he is naked? Wouldn’t you melt away after watching him work out as his five-year-old kid cheered him on? Do I even have to mention those abs, the big bulge in his pants, or that arm porn? Oh, wait, you would never spy on him? Sure…

While I was being thoughtful by not breaking and entering and was actually considering going over to offer him a shoulder—or maybe a boob or two—to cry on (y’know, because of his divorce), instead he had me thrown in jail after a small incident. Jail, people! He was supposed to grant me countless orgasms as a thank you, not a jail cell.
After that day, I was mentally plotting ways to strangle him instead of jumping his bones to make sweet love. So what if my body did more than just shiver when he whispered dirty little things in my ear? I can’t be held responsible for that. And when was the last time he’d kissed anyone anyway? Who’d enjoy a kiss with a side of heart attack?

Even if he and his son were the best things since sliced bread—and I’m not saying he was—I couldn’t fall for him. No matter what promises he whispered on my skin, my curse wouldn’t let us be. I wasn’t a damsel in distress—I could save myself, thank you very much—but deep inside, I still hoped Adam Connor would be the hero of my story.

 

Kommentar:
Dieses Buch zu bewerten, fällt mir wahnsinnig schwer. Es war so einiges „over the top“: Lucys feste Überzeugung, sie wäre verflucht und dürfte sich nicht verlieben, die Verwicklungen im Zusammenhang mit Lucys Exfreund Jameson (eine Komplikation, die ich wirklich als sehr unelegant empfand, v.a. angesichts der Auflösung), der Hintergrund von Adams Sohn Aiden und die ganzen Paparazzi-Angelegenheiten inkl. Sextapes und Stalker … das muss man nicht mögen.

Hinzu kommt die Figur Lucy mit ihrem ständigen Sarkasmus selbst in den unpassendsten Momenten – was nicht nur für entsprechende Dialoge, sondern auch für einen sehr, sehr schnoddrigen Grundton der Story sorgt, wenn aus ihrer Perspektive erzählt wird. Das muss man nicht mögen, definitiv nicht. Aber obwohl Lucy oft haarscharf an der Grenze zur Nervensäge wandelt (und diese auch gerne mal überschreitet), ist sie in vielen anderen Momenten eine wunderbar lustige und liebenswerte Protagonistin – vorausgesetzt, man ist auf einer Wellenlänge mit ihrem Humor.

Zu Adam Connor fällt mir hingegen eigentlich nur eins ein: Haaaaaach! Für weitere Charakterisierungen bin ich zu verliebt in diesen bodenständigen, ruhigen, entschlossenen sexy Mann, der ein ausgesprochen nettes Kind großgezogen hat (und das von mir, die ich Kinder in Liebesromanen meist nicht leiden kann!) und wundervoll mit ihm umgeht, ebenso wie übrigens auch Lucy.

Lucy und Adam zusammen sind erst recht hinreißend. Wenn sie aufeinandergetroffen sind, ganz besonders zu Anfang ihrer Bekanntschaft, hab ich die Luft angehalten, weil die Spannung zwischen ihnen so extrem war – so was hab ich selten erlebt!

Für wiederkehrende Highlights sorgten außerdem sämtliche Auftritte von Olive und Jason aus »To Love Jason Thorn«, die von mir garantiert in die Liste der besten Paare 2017 aufgenommen werden. Die kleinen Gesten zwischen ihnen, etwa wenn Jason Olive ein bisschen enger an sich zieht, als sie auf Adam treffen, sind atemberaubend.

Ingesamt haben die Figuren die nicht so ganz überzeugende Geschichte und die manchmal aufgesetzte, übertriebene Schnoddrigkeit von Lucy für mich wettgemacht, daher eine gute 4-Sterne-Wertung.

 


12/15

[Flashback] Leseliste Dezember 2016

Der Dezember war wieder ein besserer Monat als Oktober und November – sowohl in Sachen Quantität, vor allem aber bezüglich der Qualität. Es gibt jetzt auch überwiegend kurze, manchmal auch etwas längere Kommentare zu den Büchern, sofern ich was dazu zu sagen hatte, ohne dass ich mir einen abbrechen musste.

 

Samantha Young: Scotland Street – Sinnliches Versprechen (On Dublin Street #5)

Klappentext: Sie hat mit der Liebe abgeschlossen. Er hat sie gerade erst entdeckt. „Nicht schon wieder ein Bad Boy!“ Als Shannon MacLeod zum ersten Mal Cole Walker sieht, weiß sie, dass Ärger in der Luft liegt. Cole ist an beiden Armen tätowiert, extrem selbstbewusst und heiß wie die Hölle. Und was noch schlimmer ist: Er ist ihr neuer Boss. Dabei sollte der Job als Assistentin der Anfang eines neuen Lebens werden. Ein Leben ohne Bad Boys, ohne Schmerz, ohne bittere Enttäuschungen. Shannon zeigt ihm die kalte Schulter. Womit sie nicht gerechnet hat, ist ein Mann, der es ernst mir ihr meint. Und der es hasst, wenn man ihm mit falschen Vorurteilen begegnet. Wird Cole ihr trotzdem eine Chance geben?

Kommentar: Ich reg mich ja normalerweise nicht mehr über Buchcover auf (man stumpft ja ab!), aber dieses empfinde ich wirklich als sensationell unpassend. Es bleibt mir (trotz Einblicken in die Branche) ein Rätsel, was sich die Verlage bei der Auswahl nur denken.

Dem Inhalt tut das freilich keinen Abbruch. „Scotland Street“ ist wieder ein sehr schönes Buch aus der Serie, wenn mir auch ein bisschen Spannung gefehlt hat, weil die Romanze letztendlich doch sehr glatt lief und Cole einfach eine Spur ZU perfekt ist.


11/15

 

Samantha Young: Nightingale Way – Romantische Nächte (On Dublin Street #6)

Klappentext: Logan MacLeod saß zwei Jahre im Gefängnis, weil er seine Schwester beschützen wollte. Jetzt ist er frei, hat einen guten Job und jede Menge Dates, die ihn seine Vergangenheit vergessen lassen. Auch Grace Farquhar weiß ihre neue Freiheit zu schätzen. Seit sie ihrer lieblosen Familie entkommen ist, genießt sie ihr Leben – wäre da nicht ihr neuer Nachbar Logan, dessen ausschweifendes Liebesleben sie jede Nacht um den Schlaf bringt. Mit diesem Aufreißer will Grace nichts zu tun haben, auch wenn er noch so sexy ist. Doch dann nimmt Logans Leben eine dramatische Wendung, und Grace muss sich fragen, ob hinter Logans verführerischer harter Schale nicht doch ein weicher Kern steckt …

Kommentar: Ein netter Liebesroman, auch wenn für meinen Geschmack angesichts der schwierigen Vergangenheit beider Protagonisten alles ein bisschen zu glatt und komplikationslos ablief. Vor allem Logan hätte ich mir infolge seines Gefängnisaufenthalts viel „kaputter“ und verbitterter vorgestellt. Insgesamt gilt: Man kriegt zwar gesagt, wie schwer es die Personen hatten, aber ICH konnte die Auswirkungen nicht wirklich fühlen. Überhaupt hatte ich den Eindruck, dass vieles nur angerissen wird, wo man in die Tiefe hätte gehen und dem Buch so mehr Einzigartigkeit hätte verleihen können. Dennoch ein schöner, unterhaltsamer Abschluss der Serie.


10/15

 

Meredith Duran: Sweetest Regret

Klappentext: The spirit of the season is festive—and clouding even the sharpest of judgments—in this Victorian era romance, perfect for fans of Jude Deveraux and Sabrina Jeffries.

At a house party in the countryside, the joyful spirit of the Christmas season threatens to sweep Georgiana Trent under the mistletoe—and back into the arms of the dashing rogue who broke her heart two years ago. Little does she know that Lucas Godwin has no intention of leaving until he has reclaimed her as his own.

(Zuvor unter dem Titel »Sweet Ruin« in der Anthologie What Happens Under the Mistletoe erschienen.)

Kommentar: Weihnachts-Novella, die naturgemäß nicht in die Tiefe geht, aber einfach nett ist. Und vor allem der Protagonist ist zum Dahinschmelzen!

 


12/15

 

Vanessa Sangue: No Limits – Berauschende Sehnsucht (No Limits, #1)

Klappentext: Als Dante Warden in einer Bar in eine Schlägerei gerät, sieht der MMA-Kämpfer Rot: Was zur Folge hat, dass er vor dem Staatsanwalt landet. Wenn Dante nicht ins Gefängnis will, muss er sich einer Therapie unterziehen – ausgerechnet wenige Wochen bevor die entscheidende nächste Saison losgeht, in der Dante seinen Titel verteidigen will! Doch nicht nur Dante kann sich Schöneres als die Therapie bei Penelope DeWinter vorstellen. Die regelmäßigen Sitzungen sind auch für die hübsche Psychologin keine leichte Aufgabe. Penelope hat in ihrer letzten Beziehung Schreckliches erlebt und seitdem panische Angst vor dominanten Männern. Doch ob sie will oder nicht: Dantes Präsenz fasziniert sie auf eine ungekannte Weise, und der charmante Kämpfer schafft es, sich mit jeder Sitzung tiefer in ihr Herz zu schleichen …

Kommentar: Nach gutem Start versank die Geschichte in plätschernder Mittelmäßigkeit, um dann am Ende mit einigen ziemlich hanebüchenen Ereignissen und Twists aufzuwarten. Als sehr irritierend empfand ich, dass zwei, drei belanglose Szenen aus der Perspektive der Schwester der Protagonistin erzählt werden, was wohl auf den nächsten Band neugierig machen soll, aber handwerklich eher schräg ist. Ich würde wohl erst mal eher kein Buch der Autorin lesen.


7/15

 

J.R. Ward: Bourbon Kings (The Bourbon Kings #1)

Klappentext: Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse …

Kommentar: Eigentlich fand ich das Buch nicht besonders, aber gefesselt hats mich dann trotzdem irgendwie. Ward erzählt insgesamt einfach zu viele verschiedene Geschichten parallel und keine richtig, sodass man zu keiner der – an sich interessanten – Figuren eine richtige Bindung kriegt.

Die Story hat definitiv was von Soap Opera (die Rechte sind an einen US-TV-Sender verkauft), und genau wie bei einer Soap würde ich jetzt gern direkt die nächste Folge konsumieren, um zu erfahren, wie es weitergeht. Da der Abschlussband im Original aber erst im Sommer 2017 kommen wird, hab ich mir ne ausführliche Inhaltsangabe gespeichert, weil ich sonst garantiert keine Ahnung mehr habe, was passiert und wer wer ist, und werde frühestens dann weiterlesen.


8/15

 

Megan Hart: Everything changes – Riskante Lust

Klappentext: In »Hot Summer« gab Anne ihrer Leidenschaft sowohl für ihren Ehemann James als auch seinen Freund Alex nach. Jetzt ist es an der Zeit für Alex’ Version der Geschichte …

Als James ihn darum bittet, mit seiner Frau Anne zu schlafen, weiß Alex, dass das nur zu Problemen führen wird. Sicher findet er sie scharf – außerdem hatte er schon früher mit James darüber gesprochen, sich eine Frau zu teilen. Aber das war vor ewigen Zeiten, bevor Alex wusste, was er wirklich wollte. Trotzdem lässt er sich auf die erregende Ménage-à-trois ein und versinkt in einem Strudel aus Lust und Es ist eine Schande, dass Alex‘ Buch so schwach war!)

Kommentar: Die Novella ist, wie das bei Novellas halt allein aufgrund der Länge bzw. Kürze so ist, recht oberflächlich, sie ist aber eine wirklich nette, fast schon notwendige Ergänzung zu »Hot Summer« (Rezension), weil sie einiges aufklärt, was im Roman offen geblieben ist. Was die Figuren angeht, ist Jamie immer noch ein Idiot, Anne so na ja und Alex … ach ja, Alex … ❤ *seufz*

(Es ist eine Schande, dass Alex‘ Buch – »Tiefer« (Rezension) – relativ schwach war!)


9/15

 

Sylvia Day: Geliebter Fremder

Klappentext: Als der Marquess of Grayson Lady Isabel vor vier Jahren um ihre Hand bat, war er ein schöner und lebenslustiger Mann. Dann verschwand er spurlos. Nun, da er wieder auftaucht, ist er eine gequälte Seele mit dunklen Geheimnissen. Er spricht nicht darüber, was in der Zwischenzeit geschehen ist. Allerdings ist da nun auch eine neue, glühende Leidenschaft zwischen ihnen. Hat Isabel genug Vertrauen zu diesem Fremden, um sich ihm auszuliefern?

Kommentar: Ich hab keine Ahnung, wie Sylvia Day zu ihrem Ruhm gekommen ist, aber dieses Buch kann kaum was dazu beigetragen haben. Es ist langweilig und flach und die Helden nicht überzeugend, und weil die Autorin das offenbar selbst gemerkt hat, hat sie noch zwei oberflächliche Nebenstorys eingebaut, die leider ebenso wenig packend sind. Der Roman ist nicht Fisch und nicht Fleisch. Als Historical völlig unglaubwürdig, als Erotikroman (inklusive angedeutetem SM-Sex) überhaupt nicht überzeugend. Die Sprache ist viel zu modern und an vielen Stellen nicht stimmig; vieles macht sprachlich keinen Sinn. Ob das der Übersetzung geschuldet oder schon im Original so ist und bei der Übersetzung übernommen wurde, vermag ich nicht zu sagen. Ich werde es auch nicht herausfinden, obwohl das Original seit Jahren in meinem Regal steht – mir ist meine Zeit für einen Vergleich einfach zu schade.


4/15

 

Sharon Page: Fight For Me (Fight For #1)

Klappentext: I had to drop out of college to raise my son after his dad, bad boy MMA fighter Ryder King, and I broke up. Ryder is so haunted by demons he won’t let me into his heart. Fame, fortune, and fighting didn’t bring him any peace, and I knew, for the sake of our child, I had to leave him.

That’s when I started seeing Ryder’s best friend, Xavier Malone, a former fighter who built a billion dollar empire. Xavier is powerful and handsome, but also caring and wonderful with my son. We were friends at first and now I’m falling for him—but I’m scared to commit.

Then I receive an invitation to the island of Eden, a luxurious resort where I can live my every sensual fantasy. I’m certain Xavier sent it. But after I leave my son with my mom and fly to Eden, I discover I’m in the middle of a grudge match between Xavier and Ryder. They are going to fight for me: inside the ring in a charity match, and outside it—where they both plan to seduce the pants off me. But I have a surprise for them too.

Kommentar: Rezension siehe hier: Klick!


8/15

 

John Tiffany, Jack Thorne, J.K. Rowling: Harry Potter und das verwunschene Kind (Harry Potter #8)

Klappentext: Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter eines Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.

Kommentar: Für mich war das Buch von Anfang bis Ende eine totale Enttäuschung. Das lag nicht an der Aufbereitung als Theaterstück, sondern an der Geschichte, die mich überhaupt nicht überzeugt und fast zu Tode gelangweilt hat und die zudem einige Logiklücken aufweist. Zudem mochte bei mir keinerlei Harry-Potter-Feeling aufkommen und ich hatte meine liebe Not mit den Personen. Um die Schlimmsten zu nennen: Ron ist nicht mehr als ein Hofnarr, Harry ein völlig überforderter Kontrollfreak und Albus ein ungezogenes, unvernünftiges Blag. Lichtblicke waren unfassbarerweise die beiden Malfoys, wobei Draco überhaupt nichts mehr mit dem Draco von früher gemeinsam hatte.

Wie man übrigens Scorpius und Albus eine Liebesaffäre unterstellen kann (bei Miss Bookiverse gelesen), ist mir ein Rätsel. Ich kann mir nicht helfen, mir scheint, es ist gerade „in“, hinter jeder Männerfreundschaft mehr zu vermuten. Arme Männer! ;)


5/15

 

Aurora Rose Reynolds: Until Love: Asher (Until #1)

Klappentext: November freut sich auf die Zeit mit ihrem Vater, den sie endlich besser kennenlernen will. Sie lässt New York und damit all die schrecklichen Erinnerungen hinter sich und zieht nach Tennessee, um für ihren Dad als Buchhalterin in dessen Strip Club zu arbeiten. Dort trifft sie auf Asher Mayson, den stadtbekannten Playboy und unverschämt attraktiven Frauenheld. Am liebsten hätte November mit dem dreisten Kerl nichts zu tun. Doch da hat sie die Rechnung ohne Asher gemacht, der November für sich gewinnen will – und wenn er dafür sämtliche Regeln des guten Anstandes außer Kraft setzen muss …

Kommentar: Rezension siehe hier: Klick!


1/15

 

 

Lauren Layne: Someone Like You (Oxford #3)

Klappentext: Lincoln Mathis doesn’t hide his reputation as Manhattan’s ultimate playboy. In fact, he cultivates it. But behind every flirtatious smile, each provocative quip, there’s a secret that Lincoln’s hiding from even his closest friends—a tragedy from his past that holds his heart quietly captive. Lincoln knows what he wants: someone like Daisy Sinclair, the sassy, off-limits bridesmaid he can’t take his eyes off at his best friend’s wedding. He also knows that she’s everything he can never have.

After a devastating divorce, Daisy doesn’t need anyone to warn her off the charming best man at her sister’s wedding. One look at the breathtakingly hot Lincoln Mathis and she knows that he’s exactly the type of man she should avoid. But when Daisy stumbles upon Lincoln’s secret, she realizes there’s more to the charming playboy than meets the eye. And suddenly Daisy and Lincoln find their lives helplessly entwined in a journey that will either heal their damaged souls . . . or destroy them forever.

Kommentar: Sehr schönes, teilweise berührendes Buch mit tollen Figuren. Lauren Layne ist definitiv eine Autorin, von der ich mehr lesen will!


12/15

[Flashback]: Leseliste Oktober/November 2016

Ich bin erstaunt, wie viele Bücher ich im Oktober/Dezember geschafft habe, obwohl sie maximal durchschnittlich, teilweise auch grottenschlecht waren. Eigentlich hätte mich eine Leseflaute ereilen sollen, aber komischerweise ist das nicht passiert.

 

Nina Rowan: Ein Traum von Verlangen (Daring Hearts #3)

Klappentext: Lady Talia Hall hat nur einen Wunsch: Dass der Mann, den sie heimlich anhimmelt, ihre Gefühle erwidert. Doch James Forester scheint in ihr nur die kleine Schwester seines besten Freundes zu sehen. Eines Tages nimmt sie deshalb all ihren Mut zusammen und küsst ihn – nur um von ihm zurückgewiesen zu werden. James verlässt London, um in der Ferne das Abenteuer zu suchen, doch die Erinnerung an Talias Kuss kann er nicht abschütteln. Als er erfährt, dass Talia durch ihr soziales Engagement in Gefahr gerät, eilt er nach London zurück, um ihr zu helfen. Doch kann er auch ihr gebrochenes Herz heilen?

Kommentar: Obwohl ich dieses Buch im Urlaub zu lesen begonnen habe, hab ich es nur unter größten Anstrengungen beendet, weil ich mich soooo schrecklich gelangweilt habe. Bei Nina Rowan gibts scheinbar eher Schatten als Licht; ich glaube nicht, dass ich noch mal was von dieser Autorin lesen werde.

 


5/15

 

Mia Kingsley: Blood in th Ink

Klappentext: Sie sagen, dass Declan Knight seine Frau umgebracht hat, aber ohne Leiche gibt es keine Beweise. Sie ist verschwunden, nachdem er sein letztes Buch fertiggestellt hatte. Sie war die Muse für seine Geschichten. Vor ihr hatte er zwei andere – auch sie werden vermisst. Jetzt sagt er, ich sei die perfekte Inspiration für seinen neuen Roman. Wahrscheinlich sollte ich vorsichtig sein. Aber wie soll ich klar denken, vielleicht sogar ablehnen, wenn seine Berührungen mich um den Verstand bringen?

Kommentar: Schon ganz nett, aber irgendwie fehlten mir so der letzte Kick und vor allem etwas mehr Tiefe.


8/15

 
 

Tina Keller: Addicted to a Rockstar 1

Klappentext: Der Hunger nach einem aufregenden Leben treibt die 18jährige Ann aus Deutschland nach Los Angeles, wo sie eine Rockband gründen will. Ann ist sexuell völlig unerfahren und geschockt, als ihr Groupies über den Weg laufen und sie sogar ungewollt bei einer Sexorgie landet. Doch allmählich wird sie neugierig und sehnt sich danach, endlich selbst mit einem Mann zu schlafen.
Nick ist ein erfolgreicher Gitarrist, der nichts anbrennen lässt. Er ist erotisch, sexy, ein Bad Boy, dem die Frauen scharenweise hinterher laufen. Und er macht von diesem Angebot oft und gerne Gebrauch.
Ausgerechnet mit ihm verbringt Ann die Nacht ihres Lebens und erlebt grenzenlose Ekstase und pure Leidenschaft, die sie völlig aus der Bahn wirft. Sie verfällt Nick mit Haut und Haaren und will nur eins: diese Ekstase immer wieder erleben.
Nick wiederum entdeckt mit Ann etwas, das er nie hatte und nach dem er sich in der Tiefe seines Herzens unendlich sehnt: bedingungslose Liebe. Doch genau davor scheint er Angst zu haben.

Kommentar: Angesichts dieses Klappentextes frage ich mich rückblickend ehrlich gesagt, wie ich nur auf die Idee kam, dieses Buch zu kaufen. Wahrscheinlich hab ich mal wieder auf das Reizwort „Rockstar“ reagiert (kein Wunder, nach den tollen Büchern von Kim Henry) und die Amazon-Bewertungen nicht kritisch genug betrachtet. Ebenso die Anmerkung der Autorin hätte mir zu denken geben müssen:

Da vielen das Tempo von „Rockstar – Die Welt gehört mir“ zu flott war, habe ich aus 400 Seiten jetzt 600 gemacht. Einige Passagen wurden ganz rausgenommen, neue Szenen hinzugefügt und die einzelnen Stationen detaillierter beschrieben.

Die größte Änderung besteht allerdings darin, dass es jetzt auch explizite Erotikszenen gibt, die in der Originalversion gar nicht vorhanden waren. Ich hoffe, Ihr genießt sie.

Es werden 3 Bände mit jeweils etwa 200 Seiten werden.

Ich bin sehr gespannt, wie der neue Rockstar bei Euch ankommt!

Also, bei mir ist der Rockstar nicht gerade gut angekommen. Der erste Band ist noch ganz okay, aber die Protagonistin ist schon erschreckend naiv. (Mit 18 darf man das wohl auch sein, aber es nervt mich dennoch, mit so viel Blauäugigkeit konfrontiert zu werden.) Zudem ist das Buch m.E. weit davon entfernt, das Label „erotischer Roman“ zu verdienen. Ein paar (harmlose) Sexszenen machen in meinen Augen noch keinen erotischen Roman aus.


7/15

 

Tina Keller: Addicted to a Rockstar 2

Klappentext: Nick ist ein erfolgreicher Rockmusiker, der nichts anbrennen lässt. Er ist erotisch, sexy, ein Bad Boy, dem die Frauen scharenweise hinterher laufen. Und er macht von diesem Angebot oft und gerne Gebrauch.
Ausgerechnet mit ihm verbringt die völlig unerfahrene Ann ihre erste Liebesnacht und erlebt grenzenlose Ekstase und pure Leidenschaft, die sie völlig aus der Bahn wirft. Sie verfällt Nick mit Haut und Haaren und will nur eins: diese Ekstase immer wieder erleben.
Nick wiederum entdeckt mit Ann etwas, das er nie hatte und nach dem er sich in der Tiefe seines Herzens unendlich sehnt: bedingungslose Liebe. Doch genau davor scheint er Angst zu haben.
Die Beiden beginnen eine stürmische Beziehung, die sie durch Himmel und Hölle führt. Sie lieben sich, bekämpfen sich, trennen sich, doch verlieren sich niemals.
Doch wann ist genug genug und wann zerstört Nicks exzessiver Lebensstil auch die größte Liebe?

Kommentar: Ich hatte nach Band 1 noch die vage Hoffnung, dass dieser einfach die typischen Probleme eines ersten Bands einer Trilogie hat und dass aus der Geschichte noch was Gutes werden könnte, aber leider ist das Gegenteil der Fall. Ich empfinde alle Figuren als zunehmend nervig, Anns Naivität grenzt ans Unerträgliche und die Story wird immer hanebüchener.


4/15

 

Tina Keller: Addicted to a Rockstar 3

Klappentext: Nick und Ann bleiben getrennt. Während Ann in ihrer neuen Beziehung glücklich ist und endlich ihren Frieden gefunden hat, tobt sich Nick hemmunglos aus. Er versucht, den Schmerz über die zerbrochene Beziehung dadurch zu kompensieren, indem er sein wildes Sex, Drugs & Rock Leben exzessiver lebt als je zuvor.
Anns Ruhe gerät ins Wanken, als ihre Band Smash als Vorgruppe für Nicks berühmt Band Guardian engagiert wird. Wird es ihr gelingen, wochenlang so eng mit Nick zusammen zu sein und ihm zu widerstehen?
Große Sorgen macht sie sich um ihren engsten Freund David, der immer mehr im Drogensumpf versackt. Sie spürt, dass sie ihn nicht retten kann, doch mit der Tragödie, die schließlich passiert, hat sie nicht mal in ihren schlimmsten Alpträumen gerechnet.
Ein weiterer Verrat lässt sie in die Knie gehen und fast am Leben verzweifeln.
Als sie wieder langsam Boden unter den Füßen bekommt, erscheint Nick auf der Bildfläche und beteuert, sich geändert zu haben. Kann sie ihm vertrauen? Kann der Bad Boy par excellence sie nun endlich wirklich lieben?

Kommentar: ** spoiler alert **
Die Autorin hat es tatsächlich geschafft, von Buch zu Buch schlechter zu werden. Jetzt ist für mich wirklich Schluss mit dieser Serie, die (fast) kein dramatisches Thema auslässt, u. a. obsessive Liebesbeziehungen (diverse), Rumhurerei, verbotene Homosexualität, Aids, Selbstmord, Drogenabhängigkeit, Verabreichung von KO-Tropfen inkl. Vergewaltigung, Inzest, gestörte Eltern-Kind-Beziehungen. Es fehlt eigentlich noch eine Abtreibung oder ein totes Kind – möglich, dass das in den nächsten Bänden abgekaspert wird, aber dann definitiv ohne mich!


1/15

 

Sarah Saxx: Threesome. Wo die Liebe hinfällt

Klappentext: Kristin kann es nicht erwarten, ihrem Elternhaus den Rücken zu kehren und ihr neues Leben als Studentin in Berkeley anzutreten. Endlich trifft sie ihre eigenen Entscheidungen und muss sich nicht mehr nach den Vorstellungen ihres Vaters verbiegen. Ihr Neustart stellt jedoch die Beziehung zu ihrem Freund Liam auf eine harte Probe. Als sie sich dann noch auf Joshua und Daniel einlässt, die sie auf der Uni kennenlernt, gerät ihre Welt völlig aus den Fugen.

Kommentar: Durchschnittlich und eher ein bisschen langweilig für ein Menage-Buch. Die Zielgruppe ist aber auch eher jung – also nicht ich! ;)


8/15

 

 

Agatha Christie: Das unvollendete Bildnis (Hercule Poirot #24)

Klappentext: Seine Malerei und seine Leidenschaft für die Frauen haben Amyas Crale berühmt gemacht, sein Tod hingegen war eher unrühmlich. Vor sechzehn Jahren wurde seine Frau zu lebenslänglicher Haft verurteilt, weil sie ihn vergiftet hatte. Carla, die Tochter der Crales, ist immer noch von der Unschuld ihrer Mutter überzeugt. Sie fordert Hercule Poirot auf, den Fall erneut zu untersuchen: Er soll den Namen ihrer Mutter reinwaschen und herausfinden, was damals wirklich geschah, als Amyas Crale das Bildnis seiner Geliebten unvollendet lassen musste.

Kommentar: Nicht der beste aller Poirots, aber selbst mittelmäßige Poirtos sind immer noch besser als der meiste Krimikram, der heute so auf den Markt geworfen wird!


9/15

 

 

Cara Clark: Callboy Network – Dunkle Leidenschaft

Klappentext: Womit er sein Geld verdient, spielt im Leben des gut aussehenden und smarten Geschäftsmannes Alex Raynolds keine Rolle, solange er genug davon hat.
Als Callboy erfüllt er verzweifelten Frauen ihre dunkelsten sexuellen Fantasien und genießt dabei das Leben in vollen Zügen.
Erst als er von der schüchternen Kelly engagiert wird, bekommt seine Weltsicht Kratzer.
Traumatisiert durch ihre Vergangenheit, verlangt sie von ihm, dass er bei ihren Treffen blickdichte Kontaktlinsen trägt, die es ihm verwehren, sie zu sehen.
Alex lässt sich auf ihre Forderungen ein und plötzlich steht nicht nur die Welt des sonst so toughen Callboys Kopf.
Im Bann der Leidenschaft gibt es für die beiden schon bald nichts mehr, was zählt.

Kommentar: Die Ausgangssituation war ganz nett, allerdings wurde viel zu lang an der „Blindheit“ festgehalten, sodass es irgendwann nur noch hanebüchen war. Zudem ging dem Buch jede Tiefe ab und über den Schicksalsschlag am Ende kann man nur die Augen rollen. Muss man definitiv nicht lesen.


5/15

 

Carrie Elks: Kiss you – Gestern, heute und für immer

Klappentext: Auf einer Silvesterparty 1999 treffen Hannah und Richard sich zum ersten Mal. Richard stammt aus einer reichen New Yorker Familie, hat gute Manieren und studiert Business. Hannah ist gebürtige Londonerin, liebt wilde Haarfarben, Indie Rock und klare Worte. Auf den ersten Blick haben die beiden nichts gemeinsam — bis auf die explosive Anziehungskraft, die vom ersten Moment an zwischen ihnen herrscht.

Zwölf Jahre später steht Hannah plötzlich in Richards New Yorker Büro. Sie will ihm etwas Wichtiges gestehen. Doch Richard weiß nicht, ob er es überhaupt hören möchte. Aber wie soll er einer Frau vertrauen, die ihm immer wieder aufs Neue das Herz bricht?

Kommentar: Ich mag Geschichten, die sich über einen langen Zeitraum erstrecken, eigentlich sehr gern. Dieses Buch hab ich trotzdem nach ca. 1/3 abgebrochen. Ich könnte nicht mal sagen, dass es besonders schlecht ist, aber ich finde es schlicht furchtbar langweilig. Es fesselt mich so wenig, dass ich nie Lust habe, weiterzulesen. Also lieber abbrechen und besseren Stoff finden! :)

o.W.

[Flashback] Leseliste Juli bis September 2016

Und weiter gehts mit Bewertungen von „altem Kram“! :) Fans von Rockstar-Büchern sei ausdrücklich die Purple-Raven-Serie des Autorenduos Kim Henry empfohlen!

 

Lorraine Heath: Verboten sündig (Scoundrels of St. James #3)

Klappentext: Frannie Darling würde ihre Vergangenheit am liebsten vergessen. In einem Armenviertel Londons aufgewachsen, wird sie noch heute von den damaligen Erlebnissen gequält.

Sterling Mabry, der Duke of Greystone, versucht jeden Gedanken an die Zukunft zu verdrängen. Ihn erwartet nichts als Dunkelheit, denn eine tückische Augenkrankheit lässt ihn jeden Tag ein bisschen mehr erblinden.

Keiner von beiden sucht Liebe. Doch wann immer sie sich berühren, zählt nur noch das Hier und Jetzt …


8/15

 
 

Madeline Sheehan: Undeniable – Eva und Deuce (Undeniable #1)

Klappentext: Eva Fox ist die Tochter des Silver Demons Motorcycle Club Präsidenten und wächst wie eine Prinzessin in der rauen Umgebung des Clubs auf. Als sie den sexy Hell’s Horsemen Biker Deuce West trifft, ist sie noch ein kleines Mädchen. Doch vom ersten Augenblick an weiß sie: Er ist der Sinn ihres Daseins. Deuce ist ebenfalls im Club seines Vaters aufgewachsen. Während Eva langsam zur Frau heranwächst, entwickeln sich ihre zufälligen Begegnungen immer intensiver. Das Schicksal führt sie stets erneut zusammen und so beginnt eine Reise auf gewundenen Schicksalspfaden, gepflastert mit Schmerz, Betrug und Blutvergießen. Eva sieht in Deuce von Anfang an, was er in sich selbst nicht sieht – einen Mann, der es wert ist, geliebt zu werden, doch wird sie stark genug sein, ihm das zu beweisen?

Kommentar: Zu diesem Buch hatte ich mich ja hier schon ausgiebig geäußert. Ich fand es mit fortschreitender Dauer immer schrecklicher, insbesondere wegen der Rolle von Eva.


4/15

 

Amelia Blackwood: Manhattan Heartbeat

Klappentext: Rockstar Nick Hamilton ist der begehrteste Junggeselle, den die Musikindustrie derzeit zu bieten hat. Er lässt keine Chance ungenutzt und lebt strikt nach dem Motto „Sex, Drugs and Rock ’n‘ Roll“. Doch seit längerem schon hat er die Nase von dem ganzen Zirkus voll. Eines Morgens steht Rose, das Zimmermädchen, vor seiner Hotelsuite. Er ist fasziniert, denn weder lässt sie sich von seiner Art einschüchtern noch hat ihn jemals ein Mädchen derart interessiert.

Rose Armand, angehende Anwältin, verdient sich ihren Lebensunterhalt in einem Hotel. Sie hat ihr Leben bis ins letzte Detail geplant. Ihr Ziel ist es, Partnerin in einer der größten Anwaltskanzleien der Stadt zu werden. Sie arbeitet hart und steht kurz vor dem Abschluss, als Nick Hamilton ihren Weg kreuzt. Dieses Aufeinandertreffen wirft alles über den Haufen.


11/15

 

Tillie Cole: REAP – Bis aufs Blut (Scarred Souls #2)

Klappentext: Abgeschirmt von der Welt, ohne Namen und Vergangenheit kennt 221 nichts anderes als den Kampf auf Leben und Tod. Als Eigentum der georgischen Mafia wird er Nacht für Nacht in den Ring geschickt, um seine Gegner auszulöschen. Doch dann fällt er in die Hände seiner Feinde und muss im Dungeon, der Untergrund-Arena der mächtigen russischen Bratwa-Familie, kämpfen. Nur Talia, die Tochter seines verhassten Entführers, behandelt ihn wie einen Menschen und löst Gefühle in ihm aus, die er nie zuvor gespürt hat. Hin- und hergerissen zwischen dem Hass auf seine Feinde und dem Verlangen nach der schönen Frau, die sein Herz schneller schlagen lässt, muss 221 entscheiden, ob er Monster oder Mann sein will …

Kommentar: Diese Dark Romances von Tillie Cole sind irgendwie strange – aber fesselnd. Mir hat auch diese wieder gut gefallen.
 


11/15

 

Sarah MacLean: A Scot in the Dark (Scandal & Scoundrel #2)

Klappentext:Miss Lillian Hargrove has lived much of her life alone in a gilded cage, longing for love and companionship. When an artist offers her pretty promises and begs her to pose for a scandalous portrait, Lily doesn’t hesitate…until the lying libertine leaves her in disgrace. With the painting now public, Lily has no choice but to turn to the one man who might save her from ruin.

The Duke of Warnick loathes all things English, none more so than the aristocracy. It does not matter that the imposing Scotsman has inherited one of the most venerable dukedoms in Britain—he wants nothing to do with it, especially when he discovers that the unwanted title comes with a troublesome ward, one who is far too old and far too beautiful to be his problem.

Warnick arrives in London with a single goal: get the chit married and see her become someone else’s problem, then return to a normal, quiet life in Scotland. It’s the perfect plan, until Lily declares she’ll only marry for love…and the Scot finds that there is one thing in England he likes far too much…

Kommentar: Bereits hier besprochen.


7/15

 

Kim Henry: Remember Ryan (Purple Raven #2)

Klappentext: Eine Gitarre, ein Rucksack und den Kopf voller Träume.
Nach einer einzigen gemeinsamen Nacht stahl Ryan sich aus Graces Leben. Als er dreizehn Jahre später wieder vor ihr steht, fliegen die Funken zwischen ihnen noch immer hoch. Doch inzwischen ist er nicht mehr der schlaksige Achtzehnjährige mit einem großen Ziel, sondern der Leadgitarrist von Australiens erfolgreichster Rockband.

All die Jahre hat sie sich bemüht, seinen kometenhaften Aufstieg zu ignorieren und ihn für das zu hassen, was er ihr damals angetan hat. Doch keiner von beiden kann sich gegen die neu aufflammende Leidenschaft wehren – denn manchmal steht Liebe nicht nur in den Sternen, sondern auch auf einem Notenblatt …

Kommentar: Wer mal wieder ein gutes Rockstar-Buch lesen will, kann hier m.E. bedenkenlos zugreifen. Ein bisschen weniger Drama um Ethan am Ende hätte dem Buch zwar nicht geschadet, aber insgesamt ist die Geschichte stimmig und richtig schön.


14/15

 

Kim Henry: Joshuas Joy (Purple Raven #2)

Klappentext: Bis Joshua Freebairn in ihr Leben trat, war Joy Bruce verloren. Er war für sie da, hielt sie, rettete jeden Tag ihr Leben, bis zu dem Augenblick, als sie ihn um etwas bat, das sie beide zerstörte. Jetzt, Jahre später, ist er Drummer der heißesten Rockband Australiens, und doch ist es sein Leben, das am Abgrund steht. Er ist ungehobelt, laut, respektlos und sagt nie Nein, wenn es darum geht, sich den schnellen Kick zu holen. Nur Joy kann Josh helfen. Denn für die Welt ist er nur der tätowierte Bad-Boy im Hintergrund, der Purple Raven den Rhythmus vorgibt, doch für sie war er schon immer der Mann im Rampenlicht ihrer Gedanken.

Kommentar: Steht Band 1 in nichts nach und ist, was die Suchtproblematik angeht, ziemlich realistisch. Band 3 der Serie ist leider noch nicht mal angekündigt (Stand Dezember 2016), aber das Autorenduo hat noch ein paar andere Bücher, die ich interessant finde. Ein bisschen Zeit kann ich also noch überbrücken. ;)

 

14/15

[Rezension] Lauren Runow: Gravity

Klappentext:

Gravity is not your normal, sweet romance of childhood friends to lovers. Spanning over twenty years—it’s raw, it’s real, asking the question if soul mates really exist.

Lily
At eight years old, the boy next door changed my life. He was the force pulling me toward him despite our differences. It was like magic. We understood each other, supported each other and in the process became everything to each other. But in chasing Trevin’s dream, I lost myself along the way.

Trevin
Through tremendous heartache, she was there. Through fame and fortune, she was there. Loving Lily was the one thing I got right. Eclipsing her in my shadow, I took from her until she was empty. Now I must do anything to prove I can be the man she wants, no, the man she deserves.

 

Kommentar:
Bei Goodreads bin ich (via Chrissi) über „Gravity“ von der mir bis dato unbekannten Selfpublishing-Autorin Lauren Runow gestolpert und der Klappentext hat mich sofort angefixt. Das Stichwort „Rockstar“ lässt mich bekanntermaßen grundsätzlich aufhorchen; dass die Geschichte einen Zeitraum von über zwanzig Jahren umfasst, hat mich endgültig neugierig gemacht.

„Gravity“ erzählt von Trevin und Lily, die sich kennenlernen, als Lily mit acht Jahren in Trevs Nachbarschaft zieht. Die beiden werden enge Freunde und bleiben das auch, bis Trevin mit achtzehn die Stadt verlässt, um Rockstar zu werden. Danach wird die Beziehung zwischen ihnen schwieriger und der Kontakt seltener, doch die beiden sind sich immer tief verbunden und bewegen sich hart an der Grenze von Freundschaft zur Liebe. Das mit der Liebe ist aber eine schwierige Angelegenheit, denn die beiden führen sehr unterschiedliche Leben, die nur dann miteinander kompatibel zu sein scheinen, wenn einer einen Teil von sich selbst bzw. seine Träume für den anderen aufgibt. Es scheint nie den richtigen Zeitpunkt für sie zu geben.

Aufgrund der langen Zeitspanne der Handlung werden nur bedeutsame Episoden aus Lilys und Trevs Leben erzählt: Solche, die die Protagonisten für sich, ihr Miteinander und ihr Leben prägen. Es wird so gut wie nie nach rechts und links geschaut, Erlebnisse mit Freunden, Bandkollegen oder auf der Bühne werden weitgehend ausgespart, sofern sie nichts mit der Beziehung von Lily und Trev zu tun haben. Das ist sicher nicht jedermanns Sache, weil eine Art umfassendes Gesamtbild fehlt; mir reichte es aber, ausschließlich von den beiden zu erfahren. Die Geschichte hat trotzdem so viel Tiefe, dass man eintauchen und mit den Hauptfiguren hoffen, bangen, leiden und lieben kann.

Das liegt natürlich auch daran, dass Trevin und Lily tolle Protagonisten sind. Trev ist – wenn man von seinen Sex-and-Drugs-and-Rock’n’Roll-Eskapaden absieht – trotz seiner schwierigen Kindheit und seines Erfolges die meiste Zeit relativ geerdet. Dazu trägt nicht zuletzt Lily bei, die in jeder Lebenslage sein Fels in der Brandung – oder, um den Buchtitel aufzugreifen: seine »Schwerkraft« – ist. Sie ist für ihn da, oft ohne viele Worte, aber mit liebevollen Gesten und Berührungen.
Dabei macht sie phasenweise ganz schön was mit und sie verzeiht ihm wirklich vieles, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass da eben doch immer ein bisschen mehr als Freundschaft zwischen ihnen ist. Bis auf eine kurze Phase bleibt sie dabei immer sie selbst, ein ganz normales Mädchen, und rettet damit letztendlich das, das Besondere, das zwischen ihnen ist.

Hinzu kommen Sexszenen, die ich als ziemlich außergewöhnlich empfand. Nicht etwa, weil sie so heiß waren, sondern weil währenddessen so viele Gefühle und so viel Liebe zwischen den beiden prickeln, dass es fast atemberaubend ist. Gleiches gilt auch für ein paar kleine Gesten des Trostes und der Freundschaft, die die Verbundenheit und Nähe der beiden zeigen und für hingerissene Haaaaaaach-Momente sorgen.

Um ganz ehrlich zu sein, gibt es am Ende ein paar Komplikationen zu viel, die nicht hätten sein müssen und mir vorkamen, als wollte die Autorin die Geschichte einfach noch ein wenig strecken. Für mich wäre es mindestens ebenso okay gewesen, wenn das Buch fünfzig Seiten kürzer gewesen wäre. Hinzu kommt das eine oder andere weniger glaubwürdige Detail, etwa die Tatsache, dass Trev niemals eine andere Frau als Lily küsst. Das ist zwar irgendwie nett, wenn er schon durch die Betten von unzähligen Groupies tourt, aber schwer vorstellbar, zumal er das trotz diverser Rauschzustände viele Jahre lang konsequent durchzieht. Und wenn man schon bei Realismus ist: Natürlich kann man sich die Frage stellen, wie wahrscheinlich es ist, dass so eine Freundschaft im echten Leben hält und gar zu einer funktionierenden Liebe wird, noch dazu unter solchen Umständen …

… aber wisst ihr was? Manchmal ist einem das einfach egal. Es ist nur ein Buch, eine fiktive Geschichte, und zwar eine, die stellenweise sehr intensiv war und mich wirklich berührt hat, sodass mangelnder Realismus und andere kleinere Merkwürdigkeiten meinen Gesamteindruck nicht trüben konnten. „Gravity“ lässt mich einfach mit einem guten Gefühl zurück – und dem Wunsch, mehr Bücher dieser Autorin zu lesen. (Weshalb ich direkt die Unwritten-Series über einen männlichen Escort gekauft habe.)

 


14/15